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Religion Von Animismus bis Zen...

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Alt 03.05.2017, 16:28   #1
Acolina
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Standard Volksheld – Antisemit – Hassprediger

Die Giordano-Bruno-Stiftung veröffentlicht eine kritische Broschüre zum Luther-Jahr:

Martin Luther: Volksheld – Antisemit – Hassprediger

Zitat:
Rund 250 Millionen Euro aus allgemeinen Steuergeldern bringt die öffentliche Hand für die "Luther-Dekade" auf. Der 500. Jahrestag seines angeblichen "Thesenanschlags" soll sogar als bundesweiter Feiertag begangen werden. Doch war Martin Luther ein Mann, den man feiern sollte? Nein, sagt die Giordano-Bruno-Stiftung, die in ihrer heute veröffentlichten kritischen Luther-Broschüre aufzeigt, dass der Reformator einer der "wirkmächtigsten Vertreter des Judenhasses von Golgatha bis Auschwitz" war.

Für Adolf Hitler war Martin Luther "ein großer Mann, ein Riese", der "den Juden" sah, "wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen." Auch für den evangelischen Landesbischof Martin Sasse, der 1938 (nach der Reichspogromnacht) das Heft "Martin Luther über die Juden: Weg mit ihnen!" herausgab, war der Reformator ein leuchtendes Vorbild, der "größte Antisemit seiner Zeit, der Warner seines Volkes wider die Juden".

Die Nationalsozialisten setzten um, was Luther 400 Jahre zuvor in seiner Hetzschrift "Von den Juden und ihren Lügen" gefordert hatte, nämlich Zwangsarbeit und Zwangsunterbringung für Juden sowie das Niederbrennen ihrer Synagogen. Von Martin Luther übernahmen die Nazis auch den Leitspruch ihres Hetzblattes "Der Stürmer": "Die Juden sind unser Unglück!" [...]
Hier weiterlesen...

Download der Broschüre (PDF): https://www.giordano-bruno-stiftung....chuere-web.pdf
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 04.05.2017, 12:07   #2
RolandHorn
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Beiträge: 707
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Zitat:
Zitat von Acolina Beitrag anzeigen
Die Giordano-Bruno-Stiftung veröffentlicht eine kritische Broschüre zum Luther-Jahr: Martin Luther: Volksheld – Antisemit – Hassprediger Hier weiterlesen... Download der Broschüre (PDF): https://www.giordano-bruno-stiftung....chuere-web.pdf
Hallo, eigentlich müsste ich aufgrund von Luthers stark antisemitischer Einstellung aus der evangelischen Kirche austreten. Das Problem ist nur, dass meine Frau bei der Caritas arbeitet und dort nicht gerne gesehen wird, wenn der Ehepartner aus einer Kirche austritt :-( Gruß Roland
__________________
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Alt 04.05.2017, 12:27   #3
perfidulo
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Zitat:
Zitat von RolandHorn Beitrag anzeigen
.... und dort nicht gerne gesehen wird, wenn der Ehepartner aus einer Kirche austritt :-( Gruß Roland
Soviel zur Freiheit eines Christenmenschen.

Eigentlich ein Skandal, was sich die Kirchen herausnehmen.
__________________
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Alt 04.05.2017, 13:03   #4
basti_79
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Eigentlich ein Skandal, was sich die Kirchen herausnehmen.
Ja, das erfüllt den Tatbestand der Nötigung. Aber solange Juristen nach dem Pippi-Langstrumpf-Prinzip arbeiten, gibt es halt keine Mittel dagegen...
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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Alt 04.05.2017, 16:18   #5
perfidulo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ja, das erfüllt den Tatbestand der Nötigung. Aber solange Juristen nach dem Pippi-Langstrumpf-Prinzip arbeiten, gibt es halt keine Mittel dagegen...
Wozu braucht man denn Juristen?
Es ist nicht eine Frage des Rechts, sondern ein Frage der Macht. Da müssten sich die Gewerkschaften verantwortlich fühlen.
Ich habe auch eine Bekannte, die bei der Kirche angestellt ist und nur deswegen Kirchensteuer zahlt. Sonst hat sie keine Beziehungen.
__________________
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Alt 04.05.2017, 16:36   #6
basti_79
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Wozu braucht man denn Juristen?
Gute Frage. Also ich denke, wir werden bald völlig auf sie verzichten können.

Zitat:
Es ist nicht eine Frage des Rechts, sondern ein Frage der Macht.
Recht ist Macht. Deswegen kommen da die Juristen ins Spiel.

Zitat:
Da müssten sich die Gewerkschaften verantwortlich fühlen.
Aco kann uns bestimmt mal über die Möglichkeiten der Gewerkschaften in "Tendenzbetrieben" informieren.

Zitat:
Ich habe auch eine Bekannte, die bei der Kirche angestellt ist und nur deswegen Kirchensteuer zahlt. Sonst hat sie keine Beziehungen.
Ja, und das ist halt alles Murks. Es muss bloss so bleiben wie es ist, weil sonst die Juristen kein Geld mehr damit machen könnten.
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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