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Geheimnisvolle Frequenzen - Bewusstseinskontrolle? Taos Hum, Codename Teddybär, Glücksfrequenz - wird mit bewusstseinsmanipulierenden Frequenzen experimentiert?

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Alt 28.07.2010, 18:17   #1
Atlantologe
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Ich wohne seit 10 Jahren in einem Hochhaus, zu 5 Seiten (über mir, unter mir, links und rechts, und jenseits des Gangs) von Nachbarn umgeben. Zwischen den Wänden verlaufen jede Menge Kabel für alles Mögliche. Knapp 700 Wohneinheiten mit über 2000 Leuten; der Stromverbrauch fürs ganze Haus dürfte gigantisch seien.

Seit einigen Jahren – nicht regelmäßig, nicht immer, aber immer häufiger – hör ich in der Nähe meines Arbeitsplatzes bisweilen einen elektronischen Piepton (vergleichbar mit dem Freizeichen, wenn man den Telefonhörer abnimmt, bevor man wählt). (Gerade wo ich diese Zeilen schreibe, hat er sich wieder eingeschalte für 20 Sekunden.) Seit etwa einer Woche – nach einigen Monaten Ruhe – geht’s wieder los, und zwar häufiger und nervender als je zuvor (etwa 40, 50 mal am Tag, meistens zwischen 5 und 20 Sekunden). Zudem hat er jetzt auch ne Art Modulation eingebaut, d.h. manchmal wechselt er zwischendurch die Tonhöhe nach oben und nach unten. Morgens werde ich gegen 8.30, also zu ner Zeit, wo ich noch schlafe, fast regelmäßig von einem besonderen Piepton geweckt mit 3 verschiedenen Tonhöhen, die ersten 15 Sekunden durchgehen, dann ne halbe Sekunde Pause, und dann noch mal 5 Sekunden Dreingabe. Dieses Muster ist an jedem Morgen absolut identisch. Alle anderen Pieptöne variieren mehr oder weniger chaotisch, d.h. es lässt sich keine besondere Struktur erkennen.

Die wichtigste Frage ist die Quelle dieses Pieptons. Sie scheint im Raum zu schweben mit Schwerpunkt meines Arbeitsplatzes, also am Schreibtisch mit PC. Leider ist der Piepton völlig unabhängig davon, ob ich meinen PC eingeschaltet habe oder nicht, d.h. auch wenn ich den Stecker rausziehe, kommt der Piepton, wenn er will.

Auszuschließen ist zwar nicht, dass ich ihn mir einbilde, seitdem ihn aber auch ein Gast gehört hat und sich der Piepton abrupt (und übergangslos) ei- und ausschaltet, ist klar, dass es kein Problem mit meinem Ohr oder mit meinem Kopf ist, sondern es sich um eine objektive Tonquelle handelt.

Die Quelle scheint also in der Nähe meines PCs zu sein – in den anderen Räumen hört man den Piepton kaum; die Quelle ist aber auch nicht stationär oder stabil, d.h. wenn ich einen Halben Meter zur Seite gehe oder den Kopf wende, wird der Ton leiser; am lautesten klingt er genau dort, wo ich sitze.

Es gibt 3 Erklärungsmöglichkeiten – 2 davon Verschwörungstheorie, eine physikalisch unzutreffende.

(1) Mein Nachbar schaltet ein elektronisches Gerät ein und aus. Schön und gut, aber der Nachbar arbeitet tagsüber außer Haus und kann daher schwerlich die Quelle des Pieptons sein

(2) eine kaputte Wanze in der Wand. Aber ich bin doch politisch völlig unauffällig!

(3) Elektrosmog durch den Kabelsalat rund um den PC (ungefähr 8 externe Anschlüsse und entsprechend viele Kabel). Aber seit wann gibt Elektrosmog Pieptöne von sich? Das ist technisch unmöglich.

Ich stell das mal als Ratespiel hier ein. Vielleicht kommt ja einer auf ne Idee, was das sein könnte…
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Alt 28.07.2010, 20:14   #2
Manx
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Ferndiagnose ist nicht möglich, das artet in ein Ratespiel aus, bei dem zuletzt der heilige Geist der Verursacher ist...

(1) Es ist etwas, was Dein Nachbar besitzt, z.B. einen Wecker. Er muss das ja nicht selbst auslösen.

(2) Wanzen piepsen nur im Fernsehen, in natura tun sie das nicht. Die sollen sich doch selbst nicht verraten, auch nicht, wenn sie kaputt sind.

(3) Du gibst Dir die Antwort selbst.

Lass dich nicht täuschen dadurch, dass das Geräusch am PC am lautesten ist. Versuche es zu verfolgen, stelle fest, ob es vielleicht in anderen Ecken des Raumes auch zu hören ist.

Gehe systematisch vor, z.B. Uhrzeit notieren und vergleichen. Wenn du die Möglichkeit hast, Tonaufnahmen machen, Frequenz messen. Es gibt eine freie Software namens Spectrum Lab, mit der kann man viel untersuchen, ist aber nicht ohne!

Z.B liegen Fernmeldeleitungen (Telefon-, Fernseh-) oft in Riffelrohren. Die leiten den Schall u.U. durchs ganze Haus. Es braucht auch nur jemand im Keller in so ein Rohr reinpusten, dann pfeift's im 20. Stock. Kommt immer gut auf Baustellen. Wind, der drüberstreicht?

Du siehst, es gibt eine Menge Möglichkeiten, die man von der Ferne gar nicht erfassen kann. Und denke immer daran, es GIBT eine Erklärung, auch wenn man sie nie findet. Spuk gibt es nicht.

