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Geheimnisvolle Frequenzen - Bewusstseinskontrolle? Taos Hum, Codename Teddybär, Glücksfrequenz - wird mit bewusstseinsmanipulierenden Frequenzen experimentiert?

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Alt 27.04.2008, 15:06   #51
Llewellian
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Also, bringen wir doch mal ein bischen Licht und Fakten aus recht offizieller Quelle rein:

Zitat:
Seit 2000 war er Mitglied in einem Schützenverein, außerdem legte er die erforderliche Prüfung ab, um in den Besitz einer Waffenbesitzkarte (WBK) zu kommen. In den Monaten vor der Tat kaufte er sich die beiden Tatwaffen, Munition und verschiedene Ausrüstungsgegenstände (Magazine, Holster und ähnliches).
Das erklärt schon mal das Schiesstraining.

Zitat:
Robert Steinhäuser betrat um 10:46 Uhr unmaskiert die Schule durch den Haupteingang, seine Waffen und die Munition trug er zu diesem Zeitpunkt noch in einer Sporttasche. Er begab sich in die Herrentoilette im Erdgeschoss und wechselte dort einen Teil seiner Kleidung – unter anderem zog er sich eine schwarze Gesichtsmaske über den Kopf. In der Toilette ließ er seine Jacke (mit Geldbörse inklusive Ausweispapieren), seine Sporttasche, etwas Munition und einige andere Gegenstände zurück. Er bewaffnete sich mit den oben beschriebenen Waffen und nahm noch befüllte Magazine für die Glock 17 sowie einige Patronen für die Pumpgun mit.

Von der Toilette aus machte sich Steinhäuser auf dem Weg ins Sekretariat. Dort erschoss er die stellvertretende Schuldirektorin und die Sekretärin. Im Nebenzimmer befand sich die Direktorin, dieser Raum wurde von Steinhäuser nicht betreten. Die Zwischentür war zu diesem Zeitpunkt noch unverschlossen, erst als die Direktorin wegen des Lärms nachsah und die Leichen entdeckte – Steinhäuser hatte den Raum bereits wieder verlassen – schloss sie sich in ihrem Büro ein und versuchte, die Polizei zu alarmieren.

Nach dem Verlassen des Sekretariats begab sich Steinhäuser über die Treppe in den ersten Stock. Noch auf der Treppe schoss er einem Lehrer, der gerade einen Klassenraum aufschließen wollte, mehrfach in den Rücken. Im ersten Stock angekommen begab er sich zielstrebig in den Raum 105 und erschoss dort vor den Augen der Schüler den anwesenden Lehrer. Durch die Schüsse auf dem Gang alarmiert, wollte der Lehrer aus dem gegenüber liegendem Klassenzimmer nachsehen, was passiert war, und betrat den Gang, dort wurde er von Steinhäuser mit mehreren Schüssen niedergestreckt. Der Tod der drei Lehrer im ersten Stock dürfte sofort eingetreten sein.

Der Täter machte sich dann auf den Weg in den zweiten Stock. Dort betrat er zuerst den Raum 205, in dem sich nur einige Schüler befanden, geschossen hat er dort allerdings nicht. Nun durchquerte er den Flur in Richtung Nord-Treppenhaus und feuerte fünf mal auf eine Lehrerin. Dann betrat er den Raum 211 und gab – wiederum vor den Augen der Schüler – fünf Schüsse auf die anwesende Lehrerin ab. Sein nächster Weg führte Steinhäuser in das gegenüberliegende Klassenzimmer 208, auf die dort unterrichtende Lehrerin schoss der Täter allerdings nicht, vermutlich weil diese aufgrund ihrer Größe und ihres jugendlichen Aussehens nicht von Steinhäuser erkannt wurde.

Steinhäuser begab sich jetzt auf den Weg in den dritten Stock. Dort schoss er im Raum 307 aus nächster Nähe achtmal auf die anwesende Lehrerin, zwei Geschosse verfehlten das Opfer, die Lehrerin starb dennoch sofort. Hier wechselte er jetzt zum ersten Mal das Magazin, alle bisher abgegebenen Schüsse wurden aus dem ersten Magazin abgegeben. Im Nebenraum wurde eine Lehrerin verschont, vermutlich weil Steinhäuser diese nicht kannte (sie war erst seit einem Jahr an der Schule). Im Durchgangzimmer 304/310 unterrichtete eine Referendarin, der Täter ging zügig auf sie zu und feuerte im Gehen bereits zweimal auf sie, zwei weitere Schüsse gab er dann auf die jetzt am Boden liegende Frau ab. Steinhäuser verließ nun in Richtung Südflur das Zimmer, dort schoss er einer Lehrerin genau zwischen die Augen. Hier wird Steinhäuser zum ersten Mal identifiziert, eine Schülerin erkennt ihn, trotz der Gesichtsmaske, an seinen Augen. Diese Erkenntnis teilt sie auch einem Lehrer mit. Auf dem Weg zur Südtreppe erschoss er noch einen Lehrer.

