:: forum.grenzwissen.de :: Das andere Forum für Grenzwissenschaften ::

 

Zurück   :: forum.grenzwissen.de :: Das andere Forum für Grenzwissenschaften :: > Medizin & Alternative Heilverfahren > Medizin

Medizin Aktuelle Ereignisse, Forschungsergebnisse etc.

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 08.03.2004, 19:29   #1
Desert Rose
Gast
 
Beiträge: n/a
Daumen hoch Alles zum Thema: Stress

Ich dachte ich mache hier mal dazu ein Thread auf, wo wir alles zu diesem Thema dann posten können.
Besonders weil Stress in unsere heutigen Zeit kaum ganz zu vermeiden ist, wird nicht umsonst als "Zivilisationskrankheit" bezeichnet. Wobei Stress oft dadurch entsteht, weil man sich selber oder andere einem Grenzen setzen. Dadurch wird oft enormer Druck und Belastungen aufgebaut. Berichte über Stressbewältigungen, sollten lieber an andere Stelle gepostet werden, hier soll lediglich neues aus Forschung und Ursachen von Stress besprochen werden, damit das ganze auch hier übersichtlich bleibt.

Hier mein erster Beitrag zu diesen Thema.

Zitat:
Gesundheitsstatistik

Stress: Die Jugend leidet am meisten

veröffentlicht: 08.03.04 - 16:34

Brüssel (rpo). Je jünger, desto gestresster? Offenbar muss man die Frage mit Ja beantworten. Laut einer EU-Gesundheitsstatistik leiden junge Leute unter 24 Jahren am meisten unter Stress.
Das geht aus Gesundheitsstatistiken der 15 EU-Staaten hervor, die die EU-Kommission am Montag in Brüssel veröffentlichte. Fast die Hälfte der befragten 16 bis 24-Jährigen gab in Deutschland zu Protokoll, "regelmäßig" unter Stress zu leiden. Erst mit dem Alter werden die Bundesbürger gelassener: Nur gut 40 Prozent der Menschen unter 40 Jahren litten unter Stress; bei den über 55-Jährigen waren es nur noch elf Prozent.

Im Ländervergleich gesehen straft die EU-Statistik das Klischee vom gelassenen Südländer Lügen: So gaben mehr als zwei Drittel der Griechen aller Altersgruppen zu Protokoll, ihnen mache Stress zu schaffen.

© RP Online, AFP, ap, ddp, dpa, sid, teleschau-der Mediendienst
Quelle
  Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2004, 19:00   #2
Desert Rose
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Vor allem Männer reagieren auf Koffein

Kaffeepause kann Stress bedeuten

veröffentlicht: 12.03.04 - 09:41

Bristol (rpo). Eigentlich soll die Kaffeepause dazu dienen, vom Berufsstress einmal abzuschalten und kräftig durchzuatmen. Doch meistens passiert genau das Gegenteil. Vor allem bei Männern.
Forscher der Universität Bristol haben jetzt aber herausgefunden, dass häufig damit genau das Gegenteil erreicht wird. Gerade Männer reagierten auf Koffein, indem sie Stressgefühle viel intensiver wahrnähmen, berichtet der Psychologe Peter Rogers.

Koffein wirkt nach Angaben der Experten allerdings nicht immer gleich. Die Stresserhöhung hänge auch davon ab, ob man alleine oder im Team arbeite. So könne Koffein die Arbeit erleichtern, wenn beispielsweise unter Zeitdruck Rechenaufgaben durchgeführt werden müssten. Bei Arbeitsaufgaben, die im Team gelöst werden müssten, erhöhe der Wirkstoff dagegen das Stressgefühl. Dem Beschäftigten falle es dann schwerer, sich auf seine Kollegen einzulassen.

© RP Online, AFP, ap, ddp, sid, teleschau-der Mediendienst
Quelle
  Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2004, 08:53   #3
Desert Rose
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Bisher konnte man Stress nicht Nachweisen, nun gibt es ein Bluttest, der das Grad des Stresses messen und somit bestimmt werden kann wie stark der Stress einen belastet.


Zitat:
25.03.2004 - Gesundheit

Zu viel Stress? – Bluttest zeigt, ob das nur eine Ausrede ist

Immunantwort soll Auskunft über den Grad der Belastung geben


Ein Bluttest könnte in Zukunft zeigen, wie stark ein Mensch unter Stress steht. Britische Zoologen haben eine Methode entwickelt, mit der sie schnell und unkompliziert die Immunantwort im Blut messen können. Je schwächer dabei Abwehrzellen im Blut reagieren, desto stärker ist der Stress. Die Wissenschaftler von der Universität Oxford haben diesen Test nun zum Patent angemeldet, teilt die Abteilung für Technologie-Transfer in Oxford, ISIS, mit.

