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Naturphänomene Kurioses und Rekorde aus der Tier- und Pflanzenwelt, atmosphärische und andere Naturschauspiele, verändertes Verhalten von Tieren ...

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Alt 26.01.2015, 20:32   #11
SchwarzerFuerst
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Also, bis du mir ein Schaltbild vorgelegt hast, erinnert mich das an eine der eher abstrusen Ideen wie sie Ende der 50er / Anfang der 60er in einem der damals angesagten populärwissenschaftlichen Magazine aus Amerika wie z.B. "Popular Mechanics" angesagt waren.
Darauf deutet der verwendete Frequenzbereich, die seltsame "Entstördecke" bzw. deren Gebrauch wie auch die Annahme, daß man die Anzahl der Regenwürmer anhand der Summe der von ihnen erzeugten "Bewegungsspannung" ermessen soll....

All das klingt irgendwie wissenschaftlich, aber auch wie "haarscharf" daran vorbei...

Kurz gesagt, ich glaube nicht, das sowas funktioniert ........
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AMEN
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Alt 27.01.2015, 14:19   #12
Llewellian
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Gut, ich hab mal als Leitungsorter für ein Erdgaswerk gearbeitet. Und ich kenn die Georadar und Geoelektrik Methoden ein bischen.

Damit kann auch biologisches Material geortet werden (Wurzeln)

http://www.baumgutachten-verkehrssic...rzelortung.pdf

Und würde man mit der "Enstördecke" ein homogenes elektrostatisches Feld aufbauen, würde die Bewegung von Regenwürmern tatsächlich eine Induktion (der gute alte Lenz) bewirken, die ihrerseits ein elektromagnetisches Gegenfeld aufbaut.

So funktionieren auch alle Sonden für die Sondengeher.... aber Metall ist leichter zu detektieren als Regenwürmer.

Und die Frage ist, wie empfindlich kann man sein, wenn dann jedes andere Feld sofort den Verstärker ausbrennt... z.b ein Schaltstoss in einem Erdkabel etwa 500 m entfernt..
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Alt 27.01.2015, 15:55   #13
Groschenjunge
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Hi,


Zitat:
Zitat von Llewellian Beitrag anzeigen
Damit kann auch biologisches Material geortet werden (Wurzeln)
http://www.baumgutachten-verkehrssic...rzelortung.pdf
Auf Wikipedia habe ich noch die Frequenzen als Anhaltspunkt gefunden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bodenradar
Zitat:
Die Arbeitsfrequenzen liegen im Bereich von 1–1000 MHz. Höhere Frequenzen verbessern die Auflösung. Andererseits nimmt die Signaldämpfung zu und damit die Eindringtiefe ab.
Reicht die Wellenlänge von grob 100 m bei 300 kHz für einen kleinen Wurm aus? Oder ist sie für diese spezielle Anwendung nicht relevant?


Zitat:
Zitat von Llewellian Beitrag anzeigen
Und die Frage ist, wie empfindlich kann man sein, wenn dann jedes andere Feld sofort den Verstärker ausbrennt... z.b ein Schaltstoss in einem Erdkabel etwa 500 m entfernt..
Versuch macht eben kluch.

-gj
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"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
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Alt 29.01.2015, 18:33   #14
tastendruck3
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Die Frequenz ist deshalb niedrig gewählt, damit man das Problem @fürst umgeht. Diese Wellenlänge ist optimal für die ENERGIE-Absorption für das RW-Gewebe (Hautzellen des RW besitzen eine stark ausdifferenzierte Doppellipid Schicht). Weiters führt der DSP keine FFT des "Spannungssignals" durch. Zuerst wird der Pointingvector dargestellt und damit die FFT durchgeführt.

