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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

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Alt 27.10.2004, 17:21   #11
Acolina
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Eine Erklärung des Umweltbundesamtes zu "Chemtrails":

Zitat:
Themen-Dienst 03/2004

Chemtrails – Gefährliche Experimente mit der Atmosphäre oder Fiktion?

Seitdem in der Zeitschrift Raum & Zeit 127/2004 der Artikel „Die Zerstörung des Himmels“ erschienen ist, hat das Umweltbundesamt (UBA) eine Vielzahl von Anfragen besorgter Bürgerinnen und Bürger zum Thema der so genannten Chemtrails – angeblich durch Flugzeuge in der Atmosphäre versprühte Chemikalien – erhalten. In dem Artikel wird unter anderem behauptet, dass im Rahmen geheimer Projekte der USA militärische und zivile Flugzeuge Aluminium- und Bariumverbindungen in die Atmosphäre ausstoßen, aus denen sich diese Chemtrails, ähnlich der Bildung von Kondensstreifen, entwickeln würden. Damit soll der durch den anthropogenen Treibhauseffekt hervorgerufenen Erwärmung entgegengewirkt werden.

Dazu nimmt das UBA wie folgt Stellung:

Für das in dem genannten Artikel erwähnte Einbringen von Aluminiumverbindungen in die Atmosphäre und die Bildung so genannter Chemtrails gibt es keinerlei wissenschaftliche Belege.

Auch im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind die beschriebenen Phänomene nicht bekannt. Im Institut für Physik der Atmosphäre des DLR werden seit vielen Jahren Untersuchungen zur Wirkung der Emissionen des Luftverkehrs auf die Atmosphäre – einschließlich der Messung gas- und partikelförmiger Emissionen von Verkehrsflugzeugen in einer Vielzahl von Fällen – durchgeführt. Falls es die so genannten Chemtrails gäbe, müssten beim DLR darüber Informationen vorliegen; die Messungen enthalten jedoch keinerlei Hinweise darauf.

Die Deutsche Flugsicherung GmbH hat bestätigt, dass im Rahmen der Luftraumüberwachung keine auffälligen Flugbewegungen beobachtet wurden, die etwas mit dem beschriebenen Sachverhalt zu tun haben könnten. Darüber hinaus hat der Deutsche Wetterdienst mitgeteilt, dass in den Beobachtungsdaten keine Besonderheiten auffindbar sind, die auf abweichende Formen von Kondensstreifen hindeuten könnten. Auch das Bundesministerium der Verteidigung hat keine weitergehenden Erkenntnisse. Das Hauptquartier der US-Luftwaffe Europa hat mitgeteilt, dass es die beschriebenen Projekte bei der US-Luftwaffe weder gibt noch gegeben hat.

Das UBA ist auch der in Zuschriften vorgetragenen Behauptung nachgegangen, wonach die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) angeblich eine Risikoanalyse über mögliche Folgen der Chemtrails unternommen hätte. Auf Nachfrage des UBA versicherte die WHO, weder über so genannte Chemtrails Kenntnis, noch eine Studie zum Thema unternommen zu haben.

In der Tat gab und gibt es im wissenschaftlichen Bereich verschiedene theoretische Vorstellungen, zum Schutz des Klimas unterschiedliche Stoffe (zum Beispiel Aluminiumoxid, Aluminium, Ruß, Eisenverbindungen) in die Atmosphäre einzubringen. Jedoch konnten sich diese Ansätze aus dem Bereich des Geo-engineering – das sind großmaßstäbliche Eingriffe in natürliche Vorgänge – nicht durchsetzen (auch nicht im experimentellen Maßstab). Denn: Abgesehen von der Frage der Wirksamkeit gibt es große Bedenken und Unsicherheiten, welche unvorhergesehenen weiteren Wirkungen mit solchen Eingriffen verbunden sein könnten. Darüber hinaus wären die Kosten für derartige Maßnahmen erheblich, denn das Einbringen der Verbindungen in die Atmosphäre müsste, um eine globale Wirkung zu gewährleisten, fortlaufend und in globalem Umfang vorgenommen werden.

