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Sterbeforschung Reinkarnation, Nahtoderlebnisse und Vergleichbares sind hier an der richtigen Stelle.

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Alt 01.07.2017, 10:20   #11
Charly
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Zitat:
Zitat von Groschenjunge Beitrag anzeigen
Es geht eher drum, dass du deine Behauptungen belegen solltest. Was du für dich persönlich glaubst, ist deine rein persönliche Angelegenheit. Es bleibt aber dein Glaube, solange du das nicht im Sinne der Naturwissenschaften belegen kannst.
die Parapsychologie z.B. in Freiburg forscht ja auch an diese Sache und sucht nach Beweise, können aber bis dato "nur" Vermutungen liefern. Vermutungen abzuliefern läßt natürlich jegliche Beweiskraft vermissen und wird dementsprechend belächelt. Und auch wenn Herr Lucadou felsenfest versichert, dass es da etwas gibt, was wir nicht ergründen können, so läßt es sich nicht beweisen = er hat die Arschkarte würde ich mal so sagen!

dabei sollte sich aus meiner Sicht jeder die Frage stellen, was wir Menschen eigentlich sind!? Wir sind offenkundig und erwiesenermaßen reduziert auf unsere Wahrnehmung / siehe Quantenphysik, wo der Beobachter (also der Mensch) Einfluss auf das Verhalten von Teilchen ausübt, die sich ohne Beobachter ganz anders verhalten.

hier wird immer wieder der Glaube angesprochen und ja, ich habe auch mal an etwas geglaubt und zwar an das Zufallsprinzip. Heutzutage weiß ich es besser, das es den Zufall nämlich nicht gibt.

und da bin ich bei den Beweisen angelangt und stelle die Frage "wann wird ein, an etwas zu glauben, unglaubwürdig?"

für mich war es eine logische Konsequenz aus meinen vielen Ereignissen, die im Widerspruch zur menschlichen Logik steht, also eine Berechnung. Zählt das aber als Beweis? = für mich schon, da ich für mich die Wahrheit meiner Erlebnisse kenne.

und da liegt der Hund begraben! = für mich ist meine Erzählung zu 100%Fakt weil so geschehen und empfunden, für euch bedeutet es Glaube. Das wiegt natürlich schwer.

klabimmm ... der Groschen ist bei mir gefallen, trotzdem möchte ich gerne mit dem Erzählen fortfahren, damit ihr meine Auffassung besser verstehen könnt. Aber auch schon wohl mit dem Wunsch kombiniert, mir diese Ereignisse aus eure Sicht zu "deuten"
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Alt 01.07.2017, 10:29   #12
Charly
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Da muss man hier natürlich fairerweise dazu sagen, dass er wohl kaum belegen kann, was er in seinem Kopf für eine Stimme hört.

Das Grundgerüst der Geschichte müssen wir ihm also einfach glauben.

Und ob nun ein guter Geist oder doch eher sein Unterbewusstsein "Halt" gesagt hat, ist dann eben Interpretationssache.
Darüber können wir reden.
ganz ehrlich gesagt = wenn ich jetzt in deiner Haut stecken würde und du mir dann mit so einer Geschichte kommen würdest, woran ich nicht glaube, dann würde ich das wohlmöglich für Hokuspokus abtun.

ich frage mich: "wäre ich dann einer der Skeptiker, die ohne wenn und aber solche Behauptungen in Grund und Boden stampfen würde? ... ich weiß darauf keine Antwort, aber tendenziell würde ich ja sagen."

ich werde erst am späten Nachmittag wieder zum Schreiben kommen, aber ich freue mich darauf, euch weiterhin davon zu erzählen und bin sehr gespannt auf die darauf (hoffentlich) folgenden Antworten.
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Alt 01.07.2017, 10:59   #13
basti_79
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Zitat:
Zitat von Charly Beitrag anzeigen
dUnd auch wenn Herr Lucadou felsenfest versichert, dass es da etwas gibt, was wir nicht ergründen können, so läßt es sich nicht beweisen = er hat die Arschkarte würde ich mal so sagen!
Gewissermaßen hast Du recht. Wenn Herr Lucadou behauptet, dass es da etwas gibt, ist er in der Pflicht, die Behauptung zu beweisen.

