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Unser Leben: Schicksal oder Zufall? Ist unser Leben überwiegend eine Aneinanderreihung von Zufällen oder eher schicksalhaft vorherbestimmt? Gibt es einen Sinn dahinter?

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Alt 15.07.2003, 11:25   #1
Samael
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Beiträge: n/a
Standard Kirche und der Glaube

Ich denke ehr, das die geschichtliche Figur Jesus, beabsichtigt hatte, das der Mensch sich um seine Stelleung im ganzen, sein spiritistisches, geistiges Leben und seine Umwelt gedanken macht, anfängt sich zu bewegen und seiner geistigen Stagnation zu entfliehen. Ich sehe Ihn in der Hinsicht als Leitfigur und Lehrer für den bezug, endlich seine Trägheit abzuwerfen, alten Dogmen zu entsagen um anzufangen zu Leben und sich weiter zu entwickeln. Vieles was Ihm zu grunde gelegt wird, deckt sich in keinsterweise mit Ihm als geschichtliche Person, sondern wurde Ihm in späteren Zeiten, angefangen von den Evangelien (bis zu hundert Jahre nach seinem Tod) bis hin ins 16.-18. Jahrhundert angedichtet. Was auch viele der neuendeckten Schriften der Urchristen belegen. Man Mystifizierte Ihn und stellte seine wahren Lehren ins ab ad surdum (man verzerrte seine Darlegungen). Wenn wir uns desweiteren dann die Entwicklung der röm. kath. Kirche anschauen bestätigt sich eigentlich der gesamte von Anfang an geschürte Zweifel man nutzte diese Religion als Macht Instrument und das traurige daran ist eigentlich, das sich dieses bis in unsere Zeit nicht geändert hat. Um gleich allen Anfeindungen, die gleich über mich hereinbrechen werden zu entgegnen, nein ich möchte hier niemanden in keinsterweise seinen Glauben Maadig machen oder sagen ich besitze das alleinige Allwissen. Das was ich hier nieder geschrieben habe, ergibt sich aus meiner Subjektiven Meinung und deckt sich mit den von mir angestellten Nachvorschungen. Meiner Meinung nach, liegt die Kraft die Religiöse erbitten in uns selbst, man muß sich nur seiner selbst bewußt werden und verstehen, das alles miteinander verquickt ist. Im Grunde, bilden wir alle zusammen ein ganzes, nur wie in Babel, versteht der eine den anderen nicht.


PS:
Andersdenkende werden in Grund und Boden gestampft, man sieht Ihre Meinung als Angriff auf das eigene Glaubenskonstrukt an, als Blasphemie, merkt aber nicht das man in seiner eigenen Subjektivität gefangen ist und nichts anderes fortfürt, was die Kirche schon tausende von Jahren praktiziert.

Alles Gute


Samel
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Alt 07.08.2003, 12:39   #2
StaVanGer
Gast
 
Beiträge: n/a
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Hm, ich und Kirche......

Wie kann die röm. Kath. Kirche eigentlich Ihre Authentizität belegen, bedeutend, dafür den wahren unverfälschten Darlegungen Gottes zu folgen? Wollen wir mal sehen, ob wir dazu ein wenig geschichtliches heranziehen können.

Gerade in den Anfängen des Christentums, gab es immer wieder extreme wirren und Verfolgungen, wonach sich auch belegbar, mehrer verschiedene Glaubens-Gruppierungen im Untergrund bildeten, die um die Vorherschaft kämpften.
Johannes z.B wurde von Petrus und Paulus auf´s schärfste difamiert und verfolgt als Sie merkten, das er sein eigenes Süppchen kochte. Er durfte bei Androhung des Todes nicht mehr nach Jerusalem zurückkehren. Und so wurden Ihre Evangelien zur Grundlage.
Aber war es nicht Johannes, der von Jesus wie sein wahrer Bruder behandelt wurde, die tiefgründigsten Gespräche mit Ihm führte und sogar den Auftrag von Jesus bei seiner Kreuzigung erhielt, auf Maria zu achten und mit Sicherheit dazu ausersehen war weiterhin seine Worte zu verbreiten? Hm nun ja.

Was aber taten Paulus und Petrus, nach dem letzten von Johannes angestachelten Aufstand, den Sie gerade noch niederschlagen konnten, Sie nahmen Ihm die letzte Möglichkeit, noch einen Versuch zu starten, Sie von Ihrem hohen Thron zu stürzen. Und zwar brachten Sie nach seiner Flucht eine Geschichte in Umlauf, wonach Johannes Hingerichtet worden war, man hatte ihn angeblich in einem Kessel voll Siedend Öl bei Lebendigen Leibe geworfen und was war passiert? Er ging nach Ihren Erzählungen aus dieser Strafe unversehrt hervor, ein Wunder würden wir heute meinen, aber nach diesem Ereignis, so erzählte man weiter, flößte man Ihm einen speziellen Trank ein und er starb unter Pein und Flüchen, was für ein Trank, fragen wir uns da und warum starb er unter Pein und Flüchen?

Zur Erklährung:
Dieser Trank der angeblich Anwendung fand, entleibte Luziferaner jeglicher Art, denn zur damaligen Zeit, nahm man an, das wenn jemand aus so einer Hinrichtung lebend und unversehrt hervor ging, er ein Dämon oder sonstiges Übel war und zur Prüfung dieser Unsäglichkeit, flößte man Ihm diesen speziellen Trank ein, der daraus resultierende qualvolle Tod, bestätigte dann die gehegte Vermutung.

