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Alt 11.03.2016, 20:14   #1
basti_79
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Standard Status Quo

Etwa 2008 noch hatte ich keine Ahnung, was Politik ist und wie sie wirkt. Seitdem versuche ich, in diesem Sinne dazuzulernen. Dazu gehört es, die gegebenen Probleme zu erfassen und zu beschreiben. In diesem Beitrag möchte ich schildern, wie es zur heutigen politischen Situation gekommen ist, warum diese problematisch ist, und wie man die Probleme wird lösen müssen. Ich denke tatsächlich, dass es nur den von mir vorgeschlagenen Weg gibt, diese Probleme überhaupt anzugehen.

Darin liegt auch die Behauptung verborgen, dass die bisherige Politik eben das nicht erreichen konnte. Diese Ansicht ist nicht nur weit verbreitet, meines Erachtens trifft sie eben auch zu. 67 Jahre ist die Bundesrepublik alt, und die wesentlichen ("technischen") Probleme werden nicht einmal angesprochen. Die Parlamente sind zu Instrumenten des ideologischen Austauschs verkommen, zu Ansammlungen von Ignoranten. Die Gerichtsbarkeit wird politisch bestimmt und die Frage taucht auf, warum man nicht schlicht Hans-Werner Sinn zum Bundeskanzler macht und das "Ende der Geschichte" erklärt, das Konservative so herbeisehnen. Es muss sich etwas ändern in Deutschland.

Die jetzige Situation kann man wie folgt umreißen:
  • hochgradig schiefe Verteilung von Einkommen und Vermögen. Stichworte Gini-Index, Oxfam-Studie
  • autoritäre Gesellschaft, Kasten mit unterschiedlichen Privilegien, wichtig dabei vor allem die Kasten "Geldbesitzer", "Beamten" und "Juristen".
  • Anomie, die letzten Monate haben wir die schlimmsten fremdenfeindlichen Ausschreitungen der Geschichte der Bundesrepublik erlebt. Menschenfeindlichkeit wird wieder Salonfähig.
  • Beinahe flächig nehme ich psychische Degeneration wahr. Die meisten Leute scheinen in Angst zu leben, anscheinend sehr wenige haben geeignete "Coping"-Strategien. Teilweise äußern sie Gedanken, die ich klar als wahnhaft erkenne.
  • Konfuse "Wertedebatten" und dergleichen - als ob nicht die ethischen Werte vom Grundgesetz vorgegeben wären.
  • Totschlagargumente, höchste Werte, die dann alle anderen Werte überflüssig machen sollen. "Bildung" z.B., "Wirtschaft" oder "Kultur".
Auf die Ursachen und ideologischen Anker dieser Probleme möchte ich noch etwas eingehen.


Schiefe Verteilung von Einkommen und Vermögen


"Schief" ist hier erst einmal ein mathematischer Fachbegriff, der eine ungleichmäßige Verteilung beschreibt. Eine ganz und gar symmetrische Verteilung hätte Schiefe 0. Da Vermögen und Einkommen wenigstens gedacht immer positiv sein sollten, ist also die Verteilung notwendig schief. Die Frage ist jene nach dem Maß. Das Diktum, dass 62 Menschen so viel besitzen wie eine Hälfte der Weltbevölkerung, bringt die gemeinte Maßlosigkeit auf den Punkt.

Historisch gesehen war die Entwicklung ungefähr folgende: Im dritten Reich hatte Deutschland eine eigene, nicht konvertible Währung. Diese hatte letztendlich kaum Bedeutung als Tauschmittel, da viele Güter des täglichen Bedarfs während des Krieges rationiert waren. Die "Reichsmark" diente gewissermaßen nur der abstrakten Verrechnung innerhalb Deutschlands, sie war kaum Geld im heutigen Sinne.

Dennoch brummte ja die Wirtschaft - vor allem konnte man trotz allem noch Waffen, Munition und Kriegsgerät herstellen. Das war eben auch das politische Ziel damals. Wir sehen also, dass Geld vor allem ein Instrument der Politik ist, ein Werkzeug, Menschen zu lenken und zu manipulieren.