Du scheinst aber zu übersehen, dass er das vielleicht nur behauptet, weil er Leute anlocken will, die ihm die Beweise dann bringen.

Zitat:
dabei sollte sich aus meiner Sicht jeder die Frage stellen, was wir Menschen eigentlich sind!?
Sprechende Säugetiere.

Zitat:
Wir sind offenkundig und erwiesenermaßen reduziert auf unsere Wahrnehmung / siehe Quantenphysik, wo der Beobachter (also der Mensch) Einfluss auf das Verhalten von Teilchen ausübt, die sich ohne Beobachter ganz anders verhalten.
Diese Form der Argumentation nennt man übrigens Quantenquark.

Zitat:
hier wird immer wieder der Glaube angesprochen und ja, ich habe auch mal an etwas geglaubt und zwar an das Zufallsprinzip. Heutzutage weiß ich es besser, das es den Zufall nämlich nicht gibt.
Lesetipp:

https://de.wikipedia.org/wiki/Determinismus

Die Frage wird von der Philosophie seit etwa 250 Jahren als offen betrachtet. Das entspricht ziemlich genau dem Zeitpunkt, an dem sich Philosophen erstmals vorgenommen haben, jede Frage zu stellen. Meiner Meinung nach heißt das, dass man die Frage mit den Mitteln der Philosophie nicht beantworten kann.

Die Physik spricht von Zufall. Der Weg, sie zu widerlegen, steht offen. Du müsstest "einfach nur" (wahrscheinlich ist es unmöglich) eine Erklärung für alle Beobachtungen finden, die derzeit physikalisch mit dem so genannten Standardmodell erklärt werden.

Zitat:
für mich war es eine logische Konsequenz aus meinen vielen Ereignissen, die im Widerspruch zur menschlichen Logik steht, also eine Berechnung. Zählt das aber als Beweis?
Das ist eine - aus meiner Perspektive - interessante Frage. Sie läuft darauf hinaus, ob Logik allgemeingültig ist, bzw. wie man mit unlogischen Dingen umgehen sollte.

Kurze Antwort: nein. Etwas, was nicht logisch ist, kann nie und nimmer ein Beweis sein. Aus falschem folgt (logisch betrachtet) Beliebiges, und wenn man beliebiges annehmen kann, braucht man auch gar nichts mehr annehmen. Man erkennt den Unterschied zwischen wahr und falsch dann nicht mehr. Die entsprechenden Äußerungen könnte man dann vielleicht "Kunst" nennen, oder irgendwie anders, aber "Logik" oder "Beweis" eben nicht mehr.

Zitat:
klabimmm ... der Groschen ist bei mir gefallen, trotzdem möchte ich gerne mit dem Erzählen fortfahren, damit ihr meine Auffassung besser verstehen könnt.
Tu' Dir keinen Zwang an. Hier ist jede Menge Platz.

Zitat:
Aber auch schon wohl mit dem Wunsch kombiniert, mir diese Ereignisse aus eure Sicht zu "deuten"
Ich hätte es gehofft. Das wäre so etwas wie der Sinn dieses Forums.
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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Alt 01.07.2017, 12:09   #14
Venkman
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Zitat:
Zitat von Charly Beitrag anzeigen
... trotzdem möchte ich gerne mit dem Erzählen fortfahren...
Sehr gerne.
Vorallem würde mich (nebenbei) interessieren wie du heute mit diesem Schicksalsschlag umgehst, der dich ja nicht unwesentlich im Alltag beeinflussen dürfte.

