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Paläo-SETI Waren die Götter Astronauten? Haben Außerirdische in ferner Vergangenheit maßgeblichen Einfluss auf die menschliche Entwicklung genommen? Cargo-Kulte, Dogon-Mythologie, Erich von Däniken...

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Alt 13.09.2002, 21:36   #1
Zwirni
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Standard Die Ruinen von Baalbek

Hallo

vielleicht habt ihr schonmal von den Ruinen von Baalbek gehört oder gelesen. Diese befinden sich im heutigen Libanon und stellen zahlreiche Rätsel auf:

Wann die ersten Gebäude auf diesem Berg errichtet wurden ist völlig unbekannt. Es wird von zahlreichen labyrintischen Gängen unter den Ruinen berichtet, die wohl als erstes vorhanden waren. Diese wurden jedoch noch nie näher erforscht. Warum?

Auf diesem Grundniveau häufen sich Tonnen von Steinen. Zahlreiche wiegen mehr als 1000 Tonnen. Wie konnten derart schwere Steine vor mehr als - schätzungsweise - 6000 Jahren von dem nächsten Steinbruch geholt werden? Selbst heute ist dies noch nicht möglich!

Die weitere bekannte Geschichte dieses Ortes: nach einem griechischen Tempel (dem Sonnengott Helios gewidmet) bauten die Römer einen Jupiter-Tempel. Dieser wurde um 350 in eine christliche Kirche umgebaut und um 600 von Arabern zerstört. Die gewaltigen Steine blieben jedoch unbeschadet liegen.

Einer Sage zufolge sollen die älteren Monumente (die tonnenschweren Steine) bereits zu Zeiten von Adam und Eva gestanden haben. Adam soll in der Nähe gestorben sein und sein Sohn Kain soll die ersten Bauwerke deren Überreste heute in Baalbek stehen erbaut haben.

Weitere Informationen und vor allem imposante Bilder findet ihr hier:

http://baalbek.20m.com/
http://www.aas-ra.org/sz/baalbek.shtml
http://www.sungaya.de/schwarz/semite...ie/baalbek.htm
http://chronicl.chat.ru/baalbek.jpg
http://www.lebmania.com/photos/baalbek/welcome.htm
http://www.rede-mit.de/aas/archiv/thread690.shtml

Zwirni
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Alt 15.09.2002, 22:48   #2
Dragonhoard
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Standard RE: Die Ruinen von Baalbek

Soweit ich weiß ist die älteste Erwähnung dieser gewaltigen Tempelplattform im Gilgameschepos zu finden. Meines Wissens nach fand der Kampf mit dem Himmelstier in der Nähe statt. Wenn man davon ausgeht, dass die Erzählungen über den König Gilgamesch aus der Zeit um 2000 B.C. stammen, zumindest deren Aufzeichnungen, so würde es zumindest das Baujahr in diese Zeit verschieben.
Sowohl die Griechen als auch später die Römer haben die bereits vorhandene Plattform nur überbaut, ohne allerdings deren Funktion zu kennen.
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Alt 02.10.2002, 22:17   #3
abcd
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@zwirni!

sei mir bitte nicht böse; es tut ein bisserl weh, schon wieder zu lesen, dass irgendwas heute nicht gehen würde (hier 1000 tonnen transportieren).

bitte warum soll sowas heute nicht gehen? TIEFLADER, MILITÄRLASTENHUBSCHRAUBER!

also keine mystifikation dahinter. über die möglichkeiten damals kann man diskutieren. obwohl immer mehr archäologen alles life nachstellen und nicht selten tolle einsichten gewinnen (däniken meinte z.b. dass niemand die statuen der osterinseln damals hätte tranportieren können oder gar aufstellen. humbug: ich habe selbst gesehen, wie das ein archäologenteam mit nur 20 leuten geschafft hat).

eine andere geschichte, was heute angeblich nicht geht: die kristallschädl seien ja heute noch nicht so schleifbar, wie sie vorliegen (gegen "die symmetrieachse" seien sie geschliffen worden) ==> unsinn: wenn man was rundes schleift (natürlich auch kristalle), kann man keine achsen berücksichtigen - schlicht ein märchen, das da in die welt gesetzt wurde, so der führende experte für derartige steinschliffe, dem auch diese ominösen schädel vorgeführt wurden.

jetzt die frage an dich: warum tut man das? weil man hofft, der andere wüßte etwas nicht oder welchen grund hat so eine behauptung?

schönen tag
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Alt 02.10.2002, 23:35   #4
Zwirni
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Zitat:
Original von abcd
@zwirni!

sei mir bitte nicht böse;


Zitat:
es tut ein bisserl weh, schon wieder zu lesen, dass irgendwas heute nicht gehen würde (hier 1000 tonnen transportieren).
Ich weiss zwar nicht woher du deine Informationen hast. Meine waren leider schon etwas älter, so dass ich mich jetzt nochmal kundig gemacht habe. Ich habe selbst schon öfter den Transport von Tagebaubaggern erlebt. Hierbei werden _mehrere_ Tieflader benutzt, die jeweils die größte Masse transportieren können welche derzeit möglich sind. Ingesamt liegen die Gewichte dieses Kolosses zwischen 10.000 und 14.000 Tonnen, aufgeteilt werden maximal 1000 Tonnen bewegt.

