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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

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Alt 03.01.2003, 14:09   #1
nane
Gast
 
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Standard Unwetter 2003

da dieses jahr mit vermehrt gemischten unwettern
zu rechnen ist - ist es angebracht diese ablage auch
so zu benennen.

(beim lesen empfehle ich das lied "deine welt" von enomine)

schaun wer ma was hier die seiten füllt

-----------------

Paris (dpa) - Orkanartige Sturmböen und sturzbachartige
Regenfällen haben vor allem im Osten Frankreichs, aber auch im Norden
und in den Alpenregionen erhebliche Schäden verursacht. Nach Angaben
der Behörden vom Freitag wurde in Haut-Savoie nahe der Schweizer
Grenze einer der drei Insassen eines Autos, auf das ein Baum stürzte,
schwer verletzt. Mehrere Menschen hätten durch herabfallende Äste
leichte Blessuren erlitten. 278 000 Haushalte, die meisten in der
Bourgogne und im Elsass, waren vorübergehend ohne Strom.


Nach Angaben des französischen Wetterdienstes fegte der Sturm mit
Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern in der Stunde am
Donnerstagabend über Frankreich hinweg. Auf dem 1266 Meter hohen
Markstein in den Süd-Vogesen wurde eine Spitzengeschwindigkeit von
160 Kilometern gemessen. Im Vogesenort Saint Maurice bei Schlettstadt
stürzte ein Mann von seinem Hausdach, als er die vom Sturm
weggerissenen Ziegel ersetzten wollte. Er erlitt leichte
Verletzungen.


Allein im Elsass musste die Feuerwehr über 800 Mal ausrücken, um
Straßen von entwurzelten Bäumen, umgeknickten Verkehrsschildern,
herabgefallenen Zweigen und Dachziegeln zu räumen.


Dagegen kämpfte die Feuerwehr im Norden Frankreichs gegen die
Folgen von Überschwemmungen und musste zahlreiche Keller auspumpen.

-----------

Hamburg/Stuttgart (dpa) - Dauerregen und Orkan im Süden sowie
Schneefälle im Norden haben Deutschland am Freitag in ein Wetterchaos
gestürzt. Während der Sturm mit Geschwindigkeiten bis 200 Kilometer
pro Stunde vor allem über Baden-Württemberg hinwegfegte, stieg
vielerorts das Wasser in den Flüssen bedrohlich an. Überschwemmte
Straßen und Innenstädte gab es in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen,
im Saarland, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Bei Unfällen
durch umgestürzte Bäume und Schneeglätte gab es seit Donnerstagabend
mehrere Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Die Sachschäden gingen
in die Millionen. Der Wintersturm fegte auch über die Schweiz und
Frankreich hinweg. Unwetter gab es in Portugal und Polen.


Besonders dramatisch war die Situation in der Nacht zu Freitag im
Südwesten. Im baden-württembergischen Calw starb am Donnerstagabend
nach Polizeiangaben ein 13 Jahre alter Junge, als bei schweren
Orkanböen eine Tanne auf das Auto seines Vaters kippte. Der 55 Jahre
alte Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt. Im Schwarzwald legte der
Wintersturm den Verkehr teilweise lahm. Bei Baiersbronn entgleiste
der Triebwagen eines Nahverkehrszuges, weil Bäume auf der Strecke
lagen. Auch in der Westpfalz in Lemberg und Pirmasens gab es
Schwerverletzte durch entwurzelte Bäume.


Im bayerischen Wiesau rammte ein Nahverkehrszug einen umgestürzten
Baum. Die neun Insassen blieben unverletzt, am Zug entstand
Totalschaden. In München stürzte ein Festival-Zelt ein. Am Freitag
hatte sich der Sturm im Süden abgeschwächt. In Baden-Württemberg
konnten viele Straßen, die wegen des Orkans gesperrt gewesen waren,
wieder befahren werden. Allerorts liefen die Aufräumarbeiten.


In Schleswig-Holstein, Hamburg, Berlin und Brandenburg dagegen
kamen die Autofahrer bei Schnee am Freitagmorgen heftig ins Rutschen.
Wegen teilweise extremer Glätte gab es zahlreiche Autounfälle.