Über das Internet wird eine Fülle von Material zum Stichwort Chemtrails verbreitet. Dabei wirkt aber keine Quelle wirklich glaubhaft, da keine überzeugenden Belege angeführt werden. Vielmehr sind Quellen mit Namen wie „spirithelp“, „conspiracyplanet“, „aliendave“ und „ufoseek“ zu finden. Die in diesen Quellen zum Teil gezeigten Photos von etwaigen Chemtrails geben keinen Anlass, dahinter etwas anderes als gewöhnliche Kondensstreifen oder Wolken (zumeist die unterschiedlichen Formen von Zirruswolken, die aus Eiskristallen bestehen) zu vermuten. Auch auf den verschiedenen Fotos, die Bürgerinnen und Bürger dem UBA gesandt haben, sind nach unserer Erkenntnis langlebige Kondensstreifen und Zirruswolken zu sehen. Offenbar werden meist als Kondensstreifen nur jene wahrgenommen, die sich kurzzeitig bilden und die sich – wegen zu geringer relativer Feuchte – rasch wieder auflösen.

Das Institut für Physik der Atmosphäre des DLR gibt folgende detaillierte Auskunft über die Bildung von Kondensstreifen: Kondensstreifen entstehen in hinreichend kalter Atmosphäre als Folge der Wasserdampfemissionen aus Flugzeugtriebwerken. Bei niedriger Feuchte lösen sich Kondensstreifen rasch wieder auf. Ist die Atmosphäre jedoch hinreichend feucht, können Kondensstreifen länger existieren und weiter wachsen. Unter geeigneten Bedingungen können sie sich zu großflächigen Zirruswolken (die im Falle einer solchen Entstehungsgeschichte Contrail-Cirrus genannt werden) entwickeln. Letztere sind dann nicht mehr von natürlichen Zirren unterscheidbar, sofern nicht ihre gesamte Entstehungsgeschichte beobachtet wurde. Nehmen Zirruswolken, die optisch sehr dünn sein können, eine große Fläche ein, erscheint dem Beobachter der Himmel milchig weiß.

Im Mittel sind rund 0,06 Prozent der Erde mit (linienförmigen) Kondensstreifen bedeckt. In Gegenden mit hohem Flugverkehrsaufkommen werden deutlich höhere Bedeckungsgrade erreicht; so lag Mitte der neunziger Jahre der Wert für Europa bei 0,5 Prozent. Den Bedeckungsgrad durch Contrail-Cirrus kennt man noch nicht. Erste Schätzungen liefern Werte, die etwa zehnmal so groß sind wie der Bedeckungsgrad mit linienförmigen Kondensstreifen.

Altern Kondensstreifen, bleiben sie nicht glatt, sondern bilden Formen, wie das auf vielen Fotos zu sehen ist. Dieser Vorgang ist ein lange bekanntes Phänomen und eine Folge der Turbulenz, die in der Atmosphäre allgegenwärtig ist. Diese Formen können auch durch numerische Simulationen reproduziert werden.

Mehrere Kondensstreifen nebeneinander entstehen zum Beispiel dadurch, dass Flugzeuge festen Routen folgen und die Windrichtung in der Höhe von der Flugroute abweicht. Dann werden die Kondensstreifen seitlich verschoben. An Knotenpunkten der Flugrouten können sich Kondensstreifen unterschiedlicher Orientierung bilden. Als Folge der Verschiebung der Kondensstreifen entstehen dann die auf Fotos festgehaltenen rautenförmigen Muster. Da Windrichtung und -geschwindigkeit praktisch nie gleich sind, entstehen aus vormals geraden Mustern gekrümmte Formen. Außerdem fliegen Flugzeuge nicht immer nur geradeaus, sondern auch Kurven, insbesondere während Warteschleifen in Flughafennähe. Das sieht man dann auch den Kondensstreifen an.

Bisher hat die Chemtrail-Thematik in den Medien hauptsächlich über die Zeitschrift Raum & Zeit Verbreitung gefunden. Schaut man die Inhaltsverzeichnisse der letzten Jahre genauer an, finden sich in dieser Zeitschrift fortlaufend Beiträge, die vom gegenwärtigen naturwissenschaftlichen und medizinischen Kenntnisstand abweichen (zum Beispiel Gegenthesen zu Relativitätstheorie, den Ursachen von AIDS und BSE). Auch mehrere Artikel, die den anthropogenen Treibhauseffekt und die damit verbundene Klimaänderung bestreiten, sind enthalten. Dies erscheint besonders widersprüchlich, angesichts der Behauptung an gleicher Stelle, Chemtrails seien der Versuch, die Wirkungen des menschengemachten Klimawandels zu mildern.

