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Religion Von Animismus bis Zen...

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Alt 18.04.2018, 08:22   #11
Lupo
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Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Kleiner Unterschied bei uns ist auch der "Schrubber" wichtig ...
Kennst du alle kirchlichen Arbeitgeber?
Meine Frau hat mal drei Jahre lang für so einen gearbeitet.
Unfassbar wie die dort mit ihren Angestellten umgegangen sind.

Da war niemand "wichtig" unterhalb einer gewissen Führungsebene.
Mir kommt heute noch Rauch aus den Ohren, wenn ich daran denke.
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Alt 18.04.2018, 10:19   #12
Groschenjunge
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Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
In einer christlichen Einrichtung würdest du den Job aber wesentlich schlechter machen, wenn man mal das als Grundlage nimmt, was du hier so alles gegen Glaubende, Kirche und Gott so verbreitest.
Die Kirche ist mit ca. 1,3 Millionen Arbeitnehmern einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. Wer von diesen Arbeitnehmern würde denn seinen Job belegbar wesentlich schlechter machen?

aus https://arbeits-abc.de/arbeitgeber-k...n-des-kreuzes/
Zitat:
Die meisten Mitarbeiter sind in kirchlichen Einrichtungen wie Kindergärten, Pflegeheimen und Krankenhäusern beschäftigt, also Ärzte, Krankenschwestern, Erzieher, Küchenhelfer und vieles mehr. Ihre Gehälter und Löhne sowie die Arbeitszeiten werden zwar von „höchster Stelle“ geregelt, aber können durchweg nicht gerade als himmlisch bezeichnet werden.
Ich sehe da eher ein Lohnproblem, weniger ein Glaubensproblem. Ansonsten wüsste ich nicht, ob man einer gewechselten Steckdose ansieht, ob sie "koscher" oder einfach nur fachgerecht von einem buddhistischen Elektriker gewechselt wurde.
Weihwasser beim Wechseln zu benutzen wäre übrigens evtl. gefährlich, es könnten sich Kriechströme bilden und der Ableitstrom über den Schutzleiter schießt über die erlaubten Grenzen hinaus. Nicht gut, gar nicht gut...
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Alt 18.04.2018, 11:26   #13
Venkman
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Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Ich stelle mir dabei gerade vor, wie ein jüdischer Bewerber auf eine Hausmeisterstelle in einer Moschee auf derselben Rechtsgrundlage sich einklagen kann ...
Eine sehr gute und mutige Frage (speziell auf diesem Board).

Auf Christen rumhacken, ist ja quasi schick und trendy (könnte man meinen), aber wehe man zweifelt an der Glaubensrichtung "Islam" geschweige denn man erhebt leise Kritik... da kommen plötzlich alle aus ihren Löchern gekrochen und erheben ihren Zeigefinger und fangen an "Nazi" und ähnliches zu schreien...

Schon irgendwie komisch...
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Alt 18.04.2018, 12:00   #14
Groschenjunge
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Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Schon irgendwie komisch...
Die Kirche hat eigene deutlich schlechtere Arbeitsgesetze, die nicht dem sonst üblichen Standard entsprechen. Und ach ja, wie viele von den 1,3 Millionen Arbeitsplätzen sind denn unmittelbar den Kirchen (als Gebäude) zugeordnet?
Finde den Unterschied zur Moschee.
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Alt 18.04.2018, 12:12   #15
Venkman
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Zitat:
Zitat von Groschenjunge Beitrag anzeigen
Finde den Unterschied zur Moschee.
Och, da gibts unzählige Unterschiede und vorallem diskriminierende Einschränkungen was allein den Besuch einer Moschee betrifft... von dort arbeiten wollen/zu dürfen mal ganz zu schweigen...

Ich hab noch nicht gehört das z.B. Frauen nicht in Kirchen dürfen bzw. nur für sie spezielle Räume in ihnen vorgesehen sind ... usw. usf.
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Alt 18.04.2018, 12:42   #16
Groschenjunge
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Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Och, da gibts unzählige Unterschiede und vorallem diskriminierende Einschränkungen was allein den Besuch einer Moschee betrifft...
Die gibt es bei meinem Haus auch.

Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
von dort arbeiten wollen/zu dürfen mal ganz zu schweigen...
Du weichst aus, daher nochmal an dich:
Und ach ja, wie viele von den 1,3 Millionen Arbeitsplätzen sind denn unmittelbar den Kirchen (als Gebäude) zugeordnet?
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Alt 18.04.2018, 12:48   #17
Venkman
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Zitat:
Zitat von Groschenjunge Beitrag anzeigen
Du weichst aus, daher nochmal an dich:
Und ach ja, wie viele von den 1,3 Millionen Arbeitsplätzen sind denn unmittelbar den Kirchen (als Gebäude) zugeordnet?
Ich weich keineswegs aus.
Ich habe nur keine Antwort auf die Frage und zum "googeln" keine Lust.
Schätze du kannst die Frage selber beantworten oder wir warten auf einen Sachverständigen...
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Alt 18.04.2018, 13:35   #18
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@Venkman
Einerseits finde ich die Whataboutism-Fragen immer etwas blöd aber andererseits ist die Frage sicher berechtigt und interessant - wenn man die Diskussion nicht nur anstößt und führt, um Stimmung gegen eine der Seiten zu machen.
Mein Rechtsverständnis sagt mir, daß Angestellte in muslimischen Einrichtungen(?) den selben Gesetzen des Arbeitsrechts unterliegen, wie Arbeitnehmer in kirchlichen Einrichtungen.
Wie wäre denn der konkrete Vergleich Hausmeister einer Kirche - Hausmeister einer Moschee?
Sind unsere Kirchenorganisationen mit den Muslimischen Einrichtungen hier gesellschaftsrechtlich eigentlich vergleichbar? Das sind doch eher private Vereine, oder?
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Alt 18.04.2018, 13:49   #19
Venkman
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Zitat von Nobby Nobbs Beitrag anzeigen
.. wenn man die Diskussion nicht nur anstößt und führt, um Stimmung gegen eine der Seiten zu machen.
Absolute Zustimmung, das betrifft dann fairerweise aber alle Religionen und nicht nur, was ich des öfteren hier beobachten/lesen kann, nur die christliche Religion auf der man "rumhackt"... Oder?

Denn ehrlich gesagt, wird hier (mMn) schon ganz gern mal Stimmung gegen "Lawrence" und seine Religionszugehörigkeit betrieben, andererseits wie oben von mir erwähnt traut man sich ja schon garnicht mehr den "Islam" zu kritisieren...

Irgendetwas läuft da (mMn) falsch im Bezug auf die Meinungsfreiheit...
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Alt 18.04.2018, 14:47   #20
Groschenjunge
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Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Denn ehrlich gesagt, wird hier (mMn) schon ganz gern mal Stimmung gegen "Lawrence" und seine Religionszugehörigkeit betrieben,
Aus meiner Sicht spielst du dann in der gleichen Liga wie Law, du erscheinst mir manchmal unfähig, Argumente gegen sachliche Missstände sauber von einem Angriff auf eine Zugehörigkeit zu einer Religion trennen zu können.

Das Thema war, dass die kirchlichen Mitarbeiter (1,3 Millionen) einem eigenen und deutlich schlechteren Arbeitsrecht unterstehen, für dessen Verbesserungen viele andere Arbeitnehmer hart gekämpft haben. Auch wenn ich selber Arbeitgeber bin, aber die Errungenschaften, die die Kirche ignoriert, halte ich für sehr sinnvoll. Wer mal wie ich im Bergbau war, kann gut nachvollziehen, warum ausgerechnet dieser Bereich mit in die Gewerkschaftsgeschichte gehört. Den damaligen Beschäftigten ging es ums nackte Überleben unter an sich schon beschi**enen Bedingungen.

Und das "Guck mal, die anderen aber ..." ist völlig sinnlos, lenkt vom Ziel ab und bereitet den Boden für eine Täter Opfer Umkehrung.

Aber wenn du schon Verteidiger spielst, wie wäre es damit: wie würdest du es finden, wenn der Islam seine religiösen Gesetze hier in Deutschland auch so weltlich ausdehnen würde und dir - analog zum Karfreitag - bestimmte islamische Dinge gesetzlich vorschreibt? Und ja, die kirchlichen Feiertage sind nun mal so, wie sie sind, Da darf jeder seine Dinge so tun, wie er es für richtig hält. Ich werde dann nicht von Kunden gestört und kann effizient arbeiten. Bezahlen muss ich sie ja als AG so oder so, was du als Kunde dann weitergereicht bekommst, wenn du einen Stundenlohn eines Monteurs bezahlen darfst.
Wir könnten das auch so machen, dass ein AN, der bestimmte religiöse Feste ausüben möchte, dafür Urlaub nimmt. Will aber auch keiner. Da ist dann der Urlaub wesentlich heiliger als Karfreitag, egal, welchem Glauben man angehört oder nicht. Wäre ja auch ein Denkmodell.

Mich stört einfach diese weltliche Macht, die ausgeübt wird, aber mit einer freien Religionsausübung oder deren Nichtausübung nichts zu tun hat. Das gilt aus meiner Sicht für alle Religionen, ob Islam, Christentum oder die der Pastafarians, wenn die letzteren denn so wären.

Und da frage ich mich des weiteren, ob ein Hausmeister wirklich die passende religiöse Zugehörigkeit haben muss, aber beim Outsourcing scheint das nicht weiter tragisch zu sein. Wir reden auch über schlechtere Bezahlung vieler Arbeitnehmer der Kirche. Trenn das bitte sorgfältig von einem Religionsbashing.
Die meisten der kirchlichen Einrichtungen werden auch über ganz normale rein weltliche Gebühren finanziert, sind also von daher nicht kirchlich finanziert. Sie werden genau so geschlossen, wenn sie nicht mehr rentabel sind. Die Betriebswirtschaft kennt kein religiöses Glaubensbekenntnis, nur das der Zahlen auf dem Konto. Wie bei allen anderen auch.
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