:: forum.grenzwissen.de :: Das andere Forum für Grenzwissenschaften ::

 

Zurück   :: forum.grenzwissen.de :: Das andere Forum für Grenzwissenschaften :: > Esoterik & Religion > Religion

Religion Von Animismus bis Zen...

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 22.10.2017, 12:08   #31
Venkman
Foren-As
 
Benutzerbild von Venkman
 
Registriert seit: 18.08.2016
Ort: АБСУРДИСТАН
Beiträge: 591
Standard

Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Wow, ich bin immer wieder überrascht, wenn du einen grotesken post bringst, den ich nicht erwartet habe.

Wir reden hier über Lawrence und du sagst, 'glauben" sei eher Venkmans Hobby?
Mich überrascht das keineswegs. Es gibt Leute die ihre eigenen Unzulänglichkeiten damit kaschieren indem sie Unbeteiligte (wie z.B. mich hier in eurer Diskussion) hineinziehen wollen, indem sie mit dem "Finger" auf sie zeigen...

Dies ist aber, wie schon mehrfach von mir erwähnt, bei diesem speziellen "User/Mod." für mich keinerlei Überraschung mehr.

Sorry fürs OT. Und nun diskutiert weiter, es ließt sich sehr spannend.
__________________
„Wir werden von Desinformation und Halbwahrheiten geradezu überschüttet.“
- Jack Nicholson - (Süddeutsche Zeitung 23. Januar 2008)
Venkman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2017, 01:17   #32
Lawrence P. W.
Lebendes Foren-Inventar
 
Benutzerbild von Lawrence P. W.
 
Registriert seit: 10.07.2004
Ort: dort
Beiträge: 3.220
Standard

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Wie gesagt: das kann man vielleicht Glauben, aber besser wird's davon nicht. Nur Zweifel führt zur Wahrheit (vgl. Popper), und Glaube ist unnötig, sobald man die Wahrheit gefunden hat.

Und wenn Du uns jetzt zeigen magst, wieviel Du glaubst, erklärst Du uns, warum gerade das der wahre Glaube wäre.
Also, sobald du die Wahrheit gefunden hast, bist du jenseits von Glaube und Zweifel. Ich denke, dann bist du eher bei dem angelangt, was ISIS, Trump und 100 aufgebrachte Bürger mit Forken und Fackeln innerlich verbindet: Man ist von allem Irrtum befreit...
Du verstehst die Ironie dahinter?

Es gibt ein Maß für Glauben? Wüsste nicht, mit welchem Zahlenwerk man dies messen sollte und es würde Glauben auch sehr entgegenstehen, ihn sich mit Zahlen verfügbar zu machen.
Ich denke Gott ist kein Christ, Hindu, Moslem ect. Ich lebe meinen Glaube nicht, der Gott/Wahrheit definiert, sondern mich auf ihn hinweist.
Das Christentum, der evangelische Weg ist mein Weg dazu.

Jeder hat einen anderen Weg und ich behaupte, dass ihr als konfessionsbefreite laizsistische Atheisten ebenfalls ein Glaubensbekenntnis habt und einen "Gott", den ihr anbetet, indem ihr ihn zu verneinen sucht.
Der sich aber in eurer Auslegung genauso absolut gebärdet, wie in den ökumenisch kommunikariv befreiten Absolutheitssekten.
__________________
Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
"Gott ist tot" Nietzsche ............................................ "Nietzsche ist tot" Gott
Lawrence P. W. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2017, 09:14   #33
Groschenjunge
Lebendes Foren-Inventar
 
Benutzerbild von Groschenjunge
 
Registriert seit: 07.02.2005
Ort: DesinfoCenter Nord
Beiträge: 5.316
Standard

Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
...und ich behaupte, dass ihr als konfessionsbefreite laizsistische Atheisten ebenfalls ein Glaubensbekenntnis habt und einen "Gott", den ihr anbetet, indem ihr ihn zu verneinen sucht.
Welche guten Argumente kannst du für diese Behauptung anführen? Bei mir jedenfalls steht der Mensch im Mittelpunkt, ein Gott oder Nicht-Gott hat da keinen Platz.
__________________
"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
Groschenjunge ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2017, 16:20   #34
Nobby Nobbs
Foren-As
 
