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Unser Leben: Schicksal oder Zufall? Ist unser Leben überwiegend eine Aneinanderreihung von Zufällen oder eher schicksalhaft vorherbestimmt? Gibt es einen Sinn dahinter?

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Alt 01.09.2018, 11:43   #11
Lucy
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hmmm... sakslane kann’s nicht sein lassen.

Öffne dein Herz und du kannst dasselbe erfahren!!! 🛸
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Alt 01.09.2018, 11:46   #12
Sakslane
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Zitat von Lucy Beitrag anzeigen
Öffne dein Herz und du kannst dasselbe erfahren!!! 🛸
Danke, ich öffne lieber ein gutes Buch und den gesunden Menschenverstand.
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Alt 01.09.2018, 11:56   #13
Lawrence P. W.
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Zitat:
Zitat von Lucy Beitrag anzeigen
hmmm... sakslane kann’s nicht sein lassen.

Öffne dein Herz und du kannst dasselbe erfahren!!! ��
Ich sehe bei dir eine große Sehnsucht, nach solchen Erfahrungen, die du da beschrieben hast.
Sie trifft auf die "Realitäten" hier und die Sichtweisen zu diesen Themen.

Ob unser Leben Schicksal oder Zufall ist, hängt auch damit zusammen, wie wir es sehen, wonach unsere Lebenssuche besteht.

Eigentlich ist unser Leben, denke ich, ein Weg, eine Suche, mir hilft der Glaube dabei, anderen hier ausschließlich die nackten Gesetze der Physik und Chemie.

Vielleicht hilft ein Blick in die Begrifflichkeit:
Zufall:
Es ist mir zugefallen, es ist meine Aufgabe, ich kann meinen Weg selber finden.

Schicksal:
Ich bin hineingeworfen worden, ich kann daran nichts ändern, also ergebe ich mich dahinein.

Eine Theologin sagte dazu mal, was ich sehr anregend fand:
Zitat:
Gedanken zu Kohelet (Prediger Salomo) 3,1-8
Alles hat seine Zeit, für alles, was geschieht in der Welt, in unserem Leben, gibt es eine bestimmte Stunde.
Wir wurden nicht gefragt, ob wir geboren werden wollten. Es ist uns aufgegeben, uns hineinzuleben in die Welt, in unser Leben und die uns eigene Bestimmung immer wieder neu zu suchen, zu geben, was wir können, zu nehmen, was wir dürfen, zu werden, die wir sind, um eines Tages, wenn die letzte Stunde naht, in der wir alle Lust und Last des Lebens lassen, im Rückblick auf erfüllte Jahre als leisen Trost im wunden Herzen zu verspüren: Mein Leben habe ich gelebt.
Doch wirft der Tod auch schon in unser Leben seine Schatten: Mit jedem Abschied lassen wir ein Stück von uns zurück; die Nacht der Trauer und der Tränen und das Gefühl nie endender Verlassenheit bleibt uns bisweilen nicht erspart.
Und dennoch ahnt es in uns leise, daß auch auf diese Nacht ein Morgen folgt, der uns mit Licht umfängt und neuem Leben, daß Tränen trocknen und die Klagelieder wieder heiteren Gesängen weichen, daß frohe Feste uns als Gäste wiedersehen und Sinnenfreude uns zum Tanz belebt.

Das Schönste, das es wohl in unserem Leben gibt, sind Zeiten voller Zärtlichkeit, die Lust und Freude, in den Armen des geliebten Menschen für eine Weile zu versinken und einen Hauch von Ewigkeit zu spüren, der für die Augenblicke der Verschmelzung die Ketten der Begrenztheit sprengt.
Und doch, wir ahnen es voll Schmerz, daß die Nacht kühl wird nach glückseligem Liebestaumel, daß unser Weg zurückführt in die Einsamkeit. Sie ist der Preis für alles Liebesglück. Die Trennung will ertragen, die Sehnsucht ausgehalten sein, das Eigene muß sich wieder sammeln, damit erfüllte Nähe wieder neu erlebbar werden kann.
Es gibt in unserem Leben immer wieder Zeiten, in denen Schweigen das Gebot der Stunde ist, um nicht mit lauten Worten leise Töne in uns zu ersticken, und um ganz wachsam hinzuhören, auf das, was uns ein anderer sagt.
Wer wirklich still sein kann, spürt auch genau, wann er gefragt ist, seine Stimme zu erheben; er weiß das rechte Wort zur rechten Zeit zu finden, das wirklich Trost und Hilfe schenkt und das wahrhaftig ist im Blick auch auf sich selbst.

