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Alt 13.07.2011, 18:16   #1
HaraldL
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Beiträge: 3.120
Standard Akute Vergiftung mit Latenzzeit

Am 14. August 1996 nahm die Chemikerin Karen Wetterhahn ( http://de.wikipedia.org/wiki/Karen_Wetterhahn ) bei einem Laborunfall durch die Haut den giftigen Stoff Dimethylquecksilber auf. Im Januar 1997 traten bei ihr die ersten Erscheinungen einer Quecksilbervergiftung auf, an der sie am 8. Juni 1997 verstarb.

Warum traten eigentlich die Vergiftungserscheinungen erst mit mehrmonatiger Verzögerung auf? Normalerweise treten doch im Fall einer akuten Vergiftung die ersten Symptome schon nach relativ kurzer Zeit ( Sekunden bis Stunden) auf!
Wann sind akute Vergiftungen mit langer Latenzzeit möglich? Ein denkbarer Fall wäre, daß ein giftiger Stoff in Form einer schwerlöslichen Verbindung im Magen-Darm-Trakt festsitzt und langsam unter dem Einfluß der Verdauungssekrete seine giftigen Bestandteile abgeben kann. Aber im Fall Karen Wetterhahn erfolgte die Vergiftung durch Hautresorption und Dimethylquecksilber ist gut fettlöslich. Da hätten doch sehr bald die ersten Symptome kommen müssen.
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