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Kornkreise Sichtungen, Symbolik, Ursachen...

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Alt 30.07.2002, 01:38   #1
T.A. Günter
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Standard Experten versuchten im Kornkreis ominöse Spuren zu deuten

Mal wieder ein Kornkreis. Diesmal in einem kleinen Dorf, Berliner Umland. Daraufhin ein Anruf von Stern TV bei verschiedenen UFO-Forschern um für die kommende Sendung am Mittwoch Kommentare zu erbitten. Man solle sich am "Tatort" einfinden.

Nach Absagen von Werner Walter (CENAP) und Tino Günter (GEP) fand nun das Besichtigungsspektakel am/im Kornkreis statt. Der Artikel von LIANE STEPHAN unter http://www.maerkischeallgemeine.de/?...136&weiter=500 liest sich so:


SCHÖNWALDE Ein Dorf döst vor sich hin. Samstagmittag. Die Schönwalder stellen Gartenstühle in die Sonne. Als ob nichts geschehen wäre. Dabei fällen Kornkreis-Experten wenige hundert Meter weiter in einem Weizenfeld gerade ein sensationelles Urteil. "Ja, hier war ein Raumschiff."

Rutengänger Eugen Jäger aus Wiesbaden ist sich ganz sicher. Er steht im Kornkreis, der in den letzten Tagen für Schlagzeilen gesorgt hat, und wertet seinen Rundgang mit der Wünschelrute und einem Geigerzähler aus. "Im Zentrum des Kreises sind die Energien besonders groß", sagt er. Allerdings müsse er noch die gefundenen Metallteilchen untersuchen. Auch die anderen Experten, die von "Stern-TV" versammelt wurden, kommen zu einem ähnlichen Ergebnis. Brigitte Haase, zuständig für Radiästhesie, stellt fest, dass alle Ränder elektromagnetisch aufgeladen sind. "Das ist kein dummer Jungenstreich", entgegnet sie einem zweifelnden Mann, der sich mit seinen zwei Söhnen den Ufo-Landeplatz angucken will.
Am Feldrand steht die Feuerwehr von Schönwalde. Es duftet nach Bratwurst. Eintrittskarten für einen Euro werden ausgegeben. Feldherr Georg Gratzias von der Agrargemeinschaft freut sich, dass es in der Kasse klingelt. Er hofft, mit dem Eintritts-Geld den entstandenen Schaden in Höhe von 3000 Euro ein wenig ausgleichen zu können. "Ganz wird es wohl nicht reichen", vermutet er und schaut prüfend hinüber zu den Besuchern, die sich auf einem Trampelpfad dem Kornkreis mit den fünf runden Büscheln nähern. Es könnte ja sein, dass sich wieder mal einer eine Zigarette ansteckt.

Im sauber gezogenen Kreis tummeln sich inzwischen mehrere Experten, die Schilder an der Brust tragen. Fabian Sievert erklärt jedem, was er beim Betreten des Kreises gespürt hat: "Da war ein Kribbeln. Hier ist eindeutig ein Energieband. Es ist 100 Meter breit." Sievert ist Archäologiestudent und Mitglied der Gesellschaft für Andersweltforschung. Ein Stück weiter hält ein Mann aus Burg eine Metall-Wünschelrute vor sich her. Plötzlich kreuzen sich die Stäbe. "Es stimmt", murmelt er verblüfft. Georg Graf aus Schönwalde scheint gar nicht verwundert. "Es gibt eben Dinge, die man nicht so schnell erklären kann", meint der Rentner. "Man muss für alles offen sein."
Für Heinz Gedrat aus Schönwalde ist alles glasklar: "Außerirdische mussten auf dem Feld notlanden. Nach der Reparatur ihres Raumschiffes sind sie wieder verschwunden." Der Tierpfleger beschäftigt sich seit 40 Jahren mit dem außerirdischen Thema. Die Ufo-Landung fast vor seiner Haustür sei ein Glücksfall, sagt er.
Landwirt Gratzias hört mit unbewegtem Gesicht den Experten zu. Seine Meinung hält er zurück. "Das ist Neuland für mich," meint er diplomatisch. Ähnliches sei hier noch nie passiert. Ein anderer Bauer im karierten Hemd brubbelt: "Früher, im Sozialismus, gab es keine Kornkreise."

(http://www.alien.de/guenter/news/zei...page=1&search=)
T.A. Günter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2002, 02:28   #2
Pedro
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Standard

Ich kann diesen "Ja es war ein Raumschiff"-Ausspruch nicht verstehen. Was deutet denn darauf hin? Die Anomalien usw. bedeuten doch nicht gleich Raumschiff. Das kann doch auch was anderes gewesen sein. Das soll mir mal bitte jemand erklären, wie man zu dem Urteil kam.
Pedro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.08.2002, 10:42   #3
T.A. Günter
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War wohl nix mit Stern TV gestern abend - zumindest was den Kornkreis in Schönwalde angeht. Vielleicht am nächsten Mittwoch.