Das Problem bei den Ruinen von Baalbek dürfte damit wohl weniger das Gewicht sein als vielmehr die Dimensionen der Steine. Man kann ja schlecht eine 50m mal 50m große und 10 m Hohe Platte transportieren. Hierbei scheitert heutige Technik viel eher. Das erstaunliche bleibt somit weiterhin wie die Erbauer es vor tausenden Jahren schafften.

Achja, und Militärhubschrauber kommen wohl nicht so leicht auf 1000 Tonnen Tragkraft. Hierzu wäre eine enorme Beschleunigung der Rotoren nötig, die derzeit soweit ich weiss nicht gegeben ist - wer besser informiert ist soll mich korrigieren

Zitat:
(däniken meinte z.b. dass niemand die statuen der osterinseln damals hätte tranportieren können oder gar aufstellen. humbug: ich habe selbst gesehen, wie das ein archäologenteam mit nur 20 leuten geschafft hat)
Hierbei hat er sich geirrt, wir in manch anderen Fällen

Zitat:
eine andere geschichte, was heute angeblich nicht geht: die kristallschädl seien ja heute noch nicht so schleifbar, wie sie vorliegen (gegen "die symmetrieachse" seien sie geschliffen worden) ==> unsinn: wenn man was rundes schleift (natürlich auch kristalle), kann man keine achsen berücksichtigen - schlicht ein märchen, das da in die welt gesetzt wurde, so der führende experte für derartige steinschliffe, dem auch diese ominösen schädel vorgeführt wurden.
Und selbst wenn es ginge würden dennoch mehrere hundert Jahre zur Herstellung benötigt werden. Achja, und gib doch mal bitte deine Quellen von diesen "führenden Experten" an....

Zwirni
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Alt 03.10.2002, 11:46   #5
Dragonhoard
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Hier möchte ich auch noch was anmerken.
Wie schon einmal in diesem Rahmen ausgeführt, gibt es auch immer wieder Meinungen der Bau der großen Pyramiden sein für die heutige Bautechnik kein Problem. Das ist ein Irrtum.
Ein sehr guter Freund von mir ist Bauleiter bei einer der größten Baufirmen in Österreich. Er interessiert sich auch sehr stark für die großen Bauwerke der Antike. Nach einer Besprechung kamen er und seine Kollegen so ins Gespräch, ob es viel schwieriger wäre die Große Pyramide von Giseh noch einmal aufzustellen, als das Gebäude das sie gerade bauten. (ein Hochhaus in Wien)
Das verblüffende Ergebnis dieses Gesprechs: die große Mehrheit der Kollegen waren der Meinung, dass zwar das Heben und Aufstellen der großen Lasten heute ein geringeres Problem darstellt, aber das größte Problem ist ein logistisches. Aufgrund der riesigen Ausdehnung, müßten die Kränen alle 2-3 Wochen völlig umgebaut werden, die Ablaufplanung für das Zuführen des Nachschubs ist ein noch größeres Problem.
Kurz zusammengefaßt: der Bau wäre zwar möglich, aber nur unter sehr schwierigen Bedingungen. Geschätzte Bauzeit: 15-20 Jahre, als in etwa so lange wie die alten Ägypter selbst gebraucht haben. Soviel zur modernen Technik.