Abschließend ist festzuhalten, dass die Bildung von Zirrusbewölkung aus Kondensstreifen nach neueren Erkenntnissen in besonderem Maße zur Klimawirksamkeit des Flugverkehrs beiträgt. Kondensstreifen und Zirren erwärmen das Klima. Es wäre also kontraproduktiv, mit Hilfe zusätzlicher Zirren oder zirrenähnlicher Wolken der Klimaerwärmung aufgrund der anthropogenen Emissionen von Treibhausgasen entgegenwirken zu wollen.

Auf der Basis unseres gegenwärtigen Kenntnisstandes und der Zusammenschau aller oben erläuterten Aspekte schlussfolgern wir, dass die im Artikel „Die Zerstörung des Himmels“ aufgestellten Behauptungen nicht glaubwürdig sind.

Weitere Informationen zu den Auswirkungen des Luftverkehrs auf die Zusammensetzung der Atmosphäre und das Klima sind im Internet zu finden:

IPCC-Bericht zum Luftverkehr: http://www.ipcc.ch/pub/av(E).pdf
Tagungsband der AAC-Konfererenz: http://www.pa.op.dlr.de/aac/

Berlin, den 15.09.2004
(Quelle: UBA)


Also, ich habe in den letzten Wochen mich durch zig Webseiten und Foren zum Thema Chemtrails gelesen.

Wirklich Stichhaltiges, das für die Existenz von Chemtrails spricht, konnte ich aber ehrlich gesagt nicht finden. Außerdem beobachte ich nun schon seit bald einem Jahr diesbezüglich den Himmel. Aber ich konnte beim besten Willen nichts Außergewöhnliches feststellen, die Wolkenbildung ist wie eh und je, auch die Kondensstreifen haben sich nicht verändert. Und ich bin ein passionierter Himmelsgucker... nicht erst seit einem Jahr Als alter Segel- und Gartenfreak hatte ich schon immer einen Fevel für Wetterbeobachtung

Also entweder wagen die hier nicht über meinem Kopf zu sprühen , oder es liegt daran, dass es Bielefeld ja gar nicht gibt, ergo darüber auch niemand Chemtrails sprühen kann...

Ich weiß, dass eine Erklärung einer staatlichen Behörde zu diesem Thema für echte Verschwörungsfans noch weniger als Null zählt, und ich muss gestehen, ich bin da auch grundsätzlich erst mal skeptisch, aber ich muss schon sagen, sie klingt logisch und kommt an diversen Punkten zu Schlüssen, zu denen ich für mich auch schon kam.


//edit:
Nur um mal zu zeigen, was da so an Blödsinn geschrieben wird, nehme man z.B. diesen Text.

Ohne genaue Daten dazu, wo, wann, auf welche Art und von wem diese Proben genommen wurden und wie, wann und von wem sie ausgewertet wurden, sind solche Aussagen wie in o.g. Text völlig wertlos.

Aber nicht nur deshalb...

Pseudomonas (sowohl aeroginosa wie fluorescens) kommen natürlicherweise sehr häufig in unserer Umwelt vor, im Prinzip überall da, wo sie auf ausreichend Feuchtigkeit treffen. Es ist also nicht gerade überraschend, dass sie in Proben auftauchen (natürlich abhängig davon, wo diese eben genommen wurden, worüber aber obiger Text null aussagt). Außerdem, gefährlich sind sie nur für Menschen mit deutlicher Abwehrschwäche.

Streptomyces sind übrigens Bakterien, kein Pilz, und ja, sie dienen wie diverse Schimmelpilze der Antibiotikagewinnung, sind aber auch in der natürlichen Umwelt nicht gerade als selten zu bezeichnen. Ein "Regierungswissenschaftler mit einem höheren Abschluss im Gesundheitsbereich" sollte sowas alles nun wirklich wissen.

Und das ist nur ein Beispiel von vielen...
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 21.01.2005, 16:11   #12
nane
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hab hier etwas wunderschönes gefunden
ich hätts nicht besser beschreiben und erklären können.

Zitat:
Nervige eMails: Die Mär von den Chemtrails

Liebe T-OnlinerInnen,
vielen Dank für den Zuspruch wegen des Zuschauerbriefs von Herrn Hartmann, aber er ist doch auch sehr lustig, und auf "kasperige Duckbewegung beim Zeigevorgang" muss man erst mal kommen.