Nach der Zerschlagung der Hitler-Diktatur gab es zunächst in den USA den sogenannten "New Deal" (die Worte sind mehrdeutig: entweder "Neues Geschäft" oder "Das nächste Spiel"/"Karten neu verteilen"), und in Deutschland das "Wirtschaftswunder". Beides ist letztendlich selbstverständlich. Krieg ist Verschwendung von Ressourcen und Zerstörung von Werten. Purer Umsatz um des Umsatzes willen. Die zerstörten Werte müssen wieder aufgebaut werden, das bedeutet: es gibt Arbeit.

Die Einführung der D-Mark selber war ein ziemlich kompliziertes Unterfangen. In der ersten Nachkriegszeit gab es quasi kein Geld - nur Schwarzmarkt, etwas "Devisen", d.h. ausländische Währungen und "Alternativwährungen" wie Zigaretten oder Kaffee. Einerseits wurde ein Kopfgeld ausgezahlt, Unternehmen bekamen ein ähnliches Startguthaben, und Reichsmark konnte man eng kontrolliert und langsam im Kurs 6,50 DM für 100 RM in D-Mark umtauschen. Die Währungsreform war nötig geworden, weil die Preise völlig ausser Kontrolle geraten waren, und viel und zu grotesken Preisen auf dem Schwarzmarkt gehandelt wurde.

Das Schreckgespenst einer Inflation beherrschte die gesamte Nachkriegszeit. Immer gab man sich bemüht, Inflation auf ein "gesundes Maß" zu begrenzen. Das entspricht einerseits der konventionellen Weisheit - Geld soll ja Wert aufbewahren. Andererseits würde ja auch mit Inflation das Vertrauen in diese Form des Wirtschaftens insgesamt abnehmen.

Solange "genug Arbeit da war", d.h. sinnvoll Vollbeschäftigung erreicht werden konnte, funktionierte dieses System. Spätestens nach dem Boom in der Automobilbranche muss aber klar gewesen sein, dass weder die Vollbeschäftigung noch der Konsum die Leute glücklich machen werden. Zum einen kann man gewissermaßen jedem nur ein Auto verkaufen. Wenn dieses - beispielhaft gedacht - 30 Jahre ohne Probleme fährt, gibt es keinen Umsatz mehr damit. Ausser den, der durch das Benzin verursacht wird.

Den hohen ideologischen Wert des Umsatzes an sich erkennt man nicht nur am Umgang mit Krieg, sondern beispielsweise auch an Windkraftanlagen. Wo auch immer die Frage auftaucht, ob jemand eine Windkraftanlage bauen sollte, findet sich auch eine Diskussion auf Glasl-Stufe 9. Das liegt daran, dass in einem solchen Fall der Staat (WKA's kann man kaum ohne die Behörden bauen) aus ideologischen Gründen (unter anderem dem des Umweltschutzes) Umsatz herbeiführt. In den Augen vieler Ökonomen und Politiker berechtigt das dann unmittelbar flächtige Vorwürfe der Unterstützung krimineller Vereinigungen sowie Behauptungen mangelnder oder unvollständiger Ethik. Selbstverständlich beim jeweiligen Gesprächspartner.

Alle Politik unterliegt heutzutage dem Primat des Geldes. Menschen werden als Investitionsobjekte betrachtet, wenn nicht gar als Dispositionsware, wie im Fall der sogenannten Flüchtlingsdebatte. Da sollen dann die Flüchtlinge in "unseren Arbeitsmarkt integriert" werden. Der aufmerksame Beobachter wird auch dort eine nur mühsam zu verdeckende Glasl-9-Diskussion bemerken.

