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Astronomie Hier geht's nicht nur um Astronomie im klassischen Sinne, sondern auch um all die Mythen, Geschichten und Prophezeiungen, die sich rund um Sterne, Kometen und andere Himmelskörper ranken.

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Alt 21.01.2003, 07:56   #1
nane
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard beobachtung 2003

Im Jahre 2003 ereignen sich eine ringförmige und eine totale Sonnenfinsternis sowie zwei totale Mondfinsternisse. Ausserdem kommt es zu einem Merkurtransit - der sonnennächste Planet wandert vor der Sonnenscheibe vorbei.
Das Highlight ist aber die jahrtausend Opposition: Mars steht uns im Monat August so nahe (nur 55 Mio. Km. ) wie seit tausend Jahren nicht mehr !!

Am 5. Mai kommt es zur ringförmigen Sonnenfinsternis in Island und Grönland

Am 24. November kommt es zur totalen Sonnenfinsternis in der Antarktis

Das 1. Highlight dieses Jahres ist der Merkurdurchgang am 07. Mai, der von Europa aus gut zu beobachten ist.

Das 2. Highlight ist die jahrtausend Opposition des Mars. "Nur" 55 Mio. Km wird unser Nachbarplanet im August von uns entfernt sein. Seine Helligkeit wird die des Jupiter sogar noch übertreffen.

Es wird im Jahr 2003 viel geboten. Hoffen wir auf gutes Wetter!

quelle:
http://home.tiscalinet.ch/astrodata/
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Alt 08.08.2003, 16:37   #2
nane
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Sternschnuppenstrom der Perseiden

Hamburg (dpa) - Die warmen Sommernächte bieten von Sonntag an ein
besonderes Freilicht-Spektakel: Der Sternschnuppenstrom der Perseiden
erstrahlt am Himmel und wird sein Maximum am frühen Mittwochmorgen
erreichen. Die Lichter scheinen aus dem Sternbild Perseus im
Nordosten zu strömen, sind aber am gesamten Himmel zu sehen.
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Alt 11.08.2003, 15:09   #3
nane
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hamburg (dpa) - In der Nacht zum Mittwoch entfaltet der
Sternschnuppenstrom der Perseiden seinen vollen Glanz. Ein bis zwei
Meteore pro Minute erwarten die Astronomen zum Maximum am frühen
Mittwochmorgen. Allerdings könnte der helle Vollmond einige der
schwächeren Leuchtspuren überstrahlen, so dass sich Himmelsgucker nur
alle paar Minuten etwas wünschen können. Zudem ist bei der Hitze in
manchen Regionen viel Staub vom trockenen Boden in die Luft gelangt,
der ebenfalls die Sicht behindert. Allerdings sind die Perseiden
bekannt für einzelne besonders helle Feuerkugeln, so genannte
Boliden.


Bereits am Dienstagabend werden wie in den vergangenen Nächten
Sternschnuppen am Himmel leuchten. "Die beste Ausrüstung ist eine
Decke auf der Wiese oder ein Liegestuhl", rät Astronom Martin
Neumann, Redakteur beim Magazin "Sterne und Weltraum" (Heidelberg).
Ein Fernglas ist nicht angebracht, weil man damit immer nur einen
ganz kleinen Ausschnitt am Himmel sieht. Die Lichter scheinen dem
Sternbild Perseus zu entspringen, das im Nordosten aufgeht. Sie sind
jedoch am ganzen Himmel zu sehen.


In diesem Jahr haben die Perseiden noch einen besonders
auffälligen Begleiter. Der Mars ist als heller ockerfarbener bis
rötlicher Punkt tief am Südosthorizont zu erkennen. "Zu Einbruch der
Dunkelheit steht er bei ausgestrecktem Arm etwa eine Faustbreit über
dem Horizont", erklärt Neumann. "Bis Mitternacht steigt er etwas
höher - etwa eine Handbreit über den Horizont." Unser Nachbarplanet
erscheint zurzeit besonders hell: Am 27. August erreicht er seinen
erdnächsten Punkt seit rund 60 000 Jahren.


Meteore entstehen aus Überresten von Kometenschweifen. Kommt ein
Komet in die Nähe der Sonne, treten kleine Teilchen aus dem Kometen
aus und schwirren ihm auf seiner gesamten Bahn hinterher - im Fall
der Perseiden stammen diese Teile von dem Kometen Swift-Tuttle. Wenn
die Erde in ihrer Umlaufbahn auf so eine Staubspur trifft, verglühen
die Kometenstückchen in der Atmosphäre. Durch die Reibung regen sie
die Luftmoleküle zum Leuchten an, was dann als Sternschnuppe zu sehen
ist. Die Bruchstücke sind meist nur so groß wie Sandkörner. Boliden
stammen jedoch oft von kiloschweren Teilchen.


Im Volksmund werden die Perseiden auch Laurentius-Tränen genannt,
nach dem Märtyrer, der der Legende zufolge am 10. August 258 nach
Christus in Rom auf einem glühenden Rost zu Tode gefoltert wurde.


Wer die Perseiden verpasst, kann den nächsten größeren
Sternschnuppenstrom im November verfolgen - dann jedoch sicher dicker
angezogen. Vom 14. bis 21. November erstrahlen die Leoniden vor allem
am Morgenhimmel.
(Internet: Informationen der Europäischen Weltraumagentur ESA:
http://www.esa.int/export/esaSC/SEMD...ations_0.html;
US-Weltraumbehörde NASA:
http://science.nasa.gov/headlines/y2...rseids2003.htm).
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