Das Wetter in Ihrer Region Suchen Sie selbst

In letzter Zeit ist eine neue Form von Mails an joerg.kachelmann@t-online.de (und nicht nur an mich, wohl auch an andere MeteorologInnen und PolitikerInnen) anstrengend geworden. Der Inhalt ist so oder so ähnlich:
--------------------------------
Guten Tag, Herr Kachelmann,

weil Sie für mich der bekannteste "Himmel-Gucker" sind, wende ich mich mit meinem Problem an Sie. In der Zeitschrift "raum&zeit" Nr. 127/2004 erschien ein elfseitiger Artikel von einem Autor Gabriel Stetter, Basel (Schweiz), mit dem Titel: "Globales Chemie-Verbrechen in der Atmosphäre", Untertitel: "Es klingt wie eine unglaubliche Horrorphantasie, und doch haben neueste Enthüllungen bestätigt: Im Rahmen eines US-Projektes sprühen Flugzeuge eine gefährliche Aluminium-Mischung in den Himmel, auch in Europa. Die chemischen Schwaden sollen die Erdatmosphäre abkühlen und die Ozonschicht sanieren. Der Nebeneffekt: Unabsehbare Schäden für Gesundheit und Umwelt."

Aufmerksam gemacht durch diesen Aufsatz beobachte ich täglich den Himmel. Ich wohne in Süddeutschland, südlich von Reutlingen und kann das dortige Echaztal weiträumig überschauen. Meine Beobachtungen, die ich in den letzten Wochen mit meiner Digital-Kamera aufgenommen habe: Ist der Himmel blau, kann ich darauf wetten, dass innerhalb weniger Stunden mehrere Flugzeuge Bahnen mit den in dem Artikel beschriebenen Kondenzstreifen fliegen.

Diese sind von den üblichen Kondenzstreifen gut zu unterscheiden. Denn die letzteren lösen sich zügig und sichtbar auf. Währen die Alu-Barium-Streifen am Himmel stehen bleiben und über die nächsten Stunden verteilt "ausflocken" und dann den Himmel milchig überziehen.

Diese Vorgänge müssen doch die Wetterbeurteiler wissen und deren Prognosen entscheidend beeinflussen. Wieso lese ich über dieses Phänomen nie in der örtlichen Tageszeitung? Warum wurde darüber im Fernsehen noch nie berichtet? Wo doch "jeder Schmalblick von Camilla nach ihrem Charles usw. usw." breitgetreten wird?

Ist das nicht eine existenzielle Frage, die die Menschen interessieren sollte? Herr Kachelmann, ich dachte, ich frage mal Sie, wie dieses Problem aus Ihrer Sicht zu bewerten ist.


-----------------------------------
Ich grüße Sie herzlich

Diese Mail ist noch freundlich formuliert, andere sind pampig und anmaßend nach dem Motto: Ihr Deppen habt es mal wieder nicht geschnallt, was hier abgeht. Die Frage, warum das nicht in der Zeitung steht, ist einfach zu beantworten: Weil es die Chemtrails nicht gibt. Jaja, auch ich bin gegen die Todesstrafe und finde die Politik des gegenwärtigen amerikanischen Präsidenten in wesentlichen Teilen nicht mit meiner Meinung kongruent, aber diese regelmäßig wiederkehrenden Verschwörungstheorien, was nun die USA und die CIA wieder für neues furchtbares Leid über unsere Erde bringen sollen, das bringt mich doch auch zum Würgen.

Aufgrund der immer häufigeren Mails habe ich mir mal die erschütternden Beweise für die angeblichen Chemtrails angesehen, und siehe da: ganz gewöhnliche Kondensstreifen (nicht Kondenzstreifen, Ihr allerwertesten Massen-eMail-Schreiber) mit mal mehr, mal weniger Ausbreitungslust. Was halt Kondensstreifen so tun in sieben bis zwölf Kilometern Höhe, wenn es mal feucht, mal weniger feucht rundrum ist.

Alle Fotos vom Himmel genau so, wie ich sie schon in den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts gesehen habe. Und, gigantische Überraschung, da treten die Kondensstreifen auch noch haufenweise und womöglich in quadratischen Mustern auf. Boah, die Welt hat die Existenz von Luftverkehrsstraßen entdeckt! Skandal! Da ist die CIA sicher auch schuld, dass es die gibt!

