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Kryptozoologie Lebende Saurier? Meeresungeheuer? Die Bewohner von Loch Ness und Verwandte sind hier das Thema.

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Alt 22.10.2013, 15:42   #1
CryptoCreature
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Beiträge: n/a
Standard Mir ist ein Wolpertinger begegnet!

Der Titel sagt es ja bereits. Bin mal gespannt, wie die Reaktionen in diesem Forum auf meine Geschichte sind.

Es war ungefähr in den Jahren 1989/90. Ich war damals noch recht klein, aber schon zu groß, um mir noch als Kind "in meiner blühenden Phantasie" etwas einzubilden. Bereits damals war ich fasziniert von den Geschichten über Bigfoot, Yeti und Nessie, aber kryptide Lebensformen gehörten für mich in ferne Länder. Ich hätte nie erwartet, einem unbekannten Tier Auge in Auge in der Heimat gegenüberzustehen - schon gar nicht in der Straße, in der ich wohne!
Ich muss dazu sagen, dass ich schon mein ganzes Leben lang nah am Rhein wohne, ganz in der Nähe der Grenze von NRW zu RLP. Wir haben hier sehr viel Natur, Felder, Wanderwege, Parkanlagen, etc. Bei uns gibt es Libellen, Hummeln, Glühwürmchen, wilde Feldhasen, Igel, usw. - also Tiere, die viele Leute in ihrem Leben in den Städten und Vororten heute längst nicht mehr zu Gesicht bekommen. Wobei mein Heimatdorf damals in meiner Kindheit noch naturbelassener und weniger bebaut war als heute. Da hatten wir als Kinder in unserer Straße auch noch viele schöne Gebüsche zum Spielen; Heute stehen da nur noch Häuser mit Gärten rum.

Jedenfalls machte damals bei uns im Dorf die Meldung die Runde, dass ein Mann in unserer Umgebung nachts in seinem Garten merkwürdige Tierlaute gehört hätte und der Sache auf den Grund gegangen wäre. Er hätte ein unbekanntes Tier mit kleinen Hörnern auf dem Kopf dabei erwischt, wie es sich in seinem Kompost gesuhlt hätte. Also rannte er mit einem Fotoapparat zurück in den Garten und knippste ein Foto von dem Vieh. Das Bild wurde bei uns in einer lokalen Zeitung abgebildet. Leider habe ich es nicht mehr. Man sah nur undeutlich einen rattenartigen Kopf mit kleinen Hörnern im Halbdunkeln. Der Begriff "Wolpertinger" fiel auch, doch allgemein wurde diese Meldung nur belächelt. Mein Großvater z.B. hielt den Artikel für einen Scherz und das Bild für eine Fotomontage. Trotzdem machte gerade bei uns Kindern in der Umgebung die Nachricht die Runde, dass ein Fabelwesen aus Bayern sich zu uns an den Rhein verlaufen hätte.

Nur ein oder zwei Tage später spielte ich draußen in unserer Straße mit Freunden in unserem großen Lieblingsgebüsch. Ich wollte gerade nachhause gehen, als plötzlich etwas meinen Weg kreuzte. Es kam von rechts aus dem Beet von Nachbarn gehuscht und blieb etwa drei oder vier Meter vor mir starr im flachen Gras stehen und glotzte mich direkt an. Es war das Vieh von dem Foto! Der Wolpertinger!
Er hatte in etwa die doppelte Größe einer Hauskatze, war von vorne bis hinten komplett mit schwarzem Fell bedeckt, hatte einen gedrungenen, rattenartigen Körperbau wie ein typisches Nagetier, nur der Schwanz war viel dicker und gar nicht rattenartig. Er hatte leuchtend rote Augen und einen Kopf halb nagetier- und halb rehkitz-artig mit kleinen, sich einmal zweigenden Hörnern oben drauf. Keine Flügel, keine zwei Köpfe oder sonstige absurde Sperenzchen.
Da stand das Vieh nun ca. 10 Sekunden lang vor mir und bewegte sich nicht. Es sah so absurd und befremdlich aus, aber keineswegs hässlich oder bedrohlich. Nur irgendwie unheimlich. Ich war erstarrt und konnt kaum reagieren.
Hinter mir rief ein jüngerer Spielgefährte: "Oh Gott, was ist das?! Das ist doch keine Katze!" Da huschte das Biest ratzfatz weiter nach links und verschwand im Schutze eines dicken Dornengestrüpps, wo wir es nicht mehr beobachten oder verfolgen konnten.
Zwar haben wir das riesige Gestrüpp (an einigen Stellen zwei Meter hoch und ca. 5 Meter im Durchmesser) noch mal von allen Seiten abgesucht, ob das Tier nicht noch mal rauskriechen und flüchten würde. Wir haben auch mit Stöcken im Gestrüpp rumgestochert, doch es geschah nichts mehr. Vermutlich hat der Wolpertinger in den Dornen ausgeharrt, bis es draußen wieder still oder sogar Nacht war. Wir liefen aufgeregt in unsere Häuserreihe, keine zwanzig Meter entfernt, und berichteten unseren Familien von unserer Begegnung, aber wir wurden nicht für voll genommen. Einen Fotoapparat wollte man uns nicht in die Hände drücken, weil zu teuer um damit zu spielen, und Heimvideokameras hatten wir damals nicht. Wir liefen wieder raus zu den Dornen, aber unsere Entdeckung war nirgends mehr zu sehen.

