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Drogen & Psychedelika Spiritualität fördern, das Bewusstsein erweitern, heilende Kräfte besitzen, in Abhängigkeit und Elend führen... Drogen haben viele Gesichter. Gibt es Zusammenhänge zwischen der heiligen Droge unserer Ahnen und dem Stoff, aus dem heutige Partyträume sind?

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Alt 12.01.2009, 00:33   #21
Leon300
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@mephosto

Weiß nich warum man lebt, nur Arbeit, immer nur Kampf, Kampf und nochmals Kampf im Leben, Lernen kann so anstrengend sein...usw. Das Leben ist schwierig und man haut sich eben mal die Birne zu deswegen. Man sucht sich halt dann ne Freude zwischendurch, obwohl man auch ungefährlichere Dinge gut finden könnte. Vielleicht ist das so in der Art.
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Alt 12.01.2009, 01:08   #22
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Falls Du der Kiddie-Generation angehören solltest, wäre es hilfreich, wenn Du mal über Deine Perspektive etwas sagen könntest.
ja,ich bin 20..das ist zwar offtopic was jetzt unteranderen folgt,aber irgendwie auch nicht wenn man davon ausgehen will das alles irgendwie zusammen hängt.

also ersma was zu meiner identität um meine gedanken besser nachvollziehen zu könn

meine sicht ist die eines großstadtkindes,von der unteren scherenschneide,also vom negativ betroffenden Mittelstandt,die so genannte unzufriedene "unterschicht" wozu ja die große Mehrheit zählt,
Habe aber noch das glück gehabt,relativ gebildete Eltern zu haben,bin auf St. Pauli aufgewachsen,was auch schon für meine persöhnlichen Komplexe entscheident ist/war,mit denen ich mich heute auseinander setzten muss..
und noch viele andere schicksalsschläge die ich aber nicht weiter ausbreiten will.

Daraus bildet sich meine individuelle "Perspektive" oder auch Sicht der dinge,die eine,im anderen Sinne des Wortes,Perspektive nach dem oberflächlich gesehenden Motto:
Haus,Frau,Kind,Hund,Sportwagen,Arbeit gehen,Feierabend,Bier,Kreuzworträtsel,Schlafen legen und das sein leben lang,ausschließt und nicht nur das sondern auch nicht mehr für erstrebenswert hält!
Klar geht es ein jeden um ganz andere dinge,höhen und tiefen in ihren leben.Das die umstände,sowohl physisch als auch psychisch ausgenutzt
und die Kapazität verbraucht ist,beschreibt aber die kette hier über ganz gut.

In einer sich globalisierenden Welt,die sich immer schneller dreht mit jeden neu geborenen Menschen.

Das die Mehrzahl von leuten die ich kenne ähnlich "perspektivlos" sind und dies auch selber zugeben ist klar.

Wenn man halbwegs dazu fähig ist seine "möglichkeiten" in dieser Welt, zu dieser Zeit, zu kalkulieren,wird man,ob man es Wahrhaben will oder nicht,darauf kommen das eine gewisse "Grenze" erreicht ist.

diese,erstmal beängstigende und deshalb auch für viele un/unterbewusste Feststellung führt zu einer Ohnmächtigkeit !

Und genau diese Ohnmächtigkeit,speziell hier in Deutschland wird betäubt oder überspielt,besonders gern mit Alkohol.Wieso? Weil die möglichkeiten durch viel zu lange heimtückische propaganda für Alkohol und Tabak vom Staat und Gesellschaft selbst gegeben wurden.

Ne alternative,um sich luft zu machen,eine reaktion der Ohnmächtigkeit, ist Krawall.Das immer mehr und häufiger Jugendliche auf die strasse gehen,Weltweit sich auflehnen,mag für viele vielleicht Sinnlos erscheinen,ist es aber in dem Sinne nicht.Ein absehbarer Prozess.
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Alt 12.01.2009, 01:08   #23
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so viel zur Kiddie-Generation,auch nur ein ergebnis eurer unterbewussten verdrängten Wünsche nach unendlicher freier Möglichkeiten die jeder Mensch in sich trägt.

