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Alt 22.09.2004, 06:49   #1
Acolina
Hausdrachen
 
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Registriert seit: 15.01.2002
Ort: just the other side of nowhere
Beiträge: 10.894
Pfeil Frauen-Hirne... Männer-Hirne...

Zitat:
VOM ERSTEN TAG AN ANDERS

Was ist im Gehirn eines Kindes los, bevor es mit den gängigen Geschlechterklischees in Berührung kommt? Simon Baron-Cohen gibt eine verblüffende Antwort.

Autor: Simon Baron-Cohen
Verlag: Walter Verlag, Düsseldorf, Zürich, 2004
Seiten: 336
Preis: € 19,90
ISBN: 3-530-42174-X

Rezension:
Nach zahlreichen Experimenten mit Babys und Kleinkindern, nach Tierversuchen und Messungen pränataler Hormonspiegel ist Simon Baron-Cohen überzeugt: Das Frauenhirn, der „E-Typ“, wird schon im Mutterleib auf Einfühlung programmiert, das Männerhirn, der „S-Typ“, dagegen auf systematisches Denken.
Gesteuert werde diese Spezialisierung der Evolution genetisch sowie vor allem durch die Testosteron-Produktion während und nach der Schwangerschaft: Je niedriger der Testosteron-Spiegel, um so einfühlsamer und sprachbegabter werde das Kind; je höher der Wert, um so geringere Sozialkompetenzen und um so spezialisiertere Interessen werde es später entwickeln. Simon Baron-Cohen, Autismusforscher und Professor für Psychologie und Psychiatrie am renommierten Trinity-College in Cambridge, erklärt damit unterschiedliche Fähigkeiten, Beschäftigungen und Aggressivitäten von Männern und Frauen, aber auch die Prioritäten in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Das Gehirn von Autisten ist demnach die Extremform des männlichen Denkorgans: hoch systematisch, aber zur Empathie unfähig.
Sicher eine radikale These, die die Ansicht vieler Hirnforscher bestätigt, wonach sich der Schaltplan für das spätere Denken schon sehr früh ausbildet. Sie liegt im Trend, mit immer ausgeklügelteren Tests und bildgebenden Verfahren nach den neuronalen Grundlagen von Verhalten und Wahrnehmung zu suchen. Doch Baron-Cohen ist sich bewusst, dass er nur einen Teil der geschlechterprägenden Wirklichkeit beschreibt – und warnt vor simplen Schlüssen. Er hat durchaus im Blick, dass Jungen und Mädchen ungleich erzogen werden, was Unterschiede im Verhalten nach sich zieht. Und er betont, dass seine Ergebnisse lediglich statistische Durchschnittsgrößen repräsentieren. Natürlich gebe es überaus einfühlsame Männer und höchst systematisch denkende Frauen.
Anstatt sich also auf Vorurteile zurückzuziehen, rät er zum genauen Blick auf das Individuum – und zu einer entsprechenden Förderung. Sein Fazit: Die Gesellschaft braucht beide Gehirntypen.
(Quelle: wissenschaft.de)


Ich denk, das ist mal ein Buchtipp so richtig nach Imperators Geschmack... :P (kleiner Chat-Insider )
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
Acolina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2004, 22:44   #2
da kami
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also wenn autisten das eine Extrem sein sollten würde mich das andere interessieren.
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Ron Paul Revolution
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Alt 28.09.2004, 22:35   #3
merlin
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MACHOS
merlin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2004, 23:20   #4
da kami
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Machos sind der Extremtyp eines weiblichen Gehirns?
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Ron Paul Revolution
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Alt 13.10.2004, 20:53   #5
Bill
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...ich dachte immer, das weibliche Gehirn funktioniert mechanisch

jaja ich weiß der is echt schlecht, aber ich konnt ihn mir nicht verkneifen - hab ne halbe Stunde mit mir gerungen...
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Alt 11.02.2005, 01:07   #6
sandsturm
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard RE: Frauen-Hirne... Männer-Hirne...

Hey dieser Simon Baron-Cohen ist glaube ich ein Verwandter von ALI-G. Der heisst nämlich in Wirklichkeit Sacha Baron-Cohen und hat Geschichte in Cambridge studiert.
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Alt 11.02.2005, 01:08   #7
sandsturm
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard RE: Frauen-Hirne... Männer-Hirne...

Wesentlicher Unterschieds zwischen Frauen und Männerhirn, ist die Lateralisation. Die Frau ist weniger Lateralisiert als der Mann, ausserdem ist bei der Frau das Corpus Callosum etwas dicker als das beim Mann.
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Alt 11.02.2005, 03:15   #8
gumpensund
Gast
 
Beiträge: n/a
Pfeil

Zitat:
... Corpus Callosum etwas dicker
bei vielen ist der Balken wesentlich stärker ausgebildet.
Jedenfalls in Relation zum Gesamthirn gesehen.

Die Hemisphären sind eher gleichberechtigt und die Interaktion
ist ausgeprägter, ausser in der Lutealphase.

Einige Studien begründen damit ua die "Flüssigkeit" des Redens

Hängt also nich nur am Querschnit des CC, sondern auch sehr am Progesteron- Spiegel
und der Phase im (Mond-) Zyklus ...

Ein Teil ihrer Stärke ... und auch der Probleme ...

Allerdings gibt es bei der Anzahl der Nervenfasern im CC eine große Schwankungsbreite
von Person zu Person ... und ist so nicht rein geschlechtsspezifisch
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Alt 11.02.2005, 08:13   #9
nane
Gast
 
Beiträge: n/a
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???
das hin und her kenn ich von gates windows
fast alle haben das betriebssystem .. und keiner kann
damit umgehen.
was nutzt dann eine einteilung in typen?
am ende blubbert die mehrheit immer "wahhhh son mist".

und dabei möcht ich nichmal wissen wer prozentual nutzend
lauter um hilfe schreit .. männlein oder weiblein?

na dat war nu ne studie mit biss
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Alt 11.02.2005, 12:45   #10
RedneX
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Ahhh, so lernt man dazu...bis jetzt dachte ich immer die Frauenhirne funktionieren nach, einkaufen, einkaufen geldausgeben, Mann kritisieren.

Männerhirne nach sex, Boobs, TV, Bier, an Hintern kratz und wieder Sex......

Ernst:

Zitat:
Das Frauenhirn, der „E-Typ“, wird schon im Mutterleib auf Einfühlung programmiert, das Männerhirn, der „S-Typ“, dagegen auf systematisches Denken.
Dies könnte ich jetzt bestätigen.....

Es gab da im Deutschen TV mal tests mit Männlein/Weiblein.
War schon interessant zu sehen wie die Hirne arbeiten.

Aber unter dem Strich kann man behaupten das sich beide Hirntypen herrvorragend ergänzen
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