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Sterbeforschung Reinkarnation, Nahtoderlebnisse und Vergleichbares sind hier an der richtigen Stelle.

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Alt 17.06.2004, 12:48   #1
Sybille
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Beiträge: n/a
Standard Tod in Deutschland

Es wäre denkbar das wenn man stirbt, man einen schönen Platz
zugeteilt bekommt und Freunde einen dort besuchen können.
In Deutschland sieht es jedoch anders aus, mit einem hop hop kommt
man oft unter die Erde und läßt Gras darüber wachsen.

Genau über dieses Bild haben wir uns Gedanken gemacht und
meinen, dass das Thema Tod und Sterben wieder mehr Bedeutung finden
soll in unserem dt. Kulturgut.

Dazu haben wir eine bundesweite Online-Studie entwickelt, die nichts
verkaufen will & keine Adressen registriert,
sondern nur Meinungen sammeln möchte.
Sie befaßt sich mit dem, ja Dienstleistungsberuf, des Bestatters und
soll nach einer umfassenden Auswertung (später vielleicht als Buch
gebunden) helfen neue Wege zu beschreiten.

Macht mit und wenn Ihr möchtet, sendet Sie weiter.

MfG
Sybille


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Alt 17.06.2004, 13:17   #2
V.A.
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Der Tod in Deutschland ist halt einfach zuteuer.Der Grund dafür sind die Bestattungsunternehmen,die leider das Monopol darauf haben,die Leute unter die Erde zubringen.Eine weiterer grund ist die Gier des Staates,selbst am Tod noch etwas zuverdienen,warum wohl sonst gibt es Gesetze das ich verpflichtet bin meine Vorfahren auf einen Staatlichen Acker,für horrende Preise,beizusetzen,gilt sogar bei der Feuerbestattung.
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Alt 17.06.2004, 15:27   #3
Caput
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Der Körper ist doch nicht das was den Mensch ausmacht, er geht wieder zurück in die Natur - in ihren Kreislauf. Wie stellt man sich "diesen schön zugeteilten Platz" für Verstorbene vor, eine Glasvitrine in der man die Leiche desderjenigen sehen kann?! Was ist falsch an der bisherigen Handhabung wenn man "das" Eigentliche im Sinn behält? Ansonsten sollte das Thema Tod schon mehr Bedeutung finden, aber nicht auf die materielle Art, auf das Überbleipsel der Hülle.
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Alt 17.06.2004, 23:46   #4
camäleon
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 30.08.2002
Beiträge: 451
Standard

Zitat:
Sie befaßt sich mit dem, ja Dienstleistungsberuf, des Bestatters
Hallo Sybylle!

Eigentlich ein schönes Thema was Du da aufgreifst. Wie Du in Deinem Beitrag sagst, ist ein Teil des Todes verbunden mit dem Thema des Dienstleistungsberufes, des Bestatters. - vielleicht eine für viele etwas ungewohnte Art sich dem Thema zu nähern. Persönlich finde ich dies ein faszinierendes "Gewerbe" (wenn auch körperlich etwas zu streng für mich).

Ich denke hier zeigt sich am deutlichsten, das Spannungsfeld im menschlichen Dasein, zwischen Werden und Vergehen, Festhalten und Loslassen, Materialität und Spiritualität. Der Tod beinhaltet, von dieser Perspektive aus gesehen, auch das "Stellung nehmen" des Einzelnen oder dessen Umfeld. Niemand kann sich davor drücken, etwas böse gesagt: eine Leiche gegebenenfalls zu "entsorgen". Und hierdrinn zeigt sich der Geist: ob genem oder nicht, eine konkrete Sache, der man sich stellen muss! Wie- das ist, mehr denn jeh dem Einzelnen überlassen.

So führen meine Ueberlegungen zu Deinen Gedanken mich in zwei Richtungen:

Bestattung ist heute nicht mehr einfach "traditionell" geregelt und bedürfte intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema (vor allem auch konkret)

Die Kunst des Leichenbestatters besteht darin, sein Klientel dahingehend zu beraten und zu führen, das für den/die Betroffenen eine möglichst authentische und wünschenswerte Situation geschaffen wird.