zu den Wörtern "Beleg/Beweiß" will ich auch noch was sagen:
Sie geben ein die illusion das es sowas wie eine letzte,endgültige Wahr-heit gibt.Das ist Gift für freies Denken.Ein ähnliches Wort der negativen illusion ist die "Tatsache".Da die Tat-sache nur in der Gegenwart(dieser nicht meßbare zustand) "wirk-lich" bedeutend und existent ist, hat sie keine bedeutung in Vergangenheit und Zukunft und ist in denen nicht existent,was nicht heißen soll das Gestern nicht Menschen gestorben sind und Morgen werden,somit ist/wird/wurde die Bedeutung dieser Wörter total verklärt und misverstanden oder gar noch nicht entdeckt.Die Tat-(sache) und Wahr-(heit) geben beide die Vergangenheit an,wenn man die Vergangenheit aber für existent hält,legt man sich fest! Man kann sagen es war Tatsache für die Menschen der Vergangenheit in ihrer eigenen Gegenwart sich "festzulegen",man kann auch sagen es wird Tatsache das die Menschen in ihrer zukünftigen Gegenwart bewusster mit ihren Wünschen umgehen können.Und die bedeutung des Wortes "Wirk-lich-keit" ist ebenfalls nur für den Moment oder die Grenze zwischen Vergangenheit und Zukunft namens Gegenwart existent.

Wenn man nach diesem Vergangenheitsbegriffen denkt,
legt man sich fest in seinem Denk-vermögen(von möglich)
und sperrt sich in seinem eigenen Bewusstsein ein.

In dem sinne kann ich nur jeden dazu ermutigen,wenn er sich selbst eingeschlossen und den Schlüssel dem klo runtergespühlt hat,
die Tür mit aller Gewalt einzutreten.Keine Selbstzweifel mehr.Freiheit.

Das Individium ist nur Mittel zum Zweck genau wie eine Zelle,
um per Information/Sprache einen Wunsch zu äussern.
Durch den Wunsch zu sprechen,können wir immer komplexere Wünsche äußern.Sprache ist mehr als ein schlichtes mittel zum Informationsaustausch,Sprache ist relativ betrachtet ein fortgeschrittener Bauplan zum erschaffen unserer Wirklichkeit.

Das Träume wahr werden,ist nicht nur ein Spruch,
sondern treibende Kraft die die Welt und Realität und das Individium in der Materie ermöglicht und ausdehnt.
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Alt 12.01.2009, 09:47   #24
perfidulo
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Schön, daß Du Dich bemüht hast ein authentisches Zeugnis des Lebensgefühls der jungen Generation zu formulieren.

Das ist nicht ganz so orginell, wie es unter dem Bezug auf die "Globalisierung" scheinen mag. Praktisch jede Generation hat unter der scheinbaren Auswegslosigkeit der eigenen Situation gelitten, die Beat-Generation, die 68er usw. Wir können auch gerne in der Geschichte weit zurückgehen.

Schon römische Quellen beklagen die Aufsässigkeit der Jugend, von ägyptischen oder babylonischen ist mir nichts bekannt, aber es wird ähnlich gewesen sein.

Anscheinend ist das sogar unabhängig von der wirtschaftlichen Situation. In der Wirtschaftswunderzeit litten die Jugendlichen an der Übersättigung durch materiellen Wohlstand, in der Krise beklagen sie ihre Chancenlosigkeit, genau diesen Wohlstand zu erlangen. Es ist schlicht der Wunsch, alles anders machen zu wollen als die jeweilige Elterngeneration, die vorher auch nicht anders war.

Was mich interessiert, ist, ob daraus eine produktive Kraft entsteht. Wenn man sich zudröhnt kann nichts konstruktives erwachsen. Man braucht einen klaren Kopf um neue Projekte zu entwickeln, aber es ist durchaus statthaft, sich gelegentlich zu berauschen. Es fördert die Phantasie und die Kreativität und es ist eine Belohnung für eine gelungene Etappe. Mit der Hoffnung auf das Goldene Zeitalter am Ende motiviert man nur Asketen.

Ein Indikator ist immer künstlerisches Schaffen, das meist in der betreffenden Periode nicht als solches anerkannt wird. Also Literatur, Malerei und Bildhauerei, heute Liedtexte, Videoclips, Animationen......

D.h. es gibt Künstler, die dem Zeitgeist Ausdruck verleihen. Im Moment sehe ich da nur Weltflucht, Ablehnung, Resignation, kaum etwas Positives. Das deutet auf eine baldige Flucht in die Religion, wie man es bei den muslimischen Immigrantenkindern beobachtet. Islamischer Fundamentalismus bietet eine Gemeinschaft und ein geschlossenes Weltbild einerseits, die Abgrenzung zur immer noch deutschen Wertegemeinschaft andererseits.

