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Traumdeutung Sind Träume Schäume? Oder möchten sie uns etwas sagen, lassen sie sich deuten?

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Alt 28.01.2003, 00:35   #1
Igel
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Ausrufezeichen Wahrheitsträume oder Zufall?

Hallöchen,

ihr haltet mich sicher für eine Spinnerin wenn ich euch von meinen nicht allzuschönen Träumen erzähle. Antworten wie "mein Beileid"... bitte verkneift euch das.

Traum 1:

Da gibt es nicht soviel zu erzählen, ich stand auf einer Brücke und beobachtete von dort aus einen Autounfall, es war grausam, weil ich den Traum mehrmals hatte. Hauptsächlich erinnere ich mich dort an rote Autos. Mein Cousin hatte einen Autounfall, er fuhr mit seiner Musikertruppe Richtung Frankreich/Paris sie hörten draussen am Auto etwas klappern und schnallten sich ab... und schon war es passiert. Er hat den Unfall überlebt (zum Glück).

Traum 2:

Ist schon etwas heftger.
Den Traum hatte ich ca. 6 Monate bevor meine Eltern in den Urlaub geflogen sind.
Es klingelte an der Tür, der Flur ca. 7 m lang, ich war neugierig und ging mit meiner Mutter zur Tür. Da stand ein Mann mit einer Pistole in der Hand. Ich rief zu meiner Mutter lauf weg, doch am anderen Ende des Flures wurde sie erschossen.
6 Monate nach dem Traum dann sind meine Eltern nach Kenia geflogen, als sie wiederkamen wurde Mutti krank. Hohes Fieber und so... Der Arzt gab ihr eine Fieberspritze. Mein Vater wies ihn darauf hin, könnte es nicht Malaria sein? Der Arzt nein, nein es ist nur Fieber. 3 Tage später entschloss er sich eine Blutprobe ins Tropeninstitut zu schicken und sie ins Krankenhaus einzuweisen, ja es war Malaria. Doch das Krankenhaus hatte kein Dialysegerät, da kam sie ins nächste Krankenhaus wo sie auch gestorben ist. Die 3 Tage haben schon ausgereicht... Tod durch fremde Hand? War es wirklich ein Warheitstraum?

Mein neuster Traum ein Flugzeugabsturtz und mein Vater fliegt im nächsten Monat, na hoffentlich geht das gut...

Was denkt ihr darüber? Warheitstraum oder Zufall?

Liebe Grüße Igel
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Alt 28.01.2003, 00:48   #2
cHaos
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Standard RE: Wahrheitsträume oder Zufall?

Zu Traum 1
Hat Dein cousin den Unfall im Traum gehabt, oder ist er (nur im Traum passiert ?

Zu Traum 2
Da hast Du recht ist heftig ! Da kann man Dir nur wünschen, das das alles wirklich nur Zufall ist, vorallem für Deinen letzten Traum.
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Alt 28.01.2003, 00:55   #3
Igel
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zum zweiten Traum muss ich sagen das ich keine Personen gesehen habe im Traum und er in real einen Unfall hatte den er nur knapp überlebte ich möchte darauf nicht näher eingehen, wäre zu eklig.

Liebe Grüße Igel
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Alt 02.02.2003, 19:19   #4
camäleon
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Hallo Igel,

Ich denke das wir weit häufiger als wir denken solche Wahrheitsträume haben. Das wir sie mit unserem Tagesbewusstsein jedoch richtig zuordnen können, ist eher Zufall.

Oft erinnern wir uns über eine gewisse Zeitspanne, Stunden, Minuten, Tage, manchmal auch Jahre oder ein Leben lang an gewisse Träume. Manche vergessen wir auch und plötzlich springen sie uns in einer bestimmten Lebenssituation wieder an. Das ist dann eine Art "aha" Erlebnis oder der oben erwähnte Zufall. Analog dem in der Medizin bekannten Prinzip von Rezeptor und Agonist.

