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Drogen & Psychedelika Spiritualität fördern, das Bewusstsein erweitern, heilende Kräfte besitzen, in Abhängigkeit und Elend führen... Drogen haben viele Gesichter. Gibt es Zusammenhänge zwischen der heiligen Droge unserer Ahnen und dem Stoff, aus dem heutige Partyträume sind?

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Alt 13.05.2003, 22:06   #11
zaza
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Also ich hab fast 10 Jahre lang durchgehend gekifft. Ich war aber schon über 30 als ich es angefangen habe, muss ich wohl erwähnen. Denn ich denke schon, dass wenn man noch sehr jung ist und die Lebensperspektive noch nicht richtig ausgebildet ist, dass dann auch Hanfprodukte jemanden aus der Rolle werfen können.
In den 10 Jahren hatte ich auch eine schwere Zeit. Wenn ich damals das Zeug nicht gehabt hätte, wär ich sicher vom Balkon gesprungen.
Wie gesagt, fast 10 Jahre. Es gab schon mal wieder Zeiten wo einfach nichts da war, aber länger als 4 Wochen hat das nicht gedauert. Einige Freunde sagten schon: "He, Du bist ja süchtig", und ich natürlich nein.
Und vor 2 Jahren, war ich mir dann selbst nichtmehr sicher. Hab mein letztes Zeug geraucht und ENDE. Ich glaube mich erinnern zu können, dass ich wie jedesmal wenn nicht´s da war ein paar Tage etwas gereizt war. Aber ich wusste ja warum und lies es über mich ergehen.
Seit dem rauche ich manchmal etwas. Das heisst so 3mal im Jahr. Es fehtl mir überhaupt nicht. Im Grunde genommen mag ich diesen Zustand an mir garnichtmehr leiden.

Hab wohl schon genug davon erwischt.
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Alt 15.05.2003, 11:30   #12
Violet
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habe auch bereits diverse erfahrungen mit daga und shit gemacht, allerdings ging es mir nach shit nie, nie gut!

Habe bereits überlegt ob ich eventuell allergisch darauf reagiere...


wer fährt dieses jahr zur FUSION????
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Alt 19.09.2003, 23:55   #13
lightwarrior
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punkt 1.)
@nane/ zitat: ich kann eigentlich nur sagen - bevor einer in diesen sog kommt - sollte er sich besser mit bier bis an die besinnungslosigkeit saufen. und die darauf folgende schlechtigkeits woche in vollen zügen erfahren. dabei entsteht wenigstens ein kleiner lerneffekt.

schwachsinn!
selten hast du so nen müll abgelassen!


punkt 2.)
um die fähigkeiten eines menschen sinnvoll einzusetzen, MUSS dieser sich kennen und akzeptieren! mangelnder aufklärung über die wirkung psychoaktiver mittel führt zu einem so verdrehten weltbild in den köpfen der heutigen teenager, wahrscheinlich nicht viel anders als daß in den ihrer eltern! wenn ich bereit bin, die zügel meines daseins abzugeben und es von inspiration walten lassen möchte, dann komme ich bereits aus der selbsterkenntniss zurück. diese ist ein unvermeidlicher schritt im umgang mit jeglichen manipulation der wahrnehmung. wie gewisse mathematische gesetze voraussetzung für eine lösung sind, so ist es mit dem dasein. denn das tetrahydrocannabinol ist ein katalysator für die seele des nutzers...

was mann in den wald schreit....
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Alt 20.09.2003, 12:08   #14
sue
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habe auch schon lange erfahrung mit dem zeug so um die 10 jahre.
ich glaube nicht dass das zeug süchtig macht. abundzu mal ein tütchen schadet nicht solange man es genießt. man sollte nur darauf achten dass es nicht zu gewohnheit wird...
sue ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2003, 19:52   #15
Fox
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Hallo

@sue
Zitat:
ich glaube nicht dass das zeug süchtig macht
.

Vielleicht nicht körperlich aber mit sicherheit seelisch bei täglichem konsum.
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Alt 22.09.2003, 22:47   #16
lightwarrior
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der mensch hat die neigung, ausreden zu suchen um die fehler seines verstandes auszubügeln. da gibt´s ein schönes wort, bloß leider scheint es den meisten verloren gegangen zu sein. meistens reicht es aus über die grenzen unserer eigenen bequemlichkeit hinaus zu denken , um die wahren fähigkeiten unseres selbst zu erkennen - die guten wie die bösen....
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Alt 29.09.2003, 10:44   #17
l33chy
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Hallo

Grass oder andere psychedelischen Geschichten wirken erstmal auf jeden ein bisschen anders. Persönlich habe ich mit dem Grass keine Probleme, mache auch gerne lange pausen (2-3monate). Habe aber auch schon anderes erlebt. Ein Kumpel hat mit 16 damals richtig heftig gekifft, bis er gemerkt hat, dass ihn die Paranoia holt. Seitdem hat er nie mehr was gekifft. Ein anderer guter Freund hat meiner Meinung nach jetzt ernsthafte Probleme, sei es persönlich oder sozial...