Man kann sich einreden, daß man keine Chance hat, weil man eben Moslem ist. Die Perspektive als Glaubenskrieger zu fallen, gibt dem Leben wenigstens noch ein Minimum an Sinn.

Vor 50 Jahren hat man sich die Haare lang wachsen lassen und bunte Klamotten getragen, weil das die Spiesser so geärgert hat, daß sie überhaupt nicht auf die Idee kamen, so jemand einzustellen...

Es wäre also zu erwarten, daß demnächst fanatische Christengemeinden an Boden gewinnen, so wie einst die "Sing-Out"-Bewegung, eine Frühform der Scientology. Leider wird bei Scientology zu wenig gesungen, es ist eben ein kommerzielles Unternehmen, keine Community.

Die Lebensperspektive kommt nicht von oben, weil Frau Merkel genauso zum Kotzen ist, wie einst Ludwig Erhard. Es kommt "aus dem Volk" und es ist unberechenbar und nicht vorhersehbar. Insofern bin ich Optimistisch.
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Geändert von perfidulo (12.01.2009 um 09:51 Uhr).
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Alt 12.01.2009, 12:15   #25
HaraldL
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Könnte es nicht auch so sein, daß Geheimdienste beim Handel mit illegalen Drogen ihre Finger im Spiel haben? Schließlich müssen doch die teuren Spielereien im Area 51 finanziert werden und zwar so, daß kein Parlamentarier davon Wind bekommt! Da ist der Schwarzmarkt das Mittel der Wahl!

Denn mit Schwarzmarktpreisen kann man bekanntermaßen viel mehr verdienen, als mit legalen Handel! Man solle sich einmal vor Augen halten, daß der Schwarzmarktpreis für eine Ectasytablette ca. 20 Euro beträgt, der Herstellungspreis aber nur 20 Cent. Wenn man Ectasytabletten legal vertreiben dürfte, dürfte in Folge des Marktdrucks der Preis pro Tablette nur ca. 25 Cent betragen. Also wird beim Schwarzmarkt hier ungefähr der hundertfache Gewinn erwirtschaftet!

Da Drogen nun mal schädlich sind, glaube ich nicht, daß im Fall der Legalisierung die Absatzmenge sich verhundertfacht.
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Alt 12.01.2009, 12:43   #26
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Das ist nicht ganz so orginell, wie es unter dem Bezug auf die "Globalisierung" scheinen mag.
Ich denke schon das eine physische erreichte grenzenlosigkeit unseres lebensraumes als Erdbewohner eine neue, nicht vergleichbare psychische Grenze aufstellt/aufzeigt und es priotär gilt diese zu überschreiten statt eine erschliesung des Weltraumes,der Materie.Was nicht auch durchaus intressant und erstrebenswert ist/wird.Darauf war der begriff "Globalisierung" bezogen.

Zitat:
Praktisch jede Generation hat unter der scheinbaren Auswegslosigkeit der eigenen Situation gelitten, die Beat-Generation, die 68er usw. Wir können auch gerne in der Geschichte weit zurückgehen.

Schon römische Quellen beklagen die Aufsässigkeit der Jugend, von ägyptischen oder babylonischen ist mir nichts bekannt, aber es wird ähnlich gewesen sein.

Anscheinend ist das sogar unabhängig von der wirtschaftlichen Situation. In der Wirtschaftswunderzeit litten die Jugendlichen an der Übersättigung durch materiellen Wohlstand, in der Krise beklagen sie ihre Chancenlosigkeit, genau diesen Wohlstand zu erlangen. Es ist schlicht der Wunsch, alles anders machen zu wollen als die jeweilige Elterngeneration, die vorher auch nicht anders war.
ja,eigentlich garnicht verwunderlich das eine aktuelle Genaration ein Gegengewicht zur vorherigen Genaration dastellt,wenn man bedenkt
das wir in einer Welt von Dualsystemen ungeben sind, wo Schwarz Weiß trozt,1 der 0 und und unser "reales" bewustsein einen "träumerischen".
(das gefühl wenn ich träume,auch obwohl ich meißt die hauptrolle spiel,
ist immer ein anderes(nicht-ich) als wie im Wachzustand)

