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Alt 11.02.2016, 18:31   #1
Gontuslamitec
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Standard Risiko Bluttransfusion?

Habe eine interessante Doku zu dem Thema gesehen.
https://www.youtube.com/watch?v=fShOJGW4oXI
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Alt 12.02.2016, 02:03   #2
perfidulo
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Standard

Zitat:
Zitat von Gontuslamitec Beitrag anzeigen
Habe eine interessante Doku zu dem Thema gesehen.
https://www.youtube.com/watch?v=fShOJGW4oXI
Ja und?

Soll ich meine kostbare Zeit damit verschwenden, das anzusehen. Wenn Du nicht ein paar Angaben machst, warum das relevant sein soll, ignoriere ich das.
__________________
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Alt 12.02.2016, 13:33   #3
Nobby Nobbs
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Beiträge: 571
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Ich habe hier mal die Beschreibung zum oben verlinkten Video zitiert. Wo genau jetzt das Problem des Thread-Erstellers liegt, vermag ich allerdings auch nicht zu sagen.

Zitat:
Langzeit- und Kurzzeitrisiken bei Bluttransfusionen: 6 x höheres Todesrisiko bei Herzoperationen mit Verabreichung von Konserven; bereits ab 1-2 x 250ml Fremdblut: 76 % mehr Lungenkomplikationen, 87% mehr Wundentzündungen, 77% mehr Thrombosen, 29 % höhere Todesrate bei egal welchem operativem Eingriff (Glance, 2011); doppelt so viele Herzinfarkte (Chatteree, 2013); 20% mehr Metastasen bei Darmkrebspatienten (Cata, 2013), 65 mehr Tote bezogen auf 1000 Darmkrebspatienten (Acheson/Spahn, 20??) erhöhtes Risiko für lymphatische Tumore und Erkrankungen auch nach 20 oder 30 Jahren nach Verabreichung einer Bluttransfusion nachgewiesen (Ludwig, Wilhelminenspital-Wien); 42 aus 45 Studien dokumentieren negative Folgen von Transfusionen; bekannt sind diese Studien in erster Linie ausschließlich medizinischem Fachpersonal, dem Patienten gegenüber werden sie in der Regel trotz Pflicht NICHT erwähnt; die Variabilität der Bluttherapie würde eine Zulassung als Medikament bei jeder Zulassungsbehörde eigentlich ausschließen, setzte man ähnliche Maßstäbe an, die üblicherweise gelten; trotzdem sprechen sich 8 von 10 Ärzten im Zweifel für Transfusionen mit Blut aus.
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Alt 12.02.2016, 18:13   #4
perfidulo
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Zitat:
Zitat von Nobby Nobbs Beitrag anzeigen
Ich habe hier mal die Beschreibung zum oben verlinkten Video zitiert. Wo genau jetzt das Problem des Thread-Erstellers liegt, vermag ich allerdings auch nicht zu sagen.
Wenn die Zahlen stimmen, hätte ich auch ein Problem. Danke für die Beschreibung zum oben verlinkten Video.

Es geht aber nicht daraus hervor, gegenüber was die erhöhten Risken auftreten. Kein Blut (wird wohl bei Operationen kaum gehen), also Eigenblut oder Kunstblut.

Die zweite Frage wäre dann, um wieviele Fälle es sich absolut handelt. Dazu müßte man die Studien einzeln anschauen.
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Alt 12.02.2016, 19:00   #5
basti_79
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Meines Wissens gibt es kein medizinisch (also als Ersatz für echtes) einsetzbares "Kunstblut". Übersehen wurde bislang auch ein ganz anderer Zusammenhang:

Blutkonserven werden nur bei bestimmten Operationen gegeben. Eigenblut ist nur eine bestimmte Zeit haltbar und nicht immer machbar. Das heißt, die Stichprobe vorauszuwählen (wurde eine [Eigen-]Blutkonserve verabreicht?), verformt sie.

Dass die Arbeit nicht besonders sorgfältig abgelaufen sein kann, zeigt sich auch in dem zitierten Text:

Zitat:
trotzdem sprechen sich 8 von 10 Ärzten im Zweifel für Transfusionen mit Blut aus
  1. Was sollte man denn sonst transfundieren?
  2. "Im Zweifel" ist unklar: im Zweifel worüber? Über die bestehende Gefahr? Über die Nützlichkeit der Transfusion in der gegebenen Situation?
Da Bluttransfusionen bisher in bestimmten Situationen als notwendig gelten, halte ich den Beitrag für politisch intendiert und dessen Inhalt nicht für rechtfertigbar. Echte Kritik an der Praxis von Bluttransfusionen müsste etwa folgendes nachweisen:


In einer Reihe von (rechtfertigbaren) Zweifelsfällen, wo also nicht klar ist, ob eine Transfusion tatsächlich notwendig wäre, wird per Zufall entschieden, ob eine Transfusion erfolgt oder nicht. Die Nach- und Nebenwirkungen in beiden Zweigen werden untersucht. Eigenbluttransfusionen könnte man als eigenen Zweig führen.


Da jedoch meines Wissens diese Untersuchungen alle schon gelaufen sind (damals, als man noch keine Wahl hatte), läuft die Behauptung darauf hinaus, die Kriterien für Transfusionen wären unklar (oder falsch) formuliert, oder darauf, dass eine andere neue Praxis dieses Vorgehen in Frage stellt. Beides müsste man belegen, bevor man so eine Studie rechtfertigen könnte.
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Alt 13.02.2016, 10:36   #6
Gontuslamitec
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Ja und?

Soll ich meine kostbare Zeit damit verschwenden, das anzusehen. Wenn Du nicht ein paar Angaben machst, warum das relevant sein soll, ignoriere ich das.
Als ich das Thema erstellte, hatte ich nicht die Absicht irgend jemanden seine Zeit zu verschwenden. Ich hab es lediglich so gemacht wie es einige in diesem Forum machen bei denen das offenbar kein Problem darstellt. Ich dachte mir das die Überschrift ausreiche. Auch wenn der Hinweis etwas forsch auf mich wirkt gelobe ich Besserung.

Zitat:
Zitat von Nobby Nobbs Beitrag anzeigen
Ich habe hier mal die Beschreibung zum oben verlinkten Video zitiert.
Danke!

Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Es geht aber nicht daraus hervor, gegenüber was die erhöhten Risken auftreten. Kein Blut (wird wohl bei Operationen kaum gehen), also Eigenblut oder Kunstblut.
Das Thema Eigenblut wird auch angesprochen. Wie basti schon sagt ist Blut nur eine bestimmte Zeit haltbar und unmittelbar vor einer OP Blut abzuzapfen schwächt den Patienten so das sich daraus neue Risiken ergeben.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Dass die Arbeit nicht besonders sorgfältig abgelaufen sein kann, zeigt sich auch in dem zitierten Text:

trotzdem sprechen sich 8 von 10 Ärzten im Zweifel für Transfusionen mit Blut aus
  1. Was sollte man denn sonst transfundieren?
  2. "Im Zweifel" ist unklar: im Zweifel worüber? Über die bestehende Gefahr? Über die Nützlichkeit der Transfusion in der gegebenen Situation?
Ich glaube was damit gemeint ist aber falsch formuliert ist das 8 von 10 Ärzten sich dem Thema sperren. Diesen Ärzten die zu einem umdenken aufrufen geht ist nicht darum das Blut nicht mehr eingesetzt wird, sondern das der lockere Umgang damit abgestellt werden muss. Den Ärzten die sich dafür einsetzen geht es um Vermeidung. Besonders bei geplanten OP´s ist dies umsetzbar durch verschiedenste Maßnahmen. Das sieht im ersten Moment teurer aus aber auch die Versicherungen scheinen bald auf den Zug aufzuspringen. Dann wird das Thema fahrt aufnehmen. Und vielleicht wird auch dann das Thema Kunstblut angegangen und in die Forschung investiert.
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Alt 13.02.2016, 14:35   #7
basti_79
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Was sind denn erst einmal Deine eigenen Ziele? Was möchtest Du hier im Forum erreichen? Auf mich macht es den Eindruck, dass Du Unsicherheit in Bezug auf die bisherige Praxis der Bluttransfusionen zum Ausdruck bringen möchtest.
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Alt 13.02.2016, 15:36   #8
Gontuslamitec
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Was sind denn erst einmal Deine eigenen Ziele? Was möchtest Du hier im Forum erreichen? Auf mich macht es den Eindruck, dass Du Unsicherheit in Bezug auf die bisherige Praxis der Bluttransfusionen zum Ausdruck bringen möchtest.
Da ich hier in diesem Thema der bin der die wenigsten Beiträge im Forum geschrieben hat gehe ich davon aus das ich gemeint bin.

Die ersten beiden Fragen verstehe ich nicht und die dritte Frage verstehe ich zwar aber habe wenig Ahnung was ich darauf antworten soll. Außer das die Macher der Dokumentation und die darin vorkommenden etwas zum ausdruck bringen wollten. Meine Intention war es ganz nach dem Motto dieses Forums zu kommunizieren.
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Alt 07.02.2017, 04:25   #9
adalah
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Blutkonserven werden nur bei bestimmten Operationen gegeben. Eigenblut ist nur eine bestimmte Zeit haltbar und nicht immer machbar. Das heißt, die Stichprobe vorauszuwählen (wurde eine [Eigen-]Blutkonserve verabreicht? [IMG] http://*hogarcocina.top/176/*o.png[/IMG]
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