Weil in mehreren anderen Bundesländern heftiger Dauerregen
niederprasselte, traten die Flüsse verstärkt über die Ufer.
Zahlreiche Straßen, darunter Autobahnen, mussten für den Verkehr
gesperrt werden. In Rheinland-Pfalz wurde ein 71 Jahre alter Mann
seit Freitagmorgen im Hochwasser der Sauer bei Echternacherbrück
vermisst. Ein Zeuge hatte laut Polizei berichtet, er habe ein Auto in
der Sauer treiben sehen, in dem ein Mann um Hilfe rief.


Im bayerischen Coburg war die Innenstadt am Morgen überschwemmt,
berichtete ein Polizeisprecher. "Teilweise steht in den Straßen bis
zu einem Meter das Wasser", sagte ein Sprecher der Stadt. In Köln am
Rhein und Wertheim am Main bereiteten sich die Bürger auf ein
Eindringen der Wassermassen in den nächsten Stunden und Tagen vor.


In Ostdeutschland wurde die Hochwasserlage in einigen Regionen
allmählich kritisch. So bedrohten die Wassermassen des Flüsschens
Kabelske mehrere Orte im Saalkreis bei Halle.


Winterstürme in Orkanstärke sorgten am Donnerstagabend auch in der
Schweiz für ein Winter-Chaos. Umfallende Bäume unterbrachen in
verschiedenen Landesteilen den Strom, teilte die Schweizer
Kantonspolizei mit. Auf dem Flughafen Bern-Belp wurden ab 17.00 Uhr
alle Linienflüge annulliert oder nach Basel umgeleitet. Auf dem
Flughafen Zürich-Kloten konnten rund ein Dutzend Flugzeuge nicht
landen. Besonders betroffen war der Kanton Basel. Bäume fielen auf
Straßen, Baugerüste kippten um, Ziegel flogen von den Dächern.


Im Elsass hatte der Sturm Geschwindigkeiten von 115 Kilometern pro
Stunde erreicht. In Straßburg blockierte nach Angaben der Behörden
ein entwurzelter Baum vorübergehend den Feierabendverkehr.


Eisregen und Glatteis behinderten am Freitag in Polen den Verkehr.
Im ostpolnischen Lublin war es so glatt, dass viele Busse am Morgen
nicht losfuhren, meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP. Der
Wechsel von Schneefall, Tauwetter und Temperaturstürzen verwandelte
auch in Westpolen viele Straßen in Rutschbahnen.


In der Mitte und im Norden Portugals lösten heftige Unwetter
Überschwemmungen aus. In der Nähe der Ortschaft Armamar rissen die
Wassermassen ein 40 Meter langes Stück einer Nationalstraße fort,
meldete der Rundfunk am Freitag. Augenzeugen berichteten, mindestens
zwei Autos seien mit ihren Insassen in den Fluss Douro gestürzt. Eine
offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. Besonders stark
traf das Unwetter die Provinzen Aveiro und Coimbra. Dort waren viele
Straßen und Bahnstrecken blockiert.

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Alt 03.01.2003, 15:58   #2
nane
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Standard

Sydney (dpa) - Eine Woche nach dem verheerenden Zyklon im
Westpazifik wird vermutlich an diesem Wochenende das erste
Versorgungsschiff die beiden verwüsteten Salomoneninseln erreichen.
Das Patrouillenboot "Auki" mit Medizinern und Hilfsgütern an Bord
hatte sich nach australischen Medienberichten in der Nacht zum
Freitag von der Salomonen-Hauptstadt Honiara auf die rund 1000
Kilometer lange Reise ins Katastrophengebiet begeben. Der Zyklon
"Zoe" war am Samstag voriger Woche mit mehr als 300 Kilometern pro
Stunde über die kleinen Inseln Tikopia und Anuta hinweggefegt und
hatte diese komplett von der Außenwelt abgeschnitten.


Seit diesem Sturm ist auch der Kontakt zur Insel Mota Lava
abgebrochen, die rund 200 Kilometer südwestlich von Tikopia liegt und
zum Inselstaat Vanuatu gehört. Daher wurde am Freitag befürchtet,
dass der Zyklon auch auf Mota Lava schwere Schäden angerichtet hat.