Ich selbst rauche gern mal eine Feierabend-Bong. Das wichtigste beim kiffen ist, das Zeug nicht als Droge zu sehen, sondern als "medizin" und man sollte es immer geniessen. Sobald man kifft um sich "aus-dieser-Welt" zu katapultieren, landet man in der Sucht. Habe auch gebraucht das zu kapieren.

als tip, wenn man mal wieder ne pause anfängt (so wie ich gerade) und anfangs nicht richtig schlafen kann, sollte man es vor dem Schlafengehen wirklich mit Meditaion oder Entspannungs- Atemübungen versuchen. Ich penn dann spätestens nach 10 min ein

gr33tz, l33chy
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Alt 30.09.2003, 21:37   #18
Fox
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Also

ich hab auch so mit 15 Jahren richtig heftig gekifft.
Das alles ist dann auch irgendwann mal aufgeflogen mein kumpel und ich haben danach lange zeit nichts mehr geraucht.
der Effekt war die schulnoten wurden wieder besser ich war viel Pflichtbewusster und mir war nicht mehr alles so gleichgültig.
Mein kumpel kifft heute wieder und das regelmässig naja seine sache.
bei mir kommt das eher selten vor das ich das zeug anrühre aber so schlimm wie damals ist es nie wieder geworden das ich mir sinnlos die birne zukiff.

Ich kann zum Thema Kiffen nur eins sagen jeder soll das tun was er für richtig hält nur man soll es in grenzen halten den meist fängt es ganz harmlos an man kommt erst einmal im monat zu spät zur arbeit dann dann einmal die woch und dann jeden tag schon ist man den job los und der teufelskreis beginnt man kifft jeden tag alles wird einem im dichten Kopp gleichgültig man muss ja nicht mehr regelmässig morgens aufstehen tja ne bewerbung kann ma ja auch noch morgen schreiben denkt man sich dann während man sich noch ne bong raucht. Und dann wieder daraus zukommen ist sehr schwer. Denkt drüber nach!!

Ich kann auch auf ner ner fete gut nein sagen wenn mir einer ne tüte (Joint) anbietet sondern dann hole ich mir lieber nochn bier oder ne cola.

Mfg Patrick
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Alt 23.11.2003, 21:18   #19
Willi
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Servus.

Hier mal meine Erfahrung(en) mit Cannabis:

Beim ersten Mal hab ich gar nix gemerkt; später war es dann ab und zu so, daß ich Farben intensiver wahrgenommen habe. Das war eigentlich das einzig bemerkenswerte (abegesehen von den Lachanfällen ).....

Welche Menge ich dabei intus hatte, kann ich jetzt, nach den vielen Jahren dazwischen, nicht mehr nachvollziehen.

Bye
Willi
Willi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2004, 15:36   #20
Magicflow
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Hallo, dies ist einer meiner ersten Beiträge in diesem Forum und ich möchte euch auch gerne einmal meine Erfahrungen mit Drogen im allgemeinen darstellen:

Ich bin 20 Jahre alt, kiffe zur Zeit garnicht, habe im letzten Jahr häufiger gekifft und das wurde mir in den Winterferien ein wenig zu viel. Ich hatte häufig Angst und wollte im Grunde mal wieder klarkommen, die Welt auch ohne Drogen wieder wahrnehmen. Dies wurde mir bei einem besonders schlimmen Cannabisrausch bewusst. Deshalb rauche ich jetzt eine zeitlang nichts mehr. Neben Gras habe ich auch Erfahrungen mit N2O (Lachgas) und Salvia gehabt. Diese beiden Drogen wollte ich ausschließlich dazu benutzen, eine andere Realität wahrzunehmen. Ich hatte bei beiden Drogen sehr starke psychedelische Erfahrungen, die mich in meinem philosophischen Denken sehr viel weiter gebracht haben. Ich wollte die Droge nutzen, als reine Bewusstseinerweiterung. Allerdings verlor ich irgendwann die Kontrolle darüber und aus dem Nutzen wurde dann eine Gewohnheit, wie gesagt solange, bis es mir zuviel wurde und ich entschloss vorerst aufzuhören. Ich stehe jetzt vor dem Abitur und da kann ich Rauschzustände eh nicht gut gebrauchen. Wichtig ist eben, wozu man die Droge nutzt. Eine leichte Euphorie durch Wein zum Bespiel, bei einem guten philosophischen Gespräch hat mir genutzt, um meine Gedanken noch weiter zu bringen, genauso wie ein Joint, der natürlich in ganz anderer Weise wirkt, da ist es ja schon pyschotisch. Bei Lachgas kamen mir die intensivsten Erkenntnisse, da war es mehr als Euphorie, es war eher eine Bestätigung meiner Erkenntnisse auf eine sehr bizzare und krasse Art und Weise, aber die Trips waren nichts neues, sie zeigten mir, dass was ich schon erkannt hatte in einer anderen Form. Letztendlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Droge, die man konsumiert im Grunde "neutral" ist. Es kommt immer auf die Persönlichkeit an, die diese Droge konsumiert und auf die Intension, die damit verbunden ist. Als ich gemerkt habe, dass es mir nach einiger Zeit mehr um das gute Gefühl oder "das breit sein" ging, als um das Ausnutzen des Stoffes, da habe ich damit aufgehört. Ich wollte mich nicht betäuben oder zuknallen, ich wollte die Droge für mein Leben, meine Gedanken und mein Erkenntnis nutzen. Sicherlich gab es durch die Droge eine heitere Stimmung, Lachflashs und ein angenehmes "breit" sein, aber das war nicht mein Ziel. Um euch ein kleines Bild davon zu machen, was mir die Droge gebracht hat, will ich einen kurzen Tripbericht darstellen. Ich saß mit einem guten Freund im Zimmer, wir hatten einen Wein gekillt, einen Join geraucht und waren schon gut dabei. Dann dunkelten wir das Zimmer ab und füllten uns jeder einen Ballon voll Lachgas. Wie üblich hatte jeder seinen Diskman parat. Ich freute mich schon auf meine GOA-CD und mein Freund auf seine Bon Jovi CD. Also spielte ich das erste Lied an und begann am N2O-Ballon zu ziehen. Zuerst begann ich auf der Musik zu fliessen, ich verlor Zeit- und Raumgefühl und schien einfach nur zu "Sein". Aber ohne etws zu sehen und nur die Musik im Ohr fühlte ich eine intensive Kraft. Ich wusste, dass es mein Freund war, der den selben Rausch erlebte wie ich. Es schien, als würden sich unsere Geister verbinden und zu einem gemeinsamen Geist werden. Ich fühlte mich in meinen Gedanken bestätigt, als wäre ich eins mit allem und alles wäre in mir. Es ist sehr sehr schwer, dass auszurücken, was ich gefühlt habe. Lange danach sprachen wir über den Trip und haben versucht etwas davon mitzunehmen. Noch heute, auch in einer Zeit der Klarheit und Drogenpause denke ich oft über diese Trips nach. Ich für mich kann sagen, dass Drogen etwas sehr erkenntnisreiches sein können, wenn man sie richtig einsetzt. Nutzt sie nie, um Probleme zu beseitigen, aber wenn ihr selber keine Drogen nehmt, dann urteilt nicht über andere Leute, die Drogen nehmen. Es gibt sicherlich die einen, die in meinen Augen Drogen entweder nur zum Spass einsetzten oder aber mißbrauchen und daran kaputt gehen. Aber es gibt auch solche, die sich einen Nutzen davon versprechen, so wie ich und die aber auch sagen können: "Es war zuviel, es reicht, ich kontrolliere die Drogen, nicht die Droge mich und ich weiß was sie mir bringen kann, einmal unendlich intensive Erkenntisse und Erfahrungen, aber auch eine gewisse Gefahr sich in der Droge zu verlieren, nämlich dann, wenn es zur Gewohnheit wird, wenn ich mir nicht mehr darüber im klaren bin, warum ich überhaupt Drogen (ge)brauche."

War sehr lang, aber ich hoffe es hat euch gefallen. Über Kommentare, Unklarheiten und Fragen würde ich mich sehr freuen. Zum Schluss noch eine Salviaseite, die, wie ich finde einmal sehr interessant darstellt, was diese Droge bewirken kann.

Mit freundlichen Grüssen
Florian

PS: http://www.goatrance.de/goacidia/salvia.html - schaut euch mal die Triplevelskala an ;-)
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