Dass man inzwischen - durch Leitzins 0 und auch durch ideologisches Beharrunsvermögen der Banken - nur noch für den Staat und die Banken arbeitet, wenn man im konventionellen Sinne (also "auf Lohnsteuer") arbeitet, ist gewissermaßen ein offenes Geheimnis. Wer es versteht, entwickelt möglicherweise eine gewisse Unlust, sich überhaupt anders zu betätigen als politisch.

Die Technik, vermittels derer das bewerkstelligt wird, unterscheidet sich nur geringfügig von Marxens Modell, dass "der Kapitalist" als Eigentümer der Produktionsmittel einen großen Teil des Mehrwerts einbehält. Der Kapitalist ist heute eine Geschäftsbank, diese gewinnt den geforderten Zins, der "Arbeitgeber" behält seinen Anteil und der Staat schöpft Steuern ab, und das alles führt dazu, dass man von Arbeit nicht mehr reich wird, sondern arm.

Da gibt es dann noch ein paar Details, wie etwa den "Spitzensteuersatz" oder die konsequente Weigerung der Regierungen, diese Schieflage anzusprechen oder gar zu beheben (etwa: Reichtum zu besteuern statt Arbeit), aber im großen und ganzen ist das seit der Aufweichung bzw. Aufhebung des Goldstandards etwa ab "Bretton Woods" das System. Das soll jetzt nicht heißen, dass die Wiedereinführung eines Goldstandards irgendein Problem lösen würde. Das ist nur ein ziemlich toxisches Mem, das in bestimmten Kreisen umgeht und dazu verwendet wird, anderer Leute Kommunikation zu stören.

Autoritäre Gesellschaft

Muss man eigentlich nicht viel zu sagen. Ausser, dass die Inhaber der Befehlsgewalt nicht mehr wie im dritten Reich durch Uniformen gekennzeichnet sind. Im Alltag muss man jederzeit damit rechnen, z.B. einem Juristen oder einem Pädagogen in Zivil zu begegnen. Solche Leute empfinden sich zumeist als Inhaber der Befehlsgewalt über alle Zivilisten. Ich habe noch niemals schlechtere Manieren erlebt als wenn jemand mit Angehörigen dieser Herrscherkasten über politische Probleme redet. Die Kastenangehörigen reden dann meist sehr laut darüber, dass gefälligst alles beim alten bleiben müsse, ansonsten würde sich ja etwas ändern. Manchmal werden sie grob beleidigend, paranoid oder ignorant.

Ich kann mir nur denken, dass dieses letztendlich selbstschädigende Verhalten einerseits angelernt ist, andererseits bei vielen Leuten wohl irgendwelche Wirkung zeigen muss. Ansonsten würden die Leute ja nicht so handeln. Da bleibt nur, auf einen Spruch von Hannah Arendt hinzuweisen:

Zitat:
Zitat von Hannah Arendt
Niemand hat das Recht zu gehorchen
Selbstverständlich ist es selber etwas unhöflich, so hohe und edle Wesen ausserhalb der streng begrenzten Dienstzeiten auch noch gewissermaßen implizit zur Verantwortung zu ziehen für ihre Fehler oder für die ihrer Kollegen. Aber in einem Land, in dem hauptberufliche Mörder als "Staatsbürger in Uniform" durgehen sollen, wird man ja wohl noch irgendwelche Arroganzen ansprechen dürfen. Selbstverständlich verlangt man da zuerst und am lautesten nach einer Einschränkung der Meinungsfreiheit. Damit sich auch ja nichts ändern wird. Darf ja auch gar nicht.

Anomie

Im Gegensatz zur Anarchie, der Abwesenheit von Herrschaft, bezeichnet Anomie die Abwesenheit von Gesetzen oder auch ethischen Grundsätzen. Die Frage der Ethik des Handelns der Regierungen erübrigt sich. Anderswo muss eine Gewinnerzielungsabsicht (heute meist als "Arbeitsgelegenheit" oder "Stelle" verbrämt) Sklavenhandel oder übelste Arbeitsbedingungen rechtfertigen. Bei den brennenden Flüchtlingsheimen sieht man deutlich, wo das hinführt. Nicht, dass ich denke, dass Leute, die Flüchtlingsheime anzünden, überhaupt darüber nachdenken würden, was sie da tun. Da es entsprechende Gesetze gibt, gegen die sie verstoßen, zeigt das Beispiel einfach deutlich den Unterschied zwischen Anarchie und Anomie.