Zitat:
Was mich interessiert, ist, ob daraus eine produktive Kraft entsteht. Wenn man sich zudröhnt kann nichts konstruktives erwachsen. Man braucht einen klaren Kopf um neue Projekte zu entwickeln, aber es ist durchaus statthaft, sich gelegentlich zu berauschen. Es fördert die Phantasie und die Kreativität und es ist eine Belohnung für eine gelungene Etappe. Mit der Hoffnung auf das Goldene Zeitalter am Ende motiviert man nur Asketen.
Wie gesagt,ich denke das es eine Ohnmächtigkeit ist,eine Grenze überschreiten zu wollen,wozu man aber mit alten "Modellen" nicht fähig ist.
In gewisser weise bringt das zudröhnen als folge doch was Konstruktives
mit sich.

Ein Zeichen..
Zitat:
Ein Indikator ist immer künstlerisches Schaffen, das meist in der betreffenden Periode nicht als solches anerkannt wird. Also Literatur, Malerei und Bildhauerei, heute Liedtexte, Videoclips, Animationen......
für genau die Jeniegen.Was wiederum dazu anregt neue Projekte zu entwickeln! Ein klarer kopf ist als alleiniger Zustandt nicht haltbar da er auch einen gegenpart hat,die trübheit.Somit sind beide Zustände
eine produktive Kraft!
Wiederum ist die tendenzielle ablehnung einer Periode über zeitgeistliches
künstlerisches schaffen auch eine treibende kraf.Es ist zwar hart aber treibt den Künstler an neues zu erschaffen.
Zitat:
D.h. es gibt Künstler, die dem Zeitgeist Ausdruck verleihen. Im Moment sehe ich da nur Weltflucht, Ablehnung, Resignation, kaum etwas Positives. Das deutet auf eine baldige Flucht in die Religion, wie man es bei den muslimischen Immigrantenkindern beobachtet. Islamischer Fundamentalismus bietet eine Gemeinschaft und ein geschlossenes Weltbild einerseits, die Abgrenzung zur immer noch deutschen Wertegemeinschaft andererseits.
Man muss aber auch sagen das es speziell hier in Deutschland eine brisante situation ist,nicht nur viele Imigranten haben starke komplexe,wozu ich gleich noch komm,sondern auch der "deutsche" bedingt durch die Geschichte, leidet darunter das eine gewisse Rolle auf ihm liegt,
und auch so in der Öffentlichkeit ein schweigen herrscht,was nicht heißen soll das eine gewollte Informierung da ist.Das führt dazu das viele wieder in den braunen Sumpf abrutschen oder aber in die linke ecke.Auch wieder Gegenparte.

Jetzt zu den Imigranten,das aussagekräftigste Beispiel ist die größte hier lebende gruppe, die Türken.Die man genau wie deutsche nicht verallgemeinern kann/will ,wo aber überwiegende Tedenzen erkennbar sind.
Wer schon mal in der Türkei war sollte wissen welche herzlichkeit und Gastfreundlichkeit die meißten dort lebenden Menschen haben.
Und die dort lebenden Türken,besonders in den Städten nach mehr libarität streben,als nach fanatischer Relegion!Das genaue Gegenteil zu den meißten
hier lebenden Türken,auch wenn wir in der EM eine schöne Zeit miteinander hatten.Da durch das sie soweit entfernt von Zuhause sind,pflegen sie ihre Tradition besonders,übrings haben die meißten Türken die ich so kennegelernt hab alle Wurzeln in irgendwelchen anatolischen Bergdörfern.

Insofern ist Deutschland ein besonders Komplex geplagtes land.

(wärend ich das hier schreibe,läuft im fernsehn grade was über böse schlägermädchen die sich mit drogen zuballern)
Zitat:
Man kann sich einreden, daß man keine Chance hat, weil man eben Moslem ist. Die Perspektive als Glaubenskrieger zu fallen, gibt dem Leben wenigstens noch ein Minimum an Sinn.
ja,so wie ich mir wohl auch einrede das ich mit meinen nicht grade guten Realschulabschluss keine chance auf eine mir ebenwürdige aufgabe hab,
nur im unterschied lasse ich und mein freundeskreis sich die entscheidenen fragen nicht von einer Relligion abnehmen.Und trozdem zeigt der weg für diese Zeit überwiegend in richtung Krawall statt frieden,egal von welcher Perspektive man das betrachten will.

