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Unbekannte Flugobjekte - Die physikalischen Phänomene Radarbilder und andere mit Messinstrumenten nachgewiesene Auswirkungen bei UFO-Erscheinungen.

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Alt 27.05.2016, 21:20   #1
X-Ray
Grünschnabel
 
Registriert seit: 27.05.2016
Beiträge: 2
Standard Eine Beobachtung, die ich mir nicht erklären kann... Ihr vielleicht?

Hallo alle zusammen,

ich habe als Kind mal eine Beobachtung gemacht, von der ich bis heute nicht genau weiß, was ich davon halten soll. Bisher ist es eine Story, die ich mal bei einem Grillabend beim Bier mit guten Freunden zum Besten geben kann. Dann diskutiere ich auch gerne darüber, aber wir sind bisher nie zu einem schlüssigen Punkt gekommen.

Vorweg noch kurz zu mir: ich bin Naturwissenschaftler (Biologie verknüpft mit ein bisschen Chemie und Biophysik) und schätze, dass es irgendwo in unserem Universum außerirdische Lebensformen geben könnte. Schlichtweg wegen der Größe denke ich ist es einfach wahrscheinlich. Allerdings schätze ich, dass die Existenz von zunehmend komplexeren Lebensformen immer unwahrscheinlicher ist. Als höchst unwahrscheinlich beurteile ich persönlich die Möglichkeit, dass eine hoch entwickelte Kultur unseren Planeten beobachtet und die großen Regierungen sogar möglicherweise davon wüssten. Demnach stehe ich auch UFO-Sichtungen kritisch gegenüber.

Mit dem Hintergrund und der Tatsache, dass ich wenig astronomisches Wissen habe kann ich mir die Beobachtung nicht erklären. Daher versuche ich mal einfach mein Glück, hoffe auf eine sachliche Diskussion und vielleicht hat jemand eine einfache Erklärung, die auch meine Neugier befriedigt.

Nun zur eigentlichen Beobachtung. Ich stand in einer Sommernacht auf der Terasse im Garten meiner Eltern (Randnotiz, vermutlich unwichtig: das Haus steht in einem kleinen Dorf ganz am Waldrand gelegen). Es war dunkel und nicht bewölkt, sodass man viele Sterne sehen konnte. Weil es also so schön lauwarm war stand ich eine Weile dort, habe die Stille genossen und die Sterne beobachtet. Mein Blick schweift also über den Sternenhimmel und ganz wahllos bleibe ich an einem Stern hängen. Ich kann nicht mehr genau sagen, ob er besonders hell war. Zumindest war er in keiner Weise ungewöhnlich. Ich blicke genau auf diesen Stern und fixiere in etwa 5 Sekunden. Und dann kommt der Teil, den ich mir nicht erklären kann: nach den 5 Sekunden bewegt sich der Stern unvermittelt, schnell, aber ohne erkennbaren Beschleunigungsvorgang von seinem Ort weg. Diesen Bewegungsvorgang konnte ich etwa 1 Sekunde lang beobachten, dann war der Stern nicht mehr zu sehen und lässt mich ziemlich verdutzt auf der Terasse stehen.

Weil das so ungewöhnlich war, hat sich das ziemlich in mein Gedächtnis eingebrannt. Aber eine Erklärung kenne ich noch nicht. Ich weiß von geostationären Satelliten, die wie Sterne erscheinen, wenn sie von der Sonne angestrahlt werden und nicht mehr sichtbar sind, wenn der Erdschatten über den Satelliten wandert. Oder von Satelliten, die in einem Orbit um die Erde kreisen, die bewegen sich eben kontinuierlich und können auch mal selbst in den Erdschatten wandern, sodass sie von einem Moment auf den nächsten verschwinden. Aber eine Kombination von beiden ist mir bisher unbekannt (wenn auch möglich).

Hat jemand eine Erklärung?

Ich freue mich auf Antworten und wünsche euch ein schönes Wochenende!
X-Ray ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2016, 21:24   #2
FoX MuLdEr ∆
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Registriert seit: 11.05.2016
Ort: Mond
Beiträge: 49
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Das ist mir und meinem Bruder auch passiert ... Erklärung hab ich leider nicht doch ich bezweifele das es ein Ufo war.
__________________
»Er, der Andere terrorisiert, lebt selbst stets in Angst.« – Claudian
FoX MuLdEr ∆ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2016, 16:01   #3
Grenzgänger
Grünschnabel
 
Registriert seit: 22.03.2016
Beiträge: 6
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Eine interessante Beobachtung,…

Eine Erklärung kann ich dir nicht liefern,… höchstens Vermutungen, vielleicht auch einige Anregungen….

Das es ein geostationärer Satellit gewesen sein könnte, da hege ich meine Zweifel.
Es gibt im Orbit um die Erde wenige Bereiche, in welchen sich die Gravitationskräfte von Erde und Mond aufheben… dort einen dieser speziellen Kandidaten zu postieren, ist kein Kunststück,….
Weitere Punkte sind direkt über den magnetischen Polen, oder über den Äquator – wo die Geschwindigkeit des Sat, der Fliehkraft und der Erdrotation (in entsprechender Höhe) sich aufhebt, bzw. ausgleicht,…
Allerdings haben diese „Positionen“ alle selbes Problem.