Ps Camäleons Pferde : Irgendwie empfinde ich die westliche Gesellschaft hier ziemlich fantasielos und eigenartig verknorgst; Alle schreien; doch sie lassen ihre Kinder taufen, heiraten in weiss und beerdigen in schwarz
camäleon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2006, 00:26   #5
Engel
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Beiträge: n/a
Standard @caput

Ich stimme dir da voll und ganz zu.
Wenn ich tot bin ist es mir egal wo meine Hülle begraben wird.
Es ist doch nur ein Andenken an die Hinterbliebenden.
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Alt 20.03.2006, 11:19   #6
Sajuuk
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Benutzerbild von Sajuuk
 
Registriert seit: 11.08.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 2.527
Standard

Da fällt mir ein passendes Gedicht ein was meine Einstellung
zum Tod gut beschreibt.
Zitat:
Steh weinend nicht an meinem Grab,
ich lieg nicht hier in tiefem Schlaf.
Ich bin der Wind, der immer weht,
ich bin Brillantgefunkel im Schnee.

Ich bin die Sonne auf reifem Feld,
ich bin im Herbst der Regen mild.
Und wachst du auf in stiller Früh,
flattre als Vogel ich in die Höh,
zieh stumme, weite Kreise.

Nachts bin ich der weiche Sternenglanz.
Steh weinend nicht an meinem Grab,
ich lieg nicht hier, weil ich nie starb.
Gruss:Kuun-Laan
__________________
Sei frei wie ein Vogel, sei stolz ein wie ein Adler, und geniesse das Leben.
So wie du bist, denn jeder ist für sich ganz was besonderes.
Sajuuk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2009, 19:10   #7
uschi
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Ort: Oberschwaben
Beiträge: 69
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Ich weis
dieses Thema ist schon lange kein Thema mehr oder doch ?

Wir haben vom Juni 2006 bis zum Dezember 2007
11 Tote ais der direkten Verwandschaft betrauern müssen
darunter meine Mutter mein Bruder unser Schwiegersohn mit 35 Jahren
und und und ach wie weh das tut
und umso mehr habe ich da an meinen Eigenen Tod gedacht.
Ich finde es schrecklich verbrannt zu werden,
auch auf diesen blöden Friedhöfen gefällt es mir nicht,
Wen ich es aussuchen dürfte dann möchte ich
auf einem schönen Fleckchen Erde ganz ohne Sarg nur in Leinentüchern gehüllt
begraben werden ,und dann bitte bitte einen Nussbaum darüber pflanzen.
Und wenn es darum geht wer das macht na das kann doch dann der Bestatter übernehmen also wird er nicht Arbeitslos
uschi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2009, 11:05   #8
Sakslane
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Registriert seit: 27.11.2006
Ort: Tartu, Estland
Beiträge: 2.773
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Ich finde das deutsche Bestattungsrecht etwas zu einschränkend. Vor allem stört mich, dass die Kryokonservierung in Deutschland rechtlich als "unzulässige Bestattungsform" gilt. Warum sollte es verboten sein, wenn sich jemand nach dem Tod einfrieren lassen will? Das schadet schließlich niemandem (mal abgesehen von "konventionellen" Bestattungsunternehmen und der ganzen Bestattungswirtschaft, die daran hängt).

Natürlich hat das Bestattungsrecht einen gewissen Sinn z.B. im Rahmen der Seuchenbekämpfung. Wo Verwesung ist, sammeln sich auch Krankheitserreger und so etwas muss man eindämmen - sei es nun durch eine "konventionelle" Beerdigung oder eine Feuerbestattung. Aber was spricht dagegen, den Verwesungsprozess einfach durch eine Kryokonservierung im wahrsten des Wortes einzufrieren? Es kann doch nicht angehen, dass ein Gesetz es vorschreibt, den Körper nach dem Tod verbrennen oder von Würmern auffressen zu lassen...
Sakslane ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2009, 21:54   #9
koltien
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Registriert seit: 01.11.2007
Beiträge: 181
Standard

Kryo ist zu energieaufwändig. Jedenfalls auf lange Sicht gesehen.
Feuerbestattung wäre mir selbst genehm. Aber meine Asche darf ja noch nicht mal im Garten verstreut werden. Nur in einer Urne auf'm Friedhof oder in irgendeinem Friedwald. Oder auf dem Meer, das ist auch erlaubt. Aber was haben Fische von meiner Asche? Ich glaube mal: nix. Hingegen die Pflanzen im Garten hätten da echt was von.
__________________
Die Anerkennung der Wirklichkeit dieser Welt ist nicht ein Akt der Erkenntnis, sondern ein Akt des Vertrauens.
(Hoimar von Ditfurth)
koltien ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2009, 22:21   #10
uschi
Benutzer
 
Benutzerbild von uschi
 
Registriert seit: 16.01.2009
Ort: Oberschwaben
Beiträge: 69
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na ja
wenn man sich in der Schweiz verbrennen lässt da bekommen die Angehörigen die Urne selber in die Hände.
Also kann man wenn man will............
uschi ist offline   Mit Zitat antworten
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