Auf Grund der oben erwähnten Ausführungen bin ich der Ansicht, das die Fragestellung "Wahrheitsträume oder Zufall?" so nicht haltbar ist und die Fragestellung "Wahrheitsträume und Zufall" weiter führt.

An anderer Stelle haben wir dies Thema schon einmal gestreift; Stichworte dazu: Das von C.G. Jung formulierte Synchronizitätsprinzip oder auch der luzide Traum.

Deine oben erwähnten Träume, wenn auch ziemlich markaber, sind eindrückliche Beispiele von (wie Du es formulierts) Wahrheitsträumen. Nach C.G. Jung's Auffassung treten diese spontan auf, wenn eine besondere Afinität zwischen den betroffenen Personen besteht.

Was Deinen letzten Traum bezüglich Deinem Vater anbelangt, ist es nun ganz schwierig diesen auf Grund Deiner vorangegangenen Erfahrungen zuzuordnen. Die Wahrscheinlichkeit ist recht gross, das es sich durch eine eingetretene Senisibilisierung um einen "Angsttraum" handelt.

Wenn Du bereits Techniken entickelt hast, solche Fragestellungen in Deinem Tagesbewustsein zu klären, dann hast Du ja kein Problem damit.

Ansonsten würd ich Dir empfehlen, Dich mit den Techniken des luziden träumens auseinander zu setzen um nicht länger Opfer Deiner selbst zu werden.
camäleon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.02.2003, 23:19   #5
Igel
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Hallöchen,

naja Angsttraum, da bin ich nicht überzeugt von, da Du ja auch gar nicht weisst was wir für eine Vater-Tochter Beziehung haben. Ich möchte auch gar nicht weiter darauf eingehen.

Auf der einen Seite, wenn es wirklich Warheitsträume sind, muss ich sagen könnte ich mich glücklich schätzen. Auf der anderen Seite ist es beängstigend in die Zukunft zu blicken, meist kann man sowas eh nicht ändern oder man versteht nicht was einem dieser Traum sagen wollte. Und dann ist es zu spät. Was ich aber gelernt habe in der Zeit das Träume nicht auf ein selbst bezogen sind, sondern immer auf andere oder gar keinen(?). Wer weiss das schon?

Liebe Grüße Igel
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Alt 06.02.2003, 22:00   #6
camäleon
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Zitat:
Original von Igel
Was ich aber gelernt habe in der Zeit das Träume nicht auf ein selbst bezogen sind, sondern immer auf andere oder gar keinen
Wie kommst Du zu diesen Erkenntnissen? Ist das Deine perönliche Erfahrung mit Deinen Träumen? Oder stützt Du Dich hier auf eine Traumforschungstheorie ab? Würd mich noch interessieren.
camäleon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2003, 17:55   #7
Igel
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es ist einfach so... hättest du richtig gelesen dann würdest du es auch verstehen
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Alt 08.02.2003, 23:30   #8
camäleon
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Beiträge: 451
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Ergänzung

Wenn ich hier im Forum davon gesprochen habe das dem Titel „Zufall oder Wahrheitstraum“ für mein Empfinden eher der Fragestellung „Wahrheitsräume und Zufall“ nach gegangen werden sollte, so ist dies keinesfalls eine Idee, welche nur meinem persönlichen Willkür entspringt, sondern vielmehr aus einem theoretischen Ansatz der Parapsychologie. Nachfolgend möchte ich einige Aussagen von Walter von Lucadou im Vortrag , Parapsychologie- Wissenschaft oder Aberglaube vom 13.12.2000 in den obigen Kontext stellen. Am Schluss folgt die komplette Zusammenfassung dieses Vortrages via Link.