Zu dieser angeblichen bezifferten Zeit seiner Hinrichtung aber, weilte Johannes schon in Trogir wohin Ihn seine Flucht nach dem Aufstand geführt hatte, aber blieb Ihm zur Verteidigung und zur Klährung dieser bösartigen Behauptung keine Zeit und Möglichkeit mehr, denn hätte er den Weg zurück gewählt, währe er mit großer Wahrscheinlichkeit von den dortigen Menschen als Dämon angesehn worden, der Sie verführen und täuschen wollte und man hätte Ihn getötet.
Sein Ruf war zerstört, sein Leben bedroht. Er konnte nur noch im geheimen agieren und seine Christlichen Lehren verbreiten, was er auch viele Jahre in Trogir und Umgebung tat.

Also wir sehen, eine nicht besonders feine Englische Art und Weise, seine Meinung zu verbreiten oder zu vertreten. Was sehen wir hier? Subjektivität und Macht. Ich glaube, ich muß hier nicht die weiteren Freveltaten anbringen, die sich bis in unsere Zeit hingezogen haben, durch Wort und Tat. Aber, wenn sich schon die Anfänge derart gestalten, sind wir dann selbst auf dem richtigen Weg?

Des weiteren, finde ich es schon fast vermessen, zu behaupten, das den alten bekannten Schriften, nicht der damaliege einfluss zuteil wurde. Aber dies ist meine Subjekive Meinung. Man bedenke nur einfach mal, es handelte sich um Geschichten, die schon Jahrhunderte mündlich im Umlauf waren und nach und nach von den Schreibern niedergeschrieben wurden, andere ältere Schriftstücke aus anderen Kulturen wurden kopiert und übersetzt (z.B Mesopotamien, Babylon, Ägypten etc.). Man könnte dies hier noch bis ins unendliche weiterführen,ich wollte aber nur meiner Meinung Ausdruck verleihen, dies alles nicht so extrem Dogmatisch zu sehen. Ich zweifle in keinster Weise die Botschaft an, die uns aus der Bibel entgegentritt, ich denke, das die dort niedergeschriebenen Gesetze, Gebote, Ratschläge und Beispiele die Grundlage unserer Zivilisation sind und uns darlegen, wie wir uns verhalten sollten. Meiner Meinung nach aber, ist dieses Buch Kultur und Religions übergeifend und drückt bei weitem nicht nur den röm. Kath. Glauben aus, denn die Schriften sind so alt und hatten eine so weite Verbreitung, das dieses Globales Allgemein Gut ist.
Ich denke, das wir uns von der Basis des Grundgedankens, der am Anfang des Christentums stand so weit wegbewegt haben, wie noch nie zuvor in unserer Geschichte. Denn es zählt im Grunde nur noch das Wort, nicht der Mensch an sich, mit seinen Fähigkeite, seinen Stärken und Schwächen. Praktizieren wir die Bibel bis ins extrem und verdammen all jene die dies nicht tun, verlieren wir unsere größtes Gut, nähmlich unsere Menschlichkeit.


Ich hoffe, ich habe euch mit meinem geschwafel nicht gelangweilt.

Gruß Stavanger
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Alt 09.08.2003, 22:11   #3
abcd
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Beiträge: n/a
Standard

freunde: kirche ist organisationsstruktur und die muss ich anders führen, als sich das ein jesus vorgestellt hat. dass die lehren jesu mit dem, was man in der "amtskirche" alles verbrochen wurde (vor allem im mittelalter) nix zu tun hat, ist jerdermann klar.

viel fraglicher ist es, wie sich der mensch durch jesu leben geändert hat; ein altes sprichwort sagt, "man bekommt immer das, was man verdient". und hand aufs herz: wir haben die amtskirche verdient, die wir haben. wenn uns etwas nicht passt, schweigen wir das phänomen solange an, bis es sich selbst erledigt; nix anderes tut die kirche. die leutchen dort sind nicht besser und nicht schlechter als die gesellschaft aus der sie kommen; auch wenn uns das nicht unter die nase passt. daran ändert auch unser verhalten nix; noch viel weniger das beschimpfen der organisation, die wir amtskirche nennen. diese organisation wird von unseren leuten besetzt und so ist es mit vielem. jesus würde speiübel geworden sein, würde er sehen, was aus uns geworden ist. glücklicherweise sieht er nichts, weil er m.E. nicht gottes sohn, sondern ein rebell war, mit dem damals die menschenmehrheit verfahren ist (kreuzigung). zuerst haben sie ihn ignoriert, als er das maul nicht hielt, haben sie ihn halt getötet. menschlich?

damals waren es die bösen pharisäer, die "dem vom volk geliebten" schaden wollten. die paar kirchenvögel wären doch damals rascher wegzuräumen gewesen, als wir heute mit der wimper zucken könnten. nicht wundern, wenn der mehrheit etwas nicht passt, ändert sie die ordnung und sei es mit gewalt; was sie ohnehin wollen, da fängt die merheit nur zu winseln an, dass man (diesfalls halt gegen eine ganze priesterkaste) da nix machen kann und stellen ein paar hin, die das bedauern und sogar weinen (maria & co unterm kreuz) - fertig. so tun wir es heute, so war es damals; punkt
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