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Alt 11.07.2009, 15:01   #1
Zeitungsjunge
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RSS-Feed Lindau-Interview: Stephanie Benight über elektrooptische Polymere

Meine nächste Interviewpartnerin in Lindau war Stephanie Benight von der University of Washington. Sie promoviert dort in der Arbeitsgruppe von Larry Dalton über nichtlineare optische Polymere und wird 2011 fertig sein. Bei der Eröffnungszeremonie des Nobelpreisträgertreffens saß sie außerdem zusammen mit Barroso, Arber und vier anderen Jungforschern im Diskussionspanel über die Bedingungen für gute Wissenschaft. Im Interview erklärt sie, wie es dazu kam:


Teil 1</p> Obwohl sie ein wenig nervös war, sagt sie, hat ihr die Diskussionsrunde Spaß gemacht.


Teil 2</p> Besonders EU-Ratspräsident Barroso hat sie beeindruckt.


Teil 3</p> Stephanie über ihre Erfahrungen mit Nobelpreisträgern und anderen Teilnehmern, persönliche Highlights und was sie persönlich von der gesamten Veranstaltung mitnimmt.


Teil 4</p> ...und ihre Pläne für die Zukunft.


Teil 5</p> Ihr Forschungsgebiet sind Polymere, bei denen der elektrooptische Effekt auftritt. Diese transparenten Kunststoffe ändern ihre Brechzahl in Gegenwart eines elektrischen Feldes. Solche Materialien braucht man zum Beispiel für optische Schalter, mit denen sich elektronische und optische Komponenten verbinden lassen. Der elektrooptische Effekt tritt in Materialien mit regelmäßig angeordnete Gruppen mit hohem Dipolmoment und einer hohen Hyperpolarisierbarkeit &beta; auf, die besagt, wie stark das System durch ein externes Feld polarisiert wird (also letztendlich wie gut man die Elektronen des Systems herumschubsten kann). Normalerweise dotiert man bekannte Polymere wie PMMA (Plexiglas) oder Polycarbonat (das Zeug, aus dem CDs sind) mit geeigneten Gastmolekülen.


Teil 6</p> Die Eigenschaften solcher Polymere hängen dann neben &beta; von der Dichte der optisch aktiven Gruppen und der Ordnung innerhalb des Materials ab.


Teil 7

</p>
Teil 8</p> Schon in wenigen Jahren werden konventionelle elektronische Schaltkreise an ihre Leistungsgrenze stoßen. Höhere Rechengeschwindigkeiten werden dann nur noch mit Hilfe optischer Elemente möglich sein. Für die Datenverarbeitung mit Licht haben moderne elektrooptische Polymere und ihre Verarbeitung die gleiche Bedeutung wie die Entwicklung moderner Halbleitermaterialien und der zugehörigen photolithographischen Techniken für Chips und integrierte Schaltkreise. Mit ihnen werden heute jährlich fast 230 Milliarden Dollar umgesetzt.

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