Und so steht halt auch in der obigen Mail Blödsinn, tut mir leid. Kondensstreifen lösen sich eben manchmal, wenn's eben wie erwähnt dort oben schön feucht ist, gar nicht auf und breiten sich über den ganzen Himmel aus. Jaja, Alu-Barium-Streifen, die die Erde abkühlen und die Ozonschicht sanieren. Wäre 'ne super nicht funktionierende Idee, die Ozon-Schicht-Sanierung 20 bis 30 Kilometer unter derselben anzugehen.

Verschwörungstheorien nerven: Zähne lösen sich in Coca-Cola auf, und die Amerikaner sind selber ins World Trade Center geflogen und haben Aids erfunden und was nicht noch alles. Jeder darf seinen Knall haben und so was glauben, aber bitte nicht in meiner Mailbox. Also: Ein Kondensstreifen ist ein Kondensstreifen ist ein Kondensstreifen. Nicht mehr und nicht weniger.

God bless America. Auch und gerade 60 Jahre danach. Und für andere Dinge. Und für viele Dinge auch nicht. Aber Chemtrails sind nicht dabei.

Herzlich

Jörg Kachelmann
quelle


man kann wirklich nur hoffen .. das irgendwann mal
jemand einfach "mal wieder" nur logisch denkt -
dann erübrigen sich solch menschliche ausscheidungen der
dampfenden art.

heute schon gechemtrailert? oder bisserl geashtart? lol
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Alt 21.01.2005, 17:30   #13
schkl
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wo ich herkomme werden die flieger nicht mit den beschriebenen chemtrails beschrieben
bei uns heissen die schlichtweg hagelflieger
ein segen in der region am alpenrand, während in bestimmten teilen deutschlands einige regionen durch hagelschäden verwüstet werden wird der bereich wo die flieger zum einsatz kommen weitgehend verschont.
vielleicht hat da mal wer was ziemlich durcheinander gebracht was solche flieger angeht
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Alt 11.05.2005, 17:50   #14
Ionity
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Standard RE: Chemtrails - Wettermanipulation

Sag mal - bin ich hier richtig!
Denke schon, ich bin Ionity und interessiere mich für euer Thema.

Hier fliegen Flugzeuge herum welche auch Kondensstreifen hinterlassen. Ich habe das dann mal mit dem Fernglas angeschaut und gesehen das die Flugzeuge etwas versprühen, was erst wie "Jauche" aussieht - dunkel eben. Nach wenigen Metern hinter dem Flugzeug wird es dann weiß und vernebelt sich und es hält sich sehr lange in der Luft. Auch wird es Netzartig angelegt. Andere Flugzeuge die dann früher oder später in der gleichen Höhe fliegen machen keine Streifen.
Seltsam, oder ?
Mir ist klar das es keine Jauche ist.
Würde ja blödsinnig sein, von Luftroggen habe ich auch noch nichts gehört )

Gleichzeitig entfacht hier eine Feinstaubdiskussion in allen Medien, Radio etc. Ob das etwas miteinander zu tun haben kann ? Ich meine die Feinstaubdiskussion und Chemtrails oder Haarp, worüber ich hier auch schonmal kurz angelesen habe.
Gib es da vielleicht Zusammenhänge. Ich meine, schließlich muß ich hier Staubwischen und wer weiß was da alles für ein Zeug im Putzlappen hängenbleibt. Nicht nur da - ich meine wenn ihr hier keine Geschichten erzählt, dann ist doch Klar das diese Partikel, was auch immer sich irgendwo niederschlagen. Oder ist das Gas?

Klärt mich mal auf. Was kommt da aus dem Flugzeug raus?
Mein Mann sagt das die vielleicht Sprit ablassen - aber über einer Stadt ? Ist doch alles unverantwortlich, egal wo die sowas machen. Wir haben nur eine Welt und da spielt es keine Rolle in welchem Element manipuliert wird. Schlimm ist das sie es überhaupt machen - leider überall. In Wasser, Luft, in der Tiefe und im Weltraum, alles wird vermüllt.

Wie schützen sich dann die angeblichen Verursacher solcher Umweltverschmutzungen vor ihren eigenen Emissionen.
Sind die Verursacher, verbildete Fachidis mit jeglichem Bezugsverlust zur Realität. Oder ist diesen Leuten alles Egal?
Welches Ziel wird verfolgt und welchen Nutzen hat das für uns?
Hoffentlich kann mir einer den ganzen Kram hier beantworten - ich mach mir Sorgen. Weil ich mir einbilde irgendwie vergiftet zu werden, da bleibt mir bald die Luft weg.

