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Alt 13.07.2018, 11:43   #21
basti_79
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Bevor das jetzt noch im Gebrabbel untergeht, wollte ich Lupo mal ausdrücklich für seine besonnene und zuvorkommende Moderation (nicht nur) dieses Threads danken.
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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Alt 13.07.2018, 12:54   #22
Lupo
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Aha, jetzt schiebst du den schwarzen Peter also schlussendlich den Politikern zu, die sich ja ihrerseits immer auf wissenschaftliche Untersuchungen beziehen!
Nein, ich schiebe niemanden den schwarzen Peter zu.
Ich habe nur differenziert, was wissenschaftliche Erkenntnisse sind und was politische Forderungen.




Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Wenn also ohnehin alles nicht beweisbar und in Schwebe ist kann ja auch der US-Präsident mit seiner Klimaprojektkritik anderer Länder recht haben - oder zumindest nicht ganz unrecht, und damit auch ich

Trump und du haben nachweislich Unrecht.
Und du vermeidest weiterhin eine konkrete Kritik, warum die Wissenschaft falsch liegt.
Mehr als Polemik hast du da nicht zu bieten.
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 13.07.2018, 16:53   #23
Acolina
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Bevor das jetzt noch im Gebrabbel untergeht, wollte ich Lupo mal ausdrücklich für seine besonnene und zuvorkommende Moderation (nicht nur) dieses Threads danken.
Dem kann ich mich nur anschließen. Puh, mir wären wohl schon einige Male die Tasten ausgerutscht
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 13.07.2018, 17:54   #24
josian
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Hallo ElLobo
Was hat das Thema des Threads mit der momentanen Situation der Flüchtlinge/Asylanten/Zuwanderer zu tun? Welche Erkenntnisse hat der Anblick des Pasterze Gletschers hinsichtlich der Unschuld der Menscheit am unübersehbaren Klimawandel gebracht?
Es ist imho so, das ca 80% der Bevölkerung in Deutschland(Kinderhabige)quer durch alle Parteien den Menschengemachten Klimawandel leugnen, verständlich. Der früher oft gehörte Satz: Unsere Kinder sollen es mal besser haben, wird zunehmend zur Farce für jene, welche wie deinereiner, keinen Knick in der Pupille haben. Oder hast du ein Wachstum der Pasterze entdeckt? Nun, dann wäre ein Besuch beim Augenarzt durchaus ratsam.
Pro Jahrzehnt wächst die Anzahl der Menschen um wenigstens 1 Milliarde, was trotz der damit einhergehenden Naturzerstörung keinen Einfluß aufs Klima haben soll?
Weitere Ausführungen wären angebracht, ein Thema ohne Ende.
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Alt 13.07.2018, 18:09   #25
basti_79
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Zitat:
Zitat von josian Beitrag anzeigen
Hallo ElLobo
Was hat das Thema des Threads mit der momentanen Situation der Flüchtlinge/Asylanten/Zuwanderer zu tun?
Überhaupt nichts. Das ist so ein bedingter Reflex, anscheinend. Jede Frage wird derzeit politisch diskutiert, und Politik heißt für 99% der Bevölkerung erst einmal Außenpolitik und dann auch Asylpolitik. Natürlich ist immer nur Contra zu haben, als ob Deutschland heutzutage etwas sein könnte ohne das Ausland. Aber das stört einen ja nicht, wenn man nur alle 4 Jahre mal zur Wahl geht und dann auch die Partei wählt, die am meisten hetzt.

Zitat:
Der früher oft gehörte Satz: Unsere Kinder sollen es mal besser haben, wird zunehmend zur Farce für jene, welche wie deinereiner, keinen Knick in der Pupille haben.
Der Satz "unsere Kinder sollen es mal besser haben" heißt, in Alltagssprache übersetzt: "Wir haben so viel gearbeitet, dass wir jetzt von unseren Kindern erwarten, dass sie noch mehr arbeiten als wir." Geronten lieben solche Formeln.

