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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

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Alt 13.08.2012, 12:26   #1
TOE
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Standard Sonnenfrequenz

Eine Annahme:

Unsere Sonne durchläuft, wie allen bekannt sein dürfte, einen 11jährigen Zyklus mit mehr oder weniger starken Schwankungen.

Die Sonnen strahlt somit einen Teilchenstrom ab, der eine 11-jährige Frequenz beschreibt. Sie "klingt" also wie eine riesige "Glocke" mit ultratiefem Klang im Zentrum unseres Systems. Diese Frequenz müsste sich natürlich auch an der Grenze der Heliosphäre bemerkbar machen.

Da sich die Erde relativ nahe an unserer "Glocke" befindet, frage ich mich ob die ultratiefe Frquenz des Materiestroms der Sonne vielleicht in der Lage sein könnte eine Art Resonanz in der Erde zu induzieren. Also Folge daraus vielleicht auch eine rythmische geomagnetische Auswirkung auf das Erdmagnetfeld oder die Bewegungunen der Konvektionsströmungen.

Ich frage mich konkret, ob vielleicht ein zyklisches Verhalten von plattentektonischer und vulkanischer Aktivität auf unserem Planeten seine Ursache in einer sonneninduzierten Resonanz haben könnte.

Völliger Quatsch?

MfG
TOE
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Alt 13.08.2012, 12:38   #2
Groschenjunge
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Hi,


Zitat:
Zitat von TOE Beitrag anzeigen
...könnte eine Art Resonanz in der Erde zu induzieren. .
Völliger Quatsch?
zu 1)
Warum fahren Esos immer so gerne auf Resonanz ab?

zu 2)
ja

-gj
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"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
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Alt 13.08.2012, 13:23   #3
TOE
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Standard Esos

Hallo

@gj. ich bin aber gar kein "Eso", zumindest glaube ich keiner zu sein.

Ist mein physikalisch gemeinter Denkansatzt denn derart fern der Realität, daß man dies gleich in die Esotherikecke verbannen muss?

Bei den möglichen Interaktionen aller bekannten Elementarteichlen ist noch lange nicht alles verstanden sofern mir bekannt, und zudem kennt man noch nicht einmal alle Teilchen...

Die Erde als Körper hat, wie jeder andere Körper auch, seine ganz bestimmte eigene Resonanzfrequenz. Wenn dieser Körper von aussen mit einer Frequenz "angeregt" wird, warum sollte sich dann nicht auch ein zyklisches Aufschwingen in mehr oder minder regelmässigen Abständen einstellen können? Es könnte doch sein, daß die Erde eine Eigenresonanz hat (vielleicht im inneren Kern oder in den Konvektionen) die nur alle zig tausend Jahre sich mit der Sonnenfrequenz überlagert und es in diesen Zeitabständen beispielsweise dann zu verstärkter tektonischer/vulkanischer Aktivität kommt, oder Polumkehr oder was weiss ich...
Ich meine mit "Resonanz" auch nicht zwingend ein rein mechanisches Schwingen (Stimmgabel), sondern es könnte beispielsweise auch ein Schwingen der Ströme und/oder der Magnetfelder sein.

Vielleicht haben die Neutrinos irgent einen bislang unbekannten Einfluss...

Es ist ja zunächst nur mal eine Idee, die offen zur Diskussion steht.

MfG
TOE

Geändert von TOE (13.08.2012 um 13:31 Uhr).
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Alt 13.08.2012, 13:37   #4
Tarlanc
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Zitat:
Zitat von TOE Beitrag anzeigen
Ist mein physikalisch gemeinter Denkansatzt denn derart fern der Realität, daß man dies gleich in die Esotherikecke verbannen muss?
Nein, er enthält nur zu oft (und unnötig) die Begriffe 'Resonanz' und 'Induktion', was ihn als Eso-Beitrag qualifiziert