Apropos "Ja es war ein Raumschiff"-Ausspruch: einen solchen wollte gestern noch ein Vertreter der BILD-Zeitung bezüglich des Kornkreises von mir hören oder aber wissen, ob ich ihm jemand mit diesem Ausspruch empfehlen könnte. Ich verneinte, gab ihm aber noch den Tipp, sich an Stern-TV zu wenden.
Werde heute mal zum Kiosk laufen und mir die BILD holen. Mal schauen, was die so verzapft haben...

Tino
T.A. Günter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.08.2002, 12:40   #4
Vegeta
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Zitat:
"Außerirdische mussten auf dem Feld notlanden. Nach der Reparatur ihres Raumschiffes sind sie wieder verschwunden." Der Tierpfleger beschäftigt sich seit 40 Jahren mit dem außerirdischen Thema. Die Ufo-Landung fast vor seiner Haustür sei ein Glücksfall, sagt er.
Das ist doch genau das richtige für Bild. Bestimmt steht bald in der Bild, das Aliens uns angreifen und die gesamte Menschheit vernichten wollen.
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Alt 01.08.2002, 15:21   #5
Zwirni
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Oder das die Aliens die Weltmeere mit verschrotteten UFOs verseuchen - Greenpeace!!!
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Alt 04.08.2002, 12:06   #6
Maniac
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Standard Rätsel gelöst

Kornkreise: Rätsel gelöst!!!

Jetzt erscheinen sie wieder, die seltsamen Gebilde in Kornfeldern, komplexe Aneinanderreihungen von Kreisstücken, Geraden, Fraktalen. Sind es Außerirdische, fremde Energien oder irische Elfen, die sie schaffen? Nein. PM hat das Geheimnis der Kornkreise bereits vor zehn Jahren gelöst.

Im Februar 1992 hatte der englische Pflanzenphysiologe Rupert Sheldrake - bei uns besser bekannt als Schöpfer der Hypothese von den morphogenetischen Feldern - eine Idee: Er wollte durch ein Experiment klären lassen, ob und unter welchen Bedingungen Kornkreise von Menschenhand gefertigt werden können. Die Spekulationen über unbekannte Kräfte oder außerirdische Mächte sollten aufhören; an ihre Stelle sollten harte Fakten treten.

Um Teilnehmer für das Experiment zu finden und um die Aufmerksamkeit der Medien zu erregen, organisierte Sheldrake das Experiment als Wettbewerb. Der hohe erste Preis von 3000 englischen Pfund sollte Anreiz für die besten Kornkreisfälscher sein, ihr Wissen einer staunenden Öffentlichkeit zu präsentieren. Im PM-Magazin fand Sheldrake schließlich den Sponsor, der den Wettbewerb überhaupt erst möglich machte.

In der Nacht vom 11. zum 12. Juli (einer Samstagnacht) startete das ungewöhnliche Experiment auf einem Weizenfeld in West Wycombe in der englischen Grafschaft Buckinghamshire bei London. Das Feld hatte der als exzentrisch bekannte Lord Dashwood zur Verfügung gestellt. Vorfahren dieses Lords sollen sich mit Schwarzen Messen beschäftigt haben; ihre "Schwarzen Höhlen" sind heute noch zu besichtigen. Wenn man bedenkt, dass der erste englische Kornkreis laut einer 600 Jahre alten Überlieferung vom Teufel angelegt worden sein soll, dann passt das ja ...

Sechzehn Teams hatten sich angemeldet, zwölf wurden schließlich akzeptiert. Jedes Team erhielt eine Parzelle in der Größe 22 mal 60 Meter zugewiesen, dazu eine genaue Skizze des Musters, welches ins Getreide geprägt werden sollte. Außerdem erhielten die Teilnehmer eine detaillierte Aufstellung der Regeln: wie viele Punkte jede Tätigkeit brachte oder wie viele Punkte abgezogen wurden, wenn Fußspuren sichtbar waren oder bei der nächtlichen Arbeit Lichtsignale gesehen oder Geräusche gehört wurden. So wusste jeder, worauf es ankam.

Alles war perfekt organisiert. Um zum Beispiel die nächtliche Arbeit zu überwachen, waren 20 freiwillige Nachtwächter während der ganzen Zeit in den Parzellen unterwegs. Sie überprüften, ob die Bedingungen eingehalten wurden. Denn bisher hat man keinen einzigen Kornkreisfälscher je gesehen oder gehört. Und die Bedingungen des Wettbewerbs sollten so realistisch wie möglich sein.

Dann war es soweit: Als Rupert Sheldrake gegen 22.00 Uhr die Regeln verlas, hörten Dauerregen und Wind auf. Der fast volle Mond versteckte sich zwar hinter den Wolken, aber das Wetter wurde zusehends freundlicher. So blieb es auch am nächsten Tag - bevor es dann wieder heftig zu regnen begann. Waren hier vielleicht doch unbekannte Kräfte im Spiel?

