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Ägypten Wozu dienten die Pyramiden wirklich? Wie alt ist die Sphinx? Woher stammt die Hochkultur Ägyptens?

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Alt 02.04.2002, 18:39   #1
Acolina
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Ausrufezeichen Neues vom Upuaut?

Hallo!

Bezüglich der Entdeckungen von Gantenbrinks Upuaut (1993) hieß es ja ursprünglich, dass die Untersuchungen dieses Ganges im Frühjahr 2000 weitergehen sollten. Irgendwie hörte man dann offiziell aber nix mehr...

Dann hieß es:
Zitat:
At a conference in London held on the 20-21st October 2001, Dr. Hawass announced that a new robot had been designed by NASA and that tests to explore the southern shaft will start in March 2002... (Quelle)
Jetzt ist April... hat schon jemand diesbezüglich etwas Neues gehört?

Viele Grüße
Acolina
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Alt 03.04.2002, 11:56   #2
Dragonhoard
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Über neue Forschungen gibt es meines Wissens keine Veröffentlichungen, aber ein Bekannter der im November in Ägypten war, hat mir erzählt das Teile der Pyramide nicht zu besichtigen waren, speziell die Untere Kammer und die Königinnenkammer. Es sollten dort wissenschaftliche Arbeiten im Gang gewesen sein bei denen Touristen logischerweise nicht erwünscht waren.

Aber vor kurzen habe ich in ZDF eine Sendung über die Pyramiden gesehen, auch Gantenbrink kam zu Wort. In einem Interview verkündete ein sehr stark schwitzender ägytischer Wissenschafter?, dass bereits im Jahr 2000 die Arbeiten wieder aufgenommen werden sollen.
Man sollte sich also beeilen, um diesen termin noch halten zu können.
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Alt 05.04.2002, 08:45   #3
Torsten Migge
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Mal 'ne interessante Frage in den Raum gestellt: Wer kam eigendlich auf die Idee, die Schächte - oder "DEN" Schacht - in der Cheops-Pyramide zu untersuchen?
Kann sich jemand vorstellen, dass diese interessante und geradezu explosive Idee NICHT von besagten Personen (Däniken u. Gantenbringk) kam?
Gantenbrink hatte sicher den entsprechenden "Computer" (Upuaut") bereit oder entsprechend entwickelt, und Erich von Däniken wertete die Bilder aus...
Aber kann sich jemand vorstellen, dass die Idee der Untersuchung dieser Schächte von jemandem anderes stammen könnte, als bisher angenommen, und diese zwei Personen (Däniken - Gantenbrink) jemand andren quasie abservierten?
Diese "Frage" ist insofern interessant, als dass es mehr oder weniger Beweise gibt, welche daraufhin deuten, das unser geschätzter Erich von Däniken die Ideen anderer Forscher, welche sich um Hilfe an ihn wandten, skrupellos ausnutzt und missbraucht.
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Alt 05.04.2002, 17:58   #4
Acolina
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Standard Re:

Zitat:
Original von Torsten Migge
Mal 'ne interessante Frage in den Raum gestellt: Wer kam eigendlich auf die Idee, die Schächte - oder "DEN" Schacht - in der Cheops-Pyramide zu untersuchen?
Kann sich jemand vorstellen, dass diese interessante und geradezu explosive Idee NICHT von besagten Personen (Däniken u. Gantenbringk) kam?
Gantenbrink hatte sicher den entsprechenden "Computer" (Upuaut") bereit oder entsprechend entwickelt, und Erich von Däniken wertete die Bilder aus...
Also, dass EvD etwas mit dem Upuaut-Project zu tun hat, erwähnt zumindest Gantenbrink nicht auf seiner Homepage (www.cheops.org). Dort ist, was die Entstehungsgeschichte dieser Idee angeht, hauptsächlich Prof. Dr. Rainer Stadelmann (German Archaeological Institute) erwähnt.

Zitat:
Aber kann sich jemand vorstellen, dass die Idee der Untersuchung dieser Schächte von jemandem anderes stammen könnte, als bisher angenommen, und diese zwei Personen (Däniken - Gantenbrink) jemand andren quasie abservierten?.
Hast du da jemand bestimmtes im Sinn?

