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Religion Von Animismus bis Zen...

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Alt 30.03.2018, 17:37   #1
perfidulo
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Standard Wenn Brot die Kirche spaltet

Der ORF hat passend zu Ostern einen ausführlichen Beitrag über das Abendmahl veröffentlicht

Hier geht es zum ganzen Text.

Es ist schon interessant, was die Gläubigen alles zum Problem gemacht haben:
Zitat:
Aber wie umgehen mit verschüttetem Wein? Was uns heute wunderlich vorkommt, war den mittelalterlichen bis neuzeitlichen Christen bitter ernst - für sie war die gesegnete Materie dauerhaft in Christi Leib und Blut, also Jesus selbst, verwandelt. Zu Boden gefallenes Brot musste aufgesammelt, verbrannt und beigesetzt werden, verschütteter Wein aufgeleckt und der Boden abgehobelt werden.
Auch jetzt gibt es noch reichlich Gründe zum Streiten. Das ist es ja, was wir an den Christen so lieben. Sie finden immer einen Grund für Dissens. Und wenn sie sich mal einig sind, dann zoffen sie sich mit den Anders- und Ungläubigen.
__________________
Vor jeder Antwort beachten: Ich bin kein Adept der Fantomzeit!
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Alt 30.03.2018, 22:07   #2
Lawrence P. W.
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Das ist es ja, was wir an den Atheisten so lieben. Sie finden immer einen Grund für Dissens. Und wenn sie sich mal einig sind, dann zoffen sie sich mit den Glaubenden.
__________________
Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
Nietzsche "Gott ist tot" ............................................ Gott "Nietzsche ist tot"
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Alt 30.03.2018, 23:04   #3
Lupo
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Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Das ist es ja, was wir an den Atheisten so lieben. Sie finden immer einen Grund für Dissens.

So ganz anders als religiöse Menschen.....
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 31.03.2018, 00:53   #4
Lawrence P. W.
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Bist du gar nicht mit Groschi beim Karfreitagstanzbetränknis?
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Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
Nietzsche "Gott ist tot" ............................................ Gott "Nietzsche ist tot"
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Alt 31.03.2018, 08:45   #5
Lupo
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Ich tanze äußerst selten und betrunken war ich das letzte mal vor 12 Jahren.
Aber was hat deine Frage mit dem Threadthema zu tun?
Wie üblich gar nichts?
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 31.03.2018, 11:38   #6
Sancho
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Es ist schon interessant, was die Gläubigen alles zum Problem gemacht haben:
Die Probleme machen sich wohl vor allem die beiden christlichen Großkirchen. Bei den Katholiken regeln z.B. fast 200 Paragrafen alles um die Heilige Kommunion herum.

Die Freikirchen haben da ein etwas entspannteres Verhältnis zum Abendmahl. Ich erinnere mich an die Nachkriegszeit, als meine Mutter immer das Weißbrot für das Abendmahl backen durfte. Sie schnitt es dann immer in wunderschöne kleine Stangen und schichtete sie kunstvoll übereinander. Der Pastor brach jeweils davon ab und reichte es den Abendmahlsteilnehmern. Die Randstücke durften wir schon mal gleich haben und freuten uns immer auf das Ende vom Gottesdienst, wenn dann von den schönen Weißbrotstangen noch was übrig war.

Niemand wäre da auf den Gedanken gekommen ein finsteres und unheiliges Sakrileg um den Leib Christi zu begehen.

Das einzige „Unheilige“, an das ich mich in meiner Kindheit erinnere, war ein laut vernehmbares „Plopp“ hinter dem Altar: Es waren nicht genug Flaschen von dem Traubensaft geöffnet worden und ein Mitglied vom Gemeindevorstand, der dem Pastor assistieren durfte, war hinter dem Altar diskret in die Hocke gegangen und hatte mt etwas zuviel Drive den Korken aus der Flasche gezogen.
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Alt 31.03.2018, 11:38   #7
Groschenjunge
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Ich tanze äußerst selten und betrunken war ich das letzte mal vor 12 Jahren.
Ja, das passt auch für mich. Wir müssen arbeiten, die Kunden drängeln alle. Aber das ist auch nicht besonders neu für uns.
__________________
"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
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Alt 31.03.2018, 12:03   #8
Groschenjunge
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Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Das ist es ja, was wir an den Atheisten so lieben.
Wärst du denn genauso bereit, hier in unserem Land auf die religiösen Befindlichkeiten aller oder vieler anderer Religionen einzugehen und dich genau so zu verhalten, wie du es von allen anderen Menschen am Karfreitag einforderst?

In Italien ist der Karfreitag ein ganz normaler Arbeitstag. Für mich auch.
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Alt 31.03.2018, 12:16   #9
Venkman
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Zitat:
Zitat von Groschenjunge Beitrag anzeigen
In Italien ist der Karfreitag ein ganz normaler Arbeitstag.
In vielen anderen Ländern auch...

Zitat:
Zitat von Groschenjunge Beitrag anzeigen
[...ein ganz normaler Arbeitstag] Für mich auch.
Schade.

Trotzallem, auch dir und allen anderen, egal ob Atheist oder Christ:

Ein schönes Osterfest!
__________________
"Es ist eine ewige Erfahrung, daß jeder Mensch, der Macht in Händen hat, geneigt ist, sie zu mißbrauchen. Er geht soweit, bis er Schranken findet."
- Charles Baron de Montesquieu -
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Alt 31.03.2018, 12:44   #10
Groschenjunge
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Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Schade.
Warum? Auch die Priester müssen arbeiten und danach die Kneipenwirte.

Meine Vorfahren und Verwandtschaft kommen aus NRW, ein Teil davon ist bäuerlicher und zutiefst katholischer Natur[1]. Nach der Messe wurde immer an der Theke weiter zelebriert. Mal davon abgesehen: Denen war immer war, dass das eigene Vieh auf irgendwelche Feiertage oder das Wochenende keine Rücksicht nimmt. Wenn gemolken werden muss, dann muss, damals noch Handarbeit. Nur Feldarbeit gab es halt nicht.


Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Trotzallem, auch dir und allen anderen, egal ob Atheist oder Christ:

Ein schönes Osterfest!
Danke! Diese Tage (wie Pfingsten auch) haben immerhin den Vorteil, dass das Telefon stillsteht und wir effizienter und ungestörter arbeiten können. Damit gewinnen wir mehr Freizeit, so krumm sich das jetzt auch anhört.

[1] böse Zungen behaupten, das manche Katholiken so schwarz waren, dass sie selbst im Kohlenkeller noch einen Schatten warfen
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