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Unser Leben: Schicksal oder Zufall? Ist unser Leben überwiegend eine Aneinanderreihung von Zufällen oder eher schicksalhaft vorherbestimmt? Gibt es einen Sinn dahinter?

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Alt 14.11.2005, 18:29   #121
Dreamkiller
Benutzer
 
Registriert seit: 02.06.2003
Beiträge: 66
Standard

Hallo zusammnen,

die Frage nach dem Sinn des Lebens beschäftigt uns alle ja schon länger. Die Antworten die wir für uns gewonnen haben waren nicht grad der Bringer. Es bleibt immer bei jeder Antwort ein Teil Ungewissheit zurück. Ich selbst habe hier auch schon geantwortet aber auch hier war es nicht der Weißheit letzter Schluß sondern eine eher hilflose Antwort.
Doch wir entwickeln uns alle weiter.
Ich bin natürlich nicht allein auf das gekommen was ich hier gleich loslasse. Deshalb möchte ich meinen Dank an Eckart Tolle richten. Ein großer Meister der uns die Ehre der Erkenntiss erweist. Seine Worte waren mir mehr Hilfe als alle anderen Bücher und Theorien die ich jemals gelesen habe. Bei ihm hab ich in sehr kurzer Zeit das gelernt was mir 20000 Seiten und 10 Jahre meines Lebens nicht verständlich beibringen konnten.
Aber jetzt zurück zur Frage der Fragen überhaupt. Sie kommt noch vor der Gottfrage.

Der Sinn des Lebens?

Um Antwort auf diese Frage zu erhalten muß man sehr genau auf die Worte unserer Sprache achten und was sie bewirken in unserem Kopf. "Der Sinn" ist nichts anderes als die Kraft die hinter all dem wirken der Menschen auf dieser Welt steht.
"Des Lebens" ja das sind wir. Hier haben wir das größte Missverständnis in der Frage. Was ist das Leben eigentlich? Wenn wir die Frage so betrachten könnte man glauben das das Leben was anderes als wir sind. Und hier liegt genau der Fehler in unserem Denken. Wenn wir über das Leben sprechen sprechen wir über es als wenn es nicht wir selbst sind was das Leben darstellt. Wir verbinden uns mit Materiellen Dingen wie unserer Wohnung, Haus, Auto usw. Doch selten glauben wir das wir das Leben selbst sind. Wenn wir das Leben sind und nicht die Dinge die wir als unser Leben bezeichnen, ja dann bekommt die Frage erst die richtige Quallität. Wir müßen verstehen das wir mit etwas feinstofflichen über etwas materielles nachdenken. Und wollen dann noch einen Sinn drin finden.
Ich selbst bin das absolute Leben. Ich bin nicht getrennt von ihm. Alles was vergänglich ist hat keine wirkliche Bedeutung außer wir glauben es. Das Leben ist aber nicht vergänglich. Das Leben sind wir. Jetzt und hier. Das Leben ist das was wir wirklich sind. Wir müßen es nur erkennen. Wir denken schon viel zu lang das das Leben nicht wir selber sind. Die Resultate sehen wir tagtäglich in den Nachrichten.
Am besten lernen wir von uns selbst. Wenn wir beobachten wie wir uns verhalten.
Wie verhalten wir uns zum Beispiel wenn wir für uns neue Menschen kennen lernen?
Wenn wir dann gefragt werden wer wir sind. Was Antworten wir dann darauf?
Hallo ich heiße z.B. Manfred, ich habe eine Frau und drei Kinder. Ich arbeite bei Siemens und verdiehne ganz gut. Vor kurzem war ich grad im Urlaub es war wunderbar. Aber jetzt bin ich wieder hier und alles ist wie immer. Und selbst?

Haben wir uns damit wirklich selbst beschrieben???
Oder nur die Fassade?
Das was wir nach außen von uns selbst geben wollen.
Es fängt schon mit der Identifizierung mit seinem Namen an der einen schon von sich selbst trennt.
Dazu ein kleiner Hinweis an alle Eltern. Was euch absolut bewußt sein sollte ist das Kleinkinder im alter von 2-3 Jahren richtig anfangen die Realität die sich ihnen bietet wahrzunehmen. Gleichzeitig stellt sich hier auch ein wendepunkt in ihrem Ichbewußtsein dar.
Die zeit vorher war einzig und allein dazu dar sich auf das Programm hier ähnlich wie bei einem Fernseher einzustellen.
In diesem alter kann das Kind im normalfall sich selbst verständigen und hat sich auch schon mit einigen materiellen Dingen identifiziert. Es kennt den Namen was ihm seine Eltern gegeben haben und es reagiert auch darauf.
Eine besonderheit dieser zeit in der Kinderentwicklung ist das das Kind noch relativ frei ist von Vergangenheit und Zukunft. Es lebt sehr bewußt im Jetzt außer seine Eltern verhindern das. Dann, und ich kenn kein Kind wo es nicht so war, erleben die Eltern ein Phänomen was sie überhaupt nicht einordnen können. In keinster Weise, im Gegenteil es verbreitet Sorgen bei ihnen.
Das Kind fängt an von sich in der dritten Person zu sprechen. Auf einmal ist es so als wenn das Kind nicht mehr sein Namen kennt oder das Wort ich.
Viele Eltern treiben das ihren Kindern energisch wieder aus und bearbeiten es mit ihrem Namen und ihrem persöhnlichen Ich.
Wer hat sich schon mal ernsthaft Gedanken darüber gemacht warum das Kind das macht. Die Eltern wissen nicht was sie damit beim Kind anrichten.
Irgendwann bricht der Wiederstand in dem kindlichen Geist und es identifiziert sich wieder mit seinem Namen und seinem Ich. Dann redet das Kind auch wieder so Blödsinnig über das Leben wie die Eltern auch. Sie sind nicht mehr das Leben sondern dann heist es das Leben ist gut oder schlecht. :heul: :heul: :heul:

Das soll hier jetzt kein Vorwurf an Eltern werden. Auch sie wurden ja nicht anders behandelt, also woher sollten sie auch wissen. Wir alle sind von grundauf spirituell doch wenn wir uns von unserem Leben trennen und im Außen die Identifikation suchen werden wir nie das finden was wir suchen. Wenn wir erkenen das wir garnicht suchen brauchen sondern schon alles haben. Wir in die Welt schreien das wir das Leben sind und nicht das was in unserer Gesellschaft Leben bedeutet. Dann werden wir unser Leben wieder zu schätzen wissen, als eine Last darin zu sehen. Dann stellt sich auch nicht mehr die Frage nach dem Sinn. Der Sinn sind wir selber. Weil wir das Leben sind.

Der Sinn des Lebens? = Ananda (ist indisch und bedeutet die Glückseligkeit des Sein)

In diesem Sinne wünsche ich euch alles gute in eurem Leben!

Dreamkiller
Dreamkiller ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2005, 23:01   #122
Akuma
Foren-As
 
Benutzerbild von Akuma
 
Registriert seit: 06.06.2005
Beiträge: 982
Standard

Hi Ho,

für mich ist der Sinn im Leben, seinem Leben einen Sinn zu geben.


nicht mehr und nicht weniger...

Gruß
__________________
Zitat:
In Formation
Akuma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2005, 15:55   #123
soleluna
Gast
 
Beiträge: n/a
Blinzeln Der Sinn ist:

Generell denk' ich, dass es einen großen Unterschied macht, WANN man diese Frage stellt.
Ansonsten halte ich es mit Morgenstern:

„Leben ist die Suche des Nichts nach dem Etwas.“

Im Mikrokosmos offenbart sich:
99.9% eines Atoms bestehen aus Leere.

Bzgl. Makrokosmos lässt sich heute sagen, dass das Universum zum jetzigen Zeitpunkt eine mittlere Dichte von 1 Teilchen pro m3 hat, also so gut wie gar nix!
Zum Vergleich: 1cm3 Luft sind 10hoch20 Teilchen drin, das müsst ihr Euch mal überlegen!

Das interstellare Medium muss folglich dünn sein. Ja, das muss es. Warum?
Ganz einfach: Wenn es dichter wäre, gäbe es uns nicht!
Wenn das interstellare Medium heute noch so dicht wäre wie z.B. zu der Zeit, als die Milchstrasse entstanden ist, vor 10-11 Milliarden Jahren, dann würde es uns nicht geben!
Es würde keine Sterne geben, denn die Sterne sind ja verdichtetes, INTER-stellares Material!

Gehen wir noch weiter zurück, zum BB, als alles, was jetzt ist, noch eine gewaltige „Ursuppe“ war.
Alles Eins, wie hier mancherorts öfters zu lesen. Alles befand sich in „göttlicher Ordnung“, ohne Zeit und Raum.
Zum besseren Verständnis stelle man sich vor:
Vor dem Urknall war die Welt…. gelb. Es gab keine Zeit und damit auch keinen Raum, denn um einen Raum zu durchmessen, muss ich einen Vorgang erleben können, der mir so was wie Fortbewegung erlaubt. Man würde während des BB noch nicht mal einen Gedanken darüber verlieren können, was vor dem BB gewesen ist, weil ich mich selber aufgelöst habe …. auch gelb bin.

Der BB brachte Chaos in diese Ordnung, auch „Entropie“ genannt. Gott sei Dank, im wahrsten Sinn des Wortes, denn sonst gäbe es uns nicht! Steigende Entropie = Leben, oder anders: Leben=Chaos! Die Entropie steigt immer an, bei allem was man tut verliert man nämlich Energie. Diese Art von Verlust findet bei jedem Vorgang im Universum statt. Es gibt keinen einzigen Vorgang im Universum, der Energie komplett in eine andere Energieform umwandelt ohne dabei Wärme zu verlieren. Und Wärme ist sozusagen der Zustand der minimalen Information. Und minimale Information heißt klarerweise maximale Unordnung.

Es gibt also einen Erhaltungssatz, dass nämlich die Entropie im Universum immer ansteigt, alles drängt zu mehr Unordnung.
Wäre alles gleich, nämlich im Zustand der maximalen Ordnung, der minimalen Unordnung, dann gäbe es keinerlei Entwicklung, also auch kein Leben!