Benutzerbild von Nobby Nobbs
 
Registriert seit: 29.06.2013
Beiträge: 581
Standard

Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Jeder hat einen anderen Weg und ich behaupte, dass ihr als konfessionsbefreite laizsistische Atheisten ebenfalls ein Glaubensbekenntnis habt und einen "Gott", den ihr anbetet, indem ihr ihn zu verneinen sucht.
Der sich aber in eurer Auslegung genauso absolut gebärdet, wie in den ökumenisch kommunikariv befreiten Absolutheitssekten.
Naja, ich denke, jeder wird so ein paar Grundsätze haben, die das Fundament der eigenen Weltsicht darstellen.
Ich glaube zum Beispiel nicht, daß es einen Gott für die Erschaffung des Universums oder der menschheit braucht.
Ich glaube auch nicht, daß ein Gott die Geschicke der Menschen lenkt oder ihnen Regeln für das Zusammenleben gegeben hat.
Wissen tu und beweisen kann ich das jetzt natürlich auch nicht.
Aber letztendlich ist es mir auch egal. Das Leben spielt sich jetzt ab und ich muß damit fertig werden, damit umgehen und das in meinen Augen Beste draus machen. Keiner nimmt mir das ab.
Also könnte selbst ein existierender Gott mich mal gerne haben. Denn wenn ich mich auf einen verlassen würde, käme das für mich der Selbstaufgabe gleich.

Und was meine Wertorientierung angeht - Die wichtigsten Grundsätze hab ich von meiner Oma, aus alten Märchen- und Abenteuerbüchern oder dem Staatsbürgerkundeunterricht:
Achtung vor dem Leben.
Selbstreflexion.
Achtung der Würde und der Freihet der Anderen.
Klingt vielleicht komisch, is aber so.
Nobby Nobbs ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.10.2017, 10:21   #35
Lawrence P. W.
Lebendes Foren-Inventar
 
Benutzerbild von Lawrence P. W.
 
Registriert seit: 10.07.2004
Ort: dort
Beiträge: 3.220
Standard

Zitat:
Zitat von Nobby Nobbs Beitrag anzeigen
Ich glaube ...nicht, daß es einen Gott für die Erschaffung des Universums oder der menschheit braucht.
Ich glaube auch nicht, daß ein Gott die Geschicke der Menschen lenkt oder ihnen Regeln für das Zusammenleben gegeben hat.
Wissen tu und beweisen kann ich das jetzt natürlich auch nicht.
Aber letztendlich ist es mir auch egal. Das Leben spielt sich jetzt ab und ich muß damit fertig werden, damit umgehen und das in meinen Augen Beste draus machen. Keiner nimmt mir das ab.
Also könnte selbst ein existierender Gott mich mal gerne haben. Denn wenn ich mich auf einen verlassen würde, käme das für mich der Selbstaufgabe gleich.

...Die wichtigsten Grundsätze hab ich von meiner Oma, aus alten Märchen- und Abenteuerbüchern oder dem Staatsbürgerkundeunterricht:
Achtung vor dem Leben.
Selbstreflexion.
Achtung der Würde und der Freihet der Anderen.
Klingt vielleicht komisch, is aber so.
Das ist doch schon mal ein "Glaubensbekenntnis".

Zitat:
Aco schrieb:
Die Studie ist von Prof. Dr. Tatjana Schnell (Uni Innsbruck). Mehr dazu findest du z.B. hier:
https://www.uibk.ac.at/psychologie/mitarbeiter/schnell/
http://www.sinnforschung.org/
REMID - Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst e.V. - Was glaubt, wer nicht glaubt? Vergleichende Studie untersucht konfessionsfreie Identitäten
Interview zur Studie mit Prof. Dr. Tatjana Schnell
Wenn du dich also mal etwas über den Rand deines Weltbildes hinauswagen möchtest, hast du da oben jede Menge Gelegenheit
Und hier ein klassisches Bekenntnis zu "euren Heiligen Schriften".
__________________
Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
"Gott ist tot" Nietzsche ............................................ "Nietzsche ist tot" Gott
Lawrence P. W. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.10.2017, 19:46   #36
Acolina
Hausdrachen
 