Wir haben uns noch Jahre später über den Vorfall unterhalten, bis meine Freunde nach und nach wegzogen und man den Kontakt zueinander verlor. Beweise gab es nicht. Und ich ärgere mich bis heute, dass wir den Zeitungsartikel nicht aufgehoben haben.

Doch ich weiß, was ich mit eigenen Augen gesehen habe: einen lebenden, atmenden Wolpertinger! Ein unbekanntes Tier mit Hörnern am Schädel.

Ich verspreche hoch und heilig, dass ich diese Geschichte nicht erfunden habe.

Was meint ihr zu diesem Erlebnis?
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Alt 22.10.2013, 21:55   #2
Spöckenkieker
Lebende Foren-Legende
 
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Beiträge: 1.191
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Ich denke, dass man sich sowas durchaus auch als größeres Kind einbilden kann.
Ich hatte ja auch so ein Erlebnis
http://forum.grenzwissen.de/showpost...91&postcount=4
Spöckenkieker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2013, 22:38   #3
Pia3
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Beiträge: n/a
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Hallo cryptoCreature

So etwa?


Nö, du brauchst dich nicht zu schämen, das gibts wirklich, allerdings nur einmal pro Kreatur

Aber gut, du schwörst ja, also denke ich mal, dass da jede Menge Spiritus Sanktus im Spiele war
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Alt 22.10.2013, 22:42   #4
Groschenjunge
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Beiträge: 5.305
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Hi,

Zitat:
Zitat von CryptoCreature Beitrag anzeigen
Ich verspreche hoch und heilig, dass ich diese Geschichte nicht erfunden habe.
Hier in Schleswig-Holstein hat ein Politiker sogar mal der Öffentlichkeit sein ganz doll richtig großes Ehrenwort gegeben. Half aber nicht.
-gj
__________________
"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
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Alt 24.10.2013, 11:02   #5
CryptoCreature
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Nein, eingebildet habe ich mir das definitv nicht. Ich hatte ja sogar einen Zeugen, auch wenn der andere Junge hinter mir stand und daher keinen so guten Blick auf das Tier werfen konnte wie ich. Heute würde er es eventuell bestreiten oder sich nicht mehr daran erinnern. Aber damals waren wir beide erst einmal ziemlich baff.
Außerdem war ich damals ca. 10 oder 11 Jahre alt und nicht 6 oder 7, wo man sich noch viel eher in seiner Phantasie etwas einbildet.

Und so wie auf dem Foto sieht das Tier auch nicht aus. Es ist weniger hasenähnlich, das Fell ist komplett schwarz, die Augen sind rot, die Hörner sind länger und spitzer wie bei einem Rehkitz.

Ich weiß aus meinen Gesprächen mit einem Kryptozoologie-Fachmann, dass es in Südamerika Tiere geben soll, die meiner Beschreibung sehr nahe kommen. Er hat auch den Namen genannt, ich habe damals danach gegoogelt und das Ergebnis war wirklich verblüffend. Ich kann mich aber leider nicht mehr an die Bezeichnung erinnern. Es handelt sich sogar um ein zoologisch anerkanntes Tier afaik. Demnach wäre der Wolpertinger kein mystisches Fabelwesen, sondern lediglich ein weitgehend unbekanntes, aber erfasstes Tier, das entgegen des Kenntnisstands nicht nur auf einem fernen Kontinent sondern eben auch bei uns beheimatet ist. In jeder Fabel oder Legende steckt eben auch immer ein Fünkchen Wahrheit.
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Alt 24.10.2013, 14:46   #6
Acolina
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Zitat:
Zitat von CryptoCreature Beitrag anzeigen
Und so wie auf dem Foto sieht das Tier auch nicht aus. Es ist weniger hasenähnlich, das Fell ist komplett schwarz, die Augen sind rot, die Hörner sind länger und spitzer wie bei einem Rehkitz.
Rehkitze haben keine Hörner.

