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Verschwörungstheorien Bilderberger, New World Order, Schattenregierungen, Weltregierung oder gar Weltdiktatur?

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Alt 21.05.2004, 12:48   #1
Desert Rose
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Standard Neue Studie: Ölreserven halten noch Jahrzehnte

Also ich dachte die wären bald erschöpft!?
Und wieso steigen die Ölpreise gewaltig?

Zitat:
21. Mai 2004

NEUE STUDIE


Ölreserven halten noch Jahrzehnte

Auch wenn Umweltschützer und Politiker gerne anderes behaupten: Die Ölreserven sind einer neuen Studie zufolge noch lange nicht am Ende. Neue Technologien zur Erschließung der Vorkommen und steigende Ölpreise lassen die Quellen demnach noch Jahrzehnte sprudeln.

Die Frage ist fast so alt wie die Erdölförderung: Wie lange werden die weltweiten Ölreserven noch halten? Und die Antworten fallen meist viel dramatischer aus als es angemessen wäre. Das zumindest behauptet der italienische Forscher Leonardo Maugeri, der jetzt im Fachmagazin "Science" schreibt: "Der Welt wird der Erdöl so schnell nicht ausgehen."

Maugeri, Wissenschaftler in Diensten des italienischen Energiekonzerns Eni, hat die Erdöl-Prognosen der vergangenen 100 Jahre genauer untersucht und ein vernichtendes Fazit gezogen. Demnach waren die Berechnungen von Hysterie, mitunter sogar von Panik geprägt, wie zum Beispiel nach Ende des Ersten Weltkriegs. Der Chef des renommierten US Geological Survey stellte 1919, unterstützt von vielen Kollegen, eine dramatische Vorhersage auf: Innerhalb von neun Jahren würde den USA das Öl ausgehen.

Kritik an Methoden der Pessimisten

Heutzutage sind zwar die Methoden, mit denen solche Prognosen berechnet werden, deutlich genauer geworden - die Warner aber gehen, so Maugeri, noch immer von falschen Grundvoraussetzungen aus. Sie nähmen beispielsweise an, dass die geologische Struktur unseres Planeten so gut erforscht und verstanden sei, dass die Entdeckung neuer, bislang unbekannter Ölquellen höchst unwahrscheinlich wäre.

Auch basierten die Berechnungen der Pessimisten auf einer (laut Maugeri) nicht sonderlich überzeugenden Statistik. Mit der hätte sich zwar die Erdölförderung in den USA in den letzten Jahrzehnten korrekt vorhersagen lassen, doch in weniger gut erkundeten und erschlossenen Regionen der Welt dürfte die Statistik versagen. Außergewöhnliche Vorkommen wie der kanadische Ölsand oder Schweröl aus Russland und Venezuela würden erst gar nicht berücksichtigt, obwohl die Ressourcen riesig seien und die Kosten für ihre Erschließung ständig sänken.

Außerdem - vielleicht die am schwersten wiegende Kritik - berücksichtigten die statistischen Berechnungen weder neue Technologien noch die sich verändernden Kosten der Ölförderung. In Wirklichkeit, schreibt der italienische Forscher, legten aber selbst kontinuierlich ausgebeutete Ölfelder im Laufe der Zeit noch zu: "Die Reserve wächst." Gründe hierfür seien neben Ölpreis und Technologie auch politische Entscheidungen und die ständig wachsende Kenntnis bekannter Ölfelder - ausgelöst durch effektive und intensive Bohrungen.

Alarmschreie fördern "Öl-Imperialismus"

So schätzten Experten im Jahr 1942, dass aus dem Kern-River-Ölfeld in Kalifornien noch 54 Millionen Barrel Öl gewonnen werden können (ein Barrel sind rund 159 Liter). Knapp ein halbes Jahrhundert später, im Jahr 1986, hatte das Feld 736 Millionen Barrel Öl produziert - und die noch nicht abgepumpten Reserven werden auf 970 Millionen Barrel geschätzt. "Das Ölfeld hatte sich nicht verändert", so Maugeri, "aber unser Wissen über das Feld."