Zitat:
Pro Jahrzehnt wächst die Anzahl der Menschen um wenigstens 1 Milliarde, was trotz der damit einhergehenden Naturzerstörung keinen Einfluß aufs Klima haben soll?
Die Erde könnte wahrscheinlich etwa 10 Milliarden Menschen ernähren. Das Problem ist der Lebensstil "des Westens". Hagen Rether sagt: Unser Lebensstil ist der Grund für deren Armut. Und da lügt er nicht.
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basti_79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2018, 20:13   #26
josian
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Hallo Basti
Wäre schon interessant, welche Generation von Geronten gemeint ist? Zu meiner Jugendzeit hatten die Eltern , eben dem Nationalsozialismus entkommen, mit Sicherheit keinen Gedanken daran das die Nachkommen noch mehr arbeiten sollten. Sie haben bis in die 1980er schliesslich für den 8 Stunden Arbeitstag, freies WE und ein besseres Leben gekämpft und uns auf höhere Schulen geschickt. Hagen Rether in allen Ehren, aber wie soll das gehen? Die Probleme mit der Zuwanderung dürften, bis die 10 Milliarden erreicht sind, mit Sicherheit ins unermessliche wachsen. Zudem müsste sich die Schere zwischen Arm und Reich wieder schliessen!
Dann das grösste Problem, was wir in der zweiten Jahrhunderthälfte haben werden, die nächsten 5 Milliarden Erdenbürger stehen an und das zu einer Zeit eines ständig steigenden Meeresspiegels. Häfen und AKWs unter Wasser, welche für weltweite atomare Verseuchung verantwortlich sind. Hat Hagen Rether oder du eine Meinung zu dieser Problematik , oder gar eine Lösung? Oder vielleicht ElLobo?
josian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2018, 22:42   #27
ElLobo1
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Zitat:
Zitat von josian Beitrag anzeigen
Hallo ElLobo
Welche Erkenntnisse hat der Anblick des Pasterze Gletschers hinsichtlich der Unschuld der Menscheit am unübersehbaren Klimawandel gebracht?
Genau den, den ich am Anfang erwähnt habe: es braucht eigentlich niemand mehr kommen und jammern, dass der Verlust der alpinen Gletscher etwa auf das Konto des modernen Menschen geht, wenn das Klima vor einigen Tausend jahren schon einmal so warm gewesen ist, dass auch auf der Pasterze, der "alten Weidefläche", früher zumindest lichte Wälder gestanden sind!
So wird es wohl wieder kommen - ohne dass der Mensch verantwortlich zu machen ist. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich hier mal wieder in Erinnerung bringen, denn auch schon bekannte Tatsachen neigen dazu vergessen zu werden, wenn man sie sich nicht von Zeit zu Zeit in Erinnerung ruft...
ElLobo1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2018, 22:54   #28
ElLobo1
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Die Erde könnte wahrscheinlich etwa 10 Milliarden Menschen ernähren. Das Problem ist der Lebensstil "des Westens". Hagen Rether sagt: Unser Lebensstil ist der Grund für deren Armut. Und da lügt er nicht.
Mein Gott, was für ein haarsträubender Unsinn!
Bleiben wir doch mal auf dem Boden der Tatsachen: Wenn sogenannte"Gutmenschen" behaupten, die Erde vertrage noch mehr menschen, dann meinen sie damit doch nur, dass wir für eine gewaltige Migrationswelle alle Grenzen öffnen sollten. Wohin das geführt hat sehen wir ja in Europa, dass bereits durch das unverantwortliche Handeln der zum Glück schon weitgehend abgewählten Altpolitiker an den Rand des gesellschaftlichen Kollapses gebracht worden ist - in nur zwei Jahren!

Es ist eine Tatsache, dass jede Region dieser Welt nur eine bestimmte Anzahl an menschen ernähren kann. Und wenn ich lese, dass alleine in einem afrikanischen Staat pro jahr mehr Menschen auf die Welt kommen, als als in einigen Jahren in ganz Europa, dann muss ich sagen, dass sich diese menschen dort in ihrem afrikanischen Land anstrengen sollten, ihre Probleme alleine zu bewältigen.
Dafür darf doch nicht der sogenannte Westen verantwortlich gemacht werden!
Hallo, gehts noch?
Zum Glück haben das jetzt schon die überwiegende Mehrzahl aller menschen im Westen begriffen, wie wir an den Wahlergebnissen sehen.
Die tatsache, dass so viele menschen auch Kinder sterben, zeigt ja schon lange, dass die tolerable Zahl an menschen erreicht worden ist.
Wenn im Tierreich eine bestimmte Population übermässig anwächst, dann schlägt ja auch ein natürliches Regulativ zu.
Warum sollte es gerade beim Menschen kein solches Regulativ geben?

Das Klima bestimmt, wie viele menschen in bestimmten regionen wohnen können - siehe die Entwicklung der Pasterze, und nicht der mensch ist es, der bestimmen kann über die Natur.
Manche sehen das immer noch nicht ein...

Es hilft wirklich niemanden, wenn wir die Armut absichtlich importieren, und damit auch die Armut bei uns zulassen, wo wir längst erkannt haben, dass es keinen Platz für zu viele Kinder gibt.

Geändert von ElLobo1 (13.07.2018 um 22:57 Uhr).
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Alt 14.07.2018, 09:10   #29
Lupo
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Genau den, den ich am Anfang erwähnt habe: es braucht eigentlich niemand mehr kommen und jammern, dass der Verlust der alpinen Gletscher etwa auf das Konto des modernen Menschen geht, wenn das Klima vor einigen Tausend jahren schon einmal so warm gewesen ist, dass auch auf der Pasterze, der "alten Weidefläche", früher zumindest lichte Wälder gestanden sind!
So wird es wohl wieder kommen - ohne dass der Mensch verantwortlich zu machen ist. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich hier mal wieder in Erinnerung bringen, denn auch schon bekannte Tatsachen neigen dazu vergessen zu werden, wenn man sie sich nicht von Zeit zu Zeit in Erinnerung ruft...
Wenn ich dich mal zitieren darf: Mein Gott, was für ein haarsträubender Unsinn.

Du tust so, als wüsste "die Wissenschaft " nicht, dass es schon diverse Klimawandel gegeben hat.
Doch sie weiß es!
Besser und detaillierter als du.
Und genau aufgrund der Tatsache, dass man diverse Klimawandel vergleichen kann, weiß man eben um den anthropogenen Anteil

Dein einziger Einwand ist also komplett falsch, Gegenargumente nicht vorhanden.
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
Lupo ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2018, 11:40   #30
Lawrence P. W.
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Also steht vielleicht die Frage im Raum, inwieweit ist der Klimawandel, den wir jetzt wahrnehmen, menschengemacht oder "erdzeitalterbedingt"?

Ersteres wird gegenwärtig ja sehr stark vertreten.

Müsste sich dieses nicht relativ "einfach" wissenschaftlich nachweisen lassen gegenüber dem letzterem?

Und was hat das nun mit der alten Donau Tal Zivilisation zu tun.
Die "Schrift" finde ich sehr interessant. Was steckt wohl wirklich hinter den Symbolen?
__________________
Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
Nietzsche "Gott ist tot" ............................................ Gott "Nietzsche ist tot"
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