Dass es diese "Luftschächte" gibt, war ja bereits vorher bekannt, somit gab es sicher viele im Wissenschaftler- wie Laienforscher-Lager, die sich für eine Erforschung einsetzten. Gantenbrinks Anteil ist, soweit ich weiß, die Software für eine verbesserte grafische räumliche Darstellung der Verhältnisse in der Pyramide und die Entwicklung dieses Roboters namens Upuaut, den man in die Schächte schicken konnte.
Auf alle Fälle lief und läuft die ganze Sache nur mit Einwilligung der entsprechenden ägyptischen Stellen (Dr. Hawass).

Zitat:
Diese "Frage" ist insofern interessant, als dass es mehr oder weniger Beweise gibt, welche daraufhin deuten, das unser geschätzter Erich von Däniken die Ideen anderer Forscher, welche sich um Hilfe an ihn wandten, skrupellos ausnutzt und missbraucht.
Habe ich noch nichts von gehört, aber damit befände sich EvD dann ja in "guter" Gesellschaft, z.B. mit so manchem Prof. Kennst du da konkrete Fälle? Wäre ja mal interessant!

Aber wie auch immer, seltsam finde ich es, dass die weitere Erforschung dieser Schächte immer wieder mehr oder weniger groß von den offiziellen Stellen (Dr. Hawass) angekündigt wird, aber man dann nix genaues mehr erfährt. Da wird dann immer mal wieder die Pyramide wg. diverser Arbeiten ganz oder teilweise geschlossen, aber mehr hört man nicht. Es kann ja sein, dass es Probleme bei der weiteren Erforschung gibt, aber warum darf die Öffentlichkeit nichts davon erfahren? Wenn man schon groß ankündigt und dann anscheinend nichts passiert, warum hält es dann niemand der Offiziellen für angebracht, dazu mal Stellung zu nehmen?

So langsam könnte man da ja wirklich an eine Art Verschwörung glauben, a la dass man etwas entdeckt hat, das aber nicht ins Bild einiger Leute passt und man deshalb den Mantel des Schweigens ausbreitet. Und der Gedanke, dass man mir da etwas ganz Spannendes vorenthält, macht mich gerade zu rasend!

Viele Grüße
Acolina
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Alt 06.04.2002, 05:23   #5
Torsten Migge
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Die (mehr oder weniger) geheime Zweisamkeit der Herren Gantenbrink und Däniken begann einige Zeit vor der Upuaut-Geschichte. Jedoch wird sie von Beiden abgestritten, dennoch ist sie (nachweislich) real (eine Münchner Privatdetektei fand es im Auftrag des geprellten Mannes heraus). Und natürlich darf Gantenbrink Herrn Dänikens Beteiligung nicht benennen, denn dann verrät sich von Däniken ja selbst (soll heißen: dann ist klar von wem die Idee stammt).
Ganti's Job in der Cheopspyramide war die Reinigung dieser, und darüberhinaus (so weit ich weiß) die Überlegung, ob man die Schächte zur besseren Belüftung benutzen könnte (ebenfalls Reinigung).

Da Däniken für die Ägyptologen ein rotes Tuch ist, hätte er unmöglich die Ägypter um Erlaubnis fragen können, die Schächte in der Cheopspyramide untersuchen zu dürfen, - und hier kommt Gantenbrink ins Spiel...

Einst hatte ein Mann eine Theorie über denn Sinn und Zweck der Pyramiden von Gizeh. Er stellte alle möglichen Untersuchungen an, um seine Theorie zu überprüfen. Er begann ein Buch darüber zu schreiben. Dann kam ihm die Idee, zur Stützung seiner Theorie müsste man die Schächte in der grossen Pyramide mittels einer kleinen Kamera untersuchen.
Da er aber ein Nobody war, würde er niemals die Genehmigung erhalten, Untersuchungen in den Pyramiden anzustellen. Also wandte er sich an Herrn von Däniken um Hilfe, erläuterte ihm seine Theorie, legte die Beweise vor, und eröffnete Herrn von Däniken die Idee einer Untersuchung der Schächte.
Er bat Herrn von Däniken ihm möglichst Türen nach Gizeh zu öffnen. Herr von Däniken lehnte ab.

Stattdessen klaute Herr von Däniken die Idee. Gantenbrink (an der Quelle des Geschehens in Top Position) baute den Roboter (schließlich ist er ja Ingenieur) - und: erntete den Ruhm.
Die Exklusivrechte an den Bildern liegen bei: Erich von Däniken!
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Alt 21.04.2002, 03:14   #6
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Standard Schächte-Untersuchung schon 1928 !