Fazit 1:
Um ein WARUM zu verstehen, muss man sich erstmal fragen: WOHER?
Hinsichtlich dessen, was wir als „Universum“ bezeichnen, kommen wir (all-es) also aus einer extrem dichten, heißen gelben Ursuppe, an die wir uns womöglich deswegen nicht erinnern, weil es da schlicht aber ergreifend nix zu erinnern gibt! Schließlich hatten wir ja nicht mal die CHANCE, uns voneinander zu unterscheiden – denn wenn ich gelb bin, genauso wie Du, mein PC und ET, dann gibt es mich, Dich, meinen PC und ET auch nicht! Alles klar?

Fazit 2:
Wir kommen aus dem verdichteten Nichts. Siehe BB.
Wir bestehen aus Nichts. Siehe Mikrokosmos/Makrokosmos.
Wir gehen wieder zurück ins Nichts. Siehe steigende Entropie.
All das womöglich im unendlichen (?) Kreislauf von Big Bang zu Big Crunch, gemäß einer riesigen Blase.
Aufgrund der gemessenen Nullpunktschwankungen im Vakuum, könnten es nach derzeitigem Wissensstand rein theoretisch(!) sogar 10 hoch 57 bis 10 hoch 59 Paralleluniversen sein, die es uns gleich tun (oder umgekehrt). Denn es gibt Theorien die besagen, dass jede der Blasen des Quantenschaums ein Universum abliefert.

So Fazit3:
Vielleicht tut der liebe Gott die ganze Zeit über nix anders als singend baden?
Vielleicht ist es der Rhythmus seiner Melodie, die wir wahrnehmen in den Bahnen der Galaxien bis hinein in die Tiefe unserer Quantenwelt?
Vielleicht amüsiert er sich gar darüber, dass wir uns ganz offensichtlich fürchten vor dem, woher wir kommen, was wir sind und wohin wir gehen,
dass wir Angst haben vor dem NICHTS, ergo vor uns selbst?

Warum Gott das tun sollte?
Nun, vielleicht weil er vom gelben Einheitsfernsehen genug hatte und beschloss,
sich lieber selbst in Aktion zu erfahren, badender Weise?
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Alt 27.07.2008, 13:05   #124
Al_Nikta
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo,

das waren mal meine Überlegungen zum Thema Sein:


Am Anfang war das Wundern, das Wundern darüber wo denn Alles sei. Wer sich gewundert hat, weiß bis heute Keiner mehr. Keiner ist Einer von Vielen aber Viele sind nichts im Vergleich zur Unendlichkeit. War es doch diesen Unendlichkeit, die in einer fernen Zukunft zu enden drohte.
Aber Wer konnte so etwas schon am Anfang wissen. Somit begnügte Man sich mit dem wundern darüber wo denn Alles Sei.

Pop ! Machte Es. Da war Etwas, ein Knall ? kaum zu vernehmen aber durchschlagend im Erfolg !
Somit war die Zeit geboren, plötzlich hatte Jemand das Gefühl zu spät zu kommen ? Aber wer ? Und wohin ? Plötzlich die Strahlung, oh, wo kommst du denn her. Würde ein Welcher fragen, wenn er wüsste, was sie ist. Doch da ging irgend Wem ein Licht auf, Psss, HEIß, lieber nicht anfassen, sollte man denken, wenn Einer hin langt. Tat aber keiner, war ja Niemand da.

„Bist du Gott“? Ertönt eine laute Stimme. „ Wer ich“ wundern Sie sich. „Ja, du ! Oder siehst du hier noch Wen? „ Mal sehen“ antwortet Sie schnell und sieht sich um und sagt „Kommt darauf an?!“ Die Stimme, „auf was?“ „Na, auf die Sichtweise“ .
„Ich nenne dich der Einfachheit halber Gott“ „Na fein, mach doch!“ nörgelte Gott kurz in den Raum, der sich Mittlerweile mit Materie füllte. „Wer bist du ?“ Fragte Gott die Stimme. „ Das tut nichts zur Sache“ „Tuen tut man nicht das macht man“ verbesserte Gott.
Da war die Stimme nie wieder zu hören und Gott war alleine.
„Wer bin ich, warum bin ich und überhaupt wo bin ich ?“ blickte Gott fragend drein. Um zu wissen wo er sich befindet setzte er alles in eine bestimmte Position und gab ihm einen bestimmten Grund. Somit schaffte sich Gott erst einmal einen geordneten Überblick zum Ganzen. „Ah, schon viel besser“

„So ein Quark“ schrie er als er einen Quantensprung vollführte und stellte fest das seine Mechanik sehr unberechenbar war. „Muss das so sein?“ fragte er sich beim Spalten der Atome um sich ein Feuerchen zu machen. „Ganz schön hell“ wundert er sich als die Sonnen brannten. Er wollte einen Baum pflanzen und stand dabei vor zwei Problemen. Was ist ein Bau und warum ist das Loch so schwarz ? Schwups, waren die Sonnen wieder weg und ihm wieder kalt.
Und die Zeit am ende allen Seins.


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