Danke schonmal im vorraus für die Mühe, wenn sie sich eine/einer macht.
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Alt 11.05.2005, 18:30   #15
Groschenjunge
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Hi Ionity,

Zitat:
Ich habe das dann mal mit dem Fernglas angeschaut und gesehen das die Flugzeuge etwas versprühen, was erst wie "Jauche" aussieht - dunkel eben. Nach wenigen Metern hinter dem Flugzeug wird es dann weiß und vernebelt sich und es hält sich sehr lange in der Luft.
Genau so verhält sich das mit den Kondensstreifen. Die heißen Abgase der Turbine erkalten ein Stück hinter dem Flugzeug. Und dort kondensiert der Wasserdampf aus.
Bei der Verbrennung von 1 kg Kerosin entsteht 1,3 kg Wasserdampf. So ist das.


Zitat:
Gleichzeitig entfacht hier eine Feinstaubdiskussion in allen Medien, Radio etc. Ob das etwas miteinander zu tun haben kann ?
Nein. Der größte Anteil des Feinstaubes entsteht in privaten Haushalten, der Industrie und im Verkehr. Wo sollten die Reste der Bremsbeläge von ca. 40 Millionen Fahrzeugen denn sonst bleiben?


Zitat:
Mein Mann sagt das die vielleicht Sprit ablassen - aber über einer Stadt ? Ist doch alles unverantwortlich, egal wo die sowas machen.
Nein, das ist es keineswegs.
Das nennt sich fuel dumping. Ein Verkehrsflugzeug ist aus Gewichtsgründen so konstruiert, daß es beim Landen immer erheblich weniger wiegen muß als bei Start. Bei der Landung wird das Fahrwerk nämlich am höchsten beansprucht. In Notfällen (und nur dann!) muß der Pilot Treibstoff ablassen, sollte er noch mehr wiegen, als das höchst zulässige Landegewicht. Macht er es nicht, dann gibts es einen Crash.
Wie erwähnt, es handelt sich um Notfälle, und dann reden wir hier über einige hundert Tonnen pro Jahr.

Zitat:
Weil ich mir einbilde irgendwie vergiftet zu werden, da bleibt mir bald die Luft weg.
Warum sollte jemand noch extra aus Flugzeugen giftige Chemikalien versprühen, wenn wir hier auf der Erde durch die Industrie schon genug Verschmutzung haben?
Solltest du Angst haben, dann empfehle ich dir, keinerlei elektronische Geräte zu kaufen. Die Herstellung der Leiterplatten ist nicht umweltfreundlich, die Herstellung von ICs auch nicht.
Egal, was wir herstellen, es entsteht Abfall und zwar jede Menge und oft mehr, als das Endprodukt selber wiegt. Einiges davon ist vielleicht vermeidbar, aber es ändert nichts am generellen Thema.


Zitat:
Wie schützen sich dann die angeblichen Verursacher solcher Umweltverschmutzungen vor ihren eigenen Emissionen.
Auf diese sehr gute Frage habe ich von CTlern noch nie eine Antwort bekommen.

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Alt 11.05.2005, 19:35   #16
Llewellian
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Also:

Chemtrails sind absoluter geistiger Dünnpfiff. Und man könnte sie auch nicht geheim ausbringen. Weil das sofort - und ich meine wirklich SOFORT auffallen würde.

Wer würde das alles bemerken?

Alle, aber auch alle, die mit Funktechnik zu tun haben. Vom Amateurfunker bis hin zur Handyfirma, von den Telekomunikationsfirmen bis zur militärischen oder zivilen Luftraumüberwachung.

Kann euch jeder Physiklehrer aufzeigen, was passieren würde, wenn man metallhaltige Verbindungen als Aerosol in der Luft ausbringt.

Chaff-Streifen aus Alufolie sind ein glänzender Leuchtpunkt auf dem Radarschirm. Eine Metallverbindung als Wolke würde auf jedem Radarschirm sofort auffallen. Funker würden sich auch wundern, da die Ionosphärenreflexion plötzlich tiefer wäre und andere Sender reinkämen, sowie Funkverbindungen gestört wären.