Psychischer Stress führt zunächst zu einer Beschleunigung von Herzschlag und Atmung, sowie zu einer besseren Durchblutung der Muskulatur. In diesem Zustand ist der Körper kurzfristig zu Höchstleistungen in der Lage. Hält diese Stressreaktion jedoch über längere Zeit an, kann sie zu Magengeschwüren oder Herzerkrankungen führen. Die britischen Forscher um Linda Naylor haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem bereits frühzeitig das Ausmaß der Stressreaktion des Körpers genau bestimmt werden kann.

Die Forscher untersuchen dazu die Immunreaktion des Körpers. Einem Tropfen Blut wird eine Chemikalie zugesetzt, die eine Bakterieninfektion simuliert. Die Reaktion der weißen Blutkörperchen, zuständig für die Abwehr solcher Infektionen, zeigt dann, wie stark eine Person unter Stress steht: Je stärker der Stress ist, um so geringer fällt die Reaktion der Abwehrzellen aus, teilen die Forscher mit. Die britischen Wissenschaftler sehen den Anwendungsbereich ihres Tests unter anderem in der Beurteilung der Stressbelastung am Arbeitsplatz.

ddp/bdw – Thomas Kappe
Quelle



Neuer Bluttest zeigt Stressniveau an
  Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2004, 00:20   #4
Desert Rose
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Warum wir durch Stress schneller altern

Zitat:
Zellen sterben eher ab

Warum wir durch Stress schneller altern

veröffentlicht: 30.11.04 - 08:14

Washington (rpo). Man muss kein Mediziner sein, um zu wissen, dass permanenter Stress nicht gut für das Wohlbefinden ist. Jetzt haben Forscher jedoch ermittelt, wie genau sich Stress auf unser Lebensalter auswirkt und warum wir durch Stress anfälliger für bestimmte Krankheiten werden.
Langjähriger Stress lässt Menschen schneller altern, indem er die Lebensdauer bestimmter Körperzellen vermindert. Das schließen amerikanische Wissenschaftler aus den Ergebnissen einer Studie mit 58 Frauen. In Immunzellen von Probandinnen, die seit Jahren unter starkem Stress standen, waren dabei die Enden der Chromosomen deutlich kürzer als bei Frauen mit weniger Stress.

Die Länge dieser DNA-Bereiche bestimmt, wie oft sich eine Zelle teilen kann und damit auch ihre Lebenserwartung. Die Entdeckung könnte auch erklären, warum Stress anfälliger für verschiedene Krankheiten macht, schreiben die Forscher um Elissa Epel von der Universität von Kalifornien in San Francisco in der Fachzeitschrift "PNAS" (Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1073/pnas.0407162101).

Bei der Geburt bestehen die so genannten Telomere am Ende der Chromosomen aus mehreren tausend Bausteinen. Im Laufe des Lebens verkürzen sie sich jedoch bei jeder Zellteilung. Unterschreiten sie eine bestimmte Länge, geht bei der nächsten Teilung wichtige genetische Information verloren und die Zelle stirbt. Die Länge der Telomere kann demnach als Marker für das Alter einer Zelle betrachtet werden. In Zellen, die sich sehr häufig teilen müssen, wie Knochenmarkstammzellen oder auch Immunzellen, ergänzt das Enzym Telomerase nach jeder Teilung das fehlende Stück, so dass sich diese Zellen sehr viel häufiger teilen können als andere Körperzellen.

....
Weiter hier


Stress lässt Zellen um Jahre altern (Spiegel-Online)


Also, immer mit der ruhe, und sich nicht stressen lassen.
  Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Alles nur Klimahysterie? koltien Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen 209 23.07.2016 00:24
Leichter Stress hilft Lernen Zeitungsjunge scienceticker.info 0 14.03.2008 17:12
Alles neu... Acolina Ankündigungen & Informationen 30 27.05.2006 21:45
Alles nur Einbildung ? Lazarus Psychologie & Parapsychologie 3 27.07.2002 14:29


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 17:19 Uhr.


Powered by vBulletin® ~ Copyright ©2000 - 2017 ~ Jelsoft Enterprises Ltd.


Das forum.grenzwissen.de unterliegt der Creative Common Lizenz, die Sie hier nachlesen können.
Wir bitten um Benachrichtigung, falls Sie Inhalte von uns verwenden.