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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

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Alt 06.02.2013, 17:36   #1
kfir007
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Standard Auweia, verdammt knapp...

Zitat:
Hamburg - Die Erde entkommt nächste Woche nur knapp einer kosmischen Kollision: Haarscharf rast ein rund 50 Meter dicker Asteroid am 15. Februar an der Erde vorbei. Der erst vor einem Jahr entdeckte Brocken mit der Katalognummer "2012 DA14" werde unseren Planeten zwar nicht treffen, versichert die US-Raumfahrtbehörde Nasa. "Aber es wird eine Rekord-Annäherung", erläutert der Direktor des Nasa-Beobachtungsprogramms für erdnahe Objekte (Near Earth Objects, Neo), Don Yeomans.

"Seit Beginn der regulären Himmelsüberwachung in den neunziger Jahren ist kein so großes Objekt der Erde derart nahe gekommen", zitiert die Nasa ihren Experten. Der rund 28.000 km/h schnelle Gesteinsbrocken wird die Erde am Freitag in einer Woche um 20.24 Uhr in 27.700 Kilometern Entfernung passieren
http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-881581.html

Da sträuben sich bei mir die Haare: "Erst vor einem Jahr entdeckt...."

Das heisst ja nichts anderes, als dass da noch jederzeit weitere bis jetzt nicht entdeckte Asteoriden herumtrollen...

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Alt 06.02.2013, 19:13   #2
Sakslane
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Naja, der ist ja auch relativ klein Aber wird sicher hübsch zu beobachten sein, jedenfalls von der richtigen Seite der Erde aus
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Alt 06.02.2013, 20:08   #3
Llewellian
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2004FU162 war näher. 6500 km.

http://de.wikipedia.org/wiki/2004_FU162

Übrigens: Der Asteroid wird für blosse Augen nicht zu sehen sein. Größenklasse 8 irgendwo über Indien.
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Alt 06.02.2013, 20:49   #4
Manx
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Das gäbe bestimmt einen großen Platsch, wenn der irgendwo ins Meer fällt ...

Aber ohne Flachs: Bei 50 m Durchmesser ins Wasser - was würde dann wirklich passieren? Sagen wir mal, er träfe den Pazifik. Alle Pazifikinseln vom Tsunami ausradiert, San Francisco weg, was noch?

So man diese Frage überhaupt so in etwa beantworten kann.
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Alt 06.02.2013, 22:10   #5
Llewellian
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50 m Meteorit... nun ja... beim Einschlag ins Wasser gäbe das eine etwa 10 cm hohe Tsunami und eine Explosion von etwa 1.4 Megatonnen Stärke. Etwa ein Zehntel Tunguska. FALLS er überhaupt den Boden erreicht.


http://impact.ese.ic.ac.uk/cgi-bin/c...&wdepthUnits=1
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Alt 06.02.2013, 22:28   #6
Manx
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Puuh *angstschweißvonstirnwisch*,
da wären wir ja nochmal gut davon abgekommen, wenn das Ding nicht gerade meinen Hof als Ziel ins Auge gefasst hätte.

Aber ich hatte echt keine Ahnung, vielen Dank für die schnelle Antwort, Llew.
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Alt 07.02.2013, 09:20   #7
kfir007
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Es lässt mir keine Ruhe, ich hatte tatsächlich einen wüsten Traum von so einem unverhofften Brocken....

Nochmals nachgefragt an
Llewellian und Sakslane:

Im weiteren Text des Spiegel- Artikels wird zwar besänftigt, insofern dass solche Brocken in der nächsten Zeit keine Gefahr darstellen sollen...

Ich sehe da einen gewaltigen Widerspruch:
Wenn in diesem Fall der Meteorit erst ein Jahr zuvor entdeckt wurde..., wie kann man dann sicher sein, dass da nicht noch unzählige andere unetdeckte Brocken herumsausen?

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Alt 07.02.2013, 10:17   #8
josian
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Schon seit langer Zeit verfolge ich aufmerksam die Berichterstattung zum Thema Asteroiden/Meteoriten. Was immer wieder auffällt, mit welcher Genauigkeit die Flugbahnen voraus berechnet werden. Bis heute habe ich allerdings noch keine Veröffentlichung gesehen, welche kosmischen Einflüsse diese Bahnen verändern. Da stellt sich die Frage, warum dies nicht so sein soll, denn es gibt in der Natur sonst nichts unveränderliches. Schon Hermes Trismegistos konstatiert: Wie im Großen- so im kleinen , Wie oben- so unten!
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Alt 07.02.2013, 10:26   #9
Groschenjunge
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Beiträge: 5.287
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Hi,

Zitat:
Zitat von josian Beitrag anzeigen
Bis heute habe ich allerdings noch keine Veröffentlichung gesehen, welche kosmischen Einflüsse diese Bahnen verändern.
Da wir die Bahnen nicht genau genug vermessen können, wenn der Brocken weit entfernt ist, ergeben sich Messfehler. Weiterhin gibt es genügend kleinere Körper, die sich de Beobachtung entziehen.
Es bleibt also reichlich Spielraum, der nicht vorher berechnet werden kann.


Zitat:
Zitat von josian Beitrag anzeigen
Da stellt sich die Frage, warum dies nicht so sein soll,
Nein, mir stellt sich eine solche Frage rein gar nicht.
-gj
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"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
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Alt 07.02.2013, 10:57   #10
Sakslane
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Zitat:
Zitat von kfir007 Beitrag anzeigen
Wenn in diesem Fall der Meteorit erst ein Jahr zuvor entdeckt wurde..., wie kann man dann sicher sein, dass da nicht noch unzählige andere unetdeckte Brocken herumsausen?
Einfach gesagt: Gar nicht. Man kann sich eher sicher sein, dass da noch eine ganze Menge solcher Brocken rumfliegen, die wir noch nicht kennen. Wie gut und aus welcher Entfernung die sich finden lassen, hängt stark davon ab, wie groß sie sind und wie gut sie das Sonnenlicht reflektieren. Allerdings gibt es auch ziemlich viele dunkle Brocken, die das meiste Licht schlucken und kaum zu sehen sind, weil sie viel Kohlenstoff enthalten. Die kann man nur sehr schwer finden, wenn überhaupt...
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