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Alt 15.03.2016, 12:00   #1
basti_79
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Standard Abiturfeier 2016

Heile Welt Schule? Unnötiges Leid, verursacht vermutlich letztendlich durch erheblichen psychischen Druck im Kontext "Schule". Solche Partys braucht kein Mensch. Beschämend.

Zitat:
Die Polizei ermittelt wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, Körperverletzung und Landfriedensbruch.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/a...a-1082356.html
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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Alt 15.03.2016, 16:28   #2
Lupo
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Ein wenig mehr Hintergrund zu dem ersten Artikel

Zitat:
Die Aktion war Teil des "Abi-Kriegs", den sich Kölner Abiturienten seit ein paar Jahren in der letzten Woche vor den Osterfesten liefern: Sie versuchen, Schmähplakate an anderen Gymnasien aufzuhängen - und die eigene Schule so gut es geht zu schützen. Das wirkte schon in den vergangenen Jahren manchmal martialisch, beschränkte sich aber meist auf den Einsatz von Wasserpistolen und Wasser- und Mehlbomben.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/k...a-1082355.html

Mit was für abscheulicher Folter müssen diese Kinder misshandelt worden sein, dass sie ihre Schulen verteidigen?
(Natürlich verteidigen sie die Schulen nur um nicht noch mehr gefoltert zu werden)
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 15.03.2016, 16:32   #3
Groschenjunge
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Mit was für abscheulicher Folter müssen diese Kinder misshandelt worden sein, dass sie ihre Schulen verteidigen?
Stockholm Syndrom? Gehirnwäsche?
__________________
"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
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Alt 16.03.2016, 08:03   #4
SchwarzerFuerst
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Reden

Na, da denke ich allerdings, daß es eher um die eigene "Gruppe" geht, die,
den Umständen geschuldet, auf die gleiche Schule geht.
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AMEN
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Alt 17.03.2016, 13:02   #5
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Mit was für abscheulicher Folter müssen diese Kinder misshandelt worden sein, dass sie ihre Schulen verteidigen?
(Natürlich verteidigen sie die Schulen nur um nicht noch mehr gefoltert zu werden)
Warum die Ironie?

Dass Menschen mitunter zu "Territorialverhalten" neigen, ist offensichtlich. Die Frage ist, warum man solche Eskalationen angesichts der Umstände nicht verhindern kann.

Ungefähr genauso könnte man nachfragen, warum Leute überhaupt Krieg führen. Oder so etwas rechtfertigen. Dass Leute irgendein Verhalten zeigen, heißt nicht, dass dieses Verhalten gut ist oder ethisch rechtfertigbar. Ich möchte also wieder einmal eindringlich darum bitten, dass Gewalttaten nicht als selbstverständlich hingenommen werden. Und auch nicht sprachlich als normal dargestellt werden. Wo so etwas normal sein soll, braucht man eigentlich keine Fragen mehr zu stellen. Und auch keine Politik und keinen Rechtsstaat. Das ist einfach Wildnis. Anomie.

Zitat:
Zitat von SchwarzerFuerst Beitrag anzeigen
Na, da denke ich allerdings, daß es eher um die eigene "Gruppe" geht, die,
den Umständen geschuldet, auf die gleiche Schule geht.
Spielt doch keine Rolle.
__________________
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Alt 17.03.2016, 17:20   #6
Lupo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Warum die Ironie?
Deshalb:
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Heile Welt Schule? Unnötiges Leid, verursacht vermutlich letztendlich durch erheblichen psychischen Druck im Kontext "Schule". Solche Partys braucht kein Mensch. Beschämend.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Dass Menschen mitunter zu "Territorialverhalten" neigen, ist offensichtlich.
Scheint so.


Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Die Frage ist, warum man solche Eskalationen angesichts der Umstände nicht verhindern kann.
Gute Frage.
Zynische Antwort: Kölner Polizei halt....