Benutzerbild von Acolina
 
Registriert seit: 15.01.2002
Ort: just the other side of nowhere
Beiträge: 10.923
Standard

Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Das ist doch schon mal ein "Glaubensbekenntnis".
Na ja, wenn du es so nennen möchtest

Ich nenne es für mich eher "begründet vertrauen auf" als "glauben an". Ich vertraue auf mich, meine Fähigkeit, auch unter widrigen Umständen, einen Weg für mich zu finden, auch wenn das schon mal mehrere Versuche braucht. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut, Fehlschläge sortieren aus, was nicht funzt und zeigen dir den Weg in Richtung "funzen" Ich vertraue darauf, dass wenn ich nicht weiter weiß, andere fragen nicht die schlechteste Idee ist, andere Perspektiven eröffnet usw. Das zumindest hat meine Erfahrung ergeben. Usw. usf.

Ich vertraue darauf, dass die Menschheit an sich immer einen Weg findet, zumindest hat sie das bisher in ihrer recht langen Geschichte, denn es gibt sie noch

Ich vertraue darauf, dass es in den meisten Fällen keine schlechte Idee ist, sich einfach mal zurückzulehnen, etwas gute Mucke und einen Single Malt zu genießen (oder auch das ein oder andere andere ), dann regelt sich so manches einfach auch mal von allein

Ich vertraue hingegen nicht auf höhere Mächte, Götter etc. - ganz einfach, weil es keine Belege für ihre Existenz gibt und ich auch nicht weiß, wofür sie gut sein sollen, ich brauche sie auch einfach nicht.

Damit ich Dinge für existent halte, sollten sie schon ein paar Belege in der Tasche haben Ansonsten haben sie für mich den Stellenwert von unsichtbaren rosaroten Einhörnern oder Teekannen in Umlaufbahnen um die Sonne Nette Ideen, aber mehr halt auch nicht.

Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Und hier ein klassisches Bekenntnis zu "euren Heiligen Schriften".
Ach komm, echt jetzt? Meinst du das wirklich ernst? Studienergebnisse (die morgen von der nächsten Studie schon wieder widerlegt werden können) seien für mich eine "Heilige Schrift"? Hältst du mich echt für so blöd? Hast du das Prinzip Wissenschaft echt so wenig verstanden?

Heilig ist mir gar nichts. Außer meiner Ruhe vielleicht

Mal im Ernst: Für Atheismus braucht es keinen Glauben und wenn Gott existierte, bräuchte es auch keinen.
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
Acolina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.11.2017, 01:12   #37
Lawrence P. W.
Lebendes Foren-Inventar
 
Benutzerbild von Lawrence P. W.
 
Registriert seit: 10.07.2004
Ort: dort
Beiträge: 3.220
Standard

Zitat:
Zitat von Acolina Beitrag anzeigen
Na ja, wenn du es so nennen möchtest

...Hältst du mich echt für so blöd? ...
Mal im Ernst: Für Atheismus braucht es keinen Glauben und wenn Gott existierte, bräuchte es auch keinen.
Nun ich würde es nicht blöd nennen, eher gläubig halt... vielleicht irrgläubig...

Und doch: der Atheismus glaubt, dass es Gott nicht gibt/geben darf, weil die Gründe der Gläubigen für ihren Weg für die gläubigen Athisten nicht ausreichen.
__________________
Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
"Gott ist tot" Nietzsche ............................................ "Nietzsche ist tot" Gott
Lawrence P. W. ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Atheisten und Konfessionsfreie weltweit verfolgt Acolina Religion 58 08.01.2015 12:40
"Wünscht Ihr, dass wir uns zeigen?" nubstyl0r Die Suche nach außerirdischer Intelligenz 179 02.02.2007 10:19
zeigen die sterne die zukunft ? nane Astrologie 8 27.01.2005 14:30
Petroglyphen die Dinosaurier zeigen? Desert Rose Außergewöhnliche Funde 16 06.01.2004 12:16


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 20:41 Uhr.


Powered by vBulletin® ~ Copyright ©2000 - 2018 ~ Jelsoft Enterprises Ltd.


Das forum.grenzwissen.de unterliegt der Creative Common Lizenz, die Sie hier nachlesen können.
Wir bitten um Benachrichtigung, falls Sie Inhalte von uns verwenden.