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Außergewöhnliche Funde Die Piri Reis Karten, die Maschine von Antikythera oder die Goldflieger aus Südamerika - letzte Zeugen einer uralten Hochzivilisation?

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Alt 03.01.2011, 19:37   #1
Atlantologe
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Standard Seefahrende Neandertaler




Archäologen entdecken älteste Spuren der Seefahrt

Menschen befuhren die Meere offenbar deutlich früher als angenommen. Auf Kreta haben Forscher 130.000 Jahre altes Werkzeug entdeckt, das von Schiffsleuten zu stammen scheint. Es wären die bei weitem ältesten Spuren der Seefahrt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...737575,00.html


Hat Restitutus vielleicht doch recht, dass bereits unsere vormodernen Urahnen aus Afrika über die Straße von Gibraltar zu uns rüberkamen?
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Alt 13.02.2011, 21:37   #2
Restitutus
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Der Spiegel hat für dich also mehr Autorität als ich...

Auf die Knie mit dir, Schändlicher, und bereue!
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"Radiokommunikation entstand nicht aus einer Weiterentwicklung der Brieftaube."
(André Brahic, französischer Astronom, zum Nutzen der Grundlagenforschung)
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Alt 14.02.2011, 11:24   #3
Llewellian
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Also das sie IM Mittelmeer evtl. rumgefahren sind, lass ich mir eingehen. Aber nicht an der Strasse von Gibraltar.

2-3 Knoten Oberflächenströmung, und das nicht nur direkt in der Strasse. Da durchzukommen (um das Mittelmeer Richtung Atlantik zu verlassen) haben die Boote bis ins Mittelalter nur mit einem Strömungstreibanker geschafft, den sie bis in 150 m Wassertiefe abgelassen haben.

Da sterben heute noch bis zu 2000 Leute pro Jahr, die versuchen, in kleinen Booten von Afrika aus rüberzumachen.

Gibraltar hat hohe Wellen, meistens einen ziemlich starken Wind der auch noch ganz fix wechseln kann... die 7 Seemeilen da rüber habens in sich.

http://www.skipperguide.de/wiki/Gibraltar
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Alt 14.02.2011, 11:32   #4
perfidulo
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Zitat:
Zitat von Llewellian Beitrag anzeigen
Also das sie IM Mittelmeer evtl. rumgefahren sind, lass ich mir eingehen. Aber nicht an der Strasse von Gibraltar.
Niemand sagt, daß sie das Wahnsinnsunternehmen gemacht haben, direkt vor Gibraltar anzulanden. Einige Kilometer östlich im Mittelmeer ist es schon ruhiger, weil das Wasser tiefer ist.

Auch die Polynesier verstanden sich darauf mit Einbäumen ohne Sichtkontakt zum Land zu navigieren.
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Alt 14.02.2011, 12:16   #5
Restitutus
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Wer sagt, dass die Meeresströmungen zur Neandertalerzeit die gleichen waren wie heute? Überdies hat auch Kreta da manches zu bieten:
Die fünfte Zone umfaßt den südlichsten Teil der Ägäis zwischen Rhodos, Karpathos, das gesamte Kreta und Kythira am südöstlichen Peleponnes. Aufgrund der Wind- und Seegangsverhältnisse ist es ein anspruchsvolles Segelrevier. Aufgrund des lange Seeweges die die Wellen zurücklegen entstehen schon bei 6 Windstärken erhebliche Wellenhöhen, die allerdings nicht so kurz und unangenehm wie zwischen den Inseln sind. Die Leeseiten der Küsten sind aufgrund der enormen Berghöhen (Karpathos 1.200m, Kreta 2400m) sehr gefährlich und müssen mit größter Vorsicht angelaufen werden. ...
http://www.syg.de/index.cfm?sub=toern&u_sub=wetter_gr
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Alt 15.02.2011, 12:00   #6
Llewellian
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Restitutius:

Du hast völlig recht.

