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Zeitreisen Ausflüge in Zukunft oder Vergangenheit sind theoretisch möglich...

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Alt 12.07.2014, 03:12   #1
bob0071
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Botschaft in die Vergangenheit - Romanidee

Liebe Freunde der Sonne,
ich wende mich an Sie mit einem besonderen Anliegen. Ich arbeite im Moment an einem Roman, in dem ein wesentlicher Aspekt der Handlung durch eine Botschaft aus der Zukunft motiviert werden soll. Es handelt sich – um es gleich vorauszuschicken – dabei weder um einen sience-fiction-Roman im engeren Sinne noch möchte ich etwas zum Thema Zeitparadoxen o.ä. beitragen; eigentlich soll es im Roman um ganz andere Dinge gehen. Gleichwohl bleibt die Botschaft aus der Zukunft eine Idee, um die ich einfach nicht mehr herumkomme. Ich habe jetzt schon etliche Stunden (um nicht zu sagen: Tage) damit verbracht, mich mit verschiedenen Theorien/Ansätzen zu diesem Thema auseinanderzusetzen; bin mittlerweile aber an einem Punkt, an dem mir das Internet irgendwie keine zufriedenstellenden Antworten mehr liefert. Meine Hoffnung ist daher dieses Forum.

Da es wie gesagt nur um einen Roman geht, muss ich keinen Wert auf wissenschaftliche Korrektheit legen; dies ebenfalls vorausschickend. Gleichwohl möchte ich natürlich ein System/Konzept der Botschaftsübermittlung beschreiben, das im Rahmen eines Unterhaltungsromans im Großen und Ganzen zumindest halbwegs plausibel wirkt. Momentan denke ich daran, mich an der in „Zeitschaft“ von Gregory Benford beschriebenen Idee zu orientieren. Tachyonen werden in der Zukunft erzeugt, der Tachyonenstrom wird im Morsezeichen-Rythmus unterbrochen, in der Vergangenheit wird das seltsame Rauschen als Signal erkannt. So weit, so gut. Blöderweise findet man bei Benford aber fast gar keine Beschreibung des wissenschaftlichen Ablaufs/der Versuchsanordnung (vielleicht verstehe ich sie auch bloß nicht) und auch keine Angaben zu den Teilchen (Elementen), mit denen da umgegangen wird (o.K., Indium-Antimonid wird erwähnt, das allein nützt mir aber nichts). Ich möchte jedoch schon ganz gern meine Hauptfigur zeigen, wie sie in der nahen Zukunft im CERN oder einer wissenschaftlichen Einrichtung sitzt und da die Zeitbotschaft aussendet. Frage also (vielleicht an Leute, schon mal „solche“ Labore gesehen haben): wie kann ich mir das da vorstellen? (Fotos?) Was könnte der Physiker machen? Braucht man dazu einen Teilchenbeschleuniger? Oder wären hier auch kleinere Laborgeräte plausibel? Wie heißen die/sehen die aus? Benford benutzt Worte wie Kernresonanz und KMR-Messung, damit kann ich gar nichts anfangen. Und wie muss ich mir das mit dem Solar-Apex vorstellen? (Ausrichtung des Tachyonenstrahls auf einen bestimmten Punkt im Weltall, damit er die Erde in der Vergangenheit trifft? Wie wäre das praktisch/theoretisch denkbar?) Ich wäre wirklich sehr froh, wenn sich hier ggf. Diskussionsteilnehmer finden würden, die mir diesbezüglich Hinweise geben könnten. Es kommt mir wie gesagt vor allem darauf an, ein fiktives, aber denkbares Bild von diesen Apparaten/Teilchen etc. zu entwickeln, denn ich will sie ja beschreiben. Wichtig noch: Der Forscher der nahen Zukunft (2015/16) sendet das Signal an sich selbst im Jahr 1988/89. Das macht die Sache literarisch plausibel (er weiß ja, woran er damals geforscht hat, kann seine Botschaft dementsprechend ausrichten und die Unregelmäßigkeiten/Signale werden ihm zwangsläufig auffallen); allerdings muss natürlich auch das know how (Geräte, Theorien etc.) entsprechend vorhanden gewesen sein. Und: der Roman soll 1989 in Dresden, also der damaligen DDR spielen. Vielen Dank im Voraus für alle Beiträge.
Grüße
Bob
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Alt 12.07.2014, 11:20   #2
Nobby Nobbs
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Benutzerbild von Nobby Nobbs
 
Registriert seit: 29.06.2013
Beiträge: 578
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Hallo bob0071!
Erst mal willkommen hier!
Vielleicht findest du ja ein paar Anregungen im StarTrek-Universum.
Besuch doch einfach mal den Planeten Memory Alpha!
Nobby Nobbs ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2014, 12:42   #3
perfidulo
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Benutzerbild von perfidulo
 
Registriert seit: 10.12.2005
Ort: Hauptstadt des Grauens
Beiträge: 8.725
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Zitat:
Zitat von bob0071 Beitrag anzeigen
LBlöderweise findet man bei Benford aber fast gar keine Beschreibung des wissenschaftlichen Ablaufs/der Versuchsanordnung (vielleicht verstehe ich sie auch bloß nicht)
Vielleicht kannst Du mal einen Link auf die Beschreibung setzen oder den relevanten Abschnitt kopieren.

