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Alt 28.12.2017, 20:50   #31
derwestermann
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Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Na das ist doch deren Problem... (Da würd ich eher ersteinmal für genügend behindertengerechte Toiletten sorgen!) Find es stellenweise abartig das für teure Geschlechtsumwandlungen/Schönheits OPs Geld von den Krankenkassen verpulvert wird und normalen Menschen OPs vorenthalten werden, da die KK dafür nicht aufkommen wollen. Dieses ganze Geschlechtsumwandlungsgedöns ist typisch für unsere kranke Gesellschaft... Das Problem dieser Leute befindet sich zwischen deren Ohren und nicht zwischen den Beinen!
Dem stimme ich vorbehaltlos zu! Und wenn jemand so was will, dann soll er/sie das selbst bezahlen. Dann ist's mir wurscht.
__________________
Der sicherste Beweis für Ausserirdisches Leben ist, daß noch niemand versucht hat mit uns Kontakt aufzunehmen....
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Alt 31.12.2017, 00:17   #32
SusiNeunmalklug
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Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Na dann dürfte doch bei erfolgreicher "Geschlechtsangleichung" die Frage/Wahl der richtigen Toilette nicht mehr im Raum stehen! Oder?!
Es geht doch bei dem "dritten Geschlecht" gar nicht um Menschen, die sich binär (männlich/weiblich) zuordnen, was ja auch bei einer Geschlechtsangleichung der Fall ist.

Es geht hier um Menschen, deren Geschlechtsidentität eben nicht eindeutig männlich oder weiblich ist.
Desweiteren geht es um intersexuelle Menschen, die sowohl mit männlichen als auch weiblichen Geschlechtsmerkmalen auf die Welt gekommen sind.
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Alt 31.12.2017, 00:49   #33
SusiNeunmalklug
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Zitat:
Zitat von derwestermann Beitrag anzeigen
Dem stimme ich vorbehaltlos zu! Und wenn jemand so was will, dann soll er/sie das selbst bezahlen. Dann ist's mir wurscht.
Nun ist es in Deutschland aber glücklicherweise so, dass medizinische Leistungen nur nach entsprechender Diagnostik und möglichst nach dem neuesten wissenschaftlichen Stand finanziert werden (mal abgesehen von der ein oder anderen Ausnahme, z.B. Homöopathie).
Will heißen, dass bei Trans*Personen geschlechtsangleichende Maßnahmen nur nach entsprechender Diagnostik (medizinisch-psychiatrisch) und einem entsprechenden Gutachten finanziert werden.
Das Thema ist so komplex, dass ich so vorschnelle Vorbehalte/Urteile sowieso nicht angebracht finde.

Ich bin froh, dass unser Gesundheitssystem weitestgehend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht und nicht Hinz und Kunz seinen Senf zu irgendwelchen Behandlungen oder Nicht-Behandlungen dazu geben kann.
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Alt 31.12.2017, 15:28   #34
Venkman
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Zitat:
Zitat von SusiNeunmalklug Beitrag anzeigen

Es geht hier um Menschen, deren Geschlechtsidentität eben nicht eindeutig männlich oder weiblich ist.
Desweiteren geht es um intersexuelle Menschen, die sowohl mit männlichen als auch weiblichen Geschlechtsmerkmalen auf die Welt gekommen sind.
Das ist ja bekannt und nachvollziehbar (früher nannte man diese Personen u.a. "Zwitter").

Ich versteh aber das/dein Toilettenproblem nicht! Wenn obige Person z.B. weiblich ausschaut aber männliche Geschlechtsteile hat, da kann sie/es doch ohne großes Tamtam auf eine Frauentoilette gehen. Dort befinden sich (meiner Meinung nach) abschließbare Kabinen in der sie/es ihre Notdurft in welcher Position auch immer verrichten kann. Das gleiche kann die Person machen die evtl. männlich ausschaut aber im unteren oder geistigen Bereich eine Frau ist/sein möchte. Sie/es geht auf eine Männertoilette in eine der dort vorhandenen abschließbaren Kabinen. Fertig! Wo bitteschön ist das Problem?