Steinhäuser befand sich nun wieder im südlichen zweiten Obergeschoss. Die Situation war nun aber anders, die meisten Schüler wussten bereits von den Geschehnissen, viele waren auch bereits geflüchtet. Der Täter traf hier nun erstmals auf verschlossene und verbarrikadierte Klassenzimmer. Dennoch fand Steinhäuser auch hier Opfer, einer fliehenden Lehrerin schoss er in den Rücken. Diese fiel vorne über durch eine halbgeöffnete Tür, Steinhäuser stieg über sie hinweg und gab aus der anderen Richtung noch einen weiteren Schuss auf die liegende Frau ab. Der Täter wechselte nun zum zweiten Mal das Magazin. Im Raum 208 hatte sich die Lehrerin, die vorher von Steinhäuser wegen ihrer Größe und ihres jugendlichen Aussehens nicht erkannt wurde, mit ihrer Klasse eingeschlossen. Steinhäuser versuchte, den Raum zu betreten, nachdem dies misslang schoss er in schneller Schussfolge achtmal durch die geschlossene Tür. Hierbei wurden zwei Schüler tödlich getroffen.

Steinhäuser begab sich nun auf den Weg in das Erdgeschoss. Vermutlich durch ein Fenster sah er auf dem Hof eine Lehrerin, diese hatte die anwesenden Schüler zur Flucht aufgefordert. Der Täter betrat den Hof und eröffnete das Feuer auf die Frau, diese wurde dabei tödlich verletzt. Zu diesem Zeitpunkt traf auch das erste Polizeiauto an der Schule ein. Steinhäuser wechselt nun sein Magazin zum dritten und letzten Mal. Einer der Polizeibeamten versuchte, einige Schüler in Sicherheit zu bringen, Steinhäuser bemerkte ihn und schoss auf den Polizisten, verfehlte ihn aber. Steinhäuser betrat wieder das Schulgebäude. Ein weiteres Polizeifahrzeug traf am Schulgelände ein, die Beamten wurden sofort von Steinhäuser beschossen, einer von ihnen wurde dabei tödlich getroffen.

Vor dem Raum 111 traf Steinhäuser auf den Lehrer Heise, der gerade diesen Raum verlassen wollte. Der Täter hatte seine Gesichtsmaske bereits abgenommen, so konnte der Lehrer Robert Steinhäuser erkennen. Dem Lehrer war zumindest im Ansatz der Umfang der Geschehnisse der letzten Minuten bewusst. Ihm war auch sofort klar, dass er den Amokläufer direkt vor sich hatte. Er sagte zu Steinhäuser: „Du kannst mich jetzt erschießen“ und schaute ihm dabei in die Augen. Dieser senkte jedoch die Waffe und sagte: „Herr Heise, für heute reicht’s“. Heise forderte Steinhäuser auf, „für ein Gespräch“ in den nächstliegenden Raum (Fachraum Kunst) zu kommen, dieser folgte der Aufforderung, ging auf die geöffnete Tür zu und wurde daraufhin von Heise in den Raum gestoßen und dort eingesperrt. Steinhäuser muss sich kurz danach selbst erschossen haben.

Alles in allem hat der Amoklauf etwa 20 bis 25 Minuten gedauert. Um 13:02 Uhr wurde die Leiche Steinhäusers vom angerückten Sondereinsatzkommando (SEK) entdeckt
20-25 Min. Nicht 15.

Ausserdem hat er auf mehrere Personen mehrfach (bis zu 8!!!! Mal). Und immer aus allernächster Nähe, weil er in die Klassenräume reinging. Von einer Klassenraumtür bis zum Pult ist es meist nicht mehr als 5 Meter. Nicht 15....

Und wenn man sich den Bericht der offiziellen Kommission ansieht:

http://www.thueringen.de/imperia/md/..._gymnasium.pdf

Da lest mal Seite 50-51.

7 Magazine wurden gefunden für die Glock 17 die der Täter nutzte. Pro Magazin eine Ladekapazität von 17-31 Schuss 9mm.

Von wegen "handnachgeladen".

Leute, bevor ihr Scheisse schwafelt, erstmal an die Details rangehen und sich weiterbilden. Ansonsten empfehl ich den Nuhr.
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Alt 27.04.2008, 15:18   #52
da kami
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Muni ausser Hosentasche: Aussage von Heise.
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Alt 27.04.2008, 15:23   #53
Llewellian
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Jo. Stimmt schon. Das sagt der Bericht auch, das er noch einige hundert Schuss so dabei hatte, die ihm auch überall rausgefallen ist. Aber Mit 7 Magazinen kann man auch so in aller Ruhe durch Schulkorridore gehen und in die Klassenzimmer ballern.
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