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Traumdeutung Sind Träume Schäume? Oder möchten sie uns etwas sagen, lassen sie sich deuten?

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Alt 09.10.2017, 19:59   #11
mycea
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hallo josefa,

hmm, so wie ich dich verstehe, springt in dir auf meine interpretiererei nix an?
dann ist das wohl auch die zu verfolgende fährte...

daren die träume vor deiner aspergerdiagnose? und hast du seitdem wieder "anstrengende" träume gehabt?

ich bin direkt... daher frag ich, auch wenns nicht der etikette entspricht. jeder hat das recht auf fragen nicht zu antworten.
was für eine krankheit hast du?

und grundsätzlich- - - wie würdest du deinen traum deuten. stell dir vor, du bist die person, zu der leute gehen, um antwort zu bekommen. und da stehst du vor dir, sozusagen, mit deinem traum was würdest du dir sagen?

hat der zweite traum dich auch geängstigt, oder war er eben auch eher so intensiv, was du als seltsames merkmal beschreibst?
wie würdest du den zweiten interpretieren?
es ist vom thema her ja eher neutral.

lg
mycea
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Alt 10.10.2017, 08:19   #12
Lawrence P. W.
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@Josefa:
Nach dieser kurzen "Grunzatzdiskussion" würde ich gerne noch etwas wissen:
Wiederholen sich diese Traummotive oder war sie einmalig?
Variiert bei Wiederholungen dieses Traummotiv?
__________________
Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
"Gott ist tot" Nietzsche ............................................ "Nietzsche ist tot" Gott
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Alt 10.10.2017, 16:03   #13
mycea
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@josefa, verzeih, vertippt, in meinem letzten post sollte es heißen, dann ist das wohl auch nicht die zu verfolgende fährte.
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Alt 13.10.2017, 12:18   #14
Leon300
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Zitat:
Zitat von Josefa Beitrag anzeigen
Am Anfang des Traumes höre ich Jemanden reden… Man solle mich schnappen und mich töten. Man hätte eine neue Geheimwaffe… Ich sehe Jemanden durch die Kanäle schwimmen. Das ungefähre Aussehen von diesem Mädchen aus „The Ring“. Obwohl ich den Film niemals gesehen habe. Nur hat sie „Schwimmhäute“, die „Geheimwaffe“. Bis dahin erstmal kompletter Blödsinn. Totaler Schmarrn.
Aber dann geht es los.
Wir sind in einer Wohnung, in der ich real niemals war. In einem Badezimmer, dass ich nicht kenne.
Ich stehe mit meinem Vater (der gar nicht aussieht wie mein Vater) und einem Geschwisterkind (ich habe real gar keine Geschwister) vor einer Toilette. Wir schauen direkt rein… Ich habe mein Geschäft reingemacht und wundere mich, warum es nicht abfließt. Da gibt mein „Vater“ den Hinweis, dass dies ja ganz klar wäre, da steckt ja ein Handtuch drin und verstopft den Abfluss.
Ein weißes Handtuch.
Da fällt mir ein, dass ich aus irgendwelchen wichtigen Gründen, selbst das Handtuch da reingestopft habe. Irgendwas vor dem ich Angst habe.
Und als Jemand von uns (weiß nicht wer?) in das ganze ekelige Gebräu greift und das Handtuch rauszieht, schreien wir auf einmal alle 3… Nein! Das war ein Fehler… Sie wird kommen. Sie wird uns alle umbringen…
Wir laufen alle aus dem Badezimmer raus, wollen uns schnell retten… Merkwürdigerweise nimmt mein „Vater“ als einziges Gepäck ein Oberbett und Kissen (weiß und nicht bezogen) mit, versucht es auf dem Hausflur irgendwie festzuschnallen.
Er ruft: ihr müsst hier raus… Lauft schon vor. Schnell! Hier wird gleich alles zusammenbrechen…
Ich nehme also mein „Geschwisterkind“ mit, wir laufen an vielen Wohnungen und Toiletten vorbei… Bewusst, dass SIE jeden Augenblick aus einem der Abflüsse kommen könnte. Das Haus bricht über uns zusammen… Es erinnert mich an einen Wolkenkratzer, nur ohne Aufzug, weil wir die Treppen runter laufen. Nüchterne, grüne, sterile Gänge und Flure (erinnert mich irgendwie an unsere Universitätsklinik). Aber wir schaffen es nach draußen…
Da rennen wir durch den grünen Park und fühlen uns in höchster Gefahr… Jeder Gully, jeder Abfluss… Da könnte dieses Monstrum rauskommen. Es ist schrecklich. Es ist gruselig. Eigentlich sind wir nirgends sicher. Und ich weiß, irgendwo unter mir schwimmt sie mit ihren ekeligen Schwimmhäuten, dieses Wesen.
Mein Geschwisterchen schreit: Papa ist bestimmt schon tot… Und wir werden auch sterben. Wir sind nirgendwo sicher!
Hier endet der Traum.
Vermutungen:

Das Geschwisternkind könnte für andere Eigenschaften seiner Selbst stehen oder die Wünsche danach und schlichte Momentaufnahmen der Vergangenheit, ganz besonders dann, wenn das Kind wie eine Art Zwilling wirkte oder eine sonstige offensichtliche tiefere Verbindung aufwies.

Toilette und sein Geschäft reinmachen würde ich als Gedanken, Eindrücke, Wünsche, Gefühle usw. interpretieren. Und das Monster ist die Blockade dieser Dinge.

Oberbett und Kissen könnten für Schlaf stehen, dass man vermutlich etwas als Frau verpassen könnte. Der Vater ist hierbei die männliche Seite deiner Selbst. Mut, Tatkraft, Entschlossenheit...

Die Angst davor, dass der Vater gestorben ist, dass könnte dafür stehen, dass man selbst Bedenken hat, dass man der weiblichen Seite seiner Person Schaden zufügen könnte, da ein Tod eine Wiedergeburt, ein Neuanfang darstellt.

Zitat:
Zitat von Josefa Beitrag anzeigen
Ein anderer Traum.
Ich bin in der selben Wohnung (die ich real nicht kenne). Nur muss ich diesmal dringend zum Arzt. Aber ich weiß nicht den Weg dorthin. Ich setze mich in ein Taxi und der Taxifahrer bringt mich einfach nicht dorthin. Er weiß den Weg auch nicht und eine extreme Irrfahrt entsteht. Durch Straßen, die mich an die von New York erinnern. Total wuselig, voll, laut… Eine richtige Großstadt, mit vielen Wolkenkratzern. Durch das herumirren, verpasse ich den Termin. Darüber gerate ich vollends in Panik, werde richtig hysterisch.
Aber es hilft nichts. Ich lasse mich wieder in meine Wohnung (im obersten Stockwerk, mit Blick auf die wuselige Straße) bringen.
Plötzlich steht mein Schwiegervater (der reale) neben mir. „Du musst es noch mal versuchen. Du musst dahin…“
Ich habe plötzlich eine rosa Jacke an. Ähnlich die meiner kleinen (realen) Tochter. Nur mit vielen Taschen an den Ärmeln.
Mein Schwiegervater sagt: ich habe Dir überall kleine Schminksachen reingesteckt.
Eine Tasche öffne ich. Da ist ein rosa Nagellack drin…
Vermutung:

Das sieht so aus, als könntest du dich nicht so recht entschließen, was du genau sein willst oder auch anders. Wer bin ich? Wo will ich noch hin? Was denkt die Umwelt? usw.

Vielleicht liege ich aber auch falsch...

Geändert von Leon300 (13.10.2017 um 12:26 Uhr).
Leon300 ist offline   Mit Zitat antworten
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Stichworte
monster, toilette, traum, traumdeutung, unterbewusstsein

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