Die Nazis sind sowohl ohne (äußere) Herrschaft - man lässt sie ja gewähren - und auch ohne (rechtfertigbare) Gesetze. Sie leben also in anomischer Anarchie, und die Reaktion der Behörden spricht auch für sich. Statt die Dinge beim Namen zu nennen, und so zu reagieren, wie man z.B. auf Demonstrationen gegen völlig sinnlose Großbaustellen oder Atommülltransporte reagiert, statt zu erklären, dass genau das ist, was man unter dem Label "Chaos und Anarchie" zu bekämpfen vorgibt, verkriecht man sich da und tut, als sei nichts gewesen. Und hinterher will wieder niemand etwas davon gewußt haben.

Auch, dass man in Tageszeitungen über die Herkunft von (vermuteten) Straftätern redet, ist erstens als Volksverhetzung verboten und zweitens ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik. So etwas hat es in der Schlußphase der Weimarer Republik gegeben, kurz vor deren Zusammenbruch, und auch deswegen steht solches Handeln unter Strafe.

Psychische Degeneration

Über die letzten Jahre beobachte ich in meiner Umgebung immer mehr psychische Aberrationen, die ich (oberflächlich) entweder als Angst- oder Zwangsstörungen bezeichnen würde, oder aber als Persönlichkeitsstörungen. Das allein stört mich kaum, ich hatte immer auch Menschen mit psychiatrischer Diagnose in meinem Bekanntenkreis. Das Problem scheint mir in der Häufung und der Intensität der Störungen zu bestehen.

z.B. habe ich zwar mal davon gehört, dass Borderliner gelegentlich wahnhafte Gedanken haben. In den letzten Monaten habe ich aber wenigstens eine handvoll klar wahnhafter Gedanken von Menschen mit dieser Diagnose wahrgenommen. Die dann auch relativ zentrale Lebensinhalte waren. Dass allgemein auch die "Spinnerei" im Internet zuzunehmen scheint (hier im Forum wie auch anderswo), ordne ich auch da ein.

Meine Einschätzung ist, dass all diese Menschen Angst empfinden, und dass die Symptome eben dazu dienen, diese Angst zu bekämpfen. Irgendwie. Es scheint allerdings nicht zu funktionieren. Und das ist das vielleicht optimistischste daran. Es wird wahrscheinlich demnächst zu etlichen Zusammenstößen von Leuten mit der Realität kommen. Und dann wird's aufregend.

Wertedebatten

Wer darüber redet, welche Auswahl von Werten dazu geeignet wäre, einen Angriffskrieg zu rechtfertigen (wie Precht mit Augstein jr.), hat entweder den Schuß nicht gehört oder möchte bewußt zum Krieg aufhetzen. Das ist ebenso verboten wie Rassismus.

Totschlagargumente

Passt ganz gut zum autoritären Welt- und Menschenbild, scheint aber ein eigenständiges Phänomen zu sein. Innerhalb der SPD ist z.B. "Sozialdemokratie", was Sigmar Gabriel so nennt. Dass es da Schwierigkeiten beim Verständnis oder bei der Verwirklichung vernünftiger Politik geben könnte, bleibt erst einmal aussen vor. Auf dem "Rücken" dieses Wortes kann man eigentlich alle zwischenmenschlichen Konflikte klären. Und das Ergebnis ist und bleibt: Sozialdemokratie ist, wenn sich nichts ändert. Warum man nicht einfach die CDU wählt, sondern so eine Politiksimulation betreibt, erklärt sich mir nicht.

