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Sterbeforschung Reinkarnation, Nahtoderlebnisse und Vergleichbares sind hier an der richtigen Stelle.

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Alt 21.02.2016, 10:59   #1
Laming
Grünschnabel
 
Registriert seit: 21.02.2016
Beiträge: 1
Standard Vorahnung dass Vater sterben würde

Hallo,

mein Vater war Krebs krank und hatte zuletzt auch einen Hirntumor. Er ist vor einigen Tagen von uns gegangen und in meinem Kopf bleiben viele Fragen zurück.
Meine Eltern sind schon seit einigen Jahren getrennt, wodurch der Kontakt zu meinem Vater mal mehr mal weniger intensiv war. Allerdings habe ich in der letzten Zeit vor seinem Tod viel Zeit mit ihm verbracht, viel mit ihm geredet und gespürt, dass besonders in den letzten Monaten eine innigere Verbindung, als in den Jahren zuvor zwischen uns entstanden ist. Obwohl der Kontakt in den Jahren zuvor nicht so groß war, wusste ich, dass er mich liebte und stolz auf mich war.

In den letzten Tagen vor seinem Tod hat er nur noch im Bett gelegen, nichts mehr getrunken & gegessen und die meiste Zeit war er am schlafen. Zwar reagierte er das ein oder andere Mal auf uns, wenn er kurz wach war und uns gesehen hat, konnte sich aber selbst kaum äußern. Es sah nicht gut aus und man spürte wenn sein Zustand sich nicht bald verbessern würde, dann gäbe es nicht mehr viel Zeit. Ich war jeden Tag in dem Haus mit seiner neuen Frau zugegen, Abends fuhr ich nach Hause zu meiner Mutter.
Immer in der Angst, ich würde ihn am nächsten Tag nicht mehr wiedersehen.
An dem letzten Tag vor seinem Tod, verbesserte sich sein Zustand. Er bat wieder um etwas zu trinken und verfasste viel klarere Sätze. An diesem Abend bin ich zum ersten Mal mit einem etwas positiveren Gefühl, nach Hause gefahren und war mir sicher, diesmal würde ich ihn am nächsten Tag wiedersehen.

Doch es kam anders... in der Nacht hatte ich einen Traum um 5 Uhr morgens. Ich sah das Zimmer in dem er lag und wie sein behandelnder Arzt in dem Zimmer stand. Alles was ich mit bekam war, dass er sagte dass irgendwas mit der Lunge sei und ich nur registrierte, dass er nun sterben wird. Ich weiß noch, dass ich ganz laut schrie und mein Freund sagte mir am nächsten Morgen, dass ich nach Hilfe geschrien hätte.

Tatsächlich bekamen wir um viertel nach 7 den Anruf, wir sollten so schnell wie möglich kommen.

Mein Vater war zwischen 7 und halb 8 gestorben. Und tatsächlich war der Arzt um 5 Uhr morgens noch dagewesen und hatte ihm eine Spritze gegeben.

Was mich an der ganzen Sache beschäftigt, hatte ich nicht vielleicht doch eine Verbindung zu meinem Vater? Warum habe ich gerade in der Nacht, um die gleiche Uhrzeit genau das geträumt, obwohl ich eigentlich selbst ein so gutes Gefühl hatte am Abend zuvor.

Ich würde mich über eure Kommentare, dazu freuen.

Liebe Grüße,

Laming
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Alt 21.02.2016, 14:27   #2
Lawrence P. W.
Lebendes Foren-Inventar
 
Benutzerbild von Lawrence P. W.
 
Registriert seit: 10.07.2004
Ort: dort
Beiträge: 3.139
Standard

Hi,
es ist häufige Erfahrung, dass Menschen, kurz vor ihrem Tode nocheinmal viele Kräfte in sich mobilisieren und auch normal wirken.
Doch es ist dann eben auch ein letztes Aufbäumen, ein letztes nochmal etwas sagen oder tun können.
Bei den Angehörigen hinterlässt dies dann ein Gefühl von Bessererung.
Dann kommt der Tod oft überrraschend und oft, wenn der Sterbende alleine ist.

Und ja, es bestehten Verbindungen zwischen sich nahestehenden Menschen, die gerne als Zufall interpretiert werden, weil man sich sowieso seine Gedanken macht.
Diese Verbindungen sind spürbar in Träumen oder Vorahnungen und Gefühl.

Und so war es gut, dass du vor seinem Tod doch noch hast eine Verbindung zu ihm aufbauen können und er nicht starb ohne von deiner Zuneigung oder Verbindung zu ihm zu wissen.
Ich denke für dich in der Trauer und Nachdenklichkeit, kann das vielleicht eine Hilfe und Trost sein.
__________________
Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
"Gott ist tot" Nietzsche ............................................ "Nietzsche ist tot" Gott
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