Doch selbst, wenn man nur von den heute bereits gesicherten Ölreserven ausgehe, bestehe kein Grund zur Panik. Im Erdboden warteten derzeit noch eine bis drei Billionen Barrel Öl darauf, an die Oberfläche gebracht zu werden. Beim aktuellen Jahresverbrauch von "lediglich" 28 Milliarden Barrel würde der Vorrat somit noch für 35 bis 107 Jahre reichen.

Für Maugeri besteht daher überhaupt keine Veranlassung für verfrühte Alarmschreie. Die regelmäßig wiederkehrende Ölpanik nutze höchstens der Politik: In den letzten Jahren habe sie im Westen zu einem regelrechten "Öl-Imperialismus" geführt - zu dem Versuch, direkt oder indirekt die Kontrolle über Öl fördernde Staaten zu erlangen.
Quelle


Ölreserven halten noch 40 Jahre
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Alt 21.05.2004, 18:52   #2
Desert Rose
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Wird Autofahren ab 2016 zur Luxus?

Zitat:
Produktion wird Höhepunkt spätestens 2016 erreichen


"National Geographic": Welt droht neue Ölkrise

veröffentlicht: 21.05.04 - 13:56


Hamburg (rpo). Die Welt schlittert offenbar direkt in eine neue Ölkrise. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin "National Geographic Deutschland".
Bereits in rund zehn Jahren werde die weltweite Ölförderung nach Berechnungen zahlreicher Wissenschaftler ihren Höhepunkt überschritten haben, berichtete die Zeitschrift am Freitag vorab aus ihrer Juni-Ausgabe.

Damit werde Öl immer knapper und der Preis noch "erheblich" steigen - mit gravierenden Folgen für die Weltwirtschaft.

Nach einer Prognose des britischen Wissenschaftlers David Greene werde die Weltporduktion ihr Maximum im Jahr 2016 erreichen, hieß es weiter. Außerhalb des Nahen Ostens sei dies schon 2006 der Fall.

Andere Experten gingen sogar davon aus, dass der Höhepunkt bereits überschritten sei. Bei allen Prognosen spiele insbesondere das Verhalten der Ölförderländer im Nahen Osten, die Erschließung alternativer Energiequellen und die weitere Entwicklung des Ölverbrauchs eine entscheidende Rolle.

Demnach liegt der weltweite Verbrauch derzeit mit steigender Tendenz bei fast 80 Millionen Barrel pro Tag, wobei ein Barrel 159 Litern entspricht. Schätzungen zufolge solle der Erdölverbrauch allein in den USA in den kommenden 20 Jahren um 50 Prozent zunehmen.
Quelle



http://www.nationalgeographic.de/
Cheap-Oil Era Is Far From Over
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Alt 21.05.2004, 22:03   #3
Myticandy
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Daumen hoch

Ein breiter Umstieg auf Elektromobile könnte den täglichen Verbrauch von Öl reduzieren.
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Alt 22.05.2004, 12:53   #4
Scott82
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Elektromobile sind ganz klar die Zukunft. Allerdings werde ich bedenken mit der Leistung haben. Infos bekannt? Eigentlich meine ich mit meinem Posting eher den Elektromotor.

Problematisch wird es wohl sein, mit einer anderen Energie die gleiche - oder annähernd gleiche - Leistung zu erhalten, wie bei einem Motor, der fossile Stoffe verbrennt.
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Alt 23.05.2004, 22:32   #5
SNII
Jungspund
 
Registriert seit: 31.07.2003
Beiträge: 16
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Tjo, und wie seihts mit der Brennstoffzelle aus? Ich behauopte einfach mal, die Konzerne haben die nötigen Technologien für die Zeit nach dem Öl schon in der Schublade, damit der Ustieg zur rechten Zeit gemacht werden kann.
SNII ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2004, 18:53   #6
Zwirni
Lebendes Foren-Inventar
 
Registriert seit: 20.04.2002
Beiträge: 3.540
Standard RE: Neue Studie: Ölreserven halten noch Jahrzehnte

Zitat:
Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) wird ihre Ölförderung in zwei Schritten erhöhen. Das beschloss die OPEC am Donnerstag in Beirut.