Zusammenfassung

Ungefähr 1960 wurde das heutige System fixiert und seitdem nicht modifiziert. Ohne grundlegende Modifikationen wird es Katastrophen geben. So viel ist heute schon absehbar. Die politischen Parteien werden nur versuchen, weiterzumachen wie bisher, und gerade dadurch das Vertrauen der Leute auf das Spiel setzen. Wahrscheinlich müssen erst noch ein paar Volksparteien unter die 5%-Hürde fallen, bevor deren Führungsebenen einen Kurswechsel verkünden. Jede weitere Verzögerung der erforderlichen Reformen ist schuldhaftes Handeln, bei Politikern wie bei deren Wählern.

Projektion

Jeder, der versteht, dass er sein ganzes Leben dafür gearbeitet hat, dass die Situation ohne sein Einverständnis dazu verschärft wird, wird stutzen und sich besinnen. Durch das Totschlagargument "linke Hegemonie", nach dem die einzige gültige Politik jene der FDP sein darf, wird man jene Leute noch eine Weile beschwichtigen können. Das dumme ist, dass solche Argumente nicht besonders lange halten. Wenn die Herrscherkaste für längere Zeit beschwichtigen möchte, muss sie die genannten Probleme lösen. Da das System sich totgelaufen hat, kommt es jetzt tatsächlich auf Inhalte an. Und je mehr Leute das verstehen, desto besser wird die Ausgangssituation.
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Alt 12.03.2016, 01:27   #2
Lawrence P. W.
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Zitat:
Ich denke tatsächlich, dass es nur den von mir vorgeschlagenen Weg gibt, diese Probleme überhaupt anzugehen.
Du, die Weisheit und Erkenntnis gepachtet, du unser aller Erlöser?

...

Es gab viele, die das ähnlich von sich behaupteten...

Du bist kein Kind der 60er und 70er nicht?
Die Gesellschaft verändert sich ständig.
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Alt 12.03.2016, 03:23   #3
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Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Zitat:
Ich denke tatsächlich, dass es nur den von mir vorgeschlagenen Weg gibt, diese Probleme überhaupt anzugehen.
Du, die Weisheit und Erkenntnis gepachtet, du unser aller Erlöser?
Dann hätte er geschrieben: "Ich weiß, dass..." (Ich verkneife mir jetzt mal den kleinen Seitenhieb darauf, wer glaubt zu wissen... )
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 12.03.2016, 09:52   #4
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Du bist kein Kind der 60er und 70er nicht?
Äh... Naja... Also, ich dachte immer, die Zahl an meinem Handle könne man kaum anders lesen als als Geburtsjahr...

Zitat:
Die Gesellschaft verändert sich ständig.
Richtig. Die Frage ist, wie wir mit diesen Veränderungen umgehen.
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Alt 13.03.2016, 17:00   #5
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Ich habe in der Tat die 79 anders gedeutet.

Aber das erklärt natürlich alles besser.
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Alt 13.03.2016, 17:06   #6
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Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Ich habe in der Tat die 79 anders gedeutet.

Aber das erklärt natürlich alles besser.
Was sagt denn das Geburtsjahr über einen Menschen?
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Alt 14.03.2016, 11:48   #7
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Es gibt einen Hinweis auf den Zeitgeist innerhalb dessen er aufgewachsen ist und der ihn auf die eine oder andere Weise geprägt hat.
Manchmal ist er auch Zeitzeuge/Zeitgenosse von geschichtlichen Vorgängen.
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Alt 14.03.2016, 12:44   #8
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Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Es gibt einen Hinweis auf den Zeitgeist innerhalb dessen er aufgewachsen ist und der ihn auf die eine oder andere Weise geprägt hat.
Manchmal ist er auch Zeitzeuge/Zeitgenosse von geschichtlichen Vorgängen.
Das ist ja mal ein Allgemeinplatz.
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Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
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Alt 14.03.2016, 15:35   #9
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Alt 14.03.2016, 15:46   #10
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Das heißt, Du hast selber etwas mitbekommen in Deinem Leben?
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Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
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