Robert Bauval erhielt vor einigen Wochen sehr interessante Informationen über die Erforschung der Blindschächte von der mittleren Pyramidenkammer aus. Im Jahre 1928 oder sogar schon 1909 maßen zwei Schotten, Morton und John Edgar, mithilfe von zusammenschraubbaren flexiblen Stahlstangen und einer Holzkugel am Ende, die exakte Länge beider Schächte aus! Wenn man sich nun überlegt, eine kleine Videokamera und vielleicht sogar einen Roboterarm, anstelle der Kugel anzubringen, kommen einem doch einige Gedanken über die Kompetenz der seit März 1993 angeblich ratlosen Ägyptologen bezüglich weiterer Forschungen am Schachtende.
Außerdem fragt man sich, wieso alle so überrascht erschienen, dass der Schacht so lang war. Zahi Hawass sagte ja vor der Gantenbrink-Aktion, dass nach nur wenigen Metern Schluss sei.

Die beiden Schotten räumten übrigens genau wie Gantenbrink auch, den Müll aus den Luftschächten der oberen Kammer. Und genau wie früher, war kurze Zeit später alles wieder verstopft und das Klima in der Kammer unerträglich. Selbst die von Gantenbrink angebrachte Ventilationsanlage war sehr schnell mysteriöserweise wieder defekt.

Hier der Originaltext:
http://www.grahamhancock.com/phorum/...=85400&t=85400
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Alt 26.04.2002, 17:49   #7
nane
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Standard RE: Re:

Zitat:
Original von Acolina

So langsam könnte man da ja wirklich an eine Art Verschwörung glauben, a la dass man etwas entdeckt hat, das aber nicht ins Bild einiger Leute passt und man deshalb den Mantel des Schweigens ausbreitet. Und der Gedanke, dass man mir da etwas ganz Spannendes vorenthält, macht mich gerade zu rasend!

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es wird für jeden zugänglich sein - in kürze (zeitlich schlecht zu verabreden)
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biba
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Alt 28.04.2002, 02:59   #8
Acolina
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Lieber nane,

da hast du sicher Recht, bloß ich habe keine Lust mehr zu warten!

Man könnte auch frei nach einem Spruch einer guten Freundin ("Wer seiner Zeit vorraus ist, muss meist in dunklen Höhlen auf sie warten...") sagen: "Ich bin die dunklen Höhlen leid....die Warterei sowieso schon lange!

So langsam könnte die Menschheit mal in die Pötte kommen!

In diesem Sinne lass uns ihnen Feuer unterm Hintern machen, um es vornehm mit den Worten einer Operette auszudrücken... oder war's Pfeffer in 'n Ar... streuen?? Oder beides??
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Alt 01.05.2002, 05:17   #9
Torsten Migge
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Zitat:
Orginal: Acolina
...frei nach einem Spruch einer guten Freundin ("Wer seiner Zeit vorraus ist, muss meist in dunklen Höhlen auf sie warten...
Da ich mich früher einmal für Aphorismen interessierte, kenne ich diesen Spruch (Orginal: *Wer seiner Zeit voraus war, musste zumeist in sehr unbequemen Unterkünften auf sie warten*); allerdings weis ich nicht mehr so genau, von wem diese Aphorisme stammt, - auf jedenfall schrieb der Verfasser (ein Pole wars glaube ich) ein ganzes Buch solcher.
Unter anderem stammt auch aus diesem Buch folgende von mir gern zitierte Aphorisme:

*Den Blick in die Welt, kann man sich mit dem Blick in die Zeitung versperren.*

oder eine weitere:

*Manche Leute leben mit solch einer Routine, dass es schwer fällt zu glauben, sie lebten zum ersten mal*
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Alt 02.08.2002, 08:10   #10
ganz_der_alte
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Der Schacht wurde deshalb für "kurz" gehalten, weil er eine Biegung macht, welches durch die Metallstangen nicht festgestellt werden konnte.

Übrigens ist eine dieser Stangen immer noch in einem der beiden Schächte, da diese sich damals löste und zurückblieb. Sie liegt genau im Knick des einen Schachtes und verhinderte so die Erforschung durch Upuaut. Dieses ist übrigens im Fernsehbericht über die Erforschung der Schächte zu sehen.

Gruß,

ganz_der_alte
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