btw.
Die Antwort die du mir "noch schuldig bist": Warum hast du bei all den negativen Gefühlen die du im Zusammenhang mit deinem gefährlichen Job hattest, nicht rechtzeitig Konsequenzen gezogen und dir etwas gesucht was weniger riskant ist? Stattdessen übst du 5 Jahre eine Tätigkeit aus, wo dir dein Bauchgefühl sagt, dass geht irgendwann schief...
__________________
"Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht."
-Abraham Lincoln-
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Alt 01.07.2017, 13:04   #15
basti_79
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Vielleicht, weil "Drückeberger" und "Angsthasen" in Deutschland nichts gelten?
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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Alt 01.07.2017, 15:42   #16
Charly
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@basti 79 = danke für die vielen Erklärungsversuche. Ich werde dazu im laufe meiner Erzählungen teilweise vom Gegenteil deiner Behauptungen berichten, belasse es aber nun zunächst auf diese Aussage, um dann eventuell die zueinander stehenden Gegensätze gegenseitig auf ihren Wahrheitskern zu ergründen.



Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Sehr gerne.
Vorallem würde mich (nebenbei) interessieren wie du heute mit diesem Schicksalsschlag umgehst, der dich ja nicht unwesentlich im Alltag beeinflussen dürfte.

btw.
Die Antwort die du mir "noch schuldig bist": Warum hast du bei all den negativen Gefühlen die du im Zusammenhang mit deinem gefährlichen Job hattest, nicht rechtzeitig Konsequenzen gezogen und dir etwas gesucht was weniger riskant ist? Stattdessen übst du 5 Jahre eine Tätigkeit aus, wo dir dein Bauchgefühl sagt, dass geht irgendwann schief...

zunächst einmal möchte ich auf deine Signatur eingehen, denn den Spruch habe ich mir immer zu eigen gemacht. nun muss ich wohl oder übel umdisponieren

zu meinem Unfall und dessen Folgen = mein Schicksalsschlag beinhaltet, auf gewisse Sinne den Rest meines Lebens verzichten zu müssen, kurzum = mir fehlen seitdem die Beine.

Natürlich musste ich mir in so jungen Jahren neue Ziele setzen, denn die Ziele vor dem Tag X waren aufgrund dessen nicht mehr zu 100% durchführbar.

Die neuen Ziele kamen mit der Zeit von ganz allein, nur vorab hatte ich eine Abneigung an all dem was Beine hatte, quasi auf alles.

Heutzutage empfinde ich mein "Schicksalsschlag" mehr als Segen als andersherum und auch wenn man mir im Gegenzug zu meinem spirituellen Erfahrungsschatz meine Beine anbieten würde, so würde ich diesen Deal ohne mit der Wimper zu zucken danken ablehnen.

Ich kann dir auch sagen warum. = durch die mir fehlenden Gliedmaßen werde ich gezwungen, mir einen "Ersatz" zu suchen. Außerdem bin ich in der komfortablen Situation, wegen der Behinderung mich den gesellschaftlichen Druck ein wenig mehr zu entziehen, dadurch besitze ich weniger Ablenkung wie manch andere Menschen. Kann somit mehr "auf mich selbst" eingehen.


jetzt zu der Antwort, die ich dir schuldig bin.

es ist wie @basti sagt = ich wollte mit den Kopf durch die Wand, wollte diese innere Stimme nicht hören, wollte sie ignorieren und das habe ich ja auch mit Erfolg geschafft = ganze 5 Jahre lang. In dieser Zeit war jedenfalls Ruhe, habe die Stimme nicht bewusst wahrgenommen.

ich habe halt einen Dickschädel und was ich mir vornehme versuche ich in die Tat umzusetzen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben und spiegelt sich in vielerlei Gegebenheiten wieder, wie Hobbys und Weltanschauung usw. Ich schwimme eigentlich permanent gegen den Strom, wobei es viel leichter wäre, es nicht zu tun. = aber das wäre dann nicht ich.

ich mach dann nun weiter mit Erzählen.
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Alt 01.07.2017, 16:12   #17
Charly
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meine Genesung verlief schneller als von den Ärzten prophezeit, was der Tatsache geschuldet war, das ich auf meinen Körper immer acht gegeben habe, auch schon vor dem Unfall. Danach war ich mit Familienplanung beschäftigt und Kinder halten einem auf Trapp. Somit sind die ersten 10 Jahre nach meinem Unfall schnell erzählt.

