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Geomantie Heilige Linien, Erdstrahlen, Störzonen, Kraftplätze...

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Alt 19.01.2004, 02:04   #11
phoenix
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Beiträge: n/a
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Zitat:
Original von Dragonhoard
Zitat:
Original von phönix
Im Grundstudium haben wir auch nur Experimentalphysik gehört ...
Aha, na da haben unsere ein wenig mehr.
Die MAthematik is die selbe, wieviel Quantenmechanik gemacht wird weiß ich jetzt nicht, aber Grundlagen sind sicher dabei.
Ich rede nicht von Mathematik, sondern von Physik. Mit dem 4. Semester hörten die Mathematikvorlesungen (bis auf Numerik und Randthemen) auf und die Physik fing richtig an. Es macht auch keinen Sinn Leute mit Quantenmechanik vollzuknallen die nichts von partiellen DGL's und Integralgleichungen wissen. Ich erwarte von keinem ein Verständniss der Quantenmechanik, das zähle ich definitiv nicht zu den Grundlagen. Wenn man allerdings z.B. zum Tunneleffekt poste dann sollte man schon wissen was das ist, und was dahinter steckt. Ich habe nicht reine Physik studiert, sondern Geophysik und ich glaube mich erinnern zu können, das es in der DDR auch Studien zu den seltsamsten Erkundungsmethoden gab. (Methoden die auf den ersten Blick noch Absurder sind als Wünschelrutengehen.) Diese Verfahren wurden wissenschaftlich untersucht und für untauglich befunden.

Die Frage bleibt: Kennt ein Lehramststudent das "echte" Hooksche Gesetz, kennt der die Wellengleichung, die Diffusionsgleichung und kann er sie lösen? Das sind die Grundlagen. Das ist trivialste Physik und das ist das was immer wieder kommt, in der Elektrodynamik, in der Theoretischen Mechanik usw. Das ist das was ich wissen sollte bevor ich neue Wellen und Strahlungen in den Raum werfe.
Wasimmer jemals an neuen Wellenarten (z.B. Gravitationswellen) entdeckt und erforscht wird wird über heute bekannte Grundlagen kommen und von Physikern/Mathematikern entdeckt und bestägigt werden. Jeder Physiker weiss das die Naturgesetzte nur Näherungen sind, das lernt man in der ersten Vorlesung und es werden ständig bessere Näherungen gesucht. Man findet einen Effekt und fügt der Gleichung einen Term hinzu.
Aber solche Effekte werden nicht mit der Wünschelrute entdekt sondern mit Millionen Euro teuren Elektronenbeschleunigern, mit Neutrinoteleskopen unter der Arktis. Für Wünschelrutengänger ist da kein Platz, die gehören ins 18 Jahrhundert.
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Alt 19.01.2004, 10:22   #12
Asgaard
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Beiträge: n/a
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Zitat:
Original von Asgaard
Der Mensch selbst ist immer noch das beste Messinstrument und allen technischen Instrumenten überlegen.
@phoenix
Zugegeben, was das anbetrifft, habe ich bewusst überzeichnet. Aber dies ist als Reaktion auf dein Statement zu verstehen. Und wenn man das gelesen hat, na ja...
Du hast übrigens in deiner Antwort in keiner Weise meine Aussage widerlegt, dass du dich noch nie ernsthaft mit Pendeln befasst hast.
Ich gebe zu, ich habe von Physik keine Ahnung (etwa gerade genügend im Gymnasium).
Darum habe ich mich auch nicht dazu berufen gefühlt, deine Aussagen diesbezüglich in Frage zu stellen. Vielleicht solltest das Gleiche bez. Pendeln tun.
Gruss
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Alt 19.01.2004, 11:31   #13
Dragonhoard
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Benutzerbild von Dragonhoard
 
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Beiträge: 1.434
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Zitat:
Original von phoenix
Die Frage bleibt: Kennt ein Lehramststudent das "echte" Hooksche Gesetz, kennt der die Wellengleichung, die Diffusionsgleichung und kann er sie lösen?
Ich kenn den Lehrplan der Lehramtsphysiker nicht auswendig, ich weiß aber, das sie die gleichen Vorlesungen besuchen wie die Diplomphysiker, es gibt nur die eine. Und da sind Elektrodynamik und Quantenmechanik dabei. Da dort ja auch die Diff.gl. und ähnliches benötigt wird, nehem ich an, dass sie das auch lernen.
Aber das ist ja nicht wirklich unser Thema, wir gehen einmal von "echten" Physikern aus, okay?

Zitat:
Original von phoenix
Man findet einen Effekt und fügt der Gleichung einen Term hinzu.
Aber solche Effekte werden nicht mit der Wünschelrute entdekt sondern mit Millionen Euro teuren Elektronenbeschleunigern, mit Neutrinoteleskopen unter der Arktis. Für Wünschelrutengänger ist da kein Platz, die gehören ins 18 Jahrhundert.
Ja ich kenne die ganzen Forschungen, einige Studienkollegen sind direkt daran beteiligt, etwa in CERN.
Aber da sehe ich auch ein Grundproblem, man versucht einfach das bestehende Modell so lange auszureitzen bis die Risse darin zu groß werden, un dman es durch ein neues übergeordnetes Modell austauschen muß. So geschehen beim Übergang vom klassischen Modell zu Relativitätstheorie und in Folge auch Quantenmechanik.
Viele Dinge sind heute immer noch unklar, oft sogar unklarer als vor 15 Jahren, weil eben immer wieder Forschungsergebnisse nicht ins Bild passen. Z.b. die Geschichten mit den Hohlleitern in Köln. Auch einige Hniweise aus der Astrophysik stellen das heutige physikalische Modell auf den Prüfstand.
Damit ich nicht falsch verstanden werde. Ich finde es richtig, zuerst ein guten Modell zu entwickeln um einmal eine Basis zu ahben. Aber dann darf man sich nciht hinsetzen und sagen, wir habe das jetzt von hier bewegen wir uns keinen Schritt mehr weiter. Schon einmal hat sogar geglaubt das bestehende Model könnte alles erklären.

Ich versteh die Aufgabe der Physik darin, alle Phänomene in der Natur zu untersuchen und dann zu erklären, mit einem guten stabilen Modell. Zu diesen Phänomenen zählt nun auch die Geomantie.
Sich hinzustellen und zu sagen: Is ja alles Quatsch, und das beweisen wir jetzt, wird auch zu diesem Ergebnis führen.
Wenn du Studien kennst die beweisen (physikalisch), dass die ganze Geschichte nicht funktioniert, dann lass sie mir bitte zukommen. Ich kenn leider keine.

Wir (die Menschheit) haben ja alle schon gewußt, dass die Erde eine Scheibe ist und das sich Licht nur mit Hilfe des Äthers fortpflanzen kann, also sollten wir nicht zu hochnäsig und eingebildet sein, auf unseren heutigen Wissensstand.
__________________
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. Albert Einstein
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Alt 29.04.2006, 19:51   #14
Lukas the brain
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Beiträge: 1.006
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warum soll man sich sorgen machen? ich denke, da diese strahlen ja schon fast seit anbeginn der erde da sind, hat der menschliche körper (und eventuell der geist) sich so entwickelt, dass sie ihm nicht mehr (sehr) schaden.
__________________
Dr. Wolfgang Schäuble:
Sicherheit ist die Bedingung für Toleranz

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