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Astronomie Hier geht's nicht nur um Astronomie im klassischen Sinne, sondern auch um all die Mythen, Geschichten und Prophezeiungen, die sich rund um Sterne, Kometen und andere Himmelskörper ranken.

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Alt 20.10.2012, 16:58   #1
Gcpol
Jungspund
 
Registriert seit: 20.10.2012
Beiträge: 11
Standard Eine kurze Geschichte des Universums

20.10.2012

Eine kurze Geschichte des Universums.

Noch zu Einsteins Zeiten vertraten viele Astrophysiker die Meinung, das Universum sei nicht entstanden, sondern existiere schon seit ewigen Zeiten.
Eine unbefriedigende Meinung, denn irgendwann muss das Universum ja mal entstanden sein.

Als man dann später durch die Rotverschiebung entdeckte, dass sich das Universum ausdehnt, folgerte man logischerweise daraus, dass es früher kleiner gewesen sein muss. Sehr viel kleiner, denn vorher existierte ja nichts. Aber wie klein?
Stephen Weinberg sprach von einem mikroskopischen Punkt unendlicher Hitze, in dem die gesamte Materie und Antimaterie unendlich dicht zusammen gepresst war. Nachzulesen in seinem Buch
„Die ersten 3 Minuten“.
Auch wenn man zu dieser Zeit schätzte, dass es in unserem Universum nur ca 10 hoch 80 (eine 1 mit 80 Nullen) Atome geben würde, eine sehr unglaubwürdige Geschichte.

Inzwischen gibt es Astronomen, die halten es für möglich, dass es ca 10 hoch 100 Galaxien gibt.
Eine wahrlich astronomische Zahl und niemals zu verifizieren.
Der ursprüngliche unendlich heisse Punkt des Urknalls muss also doch erheblich grösser gewesen sein als von Stephen Weinberg angenommen.
Als Wilson und Co die Hintergrundstrahlung entdeckten und als Nachhall des Urknalls definierten,
waren alle Zweifel an einem Urknall beseitigt und es wurden keine weiteren Thesen verfolgt!

Eigentlich hätten jedoch, gerade wegen der Hintergrundstrahlung, Zweifel aufkommen müssen.
Denn wenn die Hitze des Urknalls das Universum angewärmt hat, kann die unendliche Hitze nicht in Materie umgewandelt sein, sondern wäre nur verpufft.
Ausserdem, wo ist der Auslöser, dass sich unendliche Hitze einfach so in Materie verwandelt, wenn die Blase platzt.
Auch für die Fluktuationen, die die gleichmässig im Weltall verteilten Materieteilchen zu Sternen komprimiert haben, findet sich keine Ursache.

Spätestens, als man entdeckte, dass die Expansionsgeschwindigkeit des Weltalls immer grösser wird, statt sich zu verringern, denn normalerweise hätte diese Geschwindigkeit nachlassen müssen und irgendwann zum Stillstand kommen müssen, hätte man den Urknall überdenken müssen.

Wenn ich es nunmehr wage, über den Urknall nachzudenken, bitte ich zu berücksichtigen, dass auch weltweit berühmte Namen Thesen publiziert haben, die sich im Nachhinein als falsch erwiesen haben.
Eine Möglichkeit aus Energie Materie zu erzeugen, wäre z B nicht einen Urknall explodieren zu lassen, sondern unzählige (auch um die 10 hoch 100 Galaxien zu erschaffen).
In diesem Fall wäre der mikroskopische Punkt von Stephen Weinberg eine gewaltige brodelnde Urmasse von zig Millionen Grad, aus der Blasen aufsteigen und platzen.
Die Energie in jeder platzenden Blase entspräche allerdings Milliarden von Atombomben, denn um ein Gramm Materie zu erzeugen, braucht man schon die Energie einer kleinen Atombombe.
Wenn diese Blasen platzen und ihre Energie auf eine andere platzende Blase trifft, könnte, so wie man es auch bei Cern macht, Materie entstehen.






Da der grösste Teil der Energie jedoch nicht die Chance hat, in Materie umgewandelt zu werden, schwirrt diese Energie noch heute als dunkle Energie oder auch dunkle Materie durch die Gegend.
Wie viel Energie erforderlich war, um das Multiversum zu erschaffen lässt sich überhaupt nicht vorstellen.

Umgekehrt, wie aus Materie wieder Energie wird, lässt sich viel leichter bobachten.
Abgesehen von unserer lieben Sonne, die uns wärmt und uns am Leben hält.
Aus der von der Sonne abgestrahlten Energie, wird auf der Erde dann wieder Materie (Biomasse).