März 2001 = ich sitze hier in diesem Raum am PC und höre ein dumpfes Geräusch, konnte das aber sehr schnell einem Hubschrauber zuordnen.

dann der Gedanke im Kopf "pass auf, das betrifft dich!" (so etwa).

ich sehe den Hubschrauber, eilte zur Küche und sage zu meiner Frau "komm schnell mit nach draußen!"

meine Frau folgte mir und ich zeigte mit den Finger auf den Helikopter und ich sagte "diese Maschine wird abstürzen und alle werden ums Leben kommen!"

meine Frau guckte mich mit einem vielsagenden Blick an, als wenn ich nicht alle Latten am Zaun hätte.

einige Zeit später hörten wir dann in den Nachrichten die Meldung, das auf der Erprobungsstelle in Meppen ein Hubschrauber abgestürzt ist. Der Pilot wurde dabei schwer verletzt, der Rest ist tot. Letztendlich verstarb der Pilot dann auch im Krankenhaus.

::::

nun, ihr könnt euch ja vorstellen wie verdutzt ich über mich selbst war und was meine Frau da gedacht hat kann ich nur erahnen.

aber als ich Tage später gehört habe, das die Besatzung aus drei Mess und Regeltechniker bestand, die nun tot waren, bekam ich eine Gänsehaut.

als Mess und Regeltechniker hätte ich dort vor Jahren anfangen können, denn den Job hat mein Vater für mich arrangiert und nur meinem Bauchgefühl hatte ich zu verdanken, das ich dieses Angebot nicht angenommen hatte. Die Wahrscheinlichkeit wäre groß gewesen, das bei einem anderen Verlauf meiner Bauchentscheidung ich einer der Toten gewesen wäre.

ab da fing ich an zu grübeln nach dem Sinn des Lebens

Geändert von Charly (01.07.2017 um 16:15 Uhr).
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Alt 01.07.2017, 16:43   #18
Charly
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oder war es doch viel mehr die Frage "was ist Realität?!" und dann konkreter= "ist an meiner Nahtoderfahrung etwas dran?!" und "hätte ich den Unfall eventuell verhindern können und was dann?!" und "wenn diese andere Wahrnehmung Realität ist, was bin dann ich?!"

wohlgemerkt stellte ich mir diese Fragen in vollkommener Unwissenheit und total frei von jeglichem Glauben, außer den Glaube an den Zufall = ja, DAS musste es sein = alles nur Zufall!

aber allein diese Gedankengänge haben ausgereicht, um in mir irgendwie eine Art Sensibilität hervorzurufen, als wenn irgendeine Antenne ausgefahren wurde, die ab dato nicht nur unbewusst sendet und empfängt, sondern der Verstand dieses bewusst mitbekommt und wiedergeben kann.

::::

einige Wochen nach dem Vorfall mit dem Hubschrauber

ich bin auf den Weg zur Klinik zur Gehschulung nebst Prothesen. Ich summe urplötzlich ein Lied vor mich hin, das ich oft in meiner Jugendzeit gehört habe = "The Lions sleeps Tonight"

dieses Lied im Radio zu hören hat Seltenheitswert und warum ich es vor mir hin summte war mir schleierhaft. Dann ein Gedanke in etwa so "ja, weil es gerade im Radio läuft!"

und ich denk mir so "jaja, na klar... ich summe es, weils gerade im Radio läuft...wie bescheuert ist das denn?!" sehe mich aber am Verstellknopf drehen... tiefer und immer tiefer bis nach NDR1 hin (den höre ich ansonsten nie) und da war das Lied und ich war punktgenau im Rhythmus.

das war die nächste Gänsehaut bei mir.
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Alt 01.07.2017, 17:09   #19
Lawrence P. W.
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Weißt du Charly, auch ich bin der Überzeugung, es gibt keine Zufälle und es gibt eine Wahrnehmung, die man selber hat, die objektiv (wie Groschi es möchte) nicht belegbar ist und doch in einem steckt.

Das ist so, die Frage ist, was macht man daraus?

Hört man auf sie, hört man auf andere, die darüber fabulieren?
Oder versucht man für sich selber daraus etwas zu gewinnen oder zu gestalten.