Rehböcke tragen ein Geweih (in der Jagdsprache zwar auch "Gehörn" genannt, die Bezeichnung ist aber eigentlich falsch, da es sich nicht um Hörner, sondern eben ein Geweih handelt, welches jährlich abgeworfen wird und dann wieder neu wächst), im ersten Lebensjahr ist dies meist nur ein einfacher Spieß, später hat das Geweih mehrere Enden.

Zitat:
Zitat von CryptoCreature Beitrag anzeigen
Ich weiß aus meinen Gesprächen mit einem Kryptozoologie-Fachmann, dass es in Südamerika Tiere geben soll, die meiner Beschreibung sehr nahe kommen. Er hat auch den Namen genannt, ich habe damals danach gegoogelt und das Ergebnis war wirklich verblüffend. Ich kann mich aber leider nicht mehr an die Bezeichnung erinnern. Es handelt sich sogar um ein zoologisch anerkanntes Tier afaik.
Der Chupacabra ist auch ein Fabelwesen

Zitat:
Zitat von CryptoCreature Beitrag anzeigen
Demnach wäre der Wolpertinger kein mystisches Fabelwesen
Doch, demnach schon.

Und auch der Wolpertinger, den ich mal mit gebastelt habe, ist ganz sicher ein Fabelwesen

Zitat:
Zitat von CryptoCreature Beitrag anzeigen
In jeder Fabel oder Legende steckt eben auch immer ein Fünkchen Wahrheit.
Das Fünkchen Wahrheit im Wolpertinger sind die Tiere/Teile, aus dem er gebastelt wird
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
Acolina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.10.2013, 15:24   #7
Nobby Nobbs
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Wer war denn der Kryptozoologieexperte? Erinnerst du dich noch?
Nobby Nobbs ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.10.2013, 10:32   #8
CryptoCreature
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Nein, nein, nein, ich spreche doch nicht vom Chupacabra. Ich sage nicht: Es gibt Fabelwesen X, weil es Fabelwesen Y gibt. Und der Ziegensauger sieht ja nun auch nicht aus wie ein Wolpertinger.
Ich spreche von einem Tier, das in Südamerika lebt und das der Wissenschaft bereits bekannt ist. Von dem gibt es richtige Fotos. Und es sieht "meinem" Wolpertinger sehr ähnlich.

Und "Rehkitz" ist wohl auch kein von mir glücklich gewählter Begriff. Sagen wir: Das Vieh hatte kleine Hörner, lang und spitz und einmal ansatzweise gezweigt - wie bei einem jungen Reh.

Und der Experte, dem ich meine Geschichte vor ein paar Jahren anvertraut habe und der mich auf das südamerikanische reale Tier gebracht hat, ist Michael Schneider, einer der besten und ernsthaftesten deutschen Kryptozoologen. Der hatte damals noch seine Einsamer-Schütze-Webseite und einmal die Woche fand der Krypto-Chat statt, wo ich öfters vorbeigeschaut und mitdiskutiert habe.
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Alt 25.10.2013, 18:21   #9
Nobby Nobbs
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Gibt's hier im Forum nicht auch 'nen "Einsamen Schützen"? Ich meine so 'nen Nick schon mal gelesen zu haben. Vielleicht isses ja der Herr Schneider?
Nobby Nobbs ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.10.2013, 18:57   #10
Acolina
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Zitat:
Zitat von CryptoCreature Beitrag anzeigen
Und der Experte, dem ich meine Geschichte vor ein paar Jahren anvertraut habe und der mich auf das südamerikanische reale Tier gebracht hat, ist Michael Schneider
Ja, dann frag ihn doch mal bitte, welches Tier das war. Oder guck hier, ob du das wiederfindest. Sonst kommen wir ja nicht weiter.


Zitat:
Zitat von Nobby Nobbs Beitrag anzeigen
Gibt's hier im Forum nicht auch 'nen "Einsamen Schützen"? Ich meine so 'nen Nick schon mal gelesen zu haben. Vielleicht isses ja der Herr Schneider?
Keine Ahnung (der Name ist aber seit Akte X nicht gerade selten ), wenn, dann liest er das ja hier vielleicht
__________________
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