Zum 1. Juli werde die Organisation ihre Produktion zunächst um zwei Millionen auf 25,5 Millionen Barrel pro Tag ausweiten, teilten Minister des Kartells am Donnerstag in Beirut mit. Zum 1. August werde es dann eine weitere Anhebung um eine halbe Million Barrel geben. Die Öl-Preise gerieten durch die Entscheidung zunächst nicht unter Druck, stiegen aber auch nicht weiter.

[..]
http://www.rp-online.de/public/artic...rtschaft/49659
Zwirni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2004, 19:33   #7
Felix
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tja da gibts nur ein satz zum sagen hätte die usa nich alles verschwendet dann würde die rserve noch 100 jahre dauern
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Alt 30.06.2004, 22:02   #8
Desert Rose
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Zitat:
Frühere Prognose sah Versiegen der Quellen schon 2009

Erdölreserven reichen noch 41 Jahre

veröffentlicht: 30.06.04 - 14:44

Berlin (rpo). Zwar sind die Erdölreserven weiterhin endlich, doch die Prognose von 1980, wo für das Jahr 2009 das Versiegen aller Quellen vorhersah, kann revidiert werden. Laut BP-Studie reichen die Vorkommen noch 41 Jahre.
Die derzeitigen Rekordhöhen der Erdöl- und Erdgaspreise sind nicht auf eine grundsätzliche Reservenknappheit zurückzuführen. Diese Ansicht vertrat der Chefvolkswirt des Energieunternehmens BP, Peter Davies, am Mittwoch in Berlin. Dass die Menge der Öl- und Gasvorräte über dem Verbrauch liege, sei auch im Jahr 2003 der Trend gewesen. Die Menge der wirtschaftlich nutzbaren Erdölreserven ist laut Davies in den letzten 30 Jahren fast kontinuierlich gestiegen, momentan würden sie auf 1,15 Billionen Barrel geschätzt.

BP geht davon aus, dass die nächsten 41 Jahre die Erdölförderung gesichert sei. 1980 hatte das Unternehmen nur 29 Jahre veranschlagt. Auch die verfügbare Erdgasmenge habe sich seit 1980 verdoppelt, erklärte Davies.

Der Anstieg sei zu verzeichnen wegen eines verbesserten Informationsstands und technischer Neuerungen in den Förderverfahren, sagte Davies. Obwohl die globale Ölförderung 2003 um 3,8 Prozent gestiegen sei, hätten sich Rekordpreise entwickelt. Als Gründe benannte Davies neben Krieg und Terror im Mittleren Osten Versorgungsstörungen in Venezuela und Nigeria, den Ausfall von 54 Kernkraftwerken wegen Sicherheitsbedenken in Japan und den Anstieg der Energienachfrage vor allem in China.

China sei neben Russland der "Schlüsselfaktor" auf dem Energiemarkt, erklärte Davies. Der Energieverbrauch sei in China durch einen Investitions-Boom im Jahre 2003 um 13,8 Prozent gestiegen. China habe mittlerweile vor Japan und nach den USA die weltweit höchste Ölnachfrage. Entscheidender Energieproduzent sei nach wie vor Russland, vor allem die russische Ölförderung sei 2003 weiter ausgebaut worden.
Quelle
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Alt 01.07.2004, 02:00   #9
Alhym
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Ich denk auch, dass die die Technik schon haben, aber noch Geld scheffeln wollen mit dem Öl. Naja, warum nicht? Wasserstoffautos sind dann eh die Zukunft, sollen sie da noch mehr Geld reinstecken, damit die noch besser und günstiger und umweltfreundlicher werden!
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Alt 25.12.2004, 17:06   #10
Vandraak
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Forscher melden Durchbruch bei Brennstoffzellen

Zitat:
23. Dezember 2004

BILLIGER STROM

Forscher melden Durchbruch bei Brennstoffzellen

Von Dirk Lullies

Eine neuartige Brennstoffzelle könnte die Energiekonzerne in Verlegenheit bringen. Der in Dresden entwickelte Stromspender soll zehn Mal länger halten als bisherige Brennstoffzellen und ein ganzes Einfamilienhaus mit Strom versorgen - zu Kosten von maximal 2000 Euro, unabhängig vom bisherigen Stromnetz.
...
Quelle: Spiegel
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