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Paläo-SETI Waren die Götter Astronauten? Haben Außerirdische in ferner Vergangenheit maßgeblichen Einfluss auf die menschliche Entwicklung genommen? Cargo-Kulte, Dogon-Mythologie, Erich von Däniken...

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Alt 13.05.2010, 11:12   #1
kuzsel123
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Standard EPHOD gleich IPOD?

Hallo, bin neu hier!
Seit einigen Tagen beschäftigt mich das biblische Ephod, welches auch als Kommunikationshilfe zu Jahwe gedeutet wird. Bilder des Ephod kann man bei Google betrachten, es handelt sich um ein rechteckiges Gebilde mit 12 bunten Edelsteinen, angeordnet wie eine Telefontastatur.
Als ich das sah musste ich sofort an das Ipod-Iphone-Ipad denken und verglich die Bilder....der Hammer!
In der Literatur ist im Zusammenhang mit dem Ephod auch von Orakeln, Götzenbildern und "flüssigen Bildern" die Rede.
Bringt mir den EPHOD... und David sprach zu seinem Herrn...
Wie kommt diese hochmoderne Technologie in die Zeit des Alten Testaments?
Ist es nicht eine Form von Cargo-Kult, was die jüdischen Hohepriester bis heute mit sich herumtragen?
Grüße an alle
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Alt 14.05.2010, 01:40   #2
Atlantologe
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Zitat:
Zitat von kuzsel123 Beitrag anzeigen
Wie kommt diese hochmoderne Technologie in die Zeit des Alten Testaments?
Ich kann mir nur denken, dass du diesen "hochmoderne Technologie" da hinein interpretierst. Schließlich gibt's die Firma Apple erst seit einigen Jahrzehnten, das AT aber schon seit einigen Jahrtausenden.
Atlantologe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2010, 05:42   #3
kuzsel123
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Also schließt du die Möglichkeit von Zeitreisen generell aus?
kuzsel123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2010, 07:46   #4
Lupo
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Frag doch mal Steve Jobs nach der Nummer von Gott.
Wenn er sie hat, glaube ich auch an Zeitreisen.
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 14.05.2010, 09:50   #5
Sakslane
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Hm... So eine Art trans-temporaler Cargo-Kult - irgendjemand in der Vergangenheit sieht, wie jemand aus der Zukunft ein IPad zur Kommunikation benutzt und baut es so gut es mit seinen Mitteln geht nach... Lustige Idee eigentlich (würde zum Rest des Bibelinhalts passen), aber leider nicht wirklich realistisch
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Alt 14.05.2010, 10:23   #6
Llewellian
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"Das Jesus Video", ich hör dir trapsen. Lief der nicht erst wieder letztens?
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Alt 14.05.2010, 13:40   #7
Sakslane
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Ah, stimmt, passt irgendwie. Ich hab ihn ehrlich gesagt nie gesehen
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Alt 14.05.2010, 17:09   #8
Leuchtkörper
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1. Das Ephod, das von dem Hohenpriester getragen wurde. Es wurden zu seiner Anfertigung exakte Anweisungen gegeben. Es sollte aus Gold, blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus in Kunstweberarbeit gefertigt werden. Das Gold wurde zu dünnen Platten geschmiedet und in Fäden geschnitten, die in den Stoff eingewebt wurden. Sein Gürtel sollte mit denselben Materialien in gewirkter Arbeit gemacht werden. Auf den Schultern wurden zwei Steine befestigt, in welche die Namen der zwölf Stämme eingraviert waren, sechs Namen auf jedem Stein. So waren immer, wenn Aaron das Ephod trug, die zwölf Stämme vertreten. Wir lesen auch von dem Oberkleid des Ephods, das ganz aus blauem Purpur gemacht wurde, und entlang des Saums waren Granatäpfel aus blauem und rotem Purpur und Karmesin mit Schellen aus Gold zwischen ihnen. Das Oberkleid war zweifelsfrei viel länger als das Ephod, das vermutlich nicht bis zu den Knien reichte und über dem Oberkleid getragen wurde, mit dem Brustschild darüber. Es gab auch noch einen gestickten Leibrock aus feinem Leinen, der unter dem Oberkleid getragen wurde. Diese waren die für den Priesterdienst festgelegten Kleider Aarons „zur Herrlichkeit und zum Schmuck" (2. Mo 28,1-39). Offensichtlich war die gewöhnliche Priesterkleidung, welche von den Söhnen Aarons getragen wurde, auch „zur Herrlichkeit und zum Schmuck" (V.40).
Die verschieden Stoffe des Ephods stehen sinnbildlich für göttliche Gerechtigkeit, Göttlichkeit, Herrschaft, Erhabenheit und die Gnadengaben des Geistes, welches die Tugenden sind, die den Herrn Jesus charakterisieren. Untrennbar mit dem Ephod verbunden war das Brustschild, in dem die Urim und Tummim waren, damit beim Tragen des Ephods das Recht der Kinder Israel vor dem Herrn getragen wurde, gemäß seiner „Lichter und Vollkommenheiten". Obwohl es nicht zu gewöhnlichen Gelegenheiten getragen wurde, wurde es gebraucht, wenn Anweisungen von Gott erfragt wurden (vgl 1. Sam 21,10). Also ist das Empfangen von Antworten Gottes verbunden mit der Urim und Tummim, die in das Brustschild gesetzt waren (2. Mo 28,28.30; vgl 4. Mo 27,21; 1. Sam 28,6; Esra 2,63; Neh 7,65). Das Wort „Ephod" ist im Hebräischen dasselbe und kommt von „umbinden" oder „gürten", sodass seine Bedeutung zur priesterlichen Kleidung passt (2. Mo 29,5; 35,9.27; 39,2-22; 3. Mo 8,7; 1. Sam 2,28).
2. Neben dem obigen, welches das Ephod genannt werden kann, gab es andere, welche die Priester trugen, die aber nicht näher beschrieben werden (1. Sam 14,3; 22,18; 23,6.9; 30,7; Hos 3,4). David trug ein leinenes Ephod, als er die Lade heraufbrachte (2. Sam 6,14; 1. Chr 15,27). Auch Samuel trug ein leinenes Ephod, als er noch ein Kind war (1. Sam 2,18). In allen oben genannten Stellen trägt das Ephod den Charakter einer priesterlichen Kleidung, obwohl David nicht zum Stamm Aarons gehörte. Dies ist ein Bild des königlichen Priestertums nach der Ordnung Melchisedeks
3. Eine seltsame Abweichung von dem oben beschriebenen war das Ephod, das Gideon aus dem Gold, dem Schmuck und den Purpurkleidern machte, die er von den Midianitern genommen hatte. Die Folge war, dass ganz Israel abirrte und es Gideon und seiner Familie zum Fallstrick wurde (Ri 8,27).
Noch schlimmer war der Fall Michas, der ein Gotteshaus hatte, ein Ephod machte und einen seiner Söhne zum Priester weihte. Ein Levit, der zu diesem Haus kam, schloss sich diesen an und täuschte vor, Gott durch das Ephod zu befragen. Als die Götterbilder von den Kindern Dan gestohlen wurden, war der Levit froh, den Götzenbildern und dem Ephod zu folgen und Priester für diesen Stamm zu sein. Auf diese Weise kam die priesterliche Kleidung, die nur für den Dienst des Herrn bestimmt war, mit Götzendienst in Berührung (Ri 17,5; 18,14-20).