Und wenn dies hilft mehr Tiefe und eigenen Sinn zu finden, dann ist es OK, dann ist es nicht feindlich sondern ein Freund - gewissermaßen ein Schutzengel - oder etwas, das einen an Wissen und Erkenntnis teilhaben lässt, die bei manchen andern außerhalb des (erlaubten) Horizontes sich befindet.

Wichtig ist denke ich, dass du dich selber ernst nimmst, und das, was du erfahren hast als einen wichtigen Lernprozess verstehst und auch damit für und an der Seite deiner Familie bist.

Das mit der Musik erlebe ich selber übrigens oft, meist in Momenten, wo ich mich in mir klar oder glücklich fühle.

Ich habe in meiner ehrenamtlichen Arbeit in der Gemeinde auch oft mit Menschen im Hospiz zu tun.
Das was du von Nahtod beschreibst, erleben etliche auch dort.
Gemeinsam ist, dass es allen die Angst vor dem Tod und dem "danach" größtenteils genommen hat und sie leichter loslassen konnten.
__________________
Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
"Gott ist tot" Nietzsche ............................................ "Nietzsche ist tot" Gott

Geändert von Lawrence P. W. (01.07.2017 um 17:15 Uhr).
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Alt 01.07.2017, 17:25   #20
Charly
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Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Weißt du Charly, auch ich bin der Überzeugung, es gibt keine Zufälle und es gibt eine Wahrnehmung, die man selber hat, die objektiv (wie Groschi es möchte) nicht belegbar ist und doch in einem steckt.

Das ist so, die Frage ist, was macht man daraus?

Hört man auf sie, hört man auf andere, die darüber fabulieren?
Oder versucht man für sich selber daraus etwas zu gewinnen oder zu gestalten.

Und wenn dies hilft mehr Tiefe und eigenen Sinn zu finden, dann ist es OK, dann ist es nicht feindlich sondern ein Freund - gewissermaßen ein Schutzengel - oder etwas, das einen an Wissen und Erkenntnis teilhaben lässt, die bei manchen andern außerhalb des (erlaubten) Horizontes sich befindet.

Wichtig ist denke ich, dass du dich selber ernst nimmst, und das, was du erfahren hast als einen wichtigen Lernprozess verstehst und auch damit für und an der Seite deiner Familie bist.

Das mit der Musik erlebe ich selber übrigens oft, meist in Momenten, wo ich mich in mir klar oder glücklich fühle.
da bin ich Wort für Wort ganz bei dir.

und dein in Klammer gesetztes "Erlaubten" empfinde ich genau so. Das Ganze geistige System scheint unter konsequente Regeln zu stehen, als wenn wir ganz bewusst klein gehalten werden sollen.

ja, zu seinen eigenen Werten auch zu stehen ist extrem wichtig. Aber der Mensch ist von Natur aus neugierig und ich bin in erster Linie halt ein Mensch, reduziert auf meinem Verstand und wenn ich forsche/ mich erforsche und habe Erfolg, so will ich mehr davon, möchte noch tiefer gehen, möchte noch mehr Wissen erlangen = dieses Wissen, das ich schon einmal besaß und mir dennoch nicht gewährt wurde, sie behalten zu dürfen.

und was soll ich sagen, ich bin in die Tiefe meiner Selbst gegangen, was mir fast die Ehe gekostet hat = da habe ich die menschliche Notbremse gezogen und habe mich sozusagen wieder geerdet, mich um gefühlte Jahrzehnte zurückversetzt. Einerseits bin ich darüber etwas frustriert, anderseits blicke ich aber auch mit Stolz und Liebe auf meine Familie, die ich zum verweilen auf Erden dringend benötige.

was Liebe aber bedeuten kann, kann ich zu Lebzeiten eh nicht erlangen, diesbezüglich muss ich Geduld haben = ich kann aber mit Fug und Recht behaupten, das ich ein glücklicher und zufriedener Mensch bin.

dann mache ich weiter mit erzählen, falls es euch noch interessiert!?
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