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Ägypten Wozu dienten die Pyramiden wirklich? Wie alt ist die Sphinx? Woher stammt die Hochkultur Ägyptens?

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Alt 05.01.2018, 18:25   #1
ElLobo1
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Standard zum Thema Granitbearbeitung

Sicher kennt ihr den unvollendeten Obelisken.

https://de.wikipedia.org/wiki/Unvoll...isk_von_Assuan

Jetzt frage ich Euch (speziell die Hochjubler der alten Ägypter):
Wie kann man realistischerweise die Bearbeitung des harten Rosengranits erklären? Und zwar mit den von den Ägyptologen beschriebenen einzigen Werkzeugen der alten Ägypter?

Ich lasse mir gerne einreden, dass alle großen Bauwerke aus SANDSTEIN mit primitiven Mitteln gebaut werden können. Das wissen wir ja auch von den Griechen und Römern.
Aber wie zum Teufel kann Granit derart bearbeitet worden sein?
Ich meine, dieses Gestein ist ziemlich hart. Echt.
Und dann sollen so perfekte gerade Kanten - selbst Innenkanten in Granitsarkophagen - wie bei einer Massenproduktion hergestellt worden sein mit was...?
Handwerkzeugen aus Kupfer oder meinetwegen auch Eisenmeissel???

Überlegt mal und fragt echte Steinbearbeiter dazu, etwa Friedhofsteinmetze.

Das KANN NICHT stimmen!

Und in diesem Zusammenhang fallen mir auch die super geraden Schnittspuren in Granitblöcken ein - sogar auf dem Gizeh-Plateau auf dem Gepflasteretn Untergrund neben den Pyramiden, wo die Touristen oft unbeachtet drüber gehen.
Diese Schnittspuren sind aufgrund ihrer Ebenmässigkeit und Geradlinigkeit AUCH NICHT auf Sandsteinblöcken leicht zu erklären. Auch nicht ihr Sinn.

Und ja - dazu fallen mir auch noch etwa die berühmten H-Blöcke von Puma Punku ein, wo wir auch diese präzisen Schnittlinien vorfinden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Pumapunku

Das passt nicht zu primitiven Handarbeiten, Leute, oder wie seht ihr das???

Geändert von ElLobo1 (05.01.2018 um 18:31 Uhr).
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Alt 05.01.2018, 23:59   #2
perfidulo
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Das KANN NICHT stimmen!
Das haben wir ja eine schöne Auflistung der gängigen Probleme, die durch die Videos populär gemacht werden.

Es läuft immer auf die Feststellung hinaus: Das kann ich mir nicht vorstellen!

Die Frage, die man sich stellen muss, wäre vernünftigerweise: Wie hat es denn jene spekultative Hochkultur gemacht? Welche Hinweise ergeben sich aus den ja zweifellos existierenden und anfassbaren Steinen und den sichtbaren Bearbeitungsspuren daran?

Alles weggespült von der grossen Flut oder wieder sauber im Raumschiff verstaut? Irgendeine Theorie muss man ja haben? Wir wollen doch so phantasievoll sein und alles zulassen, oder nicht?
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Alt 06.01.2018, 02:00   #3
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Weißt Du, man sollte den Mut haben, auch vor allem als Wissenschaftler, zu sagen, dass man eben nicht alles weiß, und sich nicht alles vorstellen kann.
Das ist keine Schande. Das wäre sogar seriös.
Eine Schande ist es allerdings, das eigene Unwissen zu überdecken mit scheinbaren Hirngespinsten, die sich so niemals zugetragen haben könnten!

Überlege mal zum Beispiel, wie viel Granit in so einer Pyramiden-Königskammer am Gizeh-Plateau verarbeitet wurde. Wohlgemerkt in einem Bauwerk, welches angeblich in 30 Jahren errichtet wurde. Mit den gedachten Werkzeugen würde man aber sicher bereits dieses Zeit brauchen, um alleine den Granit so zu brechen, wie er erforderlich war.

Ich bleibe dabei - DAS KANN NICHT SO GEWESEN SEIN, wie und die Ägyptologen glauben machen wollen.
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Alt 06.01.2018, 02:22   #4
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Eine Schande ist es allerdings, das eigene Unwissen zu überdecken mit scheinbaren Hirngespinsten, die sich so niemals zugetragen haben könnten!
Das sagst ausgerechnet Du, der bisher nicht mit Wissen geglänzt hat, sondern vor allem Hirngespinste verbreitet.

Ich hatte die ganz konkrete Frage gestellt, wie denn die Granitbearbeitung Deiner spekulativen Hochkultur funktioniert haben könnte. Kein Esoteriker vermag dazu etwas fundiertes zu sagen, würde ich mal annehmen. Aber hier ist Phantasie ausdrücklich erlaubt.
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Geändert von perfidulo (06.01.2018 um 02:25 Uhr).
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Alt 06.01.2018, 10:15   #5
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen

Ich bleibe dabei - DAS KANN NICHT SO GEWESEN SEIN, wie und die Ägyptologen glauben machen wollen.