Das Problem bei der Plattform von Baalbek ist einerseits die große Ausdehung der Platte, andererseits das daraus resultierende Gewicht. Ich glaube ein Transport über weite Strecken scheidet dadurch aus, selbst mit heutiger Technik.
Eine Möglichkeit solch große und schwere Teile einfach zu transportieren, wäre ein Lastenzeppelin. Aber selbst die größten geplanten Luftschiffe haben ein maximale Tragkraft von ca. 750 Tonnen, also um einiges zu wenig.
Des weiteren mysteriös sind die Erbauer dieser Plattform, es scheint ja fast so als wäre sie immer da gewesen. Die Völker die gerade das Sagen in diesem Gebiet hatten überbauten sie einfach immer wieder, ohne zu wissen wer sie ursprünglich errichtet hatte.
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Alt 03.10.2002, 16:54   #6
Lazarus
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Ich habe hier:
http://www.wordmax.com/gallery432/432ston1.htm
einen Artikel gefunden, wo über die Ruinen von Coral Castle in Florida, USA berichtet wird. Die dortigen Strukturen sollen von einem Mann errichtet worden sein, wobei einige Obelisken 28 Tonnen wiegen. Der Witz an der Sache ist, dass der Mensch, laut Aussagen von Nachbarn, die Sache per Gesang bewerkstelligt haben soll. Dadurch sollen die Steine Gewicht verloren haben und leicht transportiert worden sein. Das Arbeiter singen, damit sie im Gleichtakt eine schwere Last per Hau-Ruck-Verfahren ziehen können, ist ja bekannt, aber ob es einen Zusammenhang zwischen Akustik und Masse gibt ist ja wohl noch unbekannt. Laut Thermodynamik kann ein Ziegelstein ja auch in die Luft springen, wenn sich "zufällig" alle Moleküle gleichzeitig nach oben bewegen. Die Wahrscheinlichkeit so etwas zu sehen, übersteigt allerdings die Lebensdauer des Universums um ein Vielfaches.

Vielleicht hat er auch nur so gesungen (Meditation?) und eine ganz andere Fähigkeit eingesetzt. Ist aber mal ein ganz anderer Ansatz für den Transport von riesigen Lasten.
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Alt 03.10.2002, 19:03   #7
Dragonhoard
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Zitat:
Original von Lazarus
Vielleicht hat er auch nur so gesungen (Meditation?) und eine ganz andere Fähigkeit eingesetzt. Ist aber mal ein ganz anderer Ansatz für den Transport von riesigen Lasten.
Ich würde in diesem Fall die physikalischen Gesetze nicht zur Erklärung heranziehen, zumindest nicht Schwingungen oder Thermodynamik.
Der Transport großer Lasten mit Hilfe von heiligen Gesängen wird öfters beschrieben. So zum Beispiel immer wieder in Verbindung zu Stonehenge, oder es wird von tibetischen und nepalesischen Scherpas berichtet, die mit Hilfe eines monotonen Gesangs sehr große Lasten über weite Strecken tragen können.

Ich glaube das es sich hier eher um einen meditativen Gesang handelt, und die Leistungen erst in Trance möglich sind. Pysikalisch würde sich das erklären lassen, wenn man davon ausgeht, dass das menschliche bioelektrische Feld mit anderen Feldern in dieser Stärke wechselwirken kann.
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Alt 04.10.2002, 00:31   #8
merlin
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genau heißt es in den legenden,das die prieste oder schamanen,die steine mit einem magischen stab und gesängen zum schwebenbrachten und sie in die entsprechende richtung lenkten. auch die tonnen schweren stein sarkophage der apis stiere sollen auf diese weise durch die engen gänge bis zu ihren kammern gebracht worden sein.
könnte es vielleicht etwas mit resonanzschwingungen zu tun haben???
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Alt 04.10.2002, 09:13   #9
Zwirni
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Und wie wärs mit einer viel besser physikalisch anerkennbaren ösung? die priester benutzten "magische Stäbe" so die Überlieferung. Wieso waren dies nicht hochmoderne Geräte einer uns unbekannten Hoch-Kultur die die Gravitation innerhalb eines begrenzten Raumes aufhob und so den Transport ermöglichte? Was sich an Sagen und Geschichten so alles im Laufe der Zeit verfälscht und für den "Normalbürger" erklärbarer, aber auch spektakulärer wird....
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Alt 04.10.2002, 09:37   #10
Dragonhoard
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Ja das kann natürlich sein. Aber es muß ja nicht unbedingt Technologie dahinter stecken. Gerade aus dem asiatische Raum gibt es viele Berichte, dass unglaubliche Leistungen allein durch Meditation und Konzentration möglich sind.
Die Vorführungen der Shaolin-Priester geben einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten.
Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde als die Schulwissenschaft zugeben will. An der Geschichte mit dem Chi der alten Chinesen ist etwas greifbares dran.
Wie bereits gesagt, wenn man diese Energie in andere Kräfte umwandeln kann, dann wären diese Transportfragen nur mehr ein Problem der Energiemenge und der Konzentration.
Die Stäbe und andere Hilfsmittel sind vielleicht "nur" eine Hilfe seine Energien zu fokusieren, wie auch gute Rutengeher oft meinen, dass die Rute eigentlich nicht notwendig wäre. Aber mit ihr ist es einfach leichter.
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