Gitter aus Kondensstreifen - ja, ich kann mich Jörg Kachelmann nur anschliessen. HALLO, eine Luftstrasse. Ja, alle Flugzeuge dürfen nicht wie wild kreuz und quer fliegen, sondern NUR über gewisse Geländepunkte mit Bodenrichtfunkfeuern. Fürs Allgäu: Wer am Autobahnkreuz A7/B12 Ausfahrt Kempten Richtung Kaufbeuren wegfährt, sieht so ein Bodenrichtfunkfeuer am Hügel stehen. Unübersehbar und nicht geheim 150 m links der Strasse. Und gross wie Sau. Rund, breit, nicht hoch. Sieht aus wie ein Teller.

Jedes Flugzeug in Richtung MUC das aus westlicher Richtung kommt, MUSS da drüber.

Wie das z.B für einen Grossteil von Europa aussieht, hier ist die Luftraumkarte:

http://www.natroutes.glideslope.de/images/USERWP.png

Für alle Piloten über Europa zwingend (wenn man sich nicht mit dem lokalen Militär, Eurocontrol oder den nationalen Luftfahrbehörden anlegen will), vorgeschrieben wie man über Europa einzufliegen hat. Dafür gibts die Wegpunktliste:

http://www.cfmu.eurocontrol.be/rvsm/...er140405v1.htm

Wie, wann, wohin und auf welchem Wege irgendwo in Europa ein Flugzeug (auch militärische im Ausserkriegsfall) fliegt, bestimmt Eurocontrol.

http://www.eurocontrol.int/

Wo welche Luftstrassen sind, wie Flugzeuge wohin fliegen und über welchen Gebieten die Luftstrassen liegen, ist nicht geheim, das kann man überall erfragen, es steht sogar im Internet.

Was die Kondensstreifen betrifft:

Der Luftraum ist in Schichten eingeteilt. Nicht nur von der Natur aus - nein, auch beim Flugverkehr ist das so. Mindestabstandshöhe 3000 Fuss.

Vom Boden aus kann man nicht erkennen, in welcher Höhe ein Flugzeug fliegt - der Unterschied zwischen 10.000 m und 7.000 m ist wohl mit dem Auge nicht zu erkennen.

Das ist aber wichtig. Weil: Wenn es feucht und windig ist - und die Temperatur spielt auch noch eine Rolle - dann löst sich der Kondenstreifen sofort auf.

Wenns aber trocken, eiskalt und windstill ist... bleibt der Kondensstreifen noch ziemlich lange sichtbar.

Wie der Kondensstreifen selbst aussieht hängt auch von der Bauart des Flugzeugs und dessen Geschwindigkeit ab. Je nachdem entstehen dahinter bestimmte Verwirbelungen, die den Kondensstreifen dann je Flugzeugtyp charakteristische Formen verpasst...

Übrigens gibts noch jemand, der es sofort bemerken würde, wenn bestimmte Chemikalien in der Atmosphäre versprüht würden:

Meterologen, Wetterforscher, Umweltschützer, eigentlich jeder der Luft und Bodenproben nimmt... Wenn man heutezutage schon mit billigsten Messmitteln Chemikalien in Nanogrammspuren nachweisen kann...würden europaweit versprühte Aluverbindungen SOFORT auffallen. Oder auch alles andere, was nicht in die Atmosphäre gehört...

Man kann auf vielem den Deckel draufhalten... aber nicht, wenn jeder Hampelmann davon auf die eine oder andere Weise Wind kriegen würde...
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Alt 11.05.2005, 19:56   #17
Acolina
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Ja, Llewellian, sprichst mir aus der Seele... Aber bei Chemtrails scheint der gesunde Menschenverstand endgültig restlos auszusetzen... diese Legende hält sich hartnäckig wie sonst kaum was... naja tolle Sache für 'ne schöne verschwörerische Angstmacherei
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Alt 11.05.2005, 20:02   #18
Groschenjunge
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Hi Acolina,

wenn der gesunde Menschenverstand aussetzt, ist das nicht ein Beweis für CTs?

*duck und schnell wegrenn*

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Alt 11.05.2005, 20:08   #19
Acolina
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Zitat:
Original von Groschenjunge
wenn der gesunde Menschenverstand aussetzt, ist das nicht ein Beweis für CTs?


hmmmm *schwer nachdenk* ... weißt du was? Du hast mir grad den ersten, wirklich ernst zu nehmenden Beweis für die Existenz von Chemtrails geliefert

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Alt 11.05.2005, 20:11   #20
Groschenjunge
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Hi Acolina,

behalts für dich und sags bitte nicht weiter.

me2

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