Die Regierung der Salomoneninseln erklärte Tikopia und Anuta
mittlerweile zu nationalen Katastrophengebieten und stellte 200 000
US-Dollar (rund 193 000 Euro) Soforthilfe bereit, wie die Solomon
Islands Broadcasting Corporation meldete. Allerdings ist der von
bürgerkriegsähnlichen Konflikten gebeutelte Inselstaat nach
australischen Medienberichten so gut wie bankrott und seit Jahren auf
ausländische Hilfe angewiesen
. Ein diplomatischer Vertreter der
Inseln in Australien räumte denn auch ein, sein Land sei mit den
logistischen und finanziellen Anforderungen, die eine solche
Katastrophe stelle, überfordert.


Der Chef des Medizinerteams an Bord des Versorgungsschiffs "Auki",
Hermann Oberli, geht davon aus, dass es unter den knapp 4000
Bewohnern beider Salomoneninseln Schwerverletzte und sogar Tote
gegeben haben könnte. "Die Luftbilder von den Inseln haben mir
richtig Angst eingejagt", sagte er. Die Bilder lassen vermuten, dass
zahlreiche Dörfer komplett unter Sand verschüttet oder von Flutwellen
weggespült worden sind. Angesichts des Ausmaßes der Schäden sei das
Schlimmste zu befürchten. Er hoffe jedoch, dass es den Einwohnern
gelungen sei, sich in Höhlen zu flüchten.



Eine Sprecherin der Hilfsorganisation World Vision betonte, es sei
noch nicht endgültig einzuschätzen, ob Menschen verletzt oder gar
getötet worden seien. Der Pilot einer australischen Militärmaschine
berichtete, er habe beim Überflug Menschen auf den Inseln gesehen,
die mit dem Wiederaufbau ihrer Dörfer beschäftigt waren, jagten und
fischten.


Ein früherer Bewohner von Tikopia erzählte der australischen
Zeitung "The Courier Mail" von einer speziellen Überlebensstrategie
der Insulaner bei Zyklonen: Sie entfernten die Wände ihrer Hütten,
die meist nur aus Holz und Blättern bestehen, so dass die Dächer auf
dem Boden aufliegen, unter denen sie dann Schutz suchten. Der Sturm
fege dann über die tief liegenden Dächer hinweg.


Da es auf den kleinen Inseln keine Landebahnen für Flugzeuge gibt,
haben Hilfsorganisationen den Abwurf von Hilfsgütern aus der Luft
gefordert. Dies wurde bislang von Australien und Neuseeland als zu
riskant abgelehnt. Mindestens ein weiteres Hilfsschiff, das von
privaten australischen und neuseeländischen Initiativen finanziert
wird, sollte noch am Freitag auslaufen.


Die australische Regierung wies am Freitag Kritik zurück, sie habe
viel zu spät auf die Naturkatastrophe reagiert. Die Inseln seien in
einem sehr abgelegenen Teil der Welt und gehörten zu einem sehr armen
Land, das in den vergangenen Jahren große Probleme gehabt habe. "Ich
weiß nicht, wie wir schneller hätten reagieren können", sagte er.


Außerdem hatten Forderungen der "Auki"-Crew , zumeist Polizisten
von den Salomoneninseln, nach mehr Geld die Abfahrt des von
Australien finanzierten Patrouillenbootes verzögert, wie australische
Diplomaten berichteten.

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nachtrag - meldung vom 05.01.03

Sydney (dpa) - Erleichterung in der Südsee: Die Bewohner der
Salomoneninseln haben den verheerenden Wirbelsturm "Zoe" anscheinend
alle überlebt - die Schäden auf den Pazifikinseln sind jedoch
gewaltig. Nach Angaben australischer Medien sind alle 1300 Bewohner
von Tikopia wohlauf. Am Sonntag traf ein Schiff mit medizinischer
Hilfe und Versorgungsgütern auf der Insel ein. Die Besatzung eines
französischen Marinehubschraubers war zuvor auf der Insel Mota Lava
gelandet und hat ebenfalls alle Bewohner unversehrt vorgefunden.
Auch auf der dritten Insel Anuta haben sich die Bewohner
wahrscheinlich in Höhlen retten können.


