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Amerika Das Rätsel von Nazca, die Hochkultur der Maya... und Weiteres aus Nord-, Mittel- und Südamerika.

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Alt 30.07.2003, 19:42   #1
Acolina
Hausdrachen
 
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Daumen hoch Spuren einer versunkenen Zivilisation unter dem Death Valley?

Bourke Lee erzählt in seinem Buch "Death Valley Man" im Kapitel "Old Gold" von einem Gespräch, das er einige Jahre zuvor mit einer kleinen Gruppe von Death Valley Bewohnern hatte und in dem auch die Sprache auf Legenden der Paihute Indianer kam.

Zwei seiner Gesprächspartner, Jack und Bill, beschrieben daraufhin ihre Erfahrungen mit einer "unterirdischen Stadt", welche sie entdeckt haben wollen, als einer von ihnen durch den Boden eines alten Minenschachtes in der Nähe des Wingate Passes fiel.

Laut ihren Angaben fanden sie sich in einer natürlichen unterirdischen Höhle wieder, der sie rund 20 Meilen Richtung Norden bis in das Herz der Panamint Mountains folgten.

Zu ihrer Verwunderung fanden sie angeblich eine riesige, uralte, unterirdische Höhlen-Stadt, in der sie auch mehrere sehr gut erhaltene Mumien, welche dicke Armbänder, goldene Speere etc. trugen, enteckten.

Die Stadt wirkte - bis auf die Mumien - offensichtlich schon sehr lange verlassen, das komplette unterirdische System schien uralt. Durch Zufall entdeckten sie auch, dass es früher durch ein raffiniertes System von Leuchten, die von unterirdischen Gasen gespeist wurden, erhellt wurde.

Ebenso wollen die Beiden einen großen polierten (geschliffenen) runden Tisch, der aussah, als gehöre er zu einem alten Rat (Versammlung), gigantische Statuen aus reinem Gold, Steingewölbe und Behälter voller Goldbarren und Edelsteinen aller Art, schwere steinerne Schubkarren, welche so perfekt ausgewogen konstruiert waren, dass selbst ein Kind sie benutzen konnte, riesige Steintüren, welche ebenfalls durch Gegengewichte perfekt ausbalanziert waren und andere unglaubliche Sachen gesehen haben.

Weiterhin geben die Beiden an, sie seien den Höhlen aufwärts zu höher gelegenen Ebenen, welche schließlich an der Oberseite der Panamints ca. auf halber Höhe am Osthang in Form einiger alter tunnelartiger Kais an die Oberfläche stießen, gefolgt. Sie erkannten, dass das Tal unterhalb einst unter Wasser stand und schlussfolgerten, dass die überwölbten Öffnungen eventuell alte "Docks" (Anlegestellen) für Seeschiffe gewesen sein könnten. Von hier aus konnten sie angeblich auch die Furnace Creek Ranch und Wash in der Nähe davon sehen.

Sie erzählten Bourke Lee, dass sie einige der Schätze aus den Höhlen mitgebracht und versucht hätten, mit bestimmten Leuten incl. Wissenschaftlern des Smithsonian Instituts ins Geschäft zu kommen, um Unterstützung für weitere Erforschung und Veröffentlichung der Stadt als "eins der Weltwunder" zu erhalten. Diese Bemühungen endeten enttäuschend, wie auch immer, ein "Freund" von ihnen stahl ihre Schätze (welche ja auch ihr Beweis waren) und sie wurden von den Wissenschaftlern verspottet, als sie ihnen den "Minen"-Eingang zeigen wollten, ihn aber nicht wieder fanden. Ein kürzlich statt gefundener Wolkenbruch habe die ganze Gegend komplett verändert, die Landschaft sähe nicht mehr wie vorher aus.

Als Lee zum letzten Mal von den beiden Männern, Bill und Jack, hörte, bereiteten sie sich darauf vor, an der Ostseite der Panamints aufzusteigen um die alten Tunneleingänge oder Kais oberhalb des steilen Hangs wieder zu finden. Seit dem hat Bourke Lee nie wieder etwas gehört oder gesehen von seinen beiden Freunden.

Im Jahre 1946 erzählte ein Mann, der sich selbst Dr. F. Bruce Russel nannte und vorgab pensionierter Arzt [anderen Angaben nach ist er pensonierter Psychiater gewesen und habe an der Cincinnati-Universität gelehrt] zu sein, eine ähnliche Geschichte über merkwürdige unterirdische Räume, die er 1931 in der Gegend des Death Valley gefunden haben will. Er sprach von großen Räumen, von denen mehrere Tunnel in unterschiedliche Richtungen führten. Einer der Tunnel habe zu einem Raum geführt, in dem sich 3 Mumien befanden. Die in den Räumen gefundenen Gegenstände wirkten wie eine Mischung aus ägyptischem und indianischem Design. Das erstaunlichste an den Mumien sei jedoch gewesen, dass sie mehr als 8 Fuß [das wären ca. 2,40 m!] groß gewesen sein sollen.

Dr. Russel gründete daraufhin zusammen mit einer Gruppe Investoren die "Amazing Explorations, Inc", um die Veröffentlichung und den Ertrag aus seinem bemerkenswerten Fund zu organisieren.

Doch wie üblich bei solchen Geschichten, verschwand Russel, und Nachforschende fanden weder die Höhlen noch Tunnel, obwohl Russel persönlich sie dort noch hingeführt hatte. Die Wüste kann jeden, der es nicht gewohnt ist, sich in ihr zu bewegen, täuschen.

Monate später wurde Russels Auto mit einem defekten Kühler verlassen aufgefunden, sein Koffer stand immer noch im Auto.

Eine alte TV-Serie namens "Death Valley Days" brachte ebenfalls einmal einen kurzen Beitrag über Mumien, die einst Pioniere in der Wüste fanden. Nachdem einer der Autoren angab, "dass es niemals einen Beitrag ohne eine solide Faktenbasis gab", wäre es interessant ihre Quelle heraus zu finden.

Heute sind diese Geschichten in ein Geheimnis gehüllt, zusammen mit den 21.000 Jahre alten Knochen, die im kalifornischen Imperial Valley gefunden wurden und von denen ebenfalls Gerüchte behaupten, sie seien vom Smithsonian Institut "weggezaubert" worden.

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Soweit die ungefähre Übersetzung dieser Quelle.

In diesem Zusammenhang fiel mir auch wieder die seltsame Geschichte mit den "wandernden Steinen" im Death Valley ein. Und noch etwas, dass zu allerlei (wilden ) Spekulationen inspirieren könnte... Death Valley? Da "in der Ecke" gibt es noch eine interessante Einrichtung mit angeblich mysteriösen unterirdischen Anlagen, auch unter den Namen "The Ranch", "Watertown Strip", "The Box", "Dreamland" oder "Area 51" bekannt (siehe auch acolina.de - Top Secret - Area 51)...
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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