Eine Schwingung von 11^-1 Jahre^-1 ist ziemlich langsam. Diese Wellenlänge kann von keinem Gegenstand, der so klein wie die Erde ist aufgenommen werden. Also kann auch auf der Erde nichts induziert werden.
Um seismische Aktivität auszulösen müssten die Sonneneruptionen alle 11 Jahre so stark sein, dass physikalischer Druck auf den Erdmantel entsteht. Die Sonneneruptionen sind aber so gering, dass man bis vor wenigen Jahren auf der Erdoberfläche noch nichts davon mitbekommen hat. Und auch heute kann man sie nur durch sehr sensible Geräte (leider gehören da Funkempfänger dazu) aufspüren. Würde das reichen, um einen Vulkan ausbrechen zu lassen, müsstest du dich beim Versenden des nächsten SMS ducken

Zitat:
Bei den möglichen Interaktionen aller bekannten Elementarteichlen ist noch lange nicht alles verstanden sofern mir bekannt, und zudem kennt man noch nicht einmal alle Teilchen...
Aber alle haben eine Frequenz, die mehrere Grössenordnungen von Grössenordnungen jenseits von 1/11 Jahre liegen.

Zitat:
warum sollte sich dann nicht auch ein zyklisches Aufschwingen in mehr oder minder regelmässigen Abständen einstellen können? Es könnte doch sein, daß die Erde eine Eigenresonanz hat (vielleicht im inneren Kern oder in den Konvektionen) die nur alle zig tausend Jahre sich mit der Sonnenfrequenz überlagert und es in diesen Zeitabständen beispielsweise dann zu verstärkter tektonischer/vulkanischer Aktivität kommt, oder Polumkehr oder was weiss ich...
Die Erdkruste bewegt sich tatsächlich leicht rhytmisch. Allerdings wird dieser Rhytmus nicht von der Eigenresonanz vorgegeben sondern von der Bewegung des Mondes. Und sie liegt mit 2/tag immer noch weit jenseits von 1/11 Jahre.

Zitat:
Vielleicht haben die Neutrinos irgent einen bislang unbekannten Einfluss...
Oder die QUANTEN!!!!einself!!!!

(damit hast du den Sprung zum Eso-Posting wieder geschafft)
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Alt 13.08.2012, 16:45   #5
MJ01
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Zitat:
Zitat von TOE Beitrag anzeigen
Ist mein physikalisch gemeinter Denkansatzt denn derart fern der Realität, daß man dies gleich in die Esotherikecke verbannen muss?
...
Ich meine mit "Resonanz" auch nicht zwingend ein rein mechanisches Schwingen (Stimmgabel), sondern es könnte beispielsweise auch ein Schwingen der Ströme und/oder der Magnetfelder sein.
Also soweit ich es sehe, kann die Sonne bei ihrem elfjährigen Aktivitätszyklus, der 2012/2013 wieder einen Höhepunkt erreicht, höchstens zwei verschiedene Auswirkungen auf die Erde haben.

a) Teilchenschauer durch den Sonnenwind und
b) magnetische Einflüsse durch ihr Magnetfeld

Beides wird im Normalfall vom irdischen Magnetfeld abgehalten.

Allerdings, seit 1979 hat die Stärke des Erdmagnetfelds nach Satellitenmessungen weltweit um 1,7 Prozent abgenommen - zehn Mal stärker als erwartet. Und der letzte Zyklus bis zum Maximum hat angeblich mittlerweile 12,5 Jahre gedauert.
Zitat:
Zitat von TOE Beitrag anzeigen
Vielleicht haben die Neutrinos irgent einen bislang unbekannten Einfluss...
Etwa wie?:
Zitat:
2009 entdeckten die Wissenschaftler einen starken Anstieg der Temperatur der Erdkruste. Sie informiert den wissenschaftlichen Berater im Stab des US-Präsidenten, dass nach ihrer Ansicht eine ungewöhnlich starke Sonneneruption und die damit einhergehende heftige Neutrinostrahlung den Erdkern aufheizen.....
Zitat aus WikiPedia betreffend "2012"!
Aber natürlich sind dabei auch Neutrinoschauer normal, sie gehen einer Sonneneruption immer voraus, sind allerdings mit der Erdkruste nicht sehr reaktionsfreudig , eben weil sie Neutrinos sind.