Das Versorgungsschiff soll nach dem Ausladen der Hilfsgüter auf
Tikopia später am Sonntag Kurs auf die Nachbarinsel Anuta nehmen,
sagte Alan March von der australischen Hilfsorganisation AusAID. Ein
zweites Schiff, die von Neuseeland und Australien finanzierte
"Isabella", wurde für Montag erwartet. Beide Länder wiesen Kritik an
der angeblich schleppenden Hilfe zurück: Das Auslaufen der Schiffe
aus dem Hafen von Honiara, der Hauptstadt der Salomonen, habe so
lange gedauert, weil Polizisten Bestechungsgelder verlangt hätten.
Die Regierung der Salomonen ist bankrott und kaum handlungsfähig.


Die Besatzung eines französischen Marinehubschraubers sei auf der
zum Inselstaat Vanuatu gehörenden Insel Mota Lava, auf der bis zu
1000 Menschen leben, gelandet und habe alle Bewohner unversehrt
vorgefunden, berichtete ein Militärsprecher am Samstag im
australischen Rundfunk. Zuvor hatte der Kameramann und Fotograf Geoff
Mackley von der 200 Kilometer nordöstlich liegenden Insel Tikopia
ähnliches berichtet, der am Freitag mit einem gecharterten
Hubschrauber auf Tikopia gelandet war. "Ich hatte mich innerlich auf
Leichenberge eingestellt, aber es liefen uns Hunderte von Menschen
freudig entgegen", sagte der Neuseeländer.


Das Wissen um die immer wieder aufziehenden Zyklone habe den
Menschen das Leben gerettet. Wie ihre Vorfahren schon hätten sie
auch jetzt wieder den Schutz der ihnen bekannten Erdhöhlen gesucht.
Allerdings stehe ihnen noch eine schwere Zeit bevor, da die gesamte
Ernte und fast sämtliche Hütten zerstört seien, berichtete Mackley,
der mitgebrachte Vorräte an die Insulaner verteilte. Den Menschen
fehle es vor allem an Trinkwasser und Salz. Nach Aussage eines
Inselbewohners ernähren sie sich momentan vor allem von Kokosnüssen.


Vor etwa 50 Jahren seien nach einem solchen Zyklon mehr als 200
Inselbewohner verhungert, berichtete der australische Sender ABC. Im
Jahr 1992 sei eine ähnliche Katastrophe nach dem Zyklon "Tia" gerade
noch mit privat finanzierter Hilfe abgewendet worden. Der Wirbelsturm
"Zoe" war vor einer Woche mit Windgeschwindigkeiten von mehr 300
Stundenkilometern über die Inseln hinweggefegt.


In der australischen Presse wurde darauf hingewiesen, dass
Australien bis jetzt lediglich 270 000 australische Dollar (knapp
150 000 Euro) Hilfe für Tikopia zur Verfügung gestellt habe - die
Seerettung eines britischen Seemannes habe 1997 zehn Millionen
australische Dollar verschlungen. Das vermeintlich zögerliche Handeln
Australiens, Neuseelands und Frankreich, die vertraglich zur
Hilfsleistung verpflichtet sind, wird vermutlich das 16 Länder
umfassende Kooperationsgremium Pacific Islands Forum beschäftigen.


----------------
anmerkung:
was war im letzten jahr in australien los -
haben sie nichts verstanden?
warum wohl australien von gewaltigen bränden
und anderen katastrophen heimgesucht wurde/wird.
ihr wille geschehe ..
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Alt 05.01.2003, 17:54   #3
nane
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Paris/Palma de Mallorca (dpa) - Während heftige Schneefälle am
Wochenende in Frankreich ein Verkehrschaos ausgelöst haben, konnten
sich die Menschen auf Mallorca bei Frühlingstemperaturen vergnügen.
Die spanische Ferieninsel erlebt derzeit den wärmsten Januar seit 20
Jahren. Mit 22 Grad Clesius in Capdepera und 21 Grad in der
Hauptstadt Palma lagen die Höchstwerte bis 9 Grad über dem
Durchschnitt, hieß es in den Zeitungen vom Wochenende. Der Nordosten
der USA wurde von einem Schneesturm heimgesucht.