Wenn ich jemandem im Verlaufe der Diskusionen zu nahe getreten bin, so möchte ich mich hier in aller Form entschuldigen. Dies ist und war nie meine Absicht; vielmehr ist die Erforschung der Parapsychologie, zugegebenermassen mit Schwerpunkt Psychologie, seit meiner Jugend mein Thema. Um meine Gesinnung vorweg zu nehmen: ein Zitat den von mir hochgeschätzten Walter von Lucadou :
Man kann die Parapsychologie dann auch - akademisch hochgestochen - als "die Wissenschaft psycho-physikalischer Systeme" bezeichen6, zum Leidwesen derer, die in der Parapsychologie "das Numinose" erhoffen.

So und nun zum Kontext:

Zitat:
Zitat Camäleon vom 2.2.03
Ich denke das wir weit häufiger als wir denken solche Wahrheitsträume haben

Zitat aus der Vortragszusammenfassung
Umfragen haben ergeben, dass wesentlich mehr Menschen „paranormale" Erlebnisse haben, als bisher angenommen wurde. Dazu gehören Wahrträume. Telepathie, Spuk. Meist werden solche Erlebnisse von den Betroffenen selbst als „übersinnlich", „echt unerklärlich" oder gar als „übernatürlich" bezeichnet. Die Wissenschaft geht von Wahrnehmungstäuschungen, illusionären Verkennungen oder Betrug aus. Die wissenschaftliche Parapsychologie kommt aber zu erstaunlichen neuen Begründungen „echter" PSI-Erlebnisse.
Er geht weiter und spricht über das Raum, Zeit Kontinum .....

Weiteres Zitat aus der Vortragszusammenfassung
"Parapsychologischen Phänomene scheinen einige unsere Annahmen über Raum, Zeit und Kausalität zu verletzen. Aber dies ist, wie eine Reihe von Autoren ... ausführen, auch mit der Quantenmechanik der Fall. Daher ist es nicht zu weit hergeholt, wenn man sagt, dass- wären parapsychologische Phänomene nicht experimentell gefunden worden - sie durch einen ideenreichen Theoretiker hätten vorhergesagt werden können." Diese bemerkenswerten Sätze1 stammen von Brian Josephson, Nobelpreisträger für Physik 1973
.... nichts Uebernatürliches; ganz normal nur nicht erforscht.
Zitat:
Zitat camäleon vom 2.2.03
Auf Grund der oben erwähnten Ausführungen bin ich der Ansicht, das die Fragestellung "Wahrheitsträume oder Zufall?" so nicht haltbar ist und die Fragestellung "Wahrheitsträume und Zufall" weiter führt.
Weiteres Zitat aus der Vortragszusammenfassung

........Auf die "Verwertung" von ASW und PK angewendet, heisst das allerdings klipp und klar: in dem Moment, wo man sich darauf verlassen will, funktioniert es nicht, oder etwas anderes geschieht als man erwartet. Das heisst nicht, dass es keine "paranormalen Phänomene" geben kann, nur kann man sich nicht auf sie verlassen, man kann sie nicht "verzwecken". Damit ist allerdings auch klar, dass die utopischen Wunschvorstellungen, was man mit den parapsychologischen Effekten alles bewirken könnte, wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzen.......

Zitat:
Zitat Camäleon vom 2.2.03
....Die Wahrscheinlichkeit ist recht gross, das es sich durch eine eingetretene Senisibilisierung um einen "Angsttraum" handelt...
Bem. Camäleon, es ging mir hier nicht um die Untersuchung wie der Träumer oder die Träumerin zu ihrem „Traumpartner“ steht, sondern um die Bezugsetzung zu den vorangegangenen Träumen.


So nun zum Schluss, ich erhoffe mir eigentlich eine rege Diskusion, zu den theoretischen Ansätzen...
camäleon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2003, 23:40   #9
camäleon
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Registriert seit: 30.08.2002
Beiträge: 451
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Sorry hier noch den versprochenen link:
http://www.ngib.ch/loucadou.htm
camäleon ist offline   Mit Zitat antworten
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