Wenn der Beobachter nicht genau weiß, wo diese Dinger stehen, und sie tatsächlich mit bloßem Auge erkennbar sein sollten – in der Regel jedoch nicht der Fall – wird er keinen Unterschied zu einem schwach leuchtenden Stern feststellen. Die Orbiter bewegen sich aus Sicht des Beobachters nämlich nicht.

Die erste Vermutung die ich hätte,…
…die Augen.
In der Astronomie wird mit indirekten Sehen gearbeitet.
Bedeutet,… du fixierst einen schwachen Stern, blickst ihn direkt an… und die kleine „Perle“ verschwindet einfach, als würde er von der Dunkelheit selbst verschluckt werden, obwohl dieser, wenn du knapp neben ihm auf einen imaginären Punkt starrst, er deutlich wahrnehmbar und hell erscheint.

Als Naturwissenschaftler dürfte dir der Aufbau des Auges wohl vertraut sein,… auch das, wenn dieser Verdacht zutrifft, du keine Brille brauchst, sondern dies ganz normal ist.

Deine Beschreibung deckt sich jedoch nicht ganz mit dieser Vermutung,… könnte jedoch dennoch in diese Richtung gehen, vor allem wenn du vielleicht geblendet worden bist.
Ein Blick ins erleuchtete Fenster eines Nachbarhauses genügt,… ein vorbeifahrendes Auto – obwohl du nicht in den Scheinwerfer selbst gesehen hast. Feuerzeug, Taschenlampe, Zigarette… sprich irgendeine Lichtquelle, und dein Auge braucht einige Sekunden um sich wieder an die Dunkelheit zu gewöhnen…

…einige Sekunden, in der dir vielleicht die Bewegung deines Sterns entgangen sein könnte, weil das Auge sich neu einstellen musste. – Dann wäre ein normaler Satellit eine mögliche, sehr wahrscheinliche Erklärung -

Zweite Vermutung,… - dein bestimmte Stern,… wo stand der, nahe am Horizont, im Zenit, vielleicht in der Nähe von Polaris…?

…ein Flugzeug.
Weit genug weg, mit seinen Frontstrahlern, erscheint so ein Ding wie ein Objekt am Himmel.
Kommt es direkt auf dich zu,… erhält man den Eindruck als würde der Vogel fix stehen, erst wenn er eine Kurve fliegt, oder deutlich näher kommt, kriegt man seine Bewegung mit.
Schaltet der Pilot zufällig im richtigen Moment die Strahler aus, scheint es als wäre ein sehr heller Stern – meist knapp über den Horizont – verschwunden…

Jedoch,… müsstest du dann unmittelbar danach Positionslichter gesehen haben….

Dritter Verdacht,… der noch weiter als der Zweite von deiner Beschreibung abweicht.
Ein verglühendes Objekt.
Weltraumschrott, Staub, ein kleiner Meteor,….

Ein Fingerschnipp, und solche Teile sind verdampft,… was nicht zu deiner Beobachtungszeit passt.
Ebenso hinterlassen solche Freunde, in der Regel, ihre „Bremsspur“, ein Schweif, der durchaus noch vor dem dunklen Hintergrund nach zu glühen scheint.

Ansonsten wird´s für mich schwierig hier eine plausible Möglichkeit zu finden… außer einer schlichten Sinnestäuschung, eines übernachteten Kindes.
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Alt 01.06.2016, 18:37   #4
Groschenjunge
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Zitat:
Zitat von Grenzgänger Beitrag anzeigen
Das es ein geostationärer Satellit gewesen sein könnte, da hege ich meine Zweifel.
Es gibt im Orbit um die Erde wenige Bereiche, in welchen sich die Gravitationskräfte von Erde und Mond aufheben… dort einen dieser speziellen Kandidaten zu postieren, ist kein Kunststück,….
Was haben diese Bereiche mit einem geostationären Satelliten zu tun?


Zitat:
Zitat von Grenzgänger Beitrag anzeigen
Weitere Punkte sind direkt über den magnetischen Polen, oder über den Äquator – wo die Geschwindigkeit des Sat, der Fliehkraft und der Erdrotation (in entsprechender Höhe) sich aufhebt, bzw. ausgleicht,…
Warum bringst du die magnetischen Pole ins Spiel und warum die Erdrotation? Was haben die beiden nun wieder mit Umlaufbahnen zu tun oder mit einer geostationären?
__________________
"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
Groschenjunge ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2016, 22:00   #5
Grenzgänger
Grünschnabel
 
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Beiträge: 6
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Wenn ich mich irren sollte,… dann darfst du mich gerne verbessern Groschenjunge.