Über Frankreich brach ein Schneechaos herein, das sowohl den
Straßen- als auch den Flugverkehr lahm legte. Mehrere tausend
Reisende mussten die Nacht zum Sonntag in Wartehallen verbringen,
weil ihre Flüge gestrichen worden waren oder mehrstündige
Verspätungen hatten. Auch auf den Fernstraßen ging teilweise nichts
mehr: Mehr als 10 000 Menschen saßen nachts in ihren Fahrzeugen auf
Autobahnen nördlich von Paris fest. Verschlimmert wurde der
überraschende Wintereinbruch durch das Ende der Weihnachtsferien in
Frankreich. Dadurch waren deutlich mehr Autos unterwegs.

Schneefall und
spiegelglatte Straßen führten am Sonntag zu einem Verkehrschaos.
Mindestens drei Menschen kamen in Bayern bei Unfällen ums Leben. Die
Autobahn 6 zwischen Kaiserslautern und Mannheim war am Samstagabend
in beiden Fahrtrichtungen von quer stehenden Fahrzeugen für mehrere
Stunden blockiert. Nach einer Massenkarambolage auf schneeglatter
Fahrbahn wurde am Sonntag die A 61 Ludwigshafen - Koblenz für
anderthalb Stunden gesperrt. Auf dem 1493 Meter hohen Feldberg im
Schwarzwald fielen am Sonntag über 34 Zentimeter Neuschnee.


Auch Norddeutschland, wo schon seit Tagen der Winterdienst im
Dauereinsatz ist, wurde am Sonntag erneut von einer dicken weißen
Schicht bedeckt. "Schnee und Rodel gut" lautete das Motto für viele
Menschen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und
Mecklenburg-Vorpommern. Die nicht gerade Schnee verwöhnten
Flachländer genießen derzeit die Winterfreuden.


In Italien starben am Sonntag zwei Menschen bei Lawinenabgängen.
In den USA kamen bei einem Schneesturm mindestens vier Menschen ums
Leben. Der Sturm hatte am Wochenende den Nordosten der USA
heimgesucht. In einigen Gebieten fielen bis zu 60 Zentimeter
Neuschnee. Alle Toten waren Opfer von Verkehrsunfällen.
Am Sonntag
zog der Wintersturm nach Kanada weiter.
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Alt 10.01.2003, 06:14   #4
nane
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Hunderte Menschen fallen klirrender Kälte in Europa zum Opfer
Hamburg (dpa) - Die Eiseskälte in vielen Teilen Europas hat
mehrere hundert Menschen das Leben gekostet. Am schlimmsten betroffen
ist Osteuropa. Die Moskauer Behörden zählten seit Winterbeginn 272
Kälteopfer. Hauptursache für die katastrophalen Verhältnisse sind
geplatzte Fernwärmerohre. In Polen sind bisher 204 Menschen erfroren.
Aber auch in Spanien und Frankreich wurden wegen der Wetterlage
Notfallpläne in Kraft gesetzt. In Italien schneite es in der Toskana.
Auf den Schienen in Deutschland stockte der Zugverkehr.
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Alt 12.01.2003, 13:52   #5
nane
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Triest (dpa) - Sturm, Schneefälle und ungewöhnlich tiefe
Temperaturen haben am Sonntag Italien teilweise lahm gelegt. Über
Triest fegte der Bora-Sturmwind nach Angaben von Meteorologen mit
einer Geschwindigkeit bis zu 176 Kilometern pro Stunde hinweg.
Bereits seit fast einer Woche wird die Hafenstadt an der nördlichen
Adria von Stürmen und Schneefall bei Temperaturen unter dem
Gefrierpunkt heimgesucht. Ein Mann ist in Triest bereits erfroren,
eine Frau liegt wegen Unterkühlung in kritischem Zustand im
Krankenhaus.


