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Alt 16.04.2017, 02:18   #1
HaraldL
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Standard Dunkle Materie in unseren Sonnensystem

Wie viel Prozent der Masse unseres Sonnensystems könnte aus dunkler Materie bestehen?
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Alt 17.04.2017, 03:17   #2
basti_79
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Zitat:
Zitat von HaraldL Beitrag anzeigen
Wie viel Prozent der Masse unseres Sonnensystems könnte aus dunkler Materie bestehen?
Hey Harald.

Das ist, glaube ich, die erste Frage, die ich von Dir lese, die man tatsächlich beantworten kann. Du fragst da nach der "Obergrenze" der unbekannten Masse im Sonnensystem. Das kann man erst einmal mit Google machen:

http://bfy.tw/BFbp

Da findet man heraus, dass es da 2014 mal ein Bruha gab von einem Team rund um einen gewissen Mona-Bidin.

http://www.weltderphysik.de/gebiet/a...sonnensystems/
https://www.newscientist.com/article...ere-all-along/

Das Paper dazu gibt es hier, das ist allerdings wohl ohne Hintergrundwissen weitgehend unverständlich.

Das Blöde daran ist: "in der Nähe des Sonnensystems" meint so etwas wie "die umgebenden zig-hundert Sterne", und die sind auch schon sehr weit weg. Du fragst ja nach innerhalb des Sonnensystems. Und da kommen jetzt zwei Tatsachen ins Spiel:
  • Innerhalb einer homogenen Masse ist die Gravitation 0. Man könnte auch die Frage stellen, was "eine homogene Masse" im Sinne der Relativitätstheorie (der derzeit besten Beschreibung der Gravitation) bedeutet. Wenn wir annehmen (und das nehmen wir an, da wir keine bessere Annahme haben), dass die dunkle Materie irgendwie so riesige Wolken (im Maßstab von Galaxien oder Galaxienhaufen) bildet und eben keine "Klumpen" wie die gewöhnliche Materie (Planeten, Sterne etc.) - würden wir sie überhaupt nicht bemerken. Wir würden da einfach drin schwimmen und nichts merken, ausser, in irgendeinen Detektor schlägt mal irgendein Partikel ein oder auch nicht, was "verdammt nach dunkler Materie aussieht".
  • Einige Objekte im Sonnensystem hat man durch Beobachtung der Bewegungen der Planeten gefunden. Man kann die Bahnen einzelner Objekte teilweise über Jahrhunderte verfolgen. Man hat unter anderem Pluto (und einige andere, ähnliche Objekte) gefunden. Man findet nirgendwo eine Abweichung von der Annahme, dass die bekannte gewöhnliche Materie die bekannte Gravitation erzeugt.
Insgesamt sind sichere Aussagen nur über die denkbare Dichteschwankung innerhalb des Sonnensystems möglich. Jedes halbwegs sinnvolle Modell von dunkler Materie würde voraussagen, dass, woraus auch immer dunkle Materie besteht, sie von gewöhnlicher Materie etwas angezogen wird. Das würde dazu führen, dass, wodurch auch immer die dunkle Materie "auseinandergetrieben wird", Anhäufungen im inneren schwerer Massen entstehen. Das würde dann erst einmal dazu führen, dass wir die Massen der Planeten oder der Sonne als "geringfügig übertrieben" wahrnehmen. Da kein Mensch weiß, wie schwer das Material z.B. des Erdinneren tatsächlich ist (man weiß nur, wie dicht es ist, und das nicht einmal besonders exakt - nicht exakt genug, um eine winzige Abweichung im Zahlenwert zu bemerken), würde so eine Anhäufung sich zwar bei Messungen bemerkbar machen - aber wir könnten sie nie im Leben davon unterscheiden, dass jetzt meinetwegen der Schwefelgehalt im Erdmantel ein paar Prozent falsch eingeschätzt wurde.

Alle Umlaufbahnen, die man kennt, sehen so aus, als ob die Materie im Sonnensystem zumindest genauso verteilt ist wie die gewöhnliche, d.h., dass die dunkle Materie zwar die Beträge der Gravitation möglicherweise ändert, aber nicht ihre Wirkrichtung. Daraus könnte man jetzt eine Aussage Ableiten über Obergrenzen der unerklärten Beiträge zur Wirkrichtung der Gravitation. Und daraus dann widerum eine Aussage über die maximal wirksame Masse (bzw. über deren Dichteschwankungen). Da sollten wir aber am besten mal Sakslane fragen [/quote]
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
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Alt 30.09.2017, 18:24   #3
Spiritus Sancti
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Registriert seit: 27.01.2017
Beiträge: 134
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Ich denke dass dunkle Materie anscheinend der Schlüssel zur Vereinigung der Naturkräfte in der GUT ist.

Das Standardmodell der Teilchenphysik wird um weitere Antiteilchen ergänzt werden um Platz für die beobachteten Messdaten zu schaffen.

Dunkle Materie sind anscheinend Strangelets, welche durch fehlen von Elektronen und Positronen nicht mit EM Feldern und Lichtquanten interagieren können. Somit besteht dunkle Materie aus Neutronen und negativen Protonen und bleibt unsichtbar. Sie zeichnen sich durch große Masse aus. Negative Protonen und Protonen in sichtbarer Materie interagieren.

Es wäre möglich dass das Vakuum im All kein Vakuum ist. Sondern nur eine optische Täuschung, weil die dunkle Materie nicht mit Lichtquanten interagiert. Somit wäre Gravitation ebenfalls vom Tisch, wenn wir in einer Suppe aus dunkler Materie schwimmen.

Da es somit kein echtes Vakuum gäbe, entfiele auch die Erklärung wie es enstanden sein soll. Denn die Erschaffung von Vakuum im Weltraum ist physikalisch unmöglich. Technisches Vakuum auf der Erde ist ja nur Arbeit W der Kolbenpumpe. Somit kein natürliches Phänomen.

Ergo bliebe nur noch zu lösen was Druck eigentlich natürlich ist? Ich vermute es handelt sich um die Summe der Ladungsabstoßung von Elektronenbahnen zwischen Materie, negativen Protonen Abstoßung zwischen dunkler Materie und der Protonen/negativen Protonen Anziehung zwischen Materie und dunkler Materie.


Um meine Theorie zu bestätigen werde ich eine Akademikerlaufbahn anstreben. Nach meiner Theorie gibt es nur die Existenz und nichts anderes. Das Nichts (was Vakuum bedeutet) existiert somit logischerweise nicht.

Geändert von Spiritus Sancti (30.09.2017 um 18:44 Uhr).
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Alt 30.09.2017, 18:34   #4
Spiritus Sancti
Gesperrt
 
Registriert seit: 27.01.2017
Beiträge: 134
Standard

Statt dem Begriff Antiprotonen ziehe ich nun vor den Begriff negative Protonen oder Negatonen zu verwenden.

Antimaterie kann es logischerweise auch nicht geben. Antiteilchen sind negation, somit annihilation von Teilchen. Somit nur ein Operator und kein Skalar oder Vektor.

Geändert von Spiritus Sancti (30.09.2017 um 18:46 Uhr).
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