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Geheimnisvolle Frequenzen - Bewusstseinskontrolle? Taos Hum, Codename Teddybär, Glücksfrequenz - wird mit bewusstseinsmanipulierenden Frequenzen experimentiert?

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Alt 04.10.2004, 01:13   #1
HaraldL
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Registriert seit: 18.08.2002
Beiträge: 2.784
Standard Ein geheimnisvoller Sender auf der Frequenz 17,8 kHz

Immer wieder empfange ich an meinem Wohnort das Signal eines frequenzmodulierten Senders auf 17,8kHz, der nicht in der Frequenzliste aller Sender auf Frequenzen unter 24kHz. die man auf http://www.vlf.it/trond2/list.html findet, aufgelistet ist und mit relativ großer Intensität kommt.
(Diese Signale sind nicht mit den Signalen, die auf http://www.forum.grenzwissen.de/thre...adid=3104&sid= beschrieben werden, identisch!)

Was diesen Sender besonders mysteriös macht, ist der Umstand, dass ich in Baden-Württemberg - im Unterschied zu einem Funkfreund in Sachsen - diesen Sender am 4. Juli 2004, den sogenannten Alexanderson Day, an dem der inzwischen zum Weltkulturerbe zählende schwedische Längstwellensender SAQ mehrere kurze Morsebotschaften auf 17,2 kHz abstrahlt, empfangen konnte.
Dieser Umstand ist alles andere als trivial: Längstwellensender sind riesige Anlagen und haben bedingt durch die gute Bodenwellenausbreitung in diesem Frequenzbereich eine Reichweite von mehreren tausend Kilometern, so dass ein auf 17,8 kHz arbeitender Sender in ganz Mitteleuropa zu empfangen sein müsste.
Natürlich wäre es möglich, einen Längstwellensender mit kleiner Leistung und geringer Reichweite zu betreiben, doch dürfte dieses wegen des hohen Antennenaufwandes (für optimale Abstrahlung wäre ein mindestens 100Meter hoher Mast nötig) und der geringen Übertragungsbandbreite (nur einige hundert Hertz) eher auszuschließen sein, obwohl ein derartiger Sender, wenn auch mit geringem Wirkungsgrad von jedem Bastler unter Verwendung eines Bodendipols (das ist eine Anordnung, bei der der Senderausgang mit zwei möglichst weit voneinander entfernten Erdungselektroden verbunden wird. Eine solche Anordnung wird von dem ELF-Sender "Sanguine" für die Frequenz 76 Hertz verwendet. Der Bodendipol von "Saguine" hat eine Spannweite von etwa 40 Kilometern und einen Wirkungsgrad von nur 0,0001%!)
Eine zweite Möglichkeit wäre eine PLC-Anlage, doch werden im Frequenzband um 18 kHz nach Auskunft der EnBW AG keine derartigen Anlagen betrieben. Aber was könnte sonst die Quelle dieses Signals sein? Für ein Störsignal durch irgendein elektrisches Gerät erscheint es zu regelmäßig und außerdem werden von den Sendern JXN auf 16,4 kHz und GBZ auf 19,6 kHz manchmal Signale gleicher Charakteristik emittiert.
Denkbar ist prinzipiell die Möglichkeit, dass das Signal auf 17,8 kHz durch Mischung zweier Längstwellenfrequenzen entsteht und in der Tat gibt es in Mainflingen zwei Längstwellensender mit den Rufzeichen DCF42 und DCF60, die in ihren Sendefrequenzen auf 122,5 kHz und 140,220 kHz um fast genau 17,8 kHz auseinander liegen. Allerdings sind diese beiden Sender mit einer Sendeleistung von 50Kilowatt von meinem Wohnort ca. 140 Kilometer entfernt, so dass es eher unwahrscheinlich ist, dass dieses besagte Signal ein Mischprodukt des Signals beider Sender ist. Auch müssten in diesem Fall einige Mischprodukte, bei denen der Träger des von meinem Wohnort nur 95 Kilometer entfernten Langwellensenders Donebach des Deutschlandfunks auf 153 kHz beteiligt ist, zu empfangen sein. Solche Signale habe ich aber nie nachgewiesen!
Auch ist das Signal auf 17,8 kHz nur an manchen Tagen zu registrieren. Es gibt Tage, da tritt dieser Sender nicht in Erscheinung!
Ist dieser Sender eine außergewöhnliche PLC-Anlage, ein Piratensender im VLF-Bereich oder ein geheimer Bodenwellendipolsender im Ausbildungslager der GSG9 in Calw, nur ca. 12 Kilometer westlich meines Wohnortes?


Signal des Senders auf 17,8kHz
HaraldL ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2004, 01:10   #2
turmbauer
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Es ist offiziell nichts über den
Verursacher der Impulse 17,8 khz bekannt.

Es gibt Spekulationen :
cmos Tempereraturmessung PC Lüfter
Metalldedektoren
Radaranlagen
Laserabtaster
Luftemissionsmessung
Luftüberwachung
Manipulation induzierter Körperströme
...