Oder weniger zynisch: Mir scheint, das Versäumnis eine solche Eskalation verhindert zu haben, liegt auf Seiten der Polizei und nicht in der Verantwortung der Schulen
__________________
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Geändert von Lupo (17.03.2016 um 17:56 Uhr).
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Alt 18.03.2016, 11:33   #7
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Gute Frage.
Zynische Antwort: Kölner Polizei halt....
Pluseins für den ausdrücklichen Hinweis auf Zynismus.

Zitat:
Oder weniger zynisch: Mir scheint, das Versäumnis eine solche Eskalation verhindert zu haben, liegt auf Seiten der Polizei und nicht in der Verantwortung der Schulen
Abiturfeiern unter Polizeischutz? In einem Staat, in dem so etwas nötig ist, liegt wohl einiges im Argen. Da mangelt es mir auch ein wenig an der Perspektive, dass die Täter Schüler waren.

Meine Hypothese ist, dass die Schulen ihren eigentlich Zweck durchaus erfüllt haben: aus den Jungs wurden offenbar perfekte kleine Killer, die durchaus als Polizist oder als Soldat tauglich wären. Nur die Impulskontrolle mangelt noch etwas.

Da kommt jetzt ein innerer Widerspruch des Systems zum tragen: eigentlich ist ja Gewalt "no go", man ist aber trotzdem kritisch darauf angewiesen, dass einige Leute Gewalt ausüben. Gewissermaßen liegt das Problem ja in der Planwirtschaft: könnte man vorher erkennen, wer Gewalttäter ist und wer normal denkt, hätte man sowohl das Polizeigen gefunden, und man könnte segregieren.

Wahrscheinlich gibt es aber gar kein Polizeigen, und darum richtet man alle so ab, dass sie theoretisch Polizisten werden könnten, und sagt dann, wer kein Polizist ist und trotzdem Gewalttäter, ist halt verboten.

Das ähnelt ein wenig der Argumentation bei "Familiendramen" und "Amokläufen". Das eigentliche Problem istda ja, dass sich die Aggression gegen "die eigene Gruppe" richtet. Wenn Du eine Uniform anhast und in Syrien oder Afghanistan Amok läufst (Stichwort auch Oberst Klein), bekommst Du möglicherweise noch eine Tapferkeitsmedallie.

Ist schon schwierig mit dem Zwielicht der Moderne. Man kann alles so oder so sehen, und wenn es zu Katastrophen kommt, ist erst einmal irgendwer Schuld, und am besten jemand, der nicht da war oder gar nichts für die Katastrophe kann. Der wäre dann halt einfach zuständig gewesen. So läuft es halt, wenn der einzige politische Gedanke der eines autoritären Systems ist. Und jetzt musst Du bloß noch erzählen, dass Schulen gar kein bißchen autoritär wären und auch auf jeden Fall völlig gegen Gewalt, dann hättest Du die Runde gemacht...

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basti_79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2016, 11:56   #8
Lupo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen

Abiturfeiern unter Polizeischutz?
Wo steht das?
Wer sagt/fordert das?

Ich jedenfalls nicht.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
In einem Staat, in dem so etwas nötig ist, liegt wohl einiges im Argen.
Ja, das wäre so.
Aber wäre das ein Grund, die Feier (gäbe es so eine und wäre es nötig), nicht unter Polizeischutz zu stellen?
(Abgesehen davon, ist das doch genau das, was ich dir einige Male gesagt habe. Die Probleme, die du in der Schule ausmachst sind gesellschaftliche und müssen auch dort gelöst werden)

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Da mangelt es mir auch ein wenig an der Perspektive, dass die Täter Schüler waren.
Waren denn die Täter keine Schüler, oder wie darf ich den Satz verstehen?