Soweit ich jedoch „glaube zu wissen“, - zumindest verlass ich mich da auf die Aussagen der Astronomen in unserer städtischen Sternwarte - sind an diesen Punkten Orbiter stationiert,… die dann, wie oben erklärt, ihre Position im Orbit halten und nicht wie die bekannten Lichtpunkte quer über den Himmel jagen.
- Ich denke jedoch, dass ich dir das, wenn man deine Postings verfolgt, nicht erklären muss. – oder war meine verwirrend? Deswegen schlussfolgere ich, das du mich nur Testen, oder ich irgendwo einen Gedankenfehler habe. Dann revidiere ich meine oben getätigte Aussage und „BITTE“ um Verbesserung.

Was diese Punkte mit geostationären Satelliten zu tun haben?
Nun ja,… es hat schon den Vorteil, wenn ein Telekommunikationssatellit, bzw. ein globales Netzwerk solcher Orbiter, fix an einen Punkt steht, der Signale empfangen, weiterleiten und zurücksenden soll, statt in ein paar Minuten quer über den Horizont zu rasen.
- Ich würde es hassen, alle paar Minuten meine Salatschüssel an der Hauswand neu ausrichten zu müssen um irgendein Programm zu empfangen.

Mit Rotation und Umlaufbahn hat dies insofern zu tun,… das ein Orbiter, der fix über einen gewissen Punkt der Erde stehen soll, sie in entsprechender Höhe, entsprechend schnell umkreist, um nicht ins All abzudriften oder auf den Boden zu knallen.
- Hoffe ich konnte mögliche Verwirrung entwirren,… zudem, ist mein Post nicht Thema des Threads, sondern die Beobachtung von X-Ray. Vielleicht solltest du diesbezüglich ein paar Gedankengänge äußern?!
Grenzgänger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2016, 22:11   #6
rambaldi
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Zitat:
Zitat von X-Ray Beitrag anzeigen
Hat jemand eine Erklärung?
Also vermutlich ist das heute sowieso kaum mehr nachzuvollziehen, aber wann genau, wo genau, welche Himmelsrichtung wären schon nötig um etwas sinnvolleres dazu sagen zu können...
rambaldi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2016, 23:58   #7
rambaldi
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Zitat:
Zitat von Grenzgänger Beitrag anzeigen
Wenn ich mich irren sollte,… dann darfst du mich gerne verbessern Groschenjunge.
Ich bin zwar nicht Groschenjunge, aber:

Es gibt natürlich geostationäre Umlaufbahnen, die haben aber nichts mit "Gravitationskräfte von Erde und Mond aufheben" zu tun, und sind auch nie über den Polen, sondern immer über dem Äquator.

https://de.wikipedia.org/wiki/Geosta...A4rer_Satellit

Interessantes Video dazu:

http://www.sky-in-motion.de/de/zeitr...nzel.php?NR=12
rambaldi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2016, 09:38   #8
X-Ray
Grünschnabel
 
Registriert seit: 27.05.2016
Beiträge: 2
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Hallo nochmal Leute,

zunächst einmal vielen Dank für eure Gedanken!

Fox Mulder, magst Du deine Beobachtung beschreiben? Vielleicht kann man aus Gemeinsamkeiten irgendwelche Ableitungen treffen.

Jetzt nochmal zu rambaldi.

Zitat:
Zitat von rambaldi Beitrag anzeigen
Also vermutlich ist das heute sowieso kaum mehr nachzuvollziehen, aber wann genau, wo genau, welche Himmelsrichtung wären schon nötig um etwas sinnvolleres dazu sagen zu können...

Wann: das Jahr krieg ich nicht mehr hin. Ich kann den Zeitraum auf 1995-2000 einschränken. Ich war zwischen 10 und 15 Jahre alt. Wenn ich mich recht erinnere, war es Sommer und ziemlich dunkel, demnach muss es mindestens 24:00 Uhr gewesen sein.

Wo: Das Dorf meiner Eltern liegt in Hessen, etwa in der Mitte von Bad Homburg vor der Höhe, Limburg an der Lahn und Gießen. Nicht viel los dort

Blickrichtung: Süd-West. Wie beschreibt man die Höhe des Objektes? Als Winkel? Ich schätze mal so 80° (wenn 90° senkrecht nach oben ist). Das Objek hat sich dann nach Süden bewegt.

Was passiert mit ausgesonderten geostationären Satteliten? Verbleiben sie an ihrem angestammten Ort oder gibt es die Möglichkeit diese mittels Düsen von ihrer Position zu entfernen? Vielleicht war es der krasse Zufall, dass ich den Satteliten ansehe, kurz bevor er in die Erdatmosphäre gelenkt wurde. wobei ich dann natürlich den Schweif des verglühenden Objektes hätte sehen müssen....

Soweit von mir,

Beste Grüße
X-Ray ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2016, 13:26   #9
Nobby Nobbs
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Benutzerbild von Nobby Nobbs
 
Registriert seit: 29.06.2013
Beiträge: 571
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Vielleicht ist der Stern ja auch nur hinter einer Wolke verschwunden und die scheinbare Bewegung des Sternes war die Bewegung der ersten Wolkenstrukturen im Sternenlicht, bis diese ihn dann ganz verdeckt haben.
Wenn du den Stern eine Weile anguckst und die Bezugspunkte fehlen, geht das schon mal. Wie bei Bahnsteig und Zug.
Nobby Nobbs ist offline   Mit Zitat antworten
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