Wir haben hier Physiker, die so etwas verstehen, falls es was zu verstehen geben sollte.

Ich halte die Idee nicht für sonderlich tragfähig, da man ja von einer sich in mehreren Ebenen drehenden Erde einen Strahl auf eine sich in mehreren Ebenen drehende Erde schicken müßte. Ansonsten morst man ins Leere.

Immerhin bei "Time Tunnel" haben sie diese Kopplung immer wieder hinbekommen und jeweils für eine Folge stabil gehalten. Scheint also mit der Rechenkapazität eines 1960er Jahre Elektronengehirns möglich zu sein. Heute würde das ein Smartphone locker schaffen.

Wer sagt, daß man in der Zukunft noch morsen kann? Die würden es doch eher mit Unicode versuchen, oder? Morsezeichen spielen keine 200 Jahre in der Geschichte eine Rolle. Schon jetzt ist ihre Zeit zu Ende.

Obwohl ich seit Jahren nach einer Software suche, mit der man eine Morsetaste an die RS-232 Schnittstelle oder die Tastatur anschließen und so seine Texte damit schreiben kann. Ich verstehe genug von der Technik um zu wissen, daß es geht. Aber ich bin nicht der Freak, der Hardware-nahe programmiert. Aber falls jemand einen Tip hat. Die Funkamateure könnten so etwas haben.......
__________________
Vor jeder Antwort beachten: Ich bin kein Adept der Fantomzeit!

Geändert von perfidulo (12.07.2014 um 12:45 Uhr).
perfidulo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2014, 16:56   #4
sternenstaub
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Beiträge: n/a
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Hallo bob0071!

Zeitreisen ist genau mein Thema. Vielleicht kannst du, wenn dein Buch einmal das Licht der Welt erblickt, es hier bei den Buchempfehlungen einstellen.

Ansonsten: Es gibt da ein Buch, das behandelt die logische Seite von Zeitreisen, dort werden auch Informationen behandelt, die auf Zeitreise gehen. Es wird in dem Buch nichts über das physikalische Wie geschrieben, nur die rein logische Seite wird dort behandelt, aber die sollte in einem Roman ja auch irgendwie stimmig sein.

Titel: Schneller als die Zeit von Rolf Nemus. (3-4 Euro, so den dreh, ein eBook).

Viel Glück mit deinem Buch.

sternenstaub
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Alt 05.09.2014, 17:48   #5
HaraldL
Lebendes Foren-Inventar
 
Registriert seit: 18.08.2002
Beiträge: 2.841
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Die Übermittlung von Signalen mit Hilfe von Tachyonen in die Vergangenheit geht nur, wenn das Signal zu einem Beobachter, der sich relativ zur Quelle bewegt, geschickt wird ( http://de.wikipedia.org/wiki/Antitelefon ).
Auch solltest Du Dir folgendes überlegen:
- wie werden die Tachyonen reflektiert? Schließlich müssen sie ja wieder zur Erde gelangen!
- wie soll der Nachweis funktionieren?
- wie werden sie erzeugt und ggf. auch gebündelt?
HaraldL ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.02.2015, 23:10   #6
Smoothie
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Beiträge: n/a
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Hallo Sternenstaub und natürlich auch allen anderen hier ein fröhliches Hallo,...
Ich würde mich gern bob0071 anschließen.. bzw. eine weitere Frage in den Raum stellen.

Auch ich bin ein Schreiberling.. allerdings habe ich meinen Roman bereits beendet. Ganz grob gesagt geht es um eine Reise zurück zur Kreuzigung Jesu, bei der etwas verändert/gerade gerückt werden muss. Ich habe fast 1.5 Jahre mit der Recherche verbracht und suche nun dringend Testleser, die mir sagen können, wo es hapert und ob ich gravierende Fehler gemacht habe. (Zwei meiner Testleser mussten es zweimal lesen, um es zu kapieren, fanden es aber sehr spannend )

Ganz lieben Dank schon mal im Voraus...und es wäre toll, wenn es einigermaßen zeitnah gehen würde.... Abgabetermin rückt immer näher
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