Klingt eher weniger nach Handy.


quelle: http://www.bibelkommentare.de

Geändert von Leuchtkörper (14.05.2010 um 17:14 Uhr).
Leuchtkörper ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2010, 21:27   #9
kuzsel123
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Mach dir doch mal die mühe und google nach bildern des Ephod und verleiche diese mit dem ipod/ipad/iphone.
Natürlich existierten auch die von dir zitierten ephods in der bibel, sie waren aber nachbildungen einer nicht verstandenen technologie, welche jahrhunderte VOR der zeit des schriftlichen festhaltens vorhanden war.
Man hatte erlebt, wie ein "auserwählter" mit einem seltsamen gegenstand zu "gott" sprach und hat diesen vorgang kultisch nachgeahmt.
kuzsel123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2010, 21:47   #10
Atlantologe
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Alles klar, Herr Kommissar, hatte vorübergehend meine Erinnerungen an die Zukunft vergessen, wonach wir ja aus der Zukunft kommen und in die Vergangenheit gehen. Schade nur, dass ich dabei nicht entsprechend jünger werde, aber das ist schon wieder ein anderes Thema.

Bleibt nur noch die Frage, wer den lieben Gott als Urheberrechtsverletzer wegen Plagiats eines Apple'schen Originals verklagt. Vielleicht erinnert sich ja Steve Jobs bei Gelegenheit.
Atlantologe ist offline   Mit Zitat antworten
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Stichworte
altes testament, cargokult, ephod, ipod, technologie im altertum

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