Zitat:
Es wäre also zu erwarten, daß demnächst fanatische Christengemeinden an Boden gewinnen, so wie einst die "Sing-Out"-Bewegung, eine Frühform der Scientology. Leider wird bei Scientology zu wenig gesungen, es ist eben ein kommerzielles Unternehmen, keine Community.
Für mich Persöhnlich ist Scientology als "Relligion/Sekte" die beängstigende und meißt gehasste,ihre persöhlichkeits brechenden methoden lässt die wut in mir aufkochen.Soll die ruihg an boden gewinnen,es wird ihren gegenpart
genauso stärken.
Zitat:
Die Lebensperspektive kommt nicht von oben, weil Frau Merkel genauso zum Kotzen ist, wie einst Ludwig Erhard. Es kommt "aus dem Volk" und es ist unberechenbar und nicht vorhersehbar. Insofern bin ich Optimistisch.
ja,auch wenn viel scheiße passiert und passieren wird,es gehört dazu
zu diesem Wechselspiel,insofern kann man durchaus von Optimismus reden.
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Alt 12.01.2009, 13:04   #27
fragezeichen
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Zitat:
Zitat von HaraldL Beitrag anzeigen
Könnte es nicht auch so sein, daß Geheimdienste beim Handel mit illegalen Drogen ihre Finger im Spiel haben?
ob nun Geheimdienst oder was anderes der Ursprung des Schwarzmarktes ist auf jeden fall "oben" zu finden,ganz im gegenteil zur Schwarzarbeit,dessen ursprung "unten" zu finden ist,beide versuchen an Geld zu kommen als mittel zum Zweck.Ich denke das Schwarzarbeit unter anderen durch den Schwarzmarkt zu ihren treiben gezwungen wird.Wo das Geld letztendlich hinfliesst frag ich mich auch?
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Alt 12.01.2009, 15:41   #28
perfidulo
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Zitat:
Zitat von fragezeichen Beitrag anzeigen
Ich denke schon das eine physische erreichte grenzenlosigkeit unseres lebensraumes als Erdbewohner eine neue, nicht vergleichbare psychische Grenze aufstellt/aufzeigt und es priotär gilt diese zu überschreiten statt eine erschliesung des Weltraumes,der Materie.Was nicht auch durchaus intressant und erstrebenswert ist/wird.Darauf war der begriff "Globalisierung" bezogen.
Du hast eine sehr individuelle Interpretation von Globalisierung, soweit ich es aus Deiner etwas freizügig angewandten Rechtschreibung entnehmen konnte.

Das Neue heutzutage scheint mir eher die Wahrnehmung der Begrenztheit des Lebensraums zu sein, das Ende der Ressourcen......

Dein Begriff von Globalisierung bezieht sich eher auf die zeitlich frühere Vorstellung vom "Globalen Dorf", das alle Individuen zu einem globalen Bewußtsein zusammenbringt. Leider hat sich das als wilder globaler Markt erwiesen, der tatsächlich keinen außen vor läßt.

Frühere Generationen hatten immer die Vorstellung einer neuen Grenze, im Sinne des US-amerikanischen "Frontier", also nicht als Abschluß, sonder als Herausforderung, neue Gebiete zu erobern. (Dabei gingen die Indianer über den Jordan, soviel zum unbesiedelten, freien Gebiet, das man in Besitz nehmen kann). Das wurde ja bekanntlich auf den Weltraum umgedeutet, wovon zahllose "Space-Operas" künden (incl. das famose "Star Trek" oder "Galaktica"): Man kann immer irgendwohin und auf jungfräulichem Land neu anfangen.

Gerade das hat sich als Illusion erwiesen, denn vorgeblich jungfräuliches Land hat eine wichtige Rolle als Biotop und seine gewaltsame Aneignung fürhrt in die Katastrophe. Die Umwandlung der Langgras-Prairie in Ackerland führte zu einer gewaltigen, irreversiblen Bodenerosion, das Abholzen des Regenwaldes bringt nur für eine kurze Zeitspanne nennenswerten Ertrag.