Die erste Überraschung: Obwohl in dem Feld (rund 66 mal 240 Meter) etwa 50 Menschen in unterschiedlichster Kleidung herumliefen, obwohl die Nacht relativ hell war und das Getreide nur kniehoch stand, waren die Wettbewerbsteilnehmer in kürzester Zeit verschwunden! Nur wer Richtung Abendhimmel sah, konnte menschliche Silhouetten erkennen. Aber das galt nur für diejenigen, die die obersten Parzellen des schräg liegenden Feldes zugewiesen bekommen hatten. Die anderen, die mitten im Feld ihrer Arbeit nachgingen, konnten auch aus kürzester Entfernung weder gesehen noch gehört werden. Es blieb auch die ganze Nacht absolut ruhig. Bis auf das Rauschen der Getreidehalme (das auch der Wind verursacht haben könnte) war nichts zu hören, und zu sehen war auch nichts.

Die zweite Überraschung: Bis auf zwei Teams, die die ganze Angelegenheit nach eigenen Aussagen nicht ernst nahmen, wurden alle in der vorgegebenen Zeit (22.00 Uhr bis 3.30 Uhr) fertig - und hielten auch alle anderen aufgestellten Regeln ein.

Die dritte Überraschung: Die wenigsten Teilnehmer hatten vorher Kornkreise geübt. Die meisten hingegen waren in den Wettbewerb gegangen, ohne zu Hause Versuche vorgenommen zu haben.

Die vierte Überraschung: Die Ausrüstung der Teams war zum Großteil ausgesprochen primitiv. Eine Eisenstange zum Markieren des Kreismittelpunkts, ein paar Schnüre zum Abmessen des Kreises, ein Brett, eine Plastikfolie oder eine kleine Rolle zum Niedertreten des Getreides - das war's. Mehr war nicht nötig. Keiner der Teilnehmer hatte Laser oder Infrarotscheinwerfer dabei.

Die fünfte Überraschung: Der zweite Preis ging an einen Einzelteilnehmer. Der junge Amerikaner Jim Schnabel hätte ohne weiteres den ersten Preis gewinnen können, wäre er nicht aus Übermüdung während der Arbeit eingeschlafen. (Jim Schnabel schrieb später ein Buch, in dem er erklärte, dass die meisten Kornkreise auf sein Konto gingen.)

Auch die fünfköpfige Jury aus Kornkreis-Experten war von der Qualität der Figuren im Getreidefeld sehr beeindruckt. Zwar wies Jürgen Krönig, Vorsitzender der Jury und Autor des Buchs "Spuren im Korn", darauf hin, dass der "Fluss" des niedergetretenen Getreides nicht ganz dem Standard entspreche, der bei "echten" Kornkreisen gefunden wurde. Doch das kann auf die Unerfahrenheit der Teilnehmer zurückzuführen sein; auf den Stress, unter dem sie standen oder auch auf die Beschaffenheit des Getreides.

Alles in allem hat dieses Experiment gezeigt: Kornkreise unter den gegebenen Bedingungen (kein Licht, keine Geräusche) anzulegen, ist wesentlich einfacher, als man bisher annahm. Damit ist bewiesen, dass kleine, aber komplizierte Muster ohne Schwierigkeiten hergestellt werden können. Was aussteht, ist der Nachweis, dass auch so eigenartige Figuren wie das Apfelmännchen in einer Nacht und ungesehen in ein Kornfeld geprägt werden können. Bewiesen sind bisher nur Möglichkeiten, keine Fakten.


Quelle:PM.
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Alt 04.08.2002, 17:37   #7
El Chupacabra
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard RE: Rätsel gelöst

Zitat:
Bewiesen sind bisher nur Möglichkeiten, keine Fakten.
Da stimme ich dir zu!
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Alt 14.08.2002, 01:45   #8
Dragonhoard
Lebende Foren-Legende
 
Benutzerbild von Dragonhoard
 
Registriert seit: 02.03.2002
Beiträge: 1.434
Standard RE: Rätsel gelöst

Da hab ich wiederum auch schon einmal was über deutliche Unterschiede zu den "echten" Kreise gelesen. Z.B. das bei diesen angefertigten die Halme allesamt geknickt waren, bei den anderen das Getreide nur umgelegt, ja es sich zu teil wieder selbst aufrichten konnte und weiterwuchs.

Vielleicht eine doch zu einfache Möglichkeit. Vor allem auch die Frage, was wollte die Jury dabei lieber herausbekommen?
__________________
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. Albert Einstein
Dragonhoard ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2002, 02:23   #9
nane
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

selbst mit den besten geräten in der mannschaft
zb gps etc. sind einige gebilde nur evtl denkbar wenn
zusätzlich ein helium ballon mit infrarot cam darüber hängt
um die mannschaft über monitor zu lenken.
dazu bedarf es einer enormen planung.

es gibt viele gebilde bei denen selbst solcher aufwand
bei nacht zeitlich unmöglich wird. dazu kommt wie schon
genannt das umlegen / nicht knicken der halme.
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Alt 20.08.2002, 14:58   #10
HaraldL
Lebendes Foren-Inventar
 
Registriert seit: 18.08.2002
Beiträge: 3.131
Standard

Wie will man eigentlich den Kornkreis der auf http://www.fgk.org/00/Heiners-01/index_d.shtml vorgestellt ist, fälschen? Bei dieser Formation war nur das reife Getreide umgedrückt!
HaraldL ist offline   Mit Zitat antworten
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