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Astrologie Wissenschaft oder Humbug? Erfahrungen mit Horoskopen, Fragen, Tipps und eben alles, das mit Astrologie und Horoskopen zu tun hat.

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Alt 06.02.2010, 14:12   #1
volkerschendel
Grünschnabel
 
Registriert seit: 10.03.2009
Beiträge: 1
Standard Rudolf Steiner und die Astrologie

Rudolf Steiner und die Astrologie – erschienen in der astrologischen Fachzeitschrift „Astro – Forum Sternzeit, 42.Ausgabe, 1. Quartal 2010, S.17 – 20 (Auszug)
Der vollständige Text kann hier:

http://www.archiv.saehannover.de/html/steiner.html

nachgelesen werden..


Rudolf Steiner und die Astrologie

Viele unserer Alltagserrungenschaften lassen sich auf den Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, zurückführen. Die anthroposophische Medizin und Kosmetik mit Weleda und Wala (Hauschka), der biologisch-dynamische Landbau (Demeter), das heute wieder moderne Grundeinkommen, wie z.B. von dem Besitzer der DM-Drogeriekette Prof. Götz Werner vertreten (soziale Dreigliederung), die Christengemeinschaft, die weltweit sehr erfolgreiche Waldorf-Pädagogik und vieles andere mehr läßt sich unmittelbar auf Rudolf Steiner zurückführen.
[…]
Steiner hat .. in dem Vortragsband Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt (Band 110 der Gesamtausgabe) vertiefende astrologische Hinweise in die Anthroposophie eingeführt auf der Grundlage des Artikels „Wie verhält sich die Theosophie zur Astrologie“ in der Zeitschrift „Luzifer – Gnosis“ im September 1905. Steiner schreibt dort: „Die wirkliche Astrologie ist aber eine ganz intuitive Wissenschaft und erfordert bei dem, der sie ausüben will, die Entwicklung höherer übersinnlicher Erkenntniskräfte, welche heute bei den allerwenigsten Menschen vorhanden sein können. Und schon, wenn man ihren Grundcharakter darlegen will, so ist dazu ein Eingehen auf die höchsten kosmologischen Probleme im geisteswissenschaftlichen Sinne notwendig.“
Wir fühlen uns erinnert an den hohen Anspruch von Theophrastus Bombastus von Hohenstein, genannt Paracelsus, mit seinem berühmt gewordenen Ausspruch: „Der ist kein Arzt nit, der die Astrologie nit weiß.“
Wir wissen, daß Rudolf Steiner mit Alan Leo bekannt war. Als Generalsekretär der deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft lernte er ihn in London kennen. Inwieweit Leo von Steiner beeinfluß wurde, bleibt zur Zeit eine offene Forschungsfrage. Der hohe Anspruch in Sachen Astrologie wird von Rudolf Steiner 1909 in dem Düsseldorfer Vortragszyklus über die geistigen Hierarchien (GA 110) konkretisiert. Dort wird von Rudolf Steiner die kosmische Vorstufe des Irdischen, die Rudolf Steiner „alter Saturn“ nennt und die ein Wärmekosmos war, geschildert. Anschließend wird dargestellt, wie hohe hierarchische Wesen die weiteren Verfestigungsstufen Sonne, Mond und Erde beeinflussen.

[…]
Eine wichtige Aussage zur Astrologie finden wir in den Kopenhagener Vorträgen von 1911. Rudolf Steiner sagte seinerzeit: „Dem Stellen des Horoskops liegt die Wahrheit zugrunde, daß der Kenner dieser Dinge die Kräfte lesen kann, nach denen sich der Mensch in das physische Dasein hereinfindet. Einem Menschen ist ein bestimmtes Horoskop zugeordnet, weil in demselben sich die Kräfte ausdrücken, die ihn ins Dasein geführt haben. […]
Im Nachlaß von Rudolf Steiner finden sich auch Unterlagen, daß Rudolf Steiner mit dem ersten Schatzmeister der Theosophischen Gesellschaft in Deutschland in Berlin astrologisch geforscht hat.
Auch nach dem 1. Weltkrieg hat Rudolf Steiner immer wieder an verschiedenen Stellen sich zur Astrologie geäußert. […]
Es sei auch im Anschluß an diese … Hinweise zum Verhältnis von Rudolf Steiner zur Astrologie an die Architektur des ersten Goetheanums erinnert.
Beeindruckendes Hauptstück der Architektur waren die Säulen und Kapitelle. Zweimal sieben Säulen im großen Zuschauersaal trugen die große Kuppel und zwölf Säulen die kleine Kuppel über dem Bühnenraum. Die sieben Kapitelle der großen Kuppel waren Ausdruck der Evolution von Saturn bis hin zur Venus. Die Reihenfolge war die, der aus der Astrologiegeschichte bekannten chaldäischen Reihe: Saturn – Sonne – Mond – Mars – Merkur – Jupiter – Venus. Dieser Reihenfolge begegnet man schon in dem Vortrag vom 08. Januar 1918 bei den Dekanpositionen der Planeten in der „Weltenuhr“. Zur Bedeutung dieser Reihe sagte Rudolf Steiner in seinem Vortrag am 02. Januar 1914 in dem Zyklus Christus und die geistige Welt (GA 149): „Versuchen wir, meine lieben Freunde, uns würdig zu machen, diese Sternenschrift neuer Gestalt wieder lesen zu lernen; versuchen wir es, sie so zu lesen zu lernen, wie sie uns jetzt gegeben werden muß. Denn im Grunde ist es nichts anderes als ein Lesen der Sternenschrift, wenn wir versuchen, uns die menschliche Evolution in Saturn-, Sonnen-, Mond-, Erden- bis zur Vulkanentwicklung auseinander zu legen. Aber erkennen müssen wir, in welchen Zusammenhängen wir die Sternenschrift in unserer Zeit entziffern wollen. Machen wir uns dessen würdig!“
Der erste Goetheanum-Bau stand also unter dem Zeichen der chaldäischen Evolutionsreihe.
Von Heinz Herbert Schöffler in seinem Buch: „Das Lesen der modernen Sternenschrift“ 12 Studien zu den Kompositionsgeheimnissen im Werk Rudolf Steiners, Verlag Die Pforte, Basel, 1991, wissen wir inzwischen, daß das gesamte Vortragswerk Rudolf Steiners nach den Schritten der chaldäischen Reihe komponiert ist.
[…]
Literatur:
Heinz Herbert Schöffler: Rudolf Steiner und die Astrologie, Verlag am Goetheanum, Dornach, 1996.“

Volker H. Schendel
volkerschendel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2010, 15:57   #2
Groschenjunge
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Beiträge: 5.296
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Hi,

Zitat:
Zitat von volkerschendel Beitrag anzeigen
Der vollständige Text kann hier:
...
nachgelesen werden..
Ja, äh, und nun? Lobgesang auf Steiner? Auf die Astrolügie?

-gj
__________________
"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
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