:: forum.grenzwissen.de :: Das andere Forum für Grenzwissenschaften ::

 

Zurück   :: forum.grenzwissen.de :: Das andere Forum für Grenzwissenschaften :: > Erde, Weltraum & Forschung > Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen

Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 26.11.2003, 15:54   #1
Selena
Gast
 
Beiträge: n/a
RSS-Feed Polkappen und Gletscher schmelzen

Erst einmal was dazu in englisch. (wie immer )

Zitat:
Study: Sea Ice at Poles Shrinking

Larry O'Hanlon, Discovery News


Arctic Polar Ice Cap

Nov. 24, 2003 — Sea ice expanses at both poles have shrunk over the last 30 years — but in very different ways, said NASA scientists who have created the first coherent 30-year satellite record of Arctic and Antarctic sea ice.

"I would say that there are two surprising results," said Donald Cavalieri of NASA's Goddard Space Flight Center of the 30-year survey. One is the accelerated loss of Arctic sea ice and the other is that Antarctic sea ice is actually increasing, but hasn't made up for huge losses in the 1970s.

In the Arctic there has been a net loss of 20 percent loss of the sea ice over the last 20 years — which is a faster rate then seen over the entire 30-year record. Since the early 1980s the Arctic has lost an Arizona-sized amount of sea ice each decade, according to a report on the work that appears in the journal Geophysical Research Letters. That's nearly 116,000 square miles of sea ice lost each decade.

In Antarctica, on the other hand, there was a huge loss of sea ice in Antarctica in 1973 and 1977, but since then it's been mostly on the increase, Cavalieri explained. Averaged out from 1972 to 2002, there is still an ice deficit of almost 58,000 square miles per decade.

The losses of sea ice do not, however, threaten to raise sea levels around the world, Cavalieri pointed out. Just like ice in a glass of water, melting does not change the overall water level. On the other hand, when large ice sheets break free from the coast of Antarctica they can release pressure on glaciers that can then push forward and calve off ice into the ocean. That's the ice that could contribute to sea level rise, Cavalieri explained.

It's also important to note that the satellite data does not contain any information about the thickness of sea ice, Cavalieri added.

Among the things the long-term sea ice record could do is help global climate modelers better fit the poles into their simulations. "None of (the climate models) do a very good job reproducing what sea ice is doing," Cavalieri said.

The historical record might also help military and non-military sea ice forecasters make better seasonal forecasts, said oceanographer Kyle Dedrick of the National Ice Center.

"The long term historical sea ice record could help in long-range and seasonal sea ice forecasting," Dedrick said, "much the way knowledge about El Nino conditions has helped weather forecasters extend the range of weather forecasts in recent years."
Discovery News

Zitat:
25. November 2003
11:54 MEZ


Kaukasus-Gletscher schmelzen dramatisch

Im vergangenen Jahrhundert haben die Eismassen fast die Hälfte des Volumens eingebüßt

Wien - Die Gletscher schmelzen - mehr oder weniger weltweit. Für den Kaukasus haben russische Wissenschafter nun alarmierende Zahlen bekannt gegeben. Im vergangenen Jahrhundert sind die Eismassen des Gebirges um 48 Prozent zurück gegangen, meldet das "North-Caucasian Hydrometeorological Service". In Fläche ausgedrückt, bedeutet das ein Minus von 36 Prozent. Die Einbußen sind damit in etwa mit Zahlen von österreichischen Gletschern vergleichbar.

Das Kaukasus-Hochgebirge erstreckt sich zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer, es fungiert auch als geographische Grenze zwischen Europa und Asien. Im stark vergletscherten Zentralkaukasus erheben sich mehrere Gipfel über 5.000 Meter, darunter die beiden erloschenen Vulkane Elbrus (5.642 m) und Kasbek (5.033 m). Über eine Gesamtfläche von knapp 1.800 Quadratkilometern sind rund 1.400 Gletscher zu finden.

Anzahl der Gletscher zugenommen

Zugenommen hat nach Beobachtungen der Wissenschafter ausschließlich die Zahl der Gletscher im Kaukasus. Anstatt großer, mächtiger Eisschilder sind durch die Abschmelzung teils mehrere kleine entstanden. Dem gegenüber sind über 500 Gletscher völlig verschwunden. Die übrig gebliebenen Gletscher - mit einer Länge von bis zu 14 Kilometern sind durchschnittlich um 600 Meter kürzer und um 50 bis 150 Meter in den tiefer gelegenen Bereichen weniger mächtig als zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Folge weltweiter Erwärmung

Die russischen Forscher hegen keinen Zweifel, dass das Abschmelzen der Gletscher eine direkte Folge der weltweit zu beobachtenden Erwärmung ist und dass die Entwicklung auch in den kommenden Jahrzehnten anhalten wird. Bis 2050, so die Schätzungen, werden gegenüber dem Beginn unseres Jahrhunderts sowohl Fläche als auch Volumen der Eismassen um ein weiteres Drittel reduziert haben.

Die Zahlen der Wissenschafter sind durchaus mit Werten der Alpen-Gletscher vergleichbar. Nach Berechnungen des Instituts für Hochgebirgsforschung und Alpenländische Land- und Forstwirtschaft der Universität Innsbruck hat die Fläche in den vergangenen 150 Jahren in etwa halbiert. (APA)
Der Standard
  Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2003, 16:34   #2
Zwirni
Lebendes Foren-Inventar
 
Registriert seit: 20.04.2002
Beiträge: 3.540
Standard

Zitat:
Das trockene Frühjahr, der heiße Sommer, der warme Frühlings-Herbst und der zu erwartende milde Winter: alles Folgen der globalen Erwärmung. Das sagt der renommierte Hamburger Klima-Forscher Mojib Latif, der seit Jahren gegen die unselige Entwicklung ankämpft.

Und er ist sicher: Schneemänner wird es in 50 Jahren bei uns nicht mehr geben. „In den letzten 100 Jahren ist die durchschnittliche Temperatur in Deutschland um ein Grad gestiegen. Wenn wir so weiter machen mit dem weltweiten Kohlendioxyd-Ausstoß durch Industrie und Autoabgase, werden es in weiteren 50 Jahren noch einmal vier bis fünf Grad sein. Schnee im Flachland können wir dann vergessen.“

Noch ist nach Meinung des Forschers eine Umkehr durch drastische Umweltschutz-Maßnahmen möglich: „Aber ganz stoppen lässt sich die Entwicklung nicht mehr. Zwei Grad plus werden es in jedem Fall werden – und das ist klimatechnisch eine ganze Menge.“

Mojib Latif mahnt die Politiker, stärker auf erneuerbare Energiequellen zu setzen, hauptsächlich auf Sonnenenergie: „Notfalls sollten wir einen deutschen Alleingang wagen, egal was zum Beispiel die Amerikaner machen. Das ist besser als nichts. Aber ich fürchte, da sind handfeste wirtschaftliche Interessen vor.“
http://www.express.de/servlet/Satell...=1066922922755

*zerfliess*
Zwirni ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 12:22 Uhr.


Powered by vBulletin® ~ Copyright ©2000 - 2017 ~ Jelsoft Enterprises Ltd.


Das forum.grenzwissen.de unterliegt der Creative Common Lizenz, die Sie hier nachlesen können.
Wir bitten um Benachrichtigung, falls Sie Inhalte von uns verwenden.