@Llewellian: Schaltstöße, "durchbrennen des Verstärkers": wird durch LockIn und Modulation mit Demodulator verhindert. Schaltstöße sind auch deswegen kein Problem da die Schalttransienten durch hochohmige Amps verhindert werden.
tastendruck3 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2015, 19:00   #15
SchwarzerFuerst
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Zitat:
Zitat von tastendruck3 Beitrag anzeigen
Die Frequenz ist deshalb niedrig gewählt, damit man das Problem @fürst umgeht. .................................................. .................................................. .................................................. ........................

@Llewellian: Schaltstöße, "durchbrennen des Verstärkers": wird durch LockIn und Modulation mit Demodulator verhindert. Schaltstöße sind auch deswegen kein Problem da die Schalttransienten durch hochohmige Amps verhindert werden.
Das Erstere müßtest du mal näher erläutern. In wie weit bin ich das Problem?

Und hochohmige Verstärker sind in der Regel eher empfindlich für Transienten, da sie kleinere Ströme für Vollaussteuerung benötigen.....
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Alt 30.01.2015, 13:57   #16
Llewellian
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Ich würd jetzt auf 2.2 Mhz tippen. Gut erzeugbar, grosse Eindringtiefe und wird auch in der Diathermie benutzt...

Welchen DSP benutzt du? Evtl. das ganze auf Arduino Basis?
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Alt 30.01.2015, 15:21   #17
Groschenjunge
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Hi,

Zitat:
Zitat von SchwarzerFuerst Beitrag anzeigen
Und hochohmige Verstärker sind in der Regel eher empfindlich für Transienten, da sie kleinere Ströme für Vollaussteuerung benötigen.....
Und leider passende Schutzbeschaltungen die Eingangscharakteristik meist stark verfälschen. Oder, wenn sie es nicht sollen, nicht das sind, was man billig bei Pollin zu kaufen bekommt.
-gj
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Alt 30.01.2015, 16:08   #18
tastendruck3
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@fürst: damit umgehe ich das von Dir angesprochene Problem mit den Wurzeln.

@Llewellian
Bin dabei einen DSP von AD mit Blackfin Architecture zu implementieren (RISC).

Hat irgendwer schon ähnliches gebaut. Erfahrungen sind wichtig, da die Feldinhomogenitäten durch die RW oft zu Verwerfungen des PV führen.

Danke!
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Alt 30.01.2015, 18:08   #19
basti_79
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Zitat:
Zitat von tastendruck3 Beitrag anzeigen
Hat irgendwer schon ähnliches gebaut. Erfahrungen sind wichtig, da die Feldinhomogenitäten durch die RW oft zu Verwerfungen des PV führen.
PV? Hast Du das mit der Wellenlänge bedacht?
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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Alt 30.01.2015, 19:45   #20
SchwarzerFuerst
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
PV? Hast Du das mit der Wellenlänge bedacht?
Genau, was ich meinte: Der Regenwurm ist im Vergleich zur angedachten Wellenlänge superwinzig, aber auch Wurzeln von ein oder 2 m Länge sind extrem kurz. Möglicherweise kann man damit den Feuchtigkeitsgehalt in dem Boden messen, aber zwischen Wurzeln, wassergefüllten Schläuchen/Rohren und Regenwürmern wird man bestenfalls an Hand der Leitfähigkeit unterscheiden können. Da diese von vielen Dingen wie der chemischen Zusammensetzung, der Dichte etc. abhängt, wird es auch hier bei einem Schätzwert bleiben.
Der Gedanke, daß die Bewegung jedes Wurmes eine Spannung erzeugt, ist so falsch nicht, bewegt er sich doch als Leiter im Magnetfeld der Erde, aber eine Auswertung, schon gar derer von vielen Würmern wäre eine eher unnütze Sysiphos-Arbeit vielleicht mit vielen Boden-Elektroden o. ä .

Denkbar, wenn auch aufwendig wäre ein schnelles Abscannen im Microwellenbereich, vielleicht läßt sich ja auch ein Bewegungsmelder für diese Aufgabe modifizieren........
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