In der norditalienischen Stadt Pavia starb nach Medienberichten
ein Obdachloser wegen der Kälte. In Mailand wurden am Sonntagmorgen
minus neun Grad gemessen. Auch aus den gebirgigen Regionen Mittel-
und Süditaliens wurden am Wochenende Schneefälle gemeldet. Stürmische
See hat zudem die Schiffsverbindungen zu zahlreichen Inseln lahm
gelegt.
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Alt 12.01.2003, 14:26   #6
nane
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München (dpa) - Nach einem bitterkalten Wochenende vor allem in
Bayern droht am Wochenanfang wegen milderer Temperaturen und Regen
extreme Glatteis-Gefahr auf den Straßen. Noch in der Nacht zum
Sonntag froren die Bayern nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes
(DWD) bei Rekordtemperaturen um 21 Grad unter dem Gefrierpunkt. Einer
der kältesten Orte in Deutschland war das oberbayrische Mühldorf am
Inn mit einer Nachttemperatur von minus 21,2 Grad. Meteomedia
registrierte an der Mess-Station Funtensee am Morgen minus 38,9 Grad.


Nun soll aber warme Meeresluft mildere Temperaturen, Schnee und
Regenfälle bringen. Daher droht Glatteis vor allem in Süddeutschland
und eine "große Katastrophe" im Verkehr, warnte der DWD. Mit
Straßenglätte wird auch in der Nacht zum Dienstag gerechnet, wenn die
Temperaturen wieder unter den Gefrierpunkt fallen dürften.
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Alt 12.01.2003, 18:36   #7
nane
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Hamburg (dpa) -
Ausnahmezustand in Bulgarien: In 171 Ortschaften fiel wegen des
Winterwetters und starker Schneefälle der Strom aus. Straßen waren
unbefahrbar, im Süden des Landes läuft zudem ein Stausee über. In
Ungarn wurde Sonntag früh ein historischer Kälterekord gemessen: In
der Ortschaft Zabar im Norden des Landes wurde mit minus 30,9 Grad
Celsius die tiefste Temperatur seit Bestehen der meteorologischen
Aufzeichnungen registriert.


Der südfranzösische Touristenort Les-Baux-de-Provence war am
Sonntag wegen der Schneemassen von der Außenwelt abgeschnitten. "Es
sind etwa 35 Zentimeter Schnee gefallen, und die Schneeverwehungen
auf den Straßen sind bis eineinhalb Meter hoch", sagte Bürgermeister
Gérard Jouve. Die gesamte Provence hatte am Samstag Probleme bei
Flug- und Autoverkehr.


Bei Temperaturen von minus 29 Grad erlebte Samedan im Schweizer
Kanton Graubünden die bislang kälteste Nacht in der Alpenrepublik. In
den gesamten Schweizer Alpen besteht nach Angaben des Instituts für
Schnee- und Lawinenforschung in Davos noch erhebliche Lawinengefahr.


Auch in Spanien hatte der Winter die Menschen mit frostigen
Temperaturen fest im Griff. Allerdings blieb ein befürchtetes
Schneechaos aus. Hoteliers beklagten in mehreren Wintersportzentren
in den Pyrenäen übertriebene Unwetterwarnungen, die Urlauber und
Ausflügler abschrecken würden. Am Sonntag griff die Kälte auch auf
die Mittelmeerküste über, selbst auf Mallorca wurde Nachtfrost
vorhergesagt.


Das ganze Wochenende hielt Deutschlands stärkster Eisbrecher
"Stephan Jantzen" das Fahrwasser der Ostsee frei, trotz steigender
Temperaturen am Sonntag. Nach Wochen eisiger Kälte waren das Wasser
in den Häfen, Boddengewässern und entlang der deutschen Ostseeküste
bis zu einer Stärke von 40 Zentimetern Eis erstarrt.
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Alt 14.01.2003, 09:10   #8
nane
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Wellington/Suva (dpa) - Ein neuer Wirbelsturm im Südpazifik hat
auf den Fidschi-Insel nach ersten Erkenntnissen größere Verwüstungen
angerichtet. Zwei Kinder wurden durch den Einsturz einer Kirche
getötet, in der sie Zuflucht gesucht hatten, wie Radio New Zealand am
Dienstag meldete. Das genaue Ausmaß der Schäden sei aber noch unklar,
da die besonders betroffenen Insel Vanua Levu von der Außenwelt
abgeschnitten sei. Stürme mit einer Geschwindigkeit von bis zu 185
Stundenkilometern hätten mindestens ein Dorf und zahlreiche Felder
zerstört. Fidschis Touristenzentren seien aber verschont geblieben.