Vielleicht lassen sich daraus Rückschlüsse ziehen, wenn man diesen Vorgang rückwärts betrachtet:

Ein krasser Fall der Umwandlung von Materie in Energie findet z B in einem Schwarzen Loch statt:
Die Materie, die in ein Schwarzes Loch strömt, nimmt meistens den Weg über die kreisende Akkreditionsscheibe.
Da die Anziehungskraft des Schwarzen Lochs gegen die Fliehkraft des sich drehenden Schwarzen Lochs ankämpfen muss, strömt die Materie vergleichsweise langsam ins Schwarze Loch.
In einem supermassereichen Schwarzen Loch wird die einströmende Materie dann zermalmt und existiert nicht mehr.
Was einmal Materie war, strömt als Gammastrahlenwolke aus dem Schwarzen Loch ins Universum, wie Astronomen kürzlich beobachten konnten.
Was im Schwarzen Loch verbleibt ist nur noch Gravitation, vielleicht die sogenannten Gottesteilchen oder Strings als Verursacher der Gravitation.
Da die Gravitation eines Schwarzen Lochs so gross ist, dass nicht einmal mehr Lichtstrahlen entfliehen können, verwundert es, dass Wolken von Gammastrahlen dem Schwarzen Loch entweichen können.

Dramatisch wird es, wenn ein massereicher Stern direkt, ohne von der Fliehkraft gebremst zu werden, ins Schwarze Loch rast.
Das Schwarze Loch tut einen gewaltigen Rülpser und stösst innerhalb weniger Minuten unbeschreibliche Mengen an Energie in Form von Gammastrahlenjets in den Weltraum.
Die Energie dieser Jets müsste zig Billiarden Atombomben übersteigen und könnte ganze Welten vernichten - oder aber auch neue Welten erschaffen.

Warum Gammastrahlwolken aus einem Schwarzen Loch entweichen können, jedoch kein Licht, könnte auf einen Denkfehler in älteren Theorien hinweisen.

Auch Stephen Hawking, der wohl bekannteste Astrophysiker, stellte vor ca 40 Jahren die Theorie auf: „Die Materie, die in ein Schwarzes Loch fällt, könnte auf der anderen Seite durch ein Weisses Loch wieder in ein Paralleluniversum abgegeben werden.-- Nach ca 30 Jahren gab er dann seinen Irrtum zu.
Gcpol ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2012, 18:04   #2
kfir007
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Hallo Gcpol

Ich bin beeindruckt.
Stammt dieser Text aus deiner Feder oder hast du ihn aus dem net zitiert?
Wenn Letzteres, müsstest du die Quelle angeben, wenn Ersteres: Kompliment !

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Alt 20.10.2012, 19:30   #3
Sakslane
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Beiträge: 2.737
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Hier muss ich ein kleines Bisschen korrigieren.

Zitat:
Zitat von Gcpol Beitrag anzeigen
Was einmal Materie war, strömt als Gammastrahlenwolke aus dem Schwarzen Loch ins Universum, wie Astronomen kürzlich beobachten konnten.
Was im Schwarzen Loch verbleibt ist nur noch Gravitation, vielleicht die sogenannten Gottesteilchen oder Strings als Verursacher der Gravitation.
Da die Gravitation eines Schwarzen Lochs so gross ist, dass nicht einmal mehr Lichtstrahlen entfliehen können, verwundert es, dass Wolken von Gammastrahlen dem Schwarzen Loch entweichen können.
Es stimmt, dass man Röntgen- und Gammastrahlen beobachten kann, wenn ein Stern oder Gas von einem schwarzen Loch verschluckt wird. Allerdings kommt dieses Licht nicht aus dem schwarzen Loch heraus, sondern von der Akkretionsscheibe außerhalb des schwarzen Lochs, genauer gesagt außerhalb des Ereignishorizonts. Von dort kann uns Licht und auch jede andere Form von Strahlung erreichen. Tatsächlich sendet die Akkretionsscheibe auch sichtbares Licht aus - sie leuchtet einfach deshalb, weil sie heiß ist, und emittiert ein thermisches Spektrum, genau wie die Oberfläche der Sonne. Wir sehen aber vor allem Röntgen- und Gammastrahlung, weil die Temperatur der Akkretionsscheibe so hoch ist, dass das Maximum dieses thermischen Spektrums im Röntgen- bzw. Gamma-Bereich liegt. Diese kurzwellige Strahlung ist also einfach nur viel heller als das sichtbare Licht und deshalb einfacher zu entdecken.
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Alt 20.10.2012, 20:25   #4
kfir007
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Und hier mal bildlich:


Künstlerische Darstellung einer Aktiven Galaxie. Im Zentrum steckt das massereiche Schwarze Loch, umgeben von einer schnell rotierenden Akkretionsscheibe und eingebettet in eine torusförmige dichte Staubhülle. Von diesem Zentralbereich gehen nach beiden Seiten in Polrichtung Jets aus.

http://www.mpia.de/Public/menu_q2.ph...030627_de.html

Der Link ist von 2003, inzwischen ist einiges Neues erforscht worden

Und hier:



http://www.spektrum.de/alias/aktive-...be-aus/1158512

Was ich nirgends gefunden habe ist der Zeithorizont, in welchem diese Ereignisse stattfinden...


Geändert von kfir007 (20.10.2012 um 20:54 Uhr).
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Alt 22.10.2012, 09:01   #5
Gcpol
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Standard Eine kurze Geschichte des Universums.