MfG

MJ
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Alt 14.08.2012, 00:34   #6
TOE
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Na also, geht doch.

Diese Euere Klarstellungen reichen mir doch schon, also eine doofe Idee.

Danke und Gruß
TOE
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Alt 14.08.2012, 10:25   #7
Groschenjunge
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Hi,

Zitat:
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Diese Euere Klarstellungen reichen mir doch schon, also eine doofe Idee.
immer schön flauschig bleiben, prinzipiell sind solche Ideen wirklich nicht dämlich.

Noch ein kurzer Nachsatz zu dem üblichen Resonanz, Frequenz und Energie. Sorry, aber aus meine Erfahrung ziehen diese Begriffe Esoteriker an wie der Misthaufen die Fliegen.

Dabei sind die Grundbegriffe doch wirklich einfach. Versetzen wir uns einmal in das Schaukeluniversum (überall zu sehen, wo Kinder auf einer Schaukel schaukeln).

Sie schaukeln mit einer bestimmten Frequenz, sagen wir 0,5 Hertz (1 Schwingung in 2 Sekunden). Jetzt wollen wir Resonanz erzeugen.
"PAAAAPA! GIB RESONANZ!" tönte es garantiert nicht, sondern: "PAAAAPA! GIB ANSCHWUNG!"
Was macht Papa? Er atmet mit 0,5 Hertz, was aber die Schaukel keineswegs beeindrucken wird. Er wedelt mit der Hand mit 0,5 Hertz, was ebenfalls zu gerade besagtem Ergebnis führt.

Welche Bedingungen müssen denn nun erfüllt werden, damit es zum Anschwung (aka Resonanz) kommt?

Papa muss die Schaukel anfassen, er koppelt Energie ein (@Profi: richtig ausgedrückt?).
Papa muss die Schaukel im richtigen Zeitpunkt anfassen, die Phasenlage und auch die Bewegungsrichtung seiner Hände müssen stimmen. Er muss in Richtung der Schaukelbewegung drücken und der Zeitpunkt muss so gewählt sein, dass beide Bewegungsrichtungen (die der Hand und die der Schaukel) in die gleiche Richtung zeigen.
Andernfalls würde er ja die Schaukel bremsen oder nur seitlich auslenken.

Wenn dann Papa erschöpft ist und nicht mehr so viel Kraft hat, kann er auch Schaukelbewegungen auslassen und mit der halben Frequenz anschieben. Er schubst nur jeden 2. Schaukelgang an, oder jeden 3. oder ...

Aber das nur mal so nebenbei...

-gj
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Alt 14.08.2012, 13:19   #8
TOE
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Hallo,

mit elektronmagnetischen Wellen, Schwingungen, Resonanzen sowie Interferenzen kenne ich mich schon ein wenig aus, da ich aus beruflichen Gründen mit Wellenoptik zu tun habe und dies auch mal intensiv gelernt/studiert habe.

Nun sind die elektromagnetischen Wellen eher Kurzwelliger Natur, und da habe ich mich gefragt ob es möglich sein könnte daß auch extrem langwellige Schwingungen (1/11Jahre) möglicherweise in der Lage sein könnten bei einem entsprechend massereichen Körper mit sehr niedriger Eigenresonanz eine "Reaktion" aus zu lösen.

Wie auch immer...
Danke nochmal für die Antworten

MfG
TOE
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Alt 02.12.2013, 07:53   #9
saltjolie
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Frequenz beschreibt. Sie "klingt" also wie eine riesige "Glocke" mit ultratiefem Klang im Zentrum unseres Systems. Diese Frequenz müsste sich natürlich auch an der Grenze der Heliosphäre bemerkbar machen.
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Alt 02.12.2013, 09:48   #10
Llewellian
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Naja, er ist ja nicht so fern davon.

Lässt man mal den gesamten Gedankengang mit dem Einfluss auf die Erde weg... ist der Wissenschaftszweig der sich mit den Schwingungen der Sterne / der Sonne beschäftigt die sogenannte Helioseismologie bzw. Astroseismologie.

http://en.wikipedia.org/wiki/Helioseismology
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