Es ist die bittere Wahrheit, daß kein Tag und keine Nacht vergehen, in der Krieg und Gewalt in dieser Welt zum Schweigen kommen. Und manchmal stellt sich im Verborgenen die beängstigende Frage, ob wir das Grauen brauchen, weil die zerstörerischen Kräfte als dunkle Macht auch in uns selbst lebendig sind.
Doch träumt zugleich in uns die tiefe Sehnsucht vor sich hin, daß eines Tages Frieden und Gerechtigkeit die Welt durchdringen, daß Lieder von versöhntem Leben in uns klingen, von Liebe und von Menschlichkeit.
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Alt 01.09.2018, 12:01   #14
Lawrence P. W.
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Die Akasha- Chronik, das immaterielle Wissen um diese Welt...
Hat C.G. Jung nicht daraus den Begriff des kollektiven Gedächtnisses entwickelt?

Obschon alles Wissen dieser Welt, ihrer Herkunft usw. sich in unseren Körpern befindet, in jeder einzelnen Zelle, denn die Materialien, aus denen sie besteht, sind so alt, wie das Sein selbst.
Chemie und Physik helfen uns immerhin dies zu erkennen.
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Alt 01.09.2018, 12:03   #15
Lucy
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Ja das wäre schön auf jeden Fall was sie am Schluss schreibt. Der Wandel ist bereits im Gange.
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Alt 01.09.2018, 12:06   #16
Lucy
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Ja so sehe ich das auch das kollektive gedächtnis meint wahrscheinlich die Akasha Chronik.?
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Alt 01.09.2018, 12:29   #17
Sakslane
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Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Obschon alles Wissen dieser Welt, ihrer Herkunft usw. sich in unseren Körpern befindet, in jeder einzelnen Zelle, denn die Materialien, aus denen sie besteht, sind so alt, wie das Sein selbst.
Es gibt einen Unterschied zwischen dem Alter des Materials, aus dem ein Buch besteht, und dem Alter der Information, die darin steht.
Zitat:
Chemie und Physik helfen uns immerhin dies zu erkennen.
Hast du dein Fachgebiet gewechselt?
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Alt 01.09.2018, 12:42   #18
perfidulo
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Zitat:
....denn die Materialien, aus denen sie besteht, sind so alt, wie das Sein selbst.
Vermutlich meint er, dass die Atome fast so alt, wie die Welt sind.
Aber das ist so ein typisch esoterisches Missverständnis, dass die Atome irgendwie Information speichern könnten (vgl. den Kult um das "informierte" Wasser).
Angesichts der beklagenswerten Kenntnisse über Naturwissenschaften ist leicht nachvollziehbar, dass Atome und Moleküle verwechselt oder gleichgesetzt werden. Ist ja alles irgendwie Chemie.
Molekülstrukturen speichern Informationen (DNA), selbst geordnete Bezirke in anorganischem Material können das (Magnetband, Disketten, Festplatten).
Esoteriker kamen da natürlich sofort mit der Idee an, man könne gespeicherte Informationen wie eine Festplatte "löschen" und die Leute von "bösen" Erinnerungen (Karma) heilen.

Aber sie äffen ja immer ein Konzept aus der Naturwissenschft nach, wie jetzt die Quantenphysik, ohne es zu verstehen. Ein wenig Analogie reicht völlig.
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Alt 01.09.2018, 13:01   #19
Lawrence P. W.
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Zitat:
Zitat von Sakslane Beitrag anzeigen
Hast du dein Fachgebiet gewechselt?
Nein, ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass die von uns durch Übereinkunft festgelegten Naturwissenschaften helfen, natürliche Zusammenhänge zu erkennen, zu verstehen und unser Leben zu verbessern/verändern.
Ich halte die Naturwissenschaften nur nicht für die einzigen Erkenntnisquellen.

Zitat:
Vermutlich meint er, dass die Atome fast so alt, wie die Welt sind.
Genau das meinte ich. Das, woraus wir bestehen, ist weitaus älter als wir selbst.
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Alt 01.09.2018, 13:12   #20
perfidulo
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Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Genau das meinte ich. Das, woraus wir bestehen, ist weitaus älter als wir selbst.
Ich frage mich nur, wie du das mit den zwei Schöpfungsgeschichten in der Bibel in Übereinstimmung bringst. Da ist ja nicht von Atomen die Rede.


Ist es nicht eher so, dass der Erkenntnisgewinn der Naturwissenschaften weit über das religiöse hinausreicht?
Ich meine gelesen zu haben, dass Deine katholische Konkurrenz das schon eingeräumt hat.
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