Hallo kfir007

Vielen Dank für die Zuschrift. Der Text ist rein mein geistiger Erguss. Ich denke, dass ich der Erste bin, der es wagt, die offizielle Lehrmeinung über den Urknall anzuzweifeln.
Die Theorie mit den Strings-Gravitation habe ich schon vor weit über 10 Jahren bei dem damaligen Redakteur von PM- Magazin, Herrn P. Ripota angeschnitten. Herr Ripota fand die Theorie interessant, hat sie aber nicht veröffentlicht.
Jetzt nach vielen Jahren lese ich plötzlich, dass offiziell diese Theorie für möglich gehalten wird.
Gcpol
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Alt 22.10.2012, 09:31   #6
Gcpol
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Beiträge: 11
Standard Eine kurze Geschichte des Universums

Hallo Sakslane
Nach meinen bescheidenen Kenntnissen kann die Akkreditionsscheibe keine Gammastrahlen aussenden. Die Gravitation in der A-scheibe ist nicht stark genug, um die starke Kernkraft zu knacken.
Es wird nur die schwache Kernkraft zerstört und diese strömt als Röntgenstrahlung ins Universum.
Die starke Kernkraft kann nur im Zentrum des Schwarzen Lochs geknackt werden und entweicht als Gammastrahlenjet oder auch als Wolke dem Zentrum des Schwarzen Lochs. (siehe auch die zugeschickten Bilder. Die Wolke wurde in einem Artikel bei Welt der Wunder gezeigt)
gcpol
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Alt 22.10.2012, 11:14   #7
Llewellian
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Wer Welt der Wunder als Quelle angibt, zeugt von bescheidenem Wissen.

Die Gravitation hat mit dem Knacken von starker Kernkraft nichts zu tun, und Photonen im Gammastrahlenbereich kann man auch prima mit Bremsstrahlung in einem starken Magnetfeld herstellen.
Llewellian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2012, 13:41   #8
Gcpol
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Registriert seit: 20.10.2012
Beiträge: 11
Standard eine kurze Geschichte des Universums.

Hallo Llewellan
Habe nie behauptet, dass das Knacken von starker Kernkraft Gravitation erzeugt.
Dass ich nur über bescheidenes Wissen verfüge, hatte ich selber schon erwähnt.
Bleib sachlich und spare deine Arroganz.
gcpol
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Alt 22.10.2012, 13:46   #9
basti_79
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Zitat:
Zitat von Gcpol Beitrag anzeigen
Bleib sachlich und spare deine Arroganz.
Lieber gcpol,

bitte vergleiche die Zahl Deiner Posts mit der Llewellians.
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
basti_79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2012, 14:11   #10
Sakslane
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Beiträge: 2.737
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Das GreWi-Forum beweist also wieder einmal seine überaus starke Anziehungskraft für Crackpots...

Zitat:
Zitat von Gcpol Beitrag anzeigen
Nach meinen bescheidenen Kenntnissen kann die Akkreditionsscheibe keine Gammastrahlen aussenden.
Dann sind deine in der Tat etwas bescheidenen Kenntnisse an dieser Stelle offenbar unzureichend. Der einzige Unterschied zwischen Gamma- und Röntgenstrahlen ist ihre Energie, und das ist ein gradueller, kein prinzipieller Unterschied. Wie Llewellian schon geschrieben hat, kann Gammastrahlung problemlos in der Akkretionsscheibe erzeugt werden. Dazu kommt noch, dass die Materie in der Akkretionsscheibe und in den Jets sich schnell bewegt. Wenn sie sich auf den Beobachter zu bewegt, ist ihre Strahlung durch den Dopplereffekt zu höheren Energien verschoben. Damit kommt man locker in den Gamma-Bereich.

Zitat:
Die Gravitation in der A-scheibe ist nicht stark genug, um die starke Kernkraft zu knacken.
Das ist auch gar nicht notwendig, da die starke Kernkraft nicht die einzige mögliche Quelle für Gammastrahlung ist.

Zitat:
Es wird nur die schwache Kernkraft zerstört und diese strömt als Röntgenstrahlung ins Universum.
Falsch. Die Emission von Röntgenstrahlung aus einer Akkretionsscheibe hat nichts mit der schwachen Kernkraft zu tun. Es handelt sich überwiegend um thermische Strahlung.

Zitat:
Die starke Kernkraft kann nur im Zentrum des Schwarzen Lochs geknackt werden und entweicht als Gammastrahlenjet oder auch als Wolke dem Zentrum des Schwarzen Lochs.
Das ist nicht nur falsch, sondern völliger Unfug. Die Jets werden außerhalb des schwarzen Lochs beschleunigt, in erster Linie durch Magnetfelder. Mit der starken Kernkraft hat das nun wirklich gar nichts zu tun.

Zitat:
(siehe auch die zugeschickten Bilder. Die Wolke wurde in einem Artikel bei Welt der Wunder gezeigt)
Viel habe ich von "Welt der Wunder" nie gehalten... Aber dass die Sendung so schlecht sein soll, finde ich dann doch etwas erstaunlich.
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