----
nachtrag vom 17.01.03
Wellington (dpa) - Der tropischen Wirbelsturm Ami hat auf den
Fidschi-Inseln mindestens 17 Menschen das Leben gekostet. Nach
Berichten aus der Hauptstadt Suva werden auf den Inseln im Südpazifik
noch einmal etwa ebenso viele Menschen vermisst, darunter sechs
Fischer. Die nördliche und die östliche Region der Inselgruppe wurden
zu Katastrophengebieten erklärt, nachdem der Sturm mit
Geschwindigkeiten von 185 Kilometern in der Stunde, starken
Regenfällen und Flutwellen die Inseln heimgesucht hatten. Die Schäden
gehen in die Millionen.
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Alt 27.01.2003, 22:03   #9
nane
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Nikosia/Athen (dpa) - Mindestens 33 Menschen wurden am
Montagvormittag bei einem schweren Sturm auf der Mittelmeerinsel
Zypern verletzt. Betroffen war vor allem die Hafenstadt Limassol, die
an der Südküste der Mittelmeerinsel liegt. Wie das zyprische
Fernsehen zeigte, hat ein Tornado-ähnlicher Wirbelsturm weite Teile
der Hafenstadt verwüstet.


"Sowas hatten wir noch nie erlebt. Es war gegen 9.30 Uhr morgens.
Ein Wirbelsturm, eine Art Tornado, kam aus dem Meer. Danach brach
Chaos aus: Autos und Bäume wurden in die Luft gehoben und umher
geschleudert, Dächer wurden abgerissen, Fensterscheiben wurden
eingedrückt. Werbeplakate, Ziegelsteine, Blumentöpfe und andere
Gegenstände flogen durch die Luft und verletzten Passanten. Es war
ein Albtraum", sagte ein Augenzeuge im Fernsehen.


Wie der stellvertretende Bürgermeister der Hafenstadt Limassol im
Fernsehen sagte, gehen die Schäden in die Millionen. "Nur durch ein
Wunder hatten wir keine Toten. Ein ganzer Stadtteil entlang des
Hafens wurde verwüstet. Sowas hatten wir nur in Filmen gesehen",
sagte der stellvertretende Bürgermeister.


Schäden wurden auch aus dem Westen der Insel Zypern gemeldet.
Blitze haben zahlreiche Strom- und Telefonleitungen beschädigt. Auch
die Fernseh- und Radiosendungen aus dem Sendezentrum auf dem rund
2000 Meter hohen Berg Troodos fielen vorübergehend aus. Der schwere
Sturm hatte zuvor auch weite Teile Griechenlands heimgesucht und
erhebliche Schäden angerichtet. Sämtliche Fährverbindungen in der
Ägäis waren am Montag eingestellt.
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Alt 31.01.2003, 13:14   #10
nane
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Madrid (dpa) - Mit Sturm, Schnee und Glatteis hat der Winter in
Spanien erneut Einzug gehalten. In der Nordhälfte des Landes waren am
Freitag mehr als 100 Dörfer nach heftigen Schneefällen von der
Außenwelt abgeschnitten. In manchen Gegenden lag der Schnee nach
Angaben des Rundfunks Über einen Meter hoch. Die Region Kantabrien um
die Hafenstadt Santander konnte auf dem Landwege nicht mehr erreicht
werden, da die Straßen- und Bahn-Verbindungen zum übrigen Spanien
gesperrt waren.


Auf der Ferieninsel Mallorca schneite es nicht nur in den Bergen,
sondern teilweise auch an den Badestränden. In der Inselhauptstadt
Palma fiel Schneeregen. Im Innern der Insel waren mehrere
Landstraßen unpassierbar. Heftiger Sturm behinderte die Schifffahrt.


In Spanien wurde für das ganze Land mit Ausnahme der Region
Extremadura im Südwesten und der Kanarischen Insel Unwetteralarm
gegeben. Mehrere Autobahnen und Fernstraßen mussten wegen Schnees und
Glatteis gesperrt werden. Auch im Flugverkehr gab es Behinderungen.
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