Leider, wie schon erwähnt, findet man nicht überall behindertengerechte Toiletten, und dies würde ich wichtiger erachten dies zu ändern als "Zwittertoiletten" zu bauen. Denn dies würde ja betreffende Personen erst recht demaskieren bzw. in Erklärungsnöte bringen...

Du bauschst hier ein Problem auf, welches real gar nicht besteht!
__________________
"Es ist ein Jammer, dass die Besserwisser zwar alles besser wissen, aber nichts besser machen."
- Ernst Ferstl -

Geändert von Venkman (31.12.2017 um 15:34 Uhr).
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Alt 31.12.2017, 15:39   #35
basti_79
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Dieser Gedankengang geht offenbar auf diesen Beitrag von HaraldL zurück:

Zitat:
Zitat von HaraldL Beitrag anzeigen
Richtig witzig wird es, wenn das "dritte Geschlecht" eigene Toiletten fordert...
Ein Grund mehr, das zu diskutierende Thema sauber abzugrenzen und Einwürfe an der Quelle zu untersuchen.
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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Alt 31.12.2017, 16:06   #36
SusiNeunmalklug
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Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Das ist ja bekannt und nachvollziehbar (früher nannte man diese Personen u.a. "Zwitter").
Ok, gut. Es war mir nicht klar, dass dir das so bekannt ist. Ich bezog mich auf das Zitat von dir:

Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Na dann dürfte doch bei erfolgreicher "Geschlechtsangleichung" die Frage/Wahl der richtigen Toilette nicht mehr im Raum stehen! Oder?!
Das klang so für mich, als wäre dir nicht bekannt, dass es sich bei dem Diskurs um Toiletten für das "dritte Geschlecht" um Menschen handelt, die sich nicht binär zuordnen. Denn wenn Jemand eine Geschlechtsangleichung durchführt, dann von Frau zu Mann oder Mann zu Frau. Da stellt sich die Frage/Wahl der "richtigen" Toilette dann nicht.

Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Ich versteh aber das/dein Toilettenproblem nicht! Wenn obige Person z.B. weiblich ausschaut aber männliche Geschlechtsteile hat, da kann sie/es doch ohne großes Tamtam auf eine Frauentoilette gehen. Dort befinden sich (meiner Meinung nach) abschließbare Kabinen in der sie/es ihre Notdurft in welcher Position auch immer verrichten kann. Das gleiche kann die Person machen die evtl. männlich ausschaut aber im unteren oder geistigen Bereich eine Frau ist/sein möchte. Sie/es geht auf eine Männertoilette in eine der dort vorhandenen abschließbaren Kabinen. Fertig! Wo bitteschön ist das Problem?
Es ist nicht mein Problem, da ich selbst nicht Trans* oder Inter* bin. Ich habe beruflich mit dem Thema zu tun und kenne daher sehr viele Menschen, die das betrifft. Der Wunsch nach einer geschlechtsneutralen Toilette besteht vor allem aufgrund von Diskriminierungserfahrungen verschiedener Art.
Meine persönliche Meinung dazu ist: Wenn wir schon Toiletten nach Geschlechtern trennen, dann sollten wir auch alle Geschlechter berücksichtigen. Also auch die, die sich irgendwo zwischen "männlich" und "weiblich" definieren.

Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Leider, wie schon erwähnt, findet man nicht überall behindertengerechte Toiletten, und dies würde ich wichtiger erachten dies zu ändern als "Zwittertoiletten" zu bauen.
Was die behindertengerechten Toiletten betrifft, stimme ich dir voll und ganz zu. Da ist großer Handlungsbedarf. Das Thema "behindertengerechte Toiletten" ist aber kein Argument für oder gegen Toiletten für das "dritte Geschlecht".

Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Denn dies würde ja betreffende Personen erst recht demaskieren bzw. in Erklärungsnöte bringen...
Es ist doch jedem Menschen selbst überlassen welche Toilette er dann aufsucht. Ich hätte kein Problem damit, eine geschlechtsneutrale Toilette zu nutzen.

Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Du bauschst hier ein Problem auf, welches real gar nicht besteht!
Ich möchte das nicht aufbauschen, sondern lediglich darauf hinweisen, dass es Menschen gibt, die sich eben nicht binär m/w zuordnen. Die gibt es ganz real.

Geändert von SusiNeunmalklug (31.12.2017 um 16:08 Uhr).
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