Da im Jahr 2003 eine grossräumige
Ermittlung von Funkwellen in Baden-Württemberg
vorgenommen wurde, enmpfehle ich hier die
Kontaktaufnahme mit dem

Landesamt für Umweltschutz
Hertzstrasse 173
76187 Karlsruhe

Viele Grüße
turmbauer
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Alt 17.10.2004, 18:18   #3
Willi
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Ort: Oberbayern
Beiträge: 363
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Hallo.

Zitat:
...am 4. Juli 2004, den sogenannten Alexanderson Day....mehrere kurze Morsebotschaften auf 17,2 kHz abstrahlt....
Vielleicht war's ja nur ein kleiner Gruß an die Amis, die ja bekanntlich an diesem Datum ihren Unabhängigkeitstag haben.

Gruß
Willi
Willi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2004, 21:39   #4
Nameless23
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Beiträge: n/a
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Vielleicht ist es der Laserzielsucher auf den Gewehren der GSG9 oder irgendeine andere elektronische Komponente, die in Verbindung mit Waffen genutzt wird.
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Alt 18.11.2004, 11:58   #5
Llewellian
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Beiträge: 4.313
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Frag mal bei deinem örtlichen Gasversorger nach.

Wieso?

Nun, Erdgasleitungen aus Metall haben im Verlegegebiet stets eine Anodenbatterie als Korrosionsschutz. Batterie im Sinne von Viele Nebeneinander, nicht der Stromerzeuger.

Man verlegt dazu z.B Siliziumblocks in einem Feld, etwas abseits der Hauptleitung, diese werden miteinander leitend verbunden, der zweite Leiter ist die Erde zum geschlossenen Stromkreis. Prinzip "Opferanode".

Um zu checken, ob die Leitung noch besteht, wird hier öfters ein Testsignal durchgejagt.

Ich hab das mal bei einer Erdgasfirma gemacht. Wir verwendeten Bodenmessstäbe und einen Anschluss an das Rohrsystem. Verwendet wurde ein gepulstes Signal, etwa um 20 khZ rum. Gepulst deshalb, um Zeitläufe und Übergangswiderstände messen zu können.

Je nach Messapparaturhersteller kann das Signal in einer Bandbreite um bis zu +/- 5 kHz variieren.
Llewellian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2004, 20:48   #6
HaraldL
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Wie lange hat denn so eine Prüfung gedauert?
Wie oft wurde sie durchgeführt?
HaraldL ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.11.2004, 13:25   #7
Llewellian
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Nun, das kommt darauf an.

Manche Anlagen sind fest installiert und werden in gewissen Abständen geprüft.

Manche Anlagen - z.b die in Südbayern, werden von Ort zu Ort etwa 2-3x im Jahr geprüft. Die Prüfung dauert pro Ortschaft etwa einen halben Tag.

Verwendet werden hier wie schon gesagt - eine Art "Widerstandsmesser". Gleichstrom wird gepulst im KhZ Bereich in den Boden gejagt.

Prüftzeit ist zumeist immer von Mai bis Oktober. Wichtig ist, das es im Prüfgebiet bis zu 2 Tage davor nicht geregnet hat. Nasser Boden verändert die Prüfsituation.



Übrigens bringt mich das zu einem Anderen Punkt, den du vermutlich auch schon bedacht hast:

Wohnst du in einem Landwirtschaftlichen Gebiet? Schon mal bedacht, das jeder elektrische Weidezaun ein perfekter Langwellensender ist?

Die Firma Elektra (http://www.electra-gmbh.de/) stellt die in Bayern gebräuchlichen Weidezaungeräte her. Gepulste Gleichspannung mit Erdanker, 9000 Volt (15mA) bei Leitungslängen bis zu 15km!!!!!.

Die Pulsfrequenz ist unterschiedlich, je nach Hersteller und Anwendungsgebiet.

Und vorallem: Dieses "Pulsgeräusch" ist auf vielen Frequenzen zu hören, ich hab das früher jedesmal beim CB Funken im Auto mitgekriegt, wenn wir uns auf den Auerberg im Allgäu gestellt haben, um möglichst Reichweite zu bekommen.
Llewellian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2005, 04:45   #8
Nostradamus
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Hallo!!@HaraldL

Diese Frequenz von 17,8 KHz sagt mir was.

Allerdings müsste man da teifer wühlen, um Antworten zu erhalten.Da ich kein Funkelektroniker bin, sondern Informationselektroniker, hab ich da nicht viel Hang zu Frequenzen und CB-Funk.als ich die Bücher über das Montauk Projekt gelesen habe, sind mit etliche Frequenzen um die Ohren gehauen worden.Kann sein, daß diese Frequenz auch dabei war.
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Alt 10.05.2005, 13:35   #9
Mafloni
Erfahrener Benutzer
 
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Registriert seit: 04.05.2005
Ort: Österreich, NÖ
Beiträge: 368
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Ich empfange auch mitten in österreich mit meinem taschenradio einen italenschen radiosender, den ich sonst mit keinem radio einstellen kann.

vielleicht ist ds auch so ein sender der mit einer so niedrigen frequenz betrieben wird???
Mafloni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2005, 21:01   #10
Nameless23
Gast
 
Beiträge: n/a
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Könnte sein, denn Kurzwellen werden an der Ionosphäre reflektiert.
(So funktionieren z.B. auch Überhorizontradar-Systeme)
Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Kurzwelle



MfG
Nameless
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