D.h. die gewaltsame Aneignung der Natur müßte sich zu einer nach innen gerichteten, pflegerischen und pfleglichen Form (einer Art Oasenwirtschaft) wandeln. Ein Leben in scheinbarer materieller Genügsamkeit, aber mit einer lebendigen Kultur.

Scheinbare Genügsamkeit deswegen, weil die materiellen Güter (BMW, i-Pod usw.) nicht wirklich notwendig sind. Die digitale Übermittlung zeigt, daß ich keineswegs eine Scheibe aus giftigen PVC als mein Eigentum erwerben muß, wenn ich eine bestimmte Musik hören will. Die Nutzbarkeit von Optionen, etwa an einen anderen Ort zu gelangen, hängt auch nicht vom Besitz von 2 t Stahl und Kunststoff ab.

Die Warenwelt hat zu einer Abkapselung und Isolierung geführt. (Das ist mein Auto und da kann ich tun und lassen was ich will) Aber man kann das Reisen in der Gruppe auch als spannende Erfahrung, als Lernprozeß auffassen, wo man nichtvorhersehbare Informationen erlangt, Kontakte knüpft und wo sich Chancen auftun. (Diese Kultur ist in deutschen Zügen völlig unterentwickelt, aber man muß nur nach Frankreich oder Italien gehen)

Hier könnte sich gerade in der aktuellen Krise und der scheinbaren Perspektivlosigkeit wieder etwas Neues entwickeln. Muntere Gespräche oder gemeinsame Lieder im Bus oder im Wartesaal der Agentur für Arbeit, statt deutsche Tristesse.
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Geändert von perfidulo (12.01.2009 um 15:47 Uhr).
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Alt 12.01.2009, 16:40   #29
mephosto
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Zitat:
Vor 50 Jahren hat man sich die Haare lang wachsen lassen und bunte Klamotten getragen, weil das die Spiesser so geärgert hat, daß sie überhaupt nicht auf die Idee kamen, so jemand einzustellen...

Es wäre also zu erwarten, daß demnächst fanatische Christengemeinden an Boden gewinnen, so wie einst die "Sing-Out"-Bewegung, eine Frühform der Scientology.
der unterschied zu vor 50 jahren ist aber, dass es das meinungs- und stilgebende bürgertum in dieser form nicht mehr gibt, sondern die pluralisierung der lebensstile viel weiter fortgeschritten ist. insofern verläuft sich die "rebellion" irgendwelcher randgruppen im sande, da sie niemanden mehr schockieren können. ein punk mehr oder weniger fällt nicht mehr auf, in zeiten, in denen sogar berliner oberbürgermeister grußworte an folsom-europe-paraden richten.
perspektivlos ist die jugend insofern nicht nur, was ihre beruflichen und privaten erfolgschancen angeht, sondern auch in anbetracht ihrer eigenen kreativität. ich sehe keine nennenswerte kunst, die von der jugend ausgeht. ich sehe keinen stil. keine meinung. es wirkt alles abgekupfert, abgeschaut, als wolle man die tugenden der guten alten 68er wieder heraufbeschwören, anstatt etwas eigenes dazu zu geben.
drogen werden nicht als mittel zur bewusstseinserweiterung gesehen, wie sie es durchaus sein können, sondern nur zum "spaß haben". es ist viel geschrieben und gesagt worden über unsere "spaßgesellschaft", doch der begriff ist nach wie vor zutreffend. den meisten jugendlichen geht es um konsum, den schnellen spaß, den rausch um des rausches willen. dass das früher nicht immer besser war, ist mir klar. aber wenn ich mir anschaue, was von künstlerisch-kreativer seite von den jugendlichen her kam, dann würde ich doch sagen, dass das potenzial etwas stagniert ist. solange dieser zustand bleibt bin ich gegen eine weitere legalisierung von drogen (und auch gegen die gesellschaftliche omnipräsenz von alkohol).
meph
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Alt 12.01.2009, 18:06   #30
HaraldL
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Das Problem ist auch, daß wenn jemand eine neue "Kunstrichtung" ( was das auch immer sein soll) aufziehen möchte, er mit großer Sicherheit keine große Resonanz finden würde. Natürlich gibt es immer ein paar Leute, die so etwas versuchen. Aber wer erfährt davon?

Schaut euch doch einmal die Graffitis an. Die sind, sofern sie nicht politisch motiviert sind oder Liebesbekenntnisse darstellen, meistens sehr ähnlich. Warum eigentlich?
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