Ist dir mal aufgefallen, dass dein einziges 'Argument' deine Phantasie ist?
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 06.01.2018, 10:57   #6
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Zitat:
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Ich bleibe dabei - DAS KANN NICHT SO GEWESEN SEIN, [..].
https://yourlogicalfallacyis.com/de/...nliche-skepsis
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Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
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Alt 06.01.2018, 13:40   #7
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen

Ich hatte die ganz konkrete Frage gestellt, wie denn die Granitbearbeitung Deiner spekulativen Hochkultur funktioniert haben könnte. Kein Esoteriker vermag dazu etwas fundiertes zu sagen, würde ich mal annehmen. Aber hier ist Phantasie ausdrücklich erlaubt.
Es kann auch kein ernsthafter Wissenschaftler etwas fundiertes dazu sagen
Und trotzdem beharren sie weiterhin auf ihre Meissel...
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Alt 06.01.2018, 13:52   #8
basti_79
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Es kann auch kein ernsthafter Wissenschaftler etwas fundiertes dazu [zur Granitbearbeitung] sagen
Erst einmal spielt es keine Rolle, ob der Wissenschaftler ernst ist oder meinetwegen lacht, während er etwas dazu sagt.

Und dann hatten wir es hier schon mehrmals: Sobald man härteren Sand findet (was kein besonderes Problem darstellt), kann man auch Granit schleifen und auch durchschleifen (durchtrennen).

Die besondere Form der "Meisselforderung" (eine Forderung eines Hobbyägyptologen, altägyptische [metallische] Meissel zu zeigen, mit denen man Granit bearbeiten könnte) stellt wohl eine Form der Beweislastumkehr dar.
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Alt 06.01.2018, 17:20   #9
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Es kann auch kein ernsthafter Wissenschaftler etwas fundiertes dazu sagen.
Das ist richtig, da sich die Frage auf die hypothetische Uralt-Zivilisation bezog. Dazu sollten ja die Esoteriker, die diesen Schwachsinn in die Welt setzen, etwas sagen.

Du hast es sofort auf die Ägyptologen und die tatsächliche Steinbearbeitung bezogen und sofort behauptet, dass man, also Du, nichts sagen könne.

Aber mit Glaubenssätzen erstickt man jede Diskussion.
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Alt 06.01.2018, 19:19   #10
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Standard Granitbearbeitung

Zu den Phantastereien der Esoteriker gehört, dass sie den Ägypter unterstellen, dass sie mit den Doleritkugeln gearbeitet hätten, die zu tausenden im Steinbruck von Aswan herumliegen. Da wo der unvollende Obelisk das Interesse auf sich zieht. Das ist natürlich kompletter Unsinn, denn die Kugeln, die man findet, sind eigentlich Abfall. Wer damit von Hand auf Granit klopft, bleibt nicht nur erfolglos, sondern macht sich auch die Hände und Gelenke kaputt. Eine Literaturstelle versucht das Rätel zu lösen: https://www.jstor.org/stable/2327376...n_tab_contents
Zitat:
DOLERITE POUNDERS: PETROLOGY, SOURCES AND USE Adel Kelany, James A. Harrell and V. Max Brown Lithic Technology Vol. 35, No. 2 (Fall 2010), pp. 127-148
Aber wie das bei Fachaufsätzen in Spezialzeitschriften so ist. Man bekommt allenfalls den Abstract zu sehen und muss den ganzen Beitrag für 59 $ kaufen. Aber schon da steht, dass die Werkzeuge keinesfalls rund, sondern natürlich spitz waren. Das ist so ein typischer Fall, wo sich die Esoteriker an der Wahrheit vorbeidrücken. Lassen wir mal offen, ob das einfach an der mangelnden Sachkenntnis (Literaturrecherche) liegt oder eine bewusste Lüge ist.
Zitat:
Dolerite pounders are hand-held stone tools that were widely used in Egypt from the third to late first millennium BCE for quarrying and dressing granite and other hard rocks. In addition to documenting the size distribution of 1,419 pounders from Aswan and describing red paint markings (owner labels, in part) found on about 4 percent of these, this study refutes two popular misconceptions about the dolerite pounders. First, the desired form of these tools was not the well rounded, nearly spherical balls now commonly seen in the ancient quarries and construction sites. Evidence from a dolerite quarry discovered by the authors in Aswan indicates that the pounders were initially angular, compact, and irregular to sub-rectangular in form. Progressive rounding during use eventually reduced them to a nearly spherical shape by which point they had lost much of their effectiveness and so were discarded. And second, these tools could not have been held by workmen when striking another rock, otherwise the impacts would have caused severe injuries to their hands and wrists. To avoid this, the workmen must have released the pounder just before impact on a downward throw and then caught it on the rebound.
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