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Astronomie Hier geht's nicht nur um Astronomie im klassischen Sinne, sondern auch um all die Mythen, Geschichten und Prophezeiungen, die sich rund um Sterne, Kometen und andere Himmelskörper ranken.

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Alt 20.12.2013, 03:02   #1
HaraldL
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Beiträge: 2.841
Standard Gibt es Kometen mit über 100 km Durchmesser?

Gibt es eigentlich Kometen mit über 100 km-Durchmesser? Meiner Meinung spricht nichts dagegen, denn warum sollte es in der Oortschen Wolke keine größeren Objekte, vielleicht bis zur Größe des Erdmondes und darüber hinaus geben. Außerdem müßten doch Kometen nicht unbedingt aus der Oortschen Wolke stammen: was spricht gegen schmutzige Schneebälle, die frei im interstellaren Raum treiben und auch durchaus Planetengröße haben können.
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Alt 20.12.2013, 12:18   #2
Llewellian
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Beiträge: 4.313
Standard

So gesehen spricht nichts dagegen. Auch gibt es durchaus Kuiper Belt und Oorthsche Wolkenobjekte, die grösser sind als die 100 km Grösse der bisher beobachteten Kometen.

Allerdings:

Ab einer bestimmten Grösse wäre die Eigengravitation so hoch, das dieses Objekt unter dem Druck des Sonnenwindes KEINE Teilchen/Staub an den Raum verlieren würde, d.h, es würde zwar ein grosser Körper durch das Sonnensystem fliegen, aber keinen Schweif hinterherziehen.


Geändert von Llewellian (20.12.2013 um 12:21 Uhr).
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Alt 07.10.2017, 13:44   #3
ALPAGUT
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Beiträge: 47
Standard

Das ist natürlich inkorrekt.

In einem Asteroidengürtel kann es keine größeren Asteroiden geben, weil diese durch ihre Gravitation eine Zielscheibe für sich gegenseitig zertrümmernde Asteroidengeschosse werden.

Asteroiden bestehen aus Gestein und verlieren auch keinen Staub durch Sonnenwind, denn das wäre physikalisch unmöglich. Vielmehr sind es Kometen die verdampfen und einen Wassernebel hinter sich herziehen. Dies hat jedoch nichts mit Sonnenwind zu tun, sondern Expansion im Vakuum.

Merke: Die Sonne sendet nur Lichtwellen vom Infrarot-bis Ultraviolettbereich aus. Darüberhinaus harte Gammastrahlung und schnelle Betastrahlung. Die Betastrahlung wirkt hierbei wie in einer Mikrowelle auf die Dipole der Wassermoleküle, dadurch entsteht Drehbewegung, Reibung und erhöhte Temperatur. Daraus folgt Expansion.

Geändert von ALPAGUT (07.10.2017 um 13:46 Uhr).
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Alt 07.10.2017, 15:25   #4
Llewellian
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Ach ja? Ceres, Pallas, Vesta, Hygiea und so weiter... alle über 100 km bis knapp 1000 km gross, alle im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Und mit grösseren Eisvorkommen gesegnet...
Llewellian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.10.2017, 15:34   #5
ALPAGUT
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Zitat:
Zitat von Llewellian Beitrag anzeigen
Ach ja? Ceres, Pallas, Vesta, Hygiea und so weiter... alle über 100 km bis knapp 1000 km gross, alle im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Und mit grösseren Eisvorkommen gesegnet...
Die Frage war ob es solche Asteroiden gibt. Und nein es gibt sie nicht, da Alles was aus besagtem Asteroidengürtel geschleudert wird/wurde eben aus einer Kollision stammt. Somit kleiner als 100 km. Die von dir benannten Objekte werden auch noch zertrümmert.
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Alt 07.10.2017, 17:05   #6
Groschenjunge
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Standard

Zitat:
Zitat von Llewellian Beitrag anzeigen
Und mit grösseren Eisvorkommen gesegnet...
Und mit Würmern, denn es sind ja alles Wurmlöcher.
__________________
"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
Groschenjunge ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.10.2017, 18:08   #7
ALPAGUT
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Beiträge: 47
Standard

Zitat:
Zitat von Groschenjunge Beitrag anzeigen
Und mit Würmern, denn es sind ja alles Wurmlöcher.
In Star Wars Episode 5 fliegt der Millenium Falcon durch einen Asteroidengürtel und wird dabei fast von einem Weltraumwurm gefressen. Schau dir die Szene an. George Lucas hat es begriffen und in seinen Filmen stellt er es zur Schau. Er weiß wo wir uns befinden, nämlich in einem Wurmloch.

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