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Religion Von Animismus bis Zen...

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Alt 14.11.2018, 19:13   #41
basti_79
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Registriert seit: 18.11.2005
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Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Zitat:
Das ist an und für sich richtig. Das Blöde daran ist jedoch, dass Christen z.B. auf Dinge hoffen, die es nicht geben dürfte ("ewiges Leben", nur als Beispiel). Und dass sie (inzwischen) durchaus in der Lage sind, Zweifel an ihrer Weltanschauung "zu dulden" (d.h. nicht zu Gewalt zu greifen, um ihre Weltanschauung bei anderen durchzusetzen), aber in der Regel nicht dazu bereit sind, z.B. die Gleichheit vor dem Gesetz anzuerkennen.
Falls das auf die Kirchenzugehörigkeitsdebatte bezogen ist, ist es schon notwendig. Du darfst als nicht Staatsbürger auch nicht im Land Beamter werden.
Bei Kirchens gehört das ebenfalls dazu.


Diese Antwort scheint mir nicht einmal entfernt sinnvoll.

In der Weltsicht vieler Christen hat ja die Kirche eben eine Vorrangstellung, darf Dinge, die andere Organisationen nicht dürfen. Nicht einmal andere religiöse Organisationen.

Und die Parallele zur Staatsangehörigkeit erschließt sich mir auch nicht. Zuerst einmal ist es ja durchaus problematisch, dass Ausländer nicht Beamte werden dürfen. Zum Anderen kann man sich ja seine Kirchenzugehörigkeit - anders als die Nationalität - aussuchen.

Was noch dazukommt: ich gehe davon aus, dass Staatsangehörigkeit, genau wie Kirchenzugehörigkeit, überhaupt nichts über das Innere eines Menschen aussagt. Die schlimmsten Arschlöcher werden zu Priestern (oder wahlweise Beamten) ernannt - und Leute, die bestens geeignet wären, die entsprechenden Tätigkeiten auszuführen, versauern trotz entsprechender Zugehörigkeitsnachweise in Suppenküchen, Kindertagesstätten, Krankenhäusern und Jugendzentren. Beides ist schlicht kein Kriterium dafür, wie gut oder schlecht jemand seine Arbeit macht, oder dazu geeignet wäre, Verantwortung zu übernehmen. Womit wir wieder bei den (Lebens)lügen wären.

Zitat:
Der Satz war eine ledigliche Umdrehung der Originalaussage und sollte andeuten, dass man manchmal nur die Vorzeichen ändern muss, um Absurdität oder Ähnlichkeiten aufzuzeigen.
Wie wäre es, wenn Du auf die Sache mit den Lügen, oder auf Versuche der Gehirnwäsche eingehst, anstatt zu versuchen, Dich zu erklären?
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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Alt 14.11.2018, 20:22   #42
perfidulo
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Registriert seit: 10.12.2005
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Beiträge: 9.600
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Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Ja, der Glaube an Gott hat für mich wichtige und lebensentscheidende Bedeutung. Der christliche Glaube ist mein persönlicher Zugang dazu.
Also geht es nur um den einzigen, personalisierten Gott.

Die Vielgötterei, an die Acolina erinnert hat, spielt wie üblich keine Rolle.

Aber auch beim Christentum stellt sich die Frage: Welche Variante.
Ich finde den Arianismus sehr sympathisch. Nur der wurde ausgelöscht von den christlichen Glaubensbrüder ohne Hilfe von Muslimen.
__________________
Vor jeder Antwort beachten: Ich bin kein Adept der Fantomzeit!
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Alt 14.11.2018, 21:05   #43
Acolina
Hausdrachen
 
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Ort: just the other side of nowhere
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Ich finde den Arianismus sehr sympathisch. Nur der wurde ausgelöscht von den christlichen Glaubensbrüder ohne Hilfe von Muslimen.
Wie der Herr, so's Gescher! Ihr Gott ist eifersüchtig und duldet niemand neben sich, hält sich für den einzig Wahren, also seine treuen Fans auch
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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