Noch ein Tip: Kennst du in deiner Umgebung einen Funkamateur? Könntest du ihn um Unterstützung bitten? Hier könntest du evtl. Unterstützung und Kontakt bekommen. Fragen kost' ja nix.
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Alt 28.07.2010, 20:32   #3
SchwarzerFuerst
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Du hörst da Signale der "Rundsteuerungstechnik", das sind Signale, die die Energieversorger auf ihren Netzen hinzufügen, um damit u.a. Zählertarife, Außenbeleuchtungen und diverse andere Dinge (um)zu schalten.
Diese Signale liegen alle oberhalb von 50hz und werden oft ungewollt von Netzteilen und anderem elektronischem Krimskram in leise, oft hart an der Wahrnehmungsgrenze liegende akustische Signale umgewandelt.
Also kein Grund zur Besorgnis
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Alt 28.07.2010, 20:36   #4
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@Manx

Ja, danke mal für die Tipps. Die Möglichkeiten, die du vorschlägst, hab ich alle schon durchgechekt mit negativem Ergebnis, weil es nicht auf die Geräusche passt. (Wind in Rohren, schön und gut, aber das setzt nicht schlagartig ein und schaltet sich abrupt ab, das ist eindeutig ein elektronischer Piepton, der zwischendurch nur die Höhe variiert, aber nicht die Lautstärke). Wecker vom Nachbarn kann's auch nicht sein, weil der um die Zeit schon weg ist.

Interessant ist vielleicht, dass diese Geräusche (abgesehen von wenigen Ausnahmen) nur zu «normalen Arbeitszeiten» auftauchen – abends fast nie, nachts überhaupt nicht.

Aber die Idee mit dem Funkamateur fragen ist gut, die will ich mal weiter verfolgen – thx





@Schwarzer Fürst


Da könnte was dran sein. Das passt allerdings nicht zu den Zeiten, denn es gab Monate, wo man gar nichts hörte, und jetzt plötzlich in dieser geballten Häufigkeit. Es müsste sich dann schon gleichmäßiger über die Zeit verteilen.
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Alt 28.07.2010, 20:41   #5
Sakslane
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So ein Rundsteuersignal klingt plausibel als Erklärung - hier gibt es auch eine Möglichkeit, wie man diese Signale im Stromnetz nachweisen kann.
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Alt 29.07.2010, 11:04   #6
Manx
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Zitat:
Zitat von Sakslane Beitrag anzeigen
So ein Rundsteuersignal klingt plausibel als Erklärung - hier gibt es auch eine Möglichkeit, wie man diese Signale im Stromnetz nachweisen kann.
Aber wieso sollte man das Signal hören können? Trafobleche, die schwirren? Es muss ja irgendeine Umwandlung des elektrischen in ein akustisches Signal passieren. Und werden die hohen, d.h. hörbaren Frequenzen angewandt? Bei uns ging man bis 166 Hz.

Noch ganz einfach, Atlantologe, wenn du das nicht schon selbst gemacht hast. Wenn's mal wieder pfeift, mach die ganze Wohnung mal stromlos, also ALLE Sicherungsautomaten raus oder den Fehlerstromschalter, das Ding, was etwa so groß ist wie 3 Sicherungsautomaten und eine Aufschrift trägt wie NFI 40/0,3A. Die Werte können andere sein. PC bitte vorher runterfahren.
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Alt 29.07.2010, 11:32   #7
Llewellian
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Ich hab mich die letzte Woche auch über einen Piepton geärgert, der in unregelmässigen Abständen kam und den ich zur Hölle nicht orten konnte. Klang in jedem Raum anders.

Hat sich gestern rausgestellt:

Es war der gottverdammte Feuermelder und dessen Batterie ging langsam leer. Da hat er so eine Art Warnpiepsen abgegeben.

Und ich konnt nicht orten woher das kam.
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Alt 29.07.2010, 11:48   #8
Atlantologe
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Also die Feuermelder/Feuerlöscher sind's definitiv nicht, die stehen in unserem Haus neben den Aufzügen, und die sind sehr weit von meiner Wohnung entfernt. Außerdem müsste der Piepton dann draußen im Gang lauter sein als in meiner Wohnung. Das trifft nicht zu. Und das mit den Sicherungen hab ich eben mal probiert - der Piepton ließ sich nicht beirren.

Das mit dem Rundsteuersignal klingt mir immer noch am wahrscheinlichsten. Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht, dass irgend ein Steuerelement bei den Kabeln in der Wand oder ein Relais beim Umschalten diese Signaltöne von sich gibt, die eigentlich "stumm" sein müssten, also diesbezüglich ein Defekt, der mich als "Anwohner" furchtbar nervt. Wenn das so weiter geht, bleibt mir wohl nix anderes übrig, als mal ein Wörtchen mit dem Haustechniker zu reden, aber der will dann wohl wieder "Beweise" in Form von Tonbandaufnahmen oder so, womit ich leider nicht dienen kann. Oder ich müsste ihn auf ne Tasse Kaffee einladen, bis der Ton wieder kommt. Das ist gefährlich, denn gerade dann wird der Piepton vielleicht nicht kommen, und dann hab ich die Arschkarte.
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Alt 29.07.2010, 11:52   #9
Lawrence P. W.
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Irgendwie dachte ich zuerst an Trinitus dabei.
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Alt 29.07.2010, 11:57   #10
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Wenn du gelesen hättest wüsstest du, aus welchem Grund es das nicht sein kann.
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