Zur Neanderthalerzeit, als der Meeresspiegel noch bis zu 120 m tiefer lag (siehe Würmeiszeit)... da war das ganze sogar noch viel schlimmer, weil die Meerenge enger und flacher war und trotzdem das ganze Wasser aus dem Atlantik nachströmen musste... (weil das Mittelmeer tiefer liegt als der Atlantik).

Bezüglich Kreta, sieh dir mal die nautischen Karten der Insel an. Und die der restlichen Inseln. Die meisten griechischen Inseln waren - wenn der Meeresspiegel soviel tiefer liegt... zu Fuss vom Anatolischen Festland aus zu erreichen.

Und nach Kreta kommt man über eine schmale Landbrücke vom griechischen Festland, via Kythera, Antikythera und dann noch ein kleiner Sprung über einen 2-3 Meilen Kanal (der heute natürlich nicht da ist...).

Geändert von Llewellian (15.02.2011 um 12:24 Uhr).
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Alt 27.06.2012, 17:52   #7
gammalon
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Standard Neu: Waren Neandertaler die ersten Künstler

Vielleicht waren die Neandertaler zwar nicht die ersten Seefahrer, aber eventuell die ersten Künstler Europas? Dafür scheinen zumindest die ältesten roten Höhlenmalereien zu sprechen, die in Spanien untersucht wurden:

http://www.spiegel.de/


Entsprechende eindeutige Belege gibt es allerdings noch nicht. Das soll Gegenstand folgender Untersuchungen sein.
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Es wäre ein Irrtum zu glauben, daß eine Wissenschaft aus lauter streng bewiesenen Lehrsätzen besteht, und ein Unrecht, solches zu fordern.
(Sigmund Freud)
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Alt 28.06.2012, 10:07   #8
Lawrence P. W.
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Zitat:
Zitat von Atlantologe Beitrag anzeigen



Archäologen entdecken älteste Spuren der Seefahrt

Menschen befuhren die Meere offenbar deutlich früher als angenommen. Auf Kreta haben Forscher 130.000 Jahre altes Werkzeug entdeckt, das von Schiffsleuten zu stammen scheint. Es wären die bei weitem ältesten Spuren der Seefahrt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...737575,00.html


Hat Restitutus vielleicht doch recht, dass bereits unsere vormodernen Urahnen aus Afrika über die Straße von Gibraltar zu uns rüberkamen?
Sie lagen vermutlich gleich neben der Arche

Pass auf, irgendwann finden sie doch Atlantis...
Dann wäre deine viele Mühe leider vergebens...
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Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
"Gott ist tot" Nietzsche ............................................ "Nietzsche ist tot" Gott
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Alt 28.06.2012, 11:03   #9
SchwarzerFuerst
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Reden

Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Niemand sagt, daß sie das Wahnsinnsunternehmen gemacht haben, direkt vor Gibraltar anzulanden. Einige Kilometer östlich im Mittelmeer ist es schon ruhiger, weil das Wasser tiefer ist.

Auch die Polynesier verstanden sich darauf mit Einbäumen ohne Sichtkontakt zum Land zu navigieren.
Vielleicht hat man damals auch erst nach und nach gelernt, mit kalkulierbaren Risiken
um zu gehen, um so nach und nach die Zahl derer, die bei so einer Fahrt ins Unbekannte
(und damals war wohl fast die ganze Welt unbekannt) umkamen, zu minimieren..
__________________
AMEN
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Alt 28.06.2012, 12:22   #10
perfidulo
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Zitat:
Zitat von SchwarzerFuerst Beitrag anzeigen
Vielleicht hat man damals auch erst nach und nach gelernt,
Na logisch! Was sonst.

Die Ägäis ist ideal, weil die Inselchen nicht allzuweit auseinander liegen. Wenn man nach Norden fährt, findet man immer Land.
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