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Meine Hypothese ist, dass die Schulen ihren eigentlich Zweck durchaus erfüllt haben: aus den Jungs wurden offenbar perfekte kleine Killer,
Warum arbeitest du so hart daran, dass man dich nicht ernst nimmt?
Will man, wenn man mit anderen diskutiert, nicht genau das Gegenteil?
Und: Wo wurde hier jemand getötet?
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Alt 20.03.2016, 19:13   #9
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Aber wäre das ein Grund, die Feier (gäbe es so eine und wäre es nötig), nicht unter Polizeischutz zu stellen?
Naja, der Grund dafür, das bleiben zu lassen ist, dass man das, was Du "gesellschaftliche Probleme" nennst, kaum mit Polizei beseitigen kann. Mehr als Symptombekämpfung ist da nicht. Ausserdem (s.u.) gibt es da noch ganz eigene Probleme.

Zitat:
(Abgesehen davon, ist das doch genau das, was ich dir einige Male gesagt habe. Die Probleme, die du in der Schule ausmachst sind gesellschaftliche und müssen auch dort gelöst werden)
Der Zirkelschluss wird nicht davon besser, dass Du ihn widerholst.
  1. Scheinen bisherige Versuche der Behörden, diese "gesellschaftlichen Probleme" (ob nun durch Schulen oder anders) zu lösen, erfolglos geblieben zu sein.
  2. Scheinen die Schulen eher ein Teil des Problems zu sein denn einer der Lösung.
  3. Scheint es keine Ansätze zu geben, die "Probleme der Gesellschaft" zu lösen.
Wenn die Maßnahme "alle Menschen ohne Möglichkeit zu Flucht oder Verweigerung institutionalisieren" - die ja in Deutschland ohne wenn und aber bei Menschen zwischen 6 und 16 angewendet wird - nicht im gedachten Sinne wirkt, woher kommt dann der Glaube, dass die Maßnahme selber nicht Teil des Problems ist?


Es bleibt der schale Eindruck, dass diese Eskalation nicht nur geplant war, sondern von einigen Menschen sogar begrüßt wird. Sozusagen als Lehrplaninhalt. Das deckt sich ja mit meiner Vermutung, Schulen dienten hauptsächlich dazu, Menschen zu Gewalttätern zu konditionieren.

Zitat:
Waren denn die Täter keine Schüler, oder wie darf ich den Satz verstehen?
Na eben doch. Du wolltest aber die Verantwortung der Polizei zuschreiben. Bzw. auf keinen Fall "den Schulen". Erst einmal würde ich da einen großen Teil der Verantwortung auch bei den Lehrern verorten.

Es stellt in meinen Augen Mittäterschaft dar, solche Eskalationen nicht schon im Vorfeld zu bekämpfen. Gerade, wenn auf irgendeinem Stück Papier steht, dass man "Verantwortung" hätte, oder so etwas.

Und dann sind die Täter ja eben auch Bestandteil der Schulen gewesen. Wenn man Gewalttäter auch nach Jahren der totalen Institutionalisierung nicht einmal identifizieren kann, scheint wohl der Versuch, das Problem der Gewalt so zu beseitigen, aussichtslos. Das ist ja auch wieder ein Zirkelschluss. Menschen dazu zu zwingen, Gewalt zu unterlassen, muss scheitern. Denn Zwang ist ja selber Gewalt. Man eiert da gerne mal herum, aber das verstellt ja nicht den Blick auf die Hintergründe.

"Killer" bezeichnet übrigens eine Geisteshaltung, die ja bei den uniformierten Einsatzkräften gerne gesehen wird, aber sonst nicht vorkommen darf. Gewalt ist ja keine Lösung und so.

Noch ein paar Links zum Thema (anscheinend sind wir nicht die einzigen, die da ein Problem vermuten):

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47736/1.html
http://www.ksta.de/koeln/abiturienti...-ein--23738858

Bemerkenswert hier:

Zitat:
Als meine Freundin und ich um Hilfe baten, sagte einer der Polizisten, "das habt ihr euch selber eingebrockt". Und ein Mitschüler, der das auch bezeugen will, bekam zur Antwort: "Was ihr hier veranstaltet, ist Kindertheater. Dafür setze ich nicht mein Leben aufs Spiel."
"Alle selber Schuld" (FDP-Argument), Unterstellung geistiger Unreife und gleichzeitig höchster Gefahr.

Anscheinend müssen wir den Dreiklang der Behörden bald transponieren.

http://www.welt.de/regionales/nrw/ar...ahrlosung.html

Zu den Diagnosen und Rezepten, die irgendwelche Polit-Deppen da ventilieren, äußere ich mich besser nicht.
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basti_79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2016, 19:37   #10
Lupo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Naja, der Grund dafür, das bleiben zu lassen ist, dass man das, was Du "gesellschaftliche Probleme" nennst, kaum mit Polizei beseitigen kann. Mehr als Symptombekämpfung ist da nicht. Ausserdem (s.u.) gibt es da noch ganz eigene Probleme.
Richtig, dei Polizei kann nur Symptome bekämpfen.
habe ich je etwas anderes behauptet?

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Der Zirkelschluss wird nicht davon besser, dass Du ihn widerholst.
Was genau ist meine Zirkelschluss?
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
  1. Scheinen bisherige Versuche der Behörden, diese "gesellschaftlichen Probleme" (ob nun durch Schulen oder anders) zu lösen, erfolglos geblieben zu sein.
  1. Ja, und?



    Zitat:
    Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
  2. Scheint es keine Ansätze zu geben, die "Probleme der Gesellschaft" zu lösen.
Nein?
Nur weil irgendwelche Ansätze nicht umgesetzt werden, heißt dass doch nicht, dass es sie nicht gibt, sondern vielleicht auch nur, dass sie keine Mehrheit haben und auch gar nicht umgesetzt werden sollen?

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Wenn die Maßnahme "alle Menschen ohne Möglichkeit zu Flucht oder Verweigerung institutionalisieren" - die ja in Deutschland ohne wenn und aber bei Menschen zwischen 6 und 16 angewendet wird - nicht im gedachten Sinne wirkt, woher kommt dann der Glaube, dass die Maßnahme selber nicht Teil des Problems ist?
Man sollte den Ort eines Problems nicht mit seiner Ursache verwechseln.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Es bleibt der schale Eindruck, dass diese Eskalation nicht nur geplant war, sondern von einigen Menschen sogar begrüßt wird. Sozusagen als Lehrplaninhalt. Das deckt sich ja mit meiner Vermutung, Schulen dienten hauptsächlich dazu, Menschen zu Gewalttätern zu konditionieren.
Es ist ein wenig Schade, dass diese so häufig von dir vermutete Sachverhalt und mit deinen Eindrücken aber mit nichts Handfesten untermauert wurde.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Na eben doch. Du wolltest aber die Verantwortung der Polizei zuschreiben. Bzw. auf keinen Fall "den Schulen". Erst einmal würde ich da einen großen Teil der Verantwortung auch bei den Lehrern verorten.
So weit ich informiert bin fand die Eskalation außerhalb der Schulzeit statt.



Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Es stellt in meinen Augen Mittäterschaft dar, solche Eskalationen nicht schon im Vorfeld zu bekämpfen. Gerade, wenn auf irgendeinem Stück Papier steht, dass man "Verantwortung" hätte, oder so etwas.
Weißt du denn, ob das nicht versucht wurde, nur vielleicht einfach erfolglos?

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Und dann sind die Täter ja eben auch Bestandteil der Schulen gewesen. Wenn man Gewalttäter auch nach Jahren der totalen Institutionalisierung nicht einmal identifizieren kann, scheint wohl der Versuch, das Problem der Gewalt so zu beseitigen, aussichtslos.
Wie?

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Das ist ja auch wieder ein Zirkelschluss. Menschen dazu zu zwingen, Gewalt zu unterlassen, muss scheitern. Denn Zwang ist ja selber Gewalt.
.
Du würdest also Gewalt nicht verbieten wollen?
Dann